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3,9 Millionen Kilowattstunden im Jahresvergleich

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  1. 3,9 Millionen Kilowattstunden im Jahresvergleich

    Autor: Aluz 02.05.19 - 10:03

    Info 1:
    > 2017 wurden aus diesem Grund allein im Gebiet des niederländisch-deutschen
    > Stromnetzbetreibers Tennet, das von Schleswig-Holstein mitten durch Deutschland
    > bis nach Bayern reicht, 3,9 Millionen Kilowattstunden nicht produziert.
    Info 2:
    Jahresverbrauch
    520 Terrawattstunden
    (Das beinhaltet Exporte, wie das statistisch erfasst wird und was Exporte im deutschen Jahresverbrauch zu suchen haben vermag ich nicht zu urteilen. Kurzum: Die Zahlen sind nicht perfekt, ebenso wie die Schaetzung von verlorener Leistung und diese sind auch nur von einem Erzeuger. Es sind alles Prognosen aber es reicht fuer eine kleine Rechenaufgabe zum Spass)

    3.9 kWh sind 3900 MWh oder 3.9 Gigawattstunden oder "nur" 0.0039 Terrawattstunden.
    Dies macht nach Dreisatz 0.00075‬ %
    Zu beachten ist, dass dies vorraussetzt die Umwandlungen laufen alle mit einem η=1, was es in der Natur nicht gibt.

    Outsch das ist wenig. Zu beachten ist, dass die Zahlen sich nur auf verlorene Windkraft beziehen und andere erneuerbare Energiequellen nicht mit einbezogen werden.
    Ich will hier auf keinen Fall bashen, mit alternativen Methoden hilft jedes bisschen. Den Ueberschuss irgendwie zu verwerten macht das ganze System effizienter und mit mehr erneuerbaren Energien wird auch dieser Prozentsatz staerker steigen.
    Wenn die Ueberschussleistung fuer ein paar Werke dieser Art reicht wieso dann nicht?
    Fakt ist: es ist eine Technologie, die wir jetzt schon meistern koennen. Auf andere moessen wir leider noch weiterhin warten.

    Sollte jemandem ein Fehler in der Rechnung auffallen (Mathematischer Fehler, konzeptionell ist es keine gute Rechnung, das sollte klar sein) dann bitte dies hier schreiben. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.19 10:09 durch Aluz.

  2. Re: 3,9 Millionen Kilowattstunden im Jahresvergleich

    Autor: RicoBrassers 02.05.19 - 10:35

    Man darf nicht vergessen, dass die beiden beschriebenen Anlagen nur den Anfang darstellen:
    > Die Betreiber wollen damit Erfahrungen für weit größere Wasserstofffabriken sammeln, die im nächsten Jahrzehnt gebaut werden sollen.

  3. Re: 3,9 Millionen Kilowattstunden im Jahresvergleich

    Autor: Aluz 02.05.19 - 10:39

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf nicht vergessen, dass die beiden beschriebenen Anlagen nur den
    > Anfang darstellen:
    > > Die Betreiber wollen damit Erfahrungen für weit größere
    > Wasserstofffabriken sammeln, die im nächsten Jahrzehnt gebaut werden
    > sollen.

    Schaut man sich die Dimensionen unseres Stromnetzes aus so wird klar, dass 2 Anlagen auch nur einen sehr kleinen Anteil ausmachen werden. :)

  4. Re: 3,9 Millionen Kilowattstunden im Jahresvergleich

    Autor: LarusNagel 02.05.19 - 10:42

    Kurzfristig Gedacht bekommt man die Anlage am einfachsten Finanziert,
    wenn man sie mit "kostenlosem" Strom betreiben kann.

    Langfristig wird die Rechnung warscheinlich etwas anderst aussehen.
    Wenn man fast alle Kohle-, Öl-/Diesel-, Atomkraftwerke abschaltet und
    die fehlende Kapazitäten durch Solar+Windkraft ersetzt.

    Soeine Wasserstoffanlage könnte man gleich mit dem Wind/Solarpark mit einplanen.
    Im nächsten Schritt könnte man die Solar/Windenergie deutlich über den Strombedarf
    ausbauen und das überschüssige Gas zum Heizen/Autofahren benutzen.

    PS: Den Wasserstoff kann/könnte man auch weiterverarbeiten flüssigem Treibstoff für Autos/Flugzeuge

    mfg
    Larus Nagel

  5. Re: 3,9 Millionen Kilowattstunden im Jahresvergleich

    Autor: dummdumm 02.05.19 - 12:47

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf nicht vergessen, dass die beiden beschriebenen Anlagen nur den
    > Anfang darstellen:
    > > Die Betreiber wollen damit Erfahrungen für weit größere
    > Wasserstofffabriken sammeln, die im nächsten Jahrzehnt gebaut werden
    > sollen.

    Es ging ja im der Rechnung (wenn ich es richtig verstanden habe) nicht um diese beiden Anlagen, sondern um das maximale Potential wenn sämtlicher verschwendeter Strom so gespeichert wird.

    Ich würde dabei leider sogar noch den geringen Wirkungsgrad (deutlich unter der Annahme von Faktor 1 sowieso, aber eben auch deutlich unter der anderer Techniken) zu bedenken geben müssen, denn der Spielt bei der Rückgewinnung eine Rolle.

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