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Das problem ist doch schon längst gelöst?!

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  1. Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: dangi12012 02.05.19 - 10:54

    In Österreich verwendet man Pumpspeicherkraftwerke in den Bergen. Der Wirkungsgrad ist hier schon über 85% bei modernen anlagen. Also mit 500m Fallhöhe und Verluste des Gesamtsystems mit hochpumpen und dann rückgewinnung.

    Falls zuviel strom produziert wird fährt man auch gerne wasserkraftwerke hinunter. Da sind die 5m zusätzlicher fallhöhe bis zum nächsten staukraftwerk (200km * 5m wasserpegel) die batterie.

    Das lernt man eigentlich wenn man sich mehr als 5 minuten mit nachhaltigen energieträgern beschäftigt.

    In Deutschland gibt es viele sehr tiefe Bergwerke die man auch nutzen könnte. Außerdem hat doch erst kürzlich Tesla für Austrialien einen 90MWh Speicher aufgebaut der auch relativ günstig ist im vergleich zu wasserstoff.
    An Kostengünstigen Lösungen mangelt es nicht, eher am allgemeinwissen der möglichkeiten.

  2. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: Galath 02.05.19 - 11:07

    Das Problem in Deutschland ist doch, dass der Wind und die Berge an unterschiedlichen Enden der Republik liegen. Und an der Stromtrasse von Nord nach Süd hapert es ja auch. Pumpspeicherkraftwerke gibt es, aber wenn dort kaum Strom ankommt, bringen die halt nicht so viel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.19 11:09 durch Galath.

  3. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: NoOriginal 02.05.19 - 11:16

    Das ist Problem ist dann gelöst, wenn man ein Pumpspeicherwerk hat. Und genau daran hapert es. Der Wind- bzw. Solarstrom fällt jetzt an. Wer heute auf die Idee kommt, ein Pumpspeicherwerk zu bauen, der benötigt bis zur Fertigstellung eine Reihe von Jahren.
    Dazu kommt: Der Bau greift gewaltig in die Umwelt ein. Da stehen - berechtigterweise - sofort der NaBu und andere auf der Matte und weisen auf den ökologischen Wert der Begrkuppe oder des Hochtals etc. hin, an dessen Stelle ein Speichersee angelegt werden soll.
    Ich finde es durchaus sinnvoll vorhandene Infrastruktur zu nutzen, um kurzfristig eine Lösung anzubieten, die eine mittelprächtigen Wirkungsgrad hat, aber immerhin zur Verfügung steht. Durch bessere Alternativen kann man das dann immer noch ablösen.
    Schönen Gruß!

  4. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: Quantium40 02.05.19 - 12:05

    dangi12012 schrieb:
    > In Österreich verwendet man Pumpspeicherkraftwerke in den Bergen. Der
    > Wirkungsgrad ist hier schon über 85% bei modernen anlagen. Also mit 500m
    > Fallhöhe und Verluste des Gesamtsystems mit hochpumpen und dann
    > rückgewinnung.

    Der höchste Berg Schleswig-Holsteins, der Bungsberg, ist 168m hoch.
    Der höchste Berg Mecklenburg-Vorpommerns, der Helpter Berg, ist 179m hoch.

    Und insgesamt sieht es auch beim Rest nördlich der Linie Berlin-Hannover nicht besser aus. Die typischen Endmoränenlandschaften geben einfach keine sonderlich großen Höhenunterschiede her.
    Natürlich könnte man prinzipiell den unteren Speicher auch in Form einer unterirdischen Kaverne anlegen, aber davon gibt es auch nicht so wirklich viele, die auch nur ansatzweise geeignet wären.

  5. Ja genau ;)

    Autor: Nulltorejancker 02.05.19 - 12:16

    Lass Dir von einem Schleswig-Holsteiner sagen das das doch eher schwierig ist. Die höchste Erhebung in der Nähe von Schleswig sind die Hüttner Berge, wobei der Name stark übertreibt. Die Hüttner Berge sind ein knapp über 100m hohes Hügelland, und wenn Du Richtung Nordseeküste kommst sinkt das auf vielleicht 30 cm ab ;)

  6. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: chefin 02.05.19 - 13:31

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Österreich verwendet man Pumpspeicherkraftwerke in den Bergen. Der
    > Wirkungsgrad ist hier schon über 85% bei modernen anlagen. Also mit 500m
    > Fallhöhe und Verluste des Gesamtsystems mit hochpumpen und dann
    > rückgewinnung.
    >
    > Falls zuviel strom produziert wird fährt man auch gerne wasserkraftwerke
    > hinunter. Da sind die 5m zusätzlicher fallhöhe bis zum nächsten
    > staukraftwerk (200km * 5m wasserpegel) die batterie.
    >
    > Das lernt man eigentlich wenn man sich mehr als 5 minuten mit nachhaltigen
    > energieträgern beschäftigt.
    >
    > In Deutschland gibt es viele sehr tiefe Bergwerke die man auch nutzen
    > könnte. Außerdem hat doch erst kürzlich Tesla für Austrialien einen 90MWh
    > Speicher aufgebaut der auch relativ günstig ist im vergleich zu
    > wasserstoff.
    > An Kostengünstigen Lösungen mangelt es nicht, eher am allgemeinwissen der
    > möglichkeiten.

    Und am besten wirst du dazu verdonnert bei den Bauern und Bewohnern der Täler dann durchzusetzen, das sie mitspielen. Dazu wird deine körperliche Anwesenheit bei den Diskussionen erforderlich.

    Viel Spaß

  7. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: tovi 02.05.19 - 17:34

    neue Pumpspeicherkraftwerke dauern inkl.Genehmigung usw > 10 Jahre.
    Alternative sind große Akku-Speicher wie sie derzeit in australien und USA bereits vernaut werden (Tesla)

  8. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: Anonymer Nutzer 02.05.19 - 18:04

    meinst die dinger womit atom-strom gegreent wird?

  9. Re: Das problem ist doch schon längst gelöst?!

    Autor: FactCheck 02.05.19 - 20:42

    mgh bei 100x100x10 Metern macht 100 Million kg.
    Mal 9,81 nehmen wir 10 und h nehmen wir einen Hügel 160 Meter und auf Höhe 100 Meter bauen wir diese Kaverne innen drin im Berg.

    Hat man insgesamt 100 Milliarden Joule.

    Durch 3.6 Million macht kWh
    Ehm nehme man noch geringer Wirkungsgrad für Pumpspeicherkraftwerk etwa 22.000 kWh

    Kannste in Hügel im Norden Deutschlands 100 bauen. Sogar in NL hat man im Süden die Täler auf 50 Meter wo die Flüsse sind und die Hügel 200-300 Meter, kann man locker, da es eigentlich keine Hügel sind sondern ein Ausläufer der Eifel als Plateau 100 solcher Kavernen bauen.

    Eifel, Sauerland kann man unterirdisch locker 1000 solcher mit Höhendifferenz 250 Meter schaffen, bzw 50.000kWh Energiespeicher.

    Wir können locker wahnsinnige Mengen an Energie speichern. Nur die Frage Steuern für nachhaltige Energieversorgung oder Steuern um CO2 Ausstoß zu vergrößern, denn knapp 90% vom Haushalt der Länder Europas dient aktuell dem Zweck maximieren von CO2 Ausstoß mittels „ Sozialataat“

    Das Volk hat so gewählt und unsere Enkeln müssen das ausbaden, nach mir die Sintflut...

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