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Es lebe das Denglisch

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Es lebe das Denglisch

    Autor: Mr_Gee 18.02.21 - 17:22

    Was die da machen, ist doch großteils ein alter Hut.
    Gasanschlüsse werden so gemacht.
    Es schont halt v.a. Die Vorgärten und reduziert erdbewegungen. Straßen und gehsteige leiden sowieso immer ein bißchen, aber wenn man sich anschaut, wie die asphaltdecke auch ohne verlegearbeiten nach 30 Jahren aussieht, wird klar: nix hält ewig.

  2. Re: Es lebe das Denglisch

    Autor: don.redhorse 18.02.21 - 17:55

    Meist werden Raketen verwendet, die sind aber nur bedingt lenkbar, oder horizontal Bohrungen. Dabei benötigt man aber eine Baugrube. Insofern ist es tatsächlich ein etwas anderer Ansatz. Spülungen gab es auch immer mal wieder, Gefahr dabei ist aber, dass man eine Hohlkammer spült, wenn man hängen bleibt und es nicht direkt mitbekommt. Die Ortung des Spülbohrers ist ebenfalls eher neu.

    Bei mir im Garten kamen sie mit ihrer Rakete nicht so da hin wohin sie wollten, mussten also ausbuddeln. Zudem haben sie das Abwasserrohr durchschossen (letzte Aktion im Haus war meine morgendliche Dusche, war also sauber ;) ) und sich dann noch einmal unterm Pflaster verfahren. Dazu kam noch, dass kein Mensch weiß wo die Wasserzuleitung des Hauses liegt. Der Wasserverband hat ihm dann nen Schlüssel für den Hahn in der Straße da gelassen, soll schnell abdrehen, wenn er trifft und dann eben anrufen. Sah echt begeistert aus der Mann. Aber, ich habe Glas im Haus, dass ist den ganzen Stress wert!

  3. Re: Es lebe das Denglisch

    Autor: MarcusK 18.02.21 - 18:01

    don.redhorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meist werden Raketen verwendet, die sind aber nur bedingt lenkbar, oder
    > horizontal Bohrungen. Dabei benötigt man aber eine Baugrube. Insofern ist
    > es tatsächlich ein etwas anderer Ansatz. Spülungen gab es auch immer mal
    > wieder, Gefahr dabei ist aber, dass man eine Hohlkammer spült, wenn man
    > hängen bleibt und es nicht direkt mitbekommt. Die Ortung des Spülbohrers
    > ist ebenfalls eher neu.
    >
    > Bei mir im Garten kamen sie mit ihrer Rakete nicht so da hin wohin sie
    > wollten, mussten also ausbuddeln. Zudem haben sie das Abwasserrohr
    > durchschossen (letzte Aktion im Haus war meine morgendliche Dusche, war
    > also sauber ;) ) und sich dann noch einmal unterm Pflaster verfahren. Dazu
    > kam noch, dass kein Mensch weiß wo die Wasserzuleitung des Hauses liegt.
    > Der Wasserverband hat ihm dann nen Schlüssel für den Hahn in der Straße da
    > gelassen, soll schnell abdrehen, wenn er trifft und dann eben anrufen. Sah
    > echt begeistert aus der Mann. Aber, ich habe Glas im Haus, dass ist den
    > ganzen Stress wert!

    also Wasserleitungen sollte doch unter 80cm liegen, und Kabel liegen bei 60cm.
    Und horizontal werden doch immer mit Ortung gemacht, zumindest habe ich es noch nicht anders gesehen.

  4. Re: Es lebe das Denglisch

    Autor: nightmar17 18.02.21 - 18:41

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > don.redhorse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meist werden Raketen verwendet, die sind aber nur bedingt lenkbar, oder
    > > horizontal Bohrungen. Dabei benötigt man aber eine Baugrube. Insofern
    > ist
    > > es tatsächlich ein etwas anderer Ansatz. Spülungen gab es auch immer mal
    > > wieder, Gefahr dabei ist aber, dass man eine Hohlkammer spült, wenn man
    > > hängen bleibt und es nicht direkt mitbekommt. Die Ortung des Spülbohrers
    > > ist ebenfalls eher neu.
    > >
    > > Bei mir im Garten kamen sie mit ihrer Rakete nicht so da hin wohin sie
    > > wollten, mussten also ausbuddeln. Zudem haben sie das Abwasserrohr
    > > durchschossen (letzte Aktion im Haus war meine morgendliche Dusche, war
    > > also sauber ;) ) und sich dann noch einmal unterm Pflaster verfahren.
    > Dazu
    > > kam noch, dass kein Mensch weiß wo die Wasserzuleitung des Hauses liegt.
    > > Der Wasserverband hat ihm dann nen Schlüssel für den Hahn in der Straße
    > da
    > > gelassen, soll schnell abdrehen, wenn er trifft und dann eben anrufen.
    > Sah
    > > echt begeistert aus der Mann. Aber, ich habe Glas im Haus, dass ist den
    > > ganzen Stress wert!
    >
    > also Wasserleitungen sollte doch unter 80cm liegen, und Kabel liegen bei
    > 60cm.
    Und wer garantiert, dass es immer so gemacht wurde?
    Bei uns in der Gegend sollten zuletzt auch Glasfaserleitungen 60cm tief im Boden liegen.
    Als es viel geregnet hat, ist mal ein 40 Tonner von der Straße abgekommen und ist auf dem Grünstreifen 20-30cm mit seinem Reifen versunken.
    Resultat, Glasfaser war schrott, lag an der Stelle wohl nur bei 30cm tiefe.

    Außerdem stellt sich die Frage, ab wo man misst? Bei unserem Neubau muss noch der Schotter 10cm runter, damit wir mit dem Pflaster an die Straße kommen.
    Wenn die Leitungen in 80cm tiefe liegen, werden die dann ab dem Pflaster nur noch 60cm tief liegen. Im Vorgarten sind es dann theoretisch 50cm, da wir aktuell nur eine Kante haben und der Pflaster höher als der Rasen sein wird.

  5. Re: Es lebe das Denglisch

    Autor: don.redhorse 18.02.21 - 19:09

    MarcusK schrieb:

    > also Wasserleitungen sollte doch unter 80cm liegen, und Kabel liegen bei
    > 60cm.
    > Und horizontal werden doch immer mit Ortung gemacht, zumindest habe ich es
    > noch nicht anders gesehen.


    du sagst es, das Zauberwort heisst "sollte". Nach den ganzen anderen Sachen ist die Wasserleitung ja auch heile geblieben, die liegt wahrscheinlich an der Grundstücksgrenze unter der Hecke..

  6. Re: Es lebe das Denglisch

    Autor: chefin 19.02.21 - 10:50

    Bei uns wurde die Ortsdurchfahrt komplett saniert, also Strasse aufreisen, Wasser neu legen, Abwasser wo nötig reparieren. Abschnittsweise also gesperrt, dauerte so 2 Jahre alles zusammen. Ich wohne nun an der Hauptstrasse. Haus aus 54, Stahlrohr Hausanschluss. Kann noch halten, muss aber nicht. Also gleich neu machen, die haben es angeboten kostengünstig da sowieso gerade da. Kunststoffrohr Hauptwasserstrang liegt 2m tief. Bis die dahin gebuddelt haben, tauchen überall Leerrohre auf. Alte Telefonleitungen inaktiv, neue aktive Telefonleitungen(in den 80er war mal Sanierung diesebezüglich, weil die alten Leitungen marode wurden), Strassenbeleuchtung, Stromkabel, Kabelanschluss(Kabel BW) und natürlich Abwasserleitungen. Was meinst du wieviel die da kreuzen mussten jeder Meter musste vorher genau untersucht werden, nicht überall lag auch Sand als Markierung.

    Mein Hausanschluss liegt nun 60cm tief im Boden, geht von dort auf 2m tiefe runter, also irgendwie liegt der Quer. Und dazu kommt das die Abstell-Armaturen für 6-8 Häuser zusammen in einer Verrohrung liegen. Also läuft mein Anschuss auch noch 10m weit entlang der Strasse bis in der Strassenmitte dieser Deckel ist. Wenn man das aufzeichnet sieht es wie eine Spinne aus mit 8 Beinen.

    Und da willst du noch genau wissen wo etwas liegt? Ein Fehler, ein kaputtes Kabel oder Rohr und der ganze Aufwand mit Rakete ist hinfällig, der Bagger reist dir den Vorgarten auf, die Beschädigung wird geflickt, und danach alles wieder sauber gemacht und Rasen einsähen. Statt 1 Tag dann 1 Woche Arbeit. Also dann lieber Spülbohrung in modernster Form und vorallem steuerbar. Inzwischen kann man wirklich auf +-1cm genau orten wo der Kopf sitzt und nachjustieren.

    Man glaub garnicht, was da heute so alles gibt. Wir hatten bei der Sanierung einen Stromkabelbruch. ein teil der Haushalte hatte ab einer bestimmten Stelle nur noch 1 Phase. Also 2 Phasen weg. Sieht danach aus, das sich 2 Kabel berühren und Kurzschluss. Störungswagen kommt, Sicherung tot...geprüft, Kurzschlusss L2-L3. Aber wo genau ist der Kurzschluss. So ungefähr weis man es, aber wir reden von einer Kabelstrecke von 15-18m die man untersuchen muss. Messwagen geholt, der sendet Signale und ermittelt genau die Strecke bis zur Störungsstelle. 167m auf dem Display gestanden. Rollmeter genommen und 167m gelaufen entlang der Strecke. Dann schickt der Messwagen einen bis zu 40KV starken Impuls auf die Leitung. Man hört es deutlich knallen im Erdreich. Mit einer speziellen Sonde wird der Schall genau geortet und man kann auf ca 50cm genau sagen wo es knallt, dort ist die Beschädigung

    Da wurde dann gebuddelt und mit einem nur 1m breitem Loch konnte man das Kabel dann finden und die Beschädigung. War wohl schon eine Vorschädigung aus früheren Zeiten, dann jetzt durch das rütteln des Schotters für den Gehsteig hat sich die Isolation vollends durchgescheuert. Geflickt und feierabend. 4 Std gedauert, solange keinen Strom.

    Deswegen immer die modernste Technik benutzen auch wenn man früher das auch gefunden hat mit den alten Methoden. Die haben aber 5 Mann rumspringen gehabt, heute war es noch einer im Auto und einer der zuschaut. Und finden das doppelt so schnell

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