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Merkwürdige provokative Antigruppe

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  1. Merkwürdige provokative Antigruppe

    Autor: Keridalspidialose 01.12.11 - 11:30

    Das sind auch nur Aufmerksamkeitshäscher. Selbst wenn wir den totalen perfekten Datenschutz hätten, könnte jeder entscheiden seine Daten freiwillig offen zu legen und in jeder Form vernetzt nutzen zu lassen. Daher ist eine solche Bewegung nichts weiter als Getrolle.

    ___________________________________________________________

  2. Re: Merkwürdige provokative Antigruppe

    Autor: Komischer_Phreak 01.12.11 - 12:37

    Ist das so?

    Es gibt zwei Perspektiven. Die eine Perspektive lautet "Datenschutz".

    Die andere Perspektive erschließt sich, wenn man über den Atlantik schaut. In den USA gibt es keinen Datenschutz; das ist eine deutsche Erfindung. Wenn man in den USA von Datenschutz spricht, dann ist damit gemeint, das der Staat keinen Zugriff auf Daten der Bürger haben sollen. Aus der Angst vor dem allmächtigen Staat begründet sich auch die Tatsache, das es dort keine Personalausweise gibt oder eine Art zentrales Register.

    Dafür gibt es in den USA das Gegenteil: Informationsfreiheit. Das ist dann auch die zweite Perspektive. Wenn alle Informationen frei verfügbar sind, so die Idee dahinter, ist alles öffentlich. Da dies jeden betreffen würde, wäre es für alle gleich gerecht. Nach dieser Theorie müssten alle Daten einsehbar sein - ich müsste also über ein Kfz-Kennzeichen bspw. den Halter ermitteln können. Und diese zweite Perspektive vertreten scheinbar die "Spacken".

  3. Re: Merkwürdige provokative Antigruppe

    Autor: Trockenobst 01.12.11 - 13:14

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wäre es für alle gleich gerecht. Nach dieser Theorie müssten alle Daten
    > einsehbar sein - ich müsste also über ein Kfz-Kennzeichen bspw. den Halter
    > ermitteln können. Und diese zweite Perspektive vertreten scheinbar die
    > "Spacken".

    Nur dass es den Spacken egal ist, was mit den Daten passiert. Wenn also
    Leute diese Daten kommerziell oder kriminell verwenden "ist das eben so".

    "Weil man eh nichts machen kann, sollte man es gleich bleiben lassen"
    ist kein Konzept. Das ist wie der Kerl, der keine Freundin hat und dann
    behauptet "Ich brauche keinen regelmäßigen Sex" und dann drei Bücher
    darüber schreibt ;) Sollen doch das Spackeria-Mädel anfangen, den Umfang
    ihres Hinterteils und ihr tägliches Gewicht/BMI per Blog zu veröffentlichen,
    dass glaube ich vielleicht ihre kleine Poserei.

    Spätestens seit dem Murdoch Erpressungsskandal in England ist doch
    klar, dass dies nur bei Wald+Wiesen Standardbürgern funktioniert.

    Und in den USA gibt es sehr wohl viele Gesetze, die verhindern dass
    Du an Daten ran kommst. Im Gegensatz zum dem im TV gezeigtem
    ist es verdammt schwierig einen Fahrzeughalter zu erfahren, wenn Du
    nicht irgendwie an die Polizeidatenbanken herankommst. Für Steuer,
    Onlineverbindungsdaten gilt das selbe.

    Somit weiß ich nicht wie die auf den Hut kommen, dass man im Internet
    einfach nur einen Namen eintippt und dann weiß man gleich alles bis
    runter zu jeder Ehefrau, Steuerdaten, Führungszeugnis.

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