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Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

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  1. Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

    Autor: FreierLukas 22.11.17 - 15:33

    Ich denke statt sich darüber zu beschwehren dass es an Tiefbau kapazitäten mangelt sollte man vielleicht darüber nachdenken ob man es auch anders realisieren kann. Laserkommunikation ist nun nichts Neues. Wir haben erst kürzlich 600 MBit/s zum Mond erreicht. Wenn man ein großes Türmchen im Dorf aufstellt und jedes Haus einen hohen Laser Empfänger bekommt braucht es keinen Tiefbau mehr. So stelle ich mir Deutschland vor. Neue innovative Ideen die in Köpfen schlummern müssen wie aus der Pistole geschossen kommen und zur Belohnung sofort die Unterstützung des Staates erhalten um im Kleinen getestet zu werden. (Mal ganz davon abgesehen dass LWL auch "nur" LASER kommunikation ist). Statt die LASER-Strahlen also durch Kabel zu schicken benutzt man einfach die Luft als Medium. Über Strecken von wenigen hundert Metern ist das absolut kein Problem. Es gibt viele kleine Einzelprojekte bei denen Firmen Gebäude auf der anderen Straßenseite so ans eigene Intranet angebunden haben. Selbst bei kurzen Strecken wesentlich billiger als Tiefbau.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 15:48 durch FreierLukas.

  2. Re: Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

    Autor: Paule 22.11.17 - 15:48

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------
    > Wenn man ein großes Türmchen im Dorf aufstellt

    Türmchen aufstellen?
    Hallo, wir sind hier in Deutschland.
    Wenn so ein Turm nicht ins Ortsbild passt, so wie Oberleitungen, dann wird das nicht genehmigt.

    Zudem will doch keiner das Risiko tragen wenn dann Dacharbeiter sich die Augen verletzen, weil sie mal in diese komische Röhre da schauen müssen. Warnschilder? Wer liest denn so etwas.

    Zudem zu jedem Haus eine Laserverbindung? Dann aber hoffentlich nicht mit sichtbarer Wellenlänge wg. Disco-Dorf.

    Störungen bei Nebel/Schlechtwetter oder im Wind schwankendem Turm sind übrigens keine Theorie sondern Tatsache.

  3. Re: Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

    Autor: FreierLukas 22.11.17 - 15:52

    Solche Probleme lassen sich alle einfach lösen und ja, die Wellenlänge ist natürlich unsichtbar und Vögel werden auch nicht gebraten. Ein LASER streut sein Signal auch ein wenig so dass kleine Schwankungen des Empfängers ohnehin kein Problem darstellen. Jedes Haus hätte eine Antenne mit einer Lichtschluckenden Kugel oben drauf. Damit die Antenne nicht hin und herschwankt wie wild wird sie mit ein paar Drähten fixiert wie alle anderen großen Antennen auch. Licht ist auch nur eine Elektromagnetische Welle die Funk. Die Antenne wäre natürlich auch so hoch dass das niemand der nicht soll drankommen könnte. Auch kann man LASER so konzipieren dass das Signal nur versandt wird wenn der Weg frei ist. Wie eine lichtschranke würde der LASER ständig Rückmeldung bekommen ob er auch den Empfänger trifft und nicht dein Auge. Das ist alles nichts Neues und existiert schon seit Minimum 15 Jahren (Firma nebenan). Da gabs am Anfang auch die Meckererer.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 15:56 durch FreierLukas.

  4. Re: Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

    Autor: mrmccrash 22.11.17 - 16:52

    Du meinst wir wären dann im Schlaraffenland, kommen doch die Tauben fertig gebraten angeflogen? *SCNR*

  5. Re: Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

    Autor: thinksimple 22.11.17 - 17:45

    mrmccrash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst wir wären dann im Schlaraffenland, kommen doch die Tauben fertig
    > gebraten angeflogen? *SCNR*


    Nicht nur die Tauben. Wär ein effektiver Schutzschirm. Da ja die Wellenlänge klein sein muss um nicht sichtbar zu sein ist das laserlichtlein schon ziemlich energiereich.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  6. Re: Großer Mangel sollte den Erfindergeist ankurbeln.

    Autor: RipClaw 22.11.17 - 18:55

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke statt sich darüber zu beschwehren dass es an Tiefbau kapazitäten
    > mangelt sollte man vielleicht darüber nachdenken ob man es auch anders
    > realisieren kann. Laserkommunikation ist nun nichts Neues. Wir haben erst
    > kürzlich 600 MBit/s zum Mond erreicht. Wenn man ein großes Türmchen im Dorf
    > aufstellt und jedes Haus einen hohen Laser Empfänger bekommt braucht es
    > keinen Tiefbau mehr. So stelle ich mir Deutschland vor. Neue innovative
    > Ideen die in Köpfen schlummern müssen wie aus der Pistole geschossen kommen
    > und zur Belohnung sofort die Unterstützung des Staates erhalten um im
    > Kleinen getestet zu werden. (Mal ganz davon abgesehen dass LWL auch "nur"
    > LASER kommunikation ist). Statt die LASER-Strahlen also durch Kabel zu
    > schicken benutzt man einfach die Luft als Medium. Über Strecken von wenigen
    > hundert Metern ist das absolut kein Problem. Es gibt viele kleine
    > Einzelprojekte bei denen Firmen Gebäude auf der anderen Straßenseite so ans
    > eigene Intranet angebunden haben. Selbst bei kurzen Strecken wesentlich
    > billiger als Tiefbau.

    Leider hat deine Idee ein paar Schönheitsfehler die sie für den Flächendeckenden Ausbau unrentabel macht.

    Optischer Richtfunk funktioniert nur für Punkt zu Punkt Verbindungen. Entsprechend müsste pro Gebäude eine eigene Verbindung eingerichtet werden. Die Kosten für die Hardware pro Haushalt würden die Kosten für den Tiefbau pro Haushalt mit Sicherheit übersteigen.

    Auch ein Problem stellt die Tatsache dar das Sichtverbindung unbedingt nötig ist. Auch wenn man das ganze auf den höchsten Turm in der Gegend montiert ist nicht gesagt das man eine freie Sichtlinie auf jedes Haus hat. Vor allem wenn das Gelände nicht mitspielt.

    Dazu kommt das Optischer Richtfunk sehr anfällig ist für schlechtes Wetter. Eine Nebelbank reicht schon aus um die Verbindung zu unterbrechen. Daher verwenden diese Systeme in der Regel als Fallback klassischen Richtfunk der aber langsamer ist.

    Ein System das auf Funk basiert und deiner Idee recht ähnlich ist, ist das Terragraph System von Facebook:

    [code.facebook.com]

    Das bei werden die letzten Meter über Funk im 60 GHz Bereich übertragen. Da Funkwellen in diesem Frequenzbereich keine Gegenstände durchdringen können muss an jedem Haus eine Antenne angebracht werden die als Modem fungiert und die Daten nach innen über Ethernet oder ein separates WLAN weiterleitet.

    In diesen Frequenzbereich hast du auch keine große Reichweite. Daher müssen die Antennen etwa alle 200-250m aufgestellt werden.

    Allerdings kommt du auch bei so einem System nicht komplett ohne Tiefbau aus. Der Umfang wird nur reduziert aber gebuddelt werden muss trotzdem.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 18:57 durch RipClaw.

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