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ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: synoon 29.06.15 - 11:28
Eigentlich sollte die ISS als solche Sicherung eingesetzt werden und geschaut werden das immer ein Mann und eine Frau auf der ISS im Einsatz sind sowie die Vorräte für 3-4 Jahre reichen.
So könnte die da oben bei einer Selbst-Zerstörung der Menschheit auf der Erde zuschauen und am Ende mit ner Kapsel landen und neu Anfangen^^
Prinzipiell wäre dies ja eigentlich noch nen guten Notfallplan XD Wäre ja irgendwo auch Schade würde die unsere Spezies zuGrunde gehen. -
Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Pecos 29.06.15 - 11:35
Problem: Inzest funktioniert auf Dauer nicht (auch nicht im Saarland).
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Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Eheran 29.06.15 - 11:56
Es ist ausgeschlossen, dass sämtliche Menschen innerhalb der Atmosphäre durch irgendetwas sterben, die im Orbit jedoch nicht.
Ebenfalls ausgeschlossen ist, dass man dann einfach so weiter auf der Erde leben könnte.
Nur um das mal klar zu stellen: Selbst wenn man es bestmöglich planen und umsätzen würde, könnte man die Menschheit nicht annähernd (mit sämtlichen vorhandenen) Atomwaffen auslöschen. Dieses "mehrfache zerstörung der Welt" ist nur dummes Geschwätz. -
Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Quantium40 29.06.15 - 12:07
Eheran schrieb:
> Es ist ausgeschlossen, dass sämtliche Menschen innerhalb der Atmosphäre
> durch irgendetwas sterben, die im Orbit jedoch nicht.
Dazu würde ein ordentlicher Asteroideneinschlag ausreichen.
> Ebenfalls ausgeschlossen ist, dass man dann einfach so weiter auf der Erde
> leben könnte.
Nach einigen Jahren wäre die Erde nach einem Asteroideneinschlag durchaus wieder im Stande, herkömmliches Leben zu tragen. Allerdings bräuchte man für so einen Neuanfang einige hundert möglichst genetisch unterschiedliche Menschen als Minimum (besser ein paar tausend) und reichlich Material (Saatgut, Tiere, Technik, Nahrung, Medizin).
siehe auch
> https://de.wikipedia.org/wiki/Genetischer_Flaschenhals#Genetischer_Flaschenhals_beim_Menschen -
Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Eheran 29.06.15 - 12:29
Kannst du mir bitte erklären, wie ein Asteroid einerseits _sämtliche(!)_ Menschen töten soll, andererseits der Planet schon nach ein paar Jahren wieder bewohnbar sein soll?
Das schließt irgendwelche Uboote unter der Artkis ein, leute die grad im Atombunker sind oder 1000m unter Tage, auf der anderen Seite des Planeten (vom Einschlag aus gesehen), usw. usf.
Selbst ein durch den aufgewirbelten Staub jahrhunderte dauernder Winter wäre für die Menschheit kein Problem. Wenn auch nicht für 7 mrd. -
Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Agba 29.06.15 - 14:02
Zudem kommt das die Iss sinkt und immer wieder "hochgehievt" werden muss, bleibt dies aus würde sie nach einiger Zeit in die Athmosfähre eintreten und verglühen. Da ist nicht mehr soviel mit Rettung ^^
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Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: gonzo28 29.06.15 - 15:17
Eheran schrieb:
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> Selbst ein durch den aufgewirbelten Staub jahrhunderte dauernder Winter
> wäre für die Menschheit kein Problem. Wenn auch nicht für 7 mrd.
Denn das Essen kommt ja aus dem Supermarktregal, gelle? -
Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Eheran 29.06.15 - 15:36
Nein. Wir haben genug Energie um entsprechend Lampen zu betreiben, dass Pflanzen wachsen können. Aber eben nicht für 7 mrd.
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Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Bitschnipser 29.06.15 - 15:38
Wenn die technische Infrastruktur für die Wartung wegbricht, erledigt sich das mit der Energie mit dem ersten Defekt.
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Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: nicoledos 29.06.15 - 19:32
Nicht nur das, dort oben herrscht extremer Knochenschwund sowie erhöhte Strahlung. Weshalb man eher selten längere Missionen da oben macht. Wieder auf der Erde ist eine Medizinische Versorgung notwendig. Zur Not kann man die auch weg lassen.
Kontrolliert runter kommen ist dank fehlender Spaceshuttel eher nicht drin, für die brauchte man auch noch eine funktionierende Bodenkontrolle. Bleibt nur unkontrolliert mit Kapseln zu landen. Wenn man nicht gerade den kleinen Teil Wasser erwischt bleiben eine Vielzahl ungünstiger Gebiete wie Sibieren, Himalaya, Sahara, ... . Da benötigt es viel Glück. Ist die Infrastruktur auf der Erde zerstört ist das auch wieder egal, selbst wenn man irgendwo mitten in Europa landet.
Nicht zu vernachlässigen ist der Psychologische Faktor. Allein da oben in der Sardinenbüchse, als ein paar von wenig überlebenden. Dann doch gleich im Passenden Winkel auf Erde zu steuern und verglühen. -
Re: ISS - Sicherung der Menschheit
Autor: Technikfreak 29.06.15 - 22:26
synoon schrieb:
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> Eigentlich sollte die ISS als solche Sicherung eingesetzt werden und
> geschaut werden das immer ein Mann und eine Frau auf der ISS im Einsatz
> sind sowie die Vorräte für 3-4 Jahre reichen.
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> So könnte die da oben bei einer Selbst-Zerstörung der Menschheit auf der
> Erde zuschauen und am Ende mit ner Kapsel landen und neu Anfangen^^
so ein Schwachsinn, aber vielleicht könnten sie noch die Lichter löschen.



