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Die haben doch nen Schaden....

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  1. Die haben doch nen Schaden....

    Autor: y.m.m.d. 26.09.11 - 17:12

    > "Ich werde mich der Frage widmen, wie die Behandlung von Computerspiel- und
    > Internetsüchtigen weiter verbessert werden kann, indem zum Beispiel standardisierte
    > Diagnose- und Behandlungsleitlinien entwickelt werden"

    Was macht das denn bitte für einen Unterschied ob man süchtig (wirklich süchtig!) nach TV ist, nach Spielen oder nach Schokolade?! Entscheident ist doch immer die Ursache!

    Prinzipell ist es doch immer eine Unzufriedenheit. Man braucht das Glücksgefühl von (hier Suchtmittel einsetzen) damit einen die Unzufriedenheit wegen (hier Problem einsetzen) vergessen/verdrängen kann.
    Dass das Verbot des Suchtmittels die non-plus-ultra Lösung ist sieht man ja. Schließlich gibt es doch keine Drogen mehr ausser Alkohol und Tabak. Und diese beiden sind natürlich völlig in Ordnung, das war früher auch so!

    Also sollten wir schärfere Kontrollen durchführen, Titel mit hohem Suchtpotential lieber gleich vorsorglich Indizieren (Tetris z.B.) und bei einer Abhängigkeit dem Betroffenen durch schlagartigen Entzug zu "helfen".

    Auf keinen Fall sollte man natürlich die Ursache für die meisten (idr. sozialen) Probleme angehen, nämlich den Sittenverfall der inzwischen um sich greift. Man brauch sich doch nur mal den TV anschalten und einen Nachmittag lang RTL/RTL2/ProSieben/... laufen lassen.
    Wenn ich mir vorstelle welchen Respekt meine "Generation" (Jahrgang 87) vor älteren hatte und wie frech, vorlaut und respektlos man inzwischen von Jugendlichen (~12-16) oftmals angepöbelt wird... Das geht übrigens nicht nur meiner "Generation" so sondern auch den älteren (bis hin zu Rentern).

    Da muss man ja als Erwachsener schon nach einiger Zeit aufpassen nicht weich in der Birne zu werden! Wenn dann ein Kind stundenlang vor der Glotze sitzt (während beide Elternteile arbeiten) ist es kein Wunder mehr wenn das oftmals hochgradig assoziale Verhalten aus dem TV "kopiert" wird, bis sich das Gehirn so weit vernichtet ist dass auch das nicht mehr möglich ist.


    Hach ja, jetzt geht es mir schon viel besser! Das musste mal raus :P



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.11 17:17 durch y.m.m.d..

  2. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: nero negro 26.09.11 - 20:04

    >Wenn ich mir vorstelle welchen Respekt meine "Generation" (Jahrgang 87) vor älteren hatte und wie frech, vorlaut und respektlos man inzwischen von Jugendlichen (~12-16) oftmals angepöbelt wird... Das geht übrigens nicht nur meiner "Generation" so sondern auch den älteren (bis hin zu Rentern).

    Ja, jede Generation war selber ja sooo respektvoll, und die nächste ist es dann nicht mehr, weil man dann plötzlich selbst derjenige ist, der Respekt erwartet.

    >Da muss man ja als Erwachsener schon nach einiger Zeit aufpassen nicht weich in der Birne zu werden!
    Klingt sehr danach, als ob du schon "weich in der Birne" wärest

    >ist es kein Wunder mehr wenn das oftmals hochgradig assoziale Verhalten aus dem TV "kopiert" wird
    Der hört nicht die Musik, die mir damals gefallen hat, der hat nicht meine damaligen Hobbies, der ist ja hochgradig assozial!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! einself1111111111111

    >bis sich das Gehirn so weit vernichtet ist dass auch das nicht mehr möglich ist.
    Das Gehirn mag von Alkohol vernichtet werden, aber nicht von nicht-konformem Verhalten. Es sei denn man wird deswegen mal (ziemlich heftig) zusammengeschlagen, aber das ist wieder ein anderes Thema, weil so oft passiert das ja nicht.

  3. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: json 26.09.11 - 20:55

    Von Sucht spricht man dann, wenn die Nachteile einer Handlung die Vorteile überwiegen (nach persönlicher Ansicht) und dennoch die Handlung wiederholt ausführt.

    Wurde schon lange Zeit das süchtigmacher nicht mehr ab 12 freigegeben werden und die Eltern planlos ihre Kinder vorm PC vergammeln lassen.

    Edit: Spiel- und Mediensucht tritt immer häufiger auf und wird ein immer ernstzunehmenderes Phänomen. Man schaue sich nur mal die Zahlen an



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.11 20:56 durch json.

  4. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: Anonymer Nutzer 26.09.11 - 23:40

    "Laut der Studie gilt etwa ein Prozent der 14- bis 64-jährigen in Deutschland als internetabhängig. Das entspricht rund 560.000 Menschen."

    Wenn diese Zahlen nicht weit unterhalb der der Nikotin, Alkohol, Sport, Fernseh, Shopping usw. Süchtigen liegen, lebe ich anscheind in einem anderen Deutschland.
    Einen Prozentsatz von 1% als ernstzunehmendes Phänomen zu bezeichenen (selbst die FDP hatte bei den Wahlen in Berlin einen größeren Stimmenanteil) zeugt für mich von realitätsfremden Ansichten.

  5. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: json 27.09.11 - 09:57

    vielleicht bei 14-64 jährigen..
    Was denkst du, welche Personengruppen am stärksten von Internetssucht betroffen sind?
    Über die Demographie in Deutschland weißt du hoffentlich auch ein bisschen bescheid.

    Und jetzt überleg dir nochmal warum 1% auf die "Gesamtbevölkerung" so erschreckend ist, und die Zahl der Internetsüchtigen so rapide ansteigt.

  6. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: Maxiklin 27.09.11 - 09:58

    Genau das meine ich auch. Bei unter 1 % Betroffener das Thema überhaupt zu erwähnen finde ichmehr als albern, aber wie leben ja schon länger in einem Land, in dem krasse Minderheiten den Ton angeben und das Denken der Politiker beflügeln. Da reicht ein Amokläufer alle paar Jahre locker aus, um ganze Branchen und Millionen Computerspieler an den Pranger zu stellen.

    Daß pro Jahr mehr Menschen an legalisierten Drogen wie Alkohol oder Zigaretten sterben, als an Krebs, spielt da keine Rolle, Lobby ist zu groß.

    Mal davon abgesehen würde mich zum einen interessieren, wie denn eine FSK für über 18jährige aussehen soll (bei Start des Browsers das Meldefenster "Vorsicht, der Inhalt dieses Programms kann süchtig machen, ihr Gesundheitsminister" ? ^^) und dann frage ich mich, was die Eltern eigentlich den ganzen tag machen. Die und NUR die sind nämlich in der Verantwortung bei Kindern und Jugendlichen. Die besten gesetze bringen nix, wenn die Eltern drauß scheißen und der 12jährige Sohn 10 h am tag im Zimmer Egoshooter spielt.

    Achja, wenn es internetsucht gibt, müßte es auch Büchersucht geben, weil ich kenne viele , mich eingeschlossen, die kribbelig werden, wenn sie nicht alle paar Tage in Büchern lesen, das ist ebenfalls eine Sucht, nur wird die allgemein nicht als schlecht angesehen, warum eigentlich nicht ? Wer zu viel Bücher liest dürfte auch kaum soziale Kontakte haben, zumindest nicht in der Lesezeit, während die Jugendlichen heute mehr soziale Kontakte haben, als zu meiner Zeit, denn man kann sich weltweit für lau mit jedem unterhalten, den man mal kennengelernt hat.

  7. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: KleinFritzchen 27.09.11 - 15:40

    Interessanter Ansatz, das mit der "Bücher-Sucht" ... ;-)

    Was mich viel mehr verwundert ist die Hochnäsigkeit mit der solch ein Satz wie
    "Ich werde mich der Frage widmen, wie die Behandlung von Computerspiel- und
    Internetsüchtigen weiter verbessert werden kann, indem zum Beispiel standardisierte
    Diagnose- und Behandlungsleitlinien entwickelt werden"
    formuliert wird.
    Glauben diese Leute wirklich daran ?
    Ich hoffe (in ihrem Sinne) das dem nicht so ist ...
    Wo bitteschön gibt's denn schon eine "Behandlung" der "Internetsüchtigen" die es dann zu verbessern gilt ???

    Und wer hat denn überhaupt auf welchen Grundlagen die Rahmenbedingungen festgelegt ?
    Hmm, ab 4 Std. online schon internetsüchtig ??!!
    Wenn ich überleg' das die Jugendlichen meist online sind (Smartphone, Computer zu Hause) und fleißig zueinander Kontakt halten dann kommt mir diese Definition doch ein wenig fragwürdig vor ...

  8. Re: Die haben doch nen Schaden....

    Autor: Hotohori 27.09.11 - 21:05

    Das Problem an Sucht ist, dass im Grunde alles süchtig machen kann, wenn man zu viel Zeit damit verbringt. Und ich weiß nicht ob das alles immer etwas mit Realitätsflucht zu tun haben muss.

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