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Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

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  1. Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

    Autor: senf.dazu 22.11.17 - 16:54

    Oder fehlt's bei Gerätestandardisierung oder Ausbildung ?

    Oder vielleicht an planbarer regelmäßiger Nachfrage ?

  2. Re: Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

    Autor: Trockenobst 22.11.17 - 21:00

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder vielleicht an planbarer regelmäßiger Nachfrage ?

    Nachfrage ist ein Thema. Das andere: nicht so viele Leute wollen bei strömenden Regen die Schaufel schwingen. Dass ist nicht nur seit gestern so oder seit dem man 6mbit Leitungen als Peinlichkeit für Deutschland "fühlt".

    Das selbe gilt für Elektriker. Die bekommen nach fünf Jahren keine 2.600 brutto, erst mit Meistertitel und Selbstständigkeit kann sich das bei Großprojekten lohnen.

  3. Re: Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

    Autor: gr0m 22.11.17 - 21:12

    Ich arbeite selber in der Tiefbaubranche und das Personal ist wohl das größte Problem - es will einfach keiner mehr bei Wind und Regen wortwörtlich Löcher in den Dreck buddeln. Und dann auch noch im Winter zum Amt gehen, weil Aufgrund der Witterung keine Arbeit möglich ist.

    Es gibt genug andere Branchen für ungelernte oder schlecht qualifizierte Kräfte die besser zahlen als der Bau. Ein ungelernter Lagerarbeiter hat meiner Meinung nach einen besseren Job als ein gelernter Straßenbauer.

    Die Nachfrage ist definitiv da und auch planbar. Der Ertrag beim Netzausbau lohnt sich jedoch nicht, um dafür neue Kolonen samt Ausrüstung anzuschaffen. Lieber einpaar Großaufträge im Jahr, als alle paar Wochen einen kleinen Graben buddeln und Kabel reinschmeißen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 21:17 durch gr0m.

  4. Re: Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

    Autor: blubbber 22.11.17 - 21:19

    es wird ja zur Zeit auch Häuser gebaut wie blöd. Da braucht man den Tiefbauer auch. Wieviele Neubaugebiete alleine bei uns in jedem Kaff gibt....

    Versuch mal nen Landschaftsgärtner zu finden. Gleiches Problem. 12 Firmen angeschrieben gehabt letztes Jahr für komplette Aussenanlage , 9 haben nicht mal geantwortet, 1 meinte "Wenn's 2018 reicht, dann ja, vorher nicht" , einer hat kein Angebot geschickt nach dem Vorgespräch... tjo... blieb einer.
    Gut das der ein normales und kein überzogenes Angebot gemacht hat...

  5. Re: Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

    Autor: senf.dazu 23.11.17 - 16:30

    Hört sich für mich so an als wären Tiefbaubranche oder auch die Straßenkonstruktion aus welchen Gründen auch immer noch nicht in der Neuzeit ankommen.

    Landwirte oder Forstleute sitzen inzwischen in klimatisierten Kabinen ihres Vollernters oder Harvesters und erhöhen die Arbeitsproduktivität damit wohl um Größenordnungen. Wieso sollte das nicht auch im Tiefbau gehen - die Kiste zum Löcher buddeln fährt dann ihren Kombiarm mit Meißel Fräse und Staubsauger für das Erdreich aus - und allenfalls muß man noch dazusagen wohin und wie tief. Ggf Platten aufnehmen und wieder Verlegen ggf. inbegriffen. Das irgendjemand ne Schaufel oder Spitzhacke in die Hand nimmt oder gar dreckig oder naß wird sollte es vielleicht eigentlich schon gar nicht mehr geben ?

    Und modulare Straßenkonstruktionen bei denen man ohne Weiteres wieder an die Versorgungsleitungen drankommt wären ja vielleicht auch nicht völlig undenkbar.

    Also wenn ich mir die zahlreichen Youtube Videos zum Thema Kabelpflüge etc ansehe krieg ich ob der absonderlichen und absonderlich vielfältigen Konstruktionen schon das Gruseln. Straßen und Wegekonstrukte haben aber den gleichen Grad von Vielfalt - und künstlerische oder optische Gründe hat das glaub ich meist eher nicht ..

  6. Re: Ist's denn ein Engpaß bei Leuten oder bei Gerätschaften ?

    Autor: gr0m 23.11.17 - 17:25

    @senf.dazu

    Im Tiefbau braucht man einfach Menschen die händisch arbeiten. Man kann mit Maschinen vieles vereinfachen, aber das hat Grenzen.

    Beispiele:

    - Pflaster Ausbau bzw. Einbau. Da muss ein Mensch nunmal auf Knien jeden Stein einzeln setzen.
    - Bordsteine verlegen.. justieren, nachmessen, korrigieren.. die Maschine setzt den Stein nur grob an die Stelle
    - Grubentiefe mittels Laser kontrollieren, da sitzt einer im Bagger und der zweite ist mit Stab in der Grube. Um zum Beispiel exakt das Gefälle bei einem Entwässerungsgraben zu bauen. Dabei hat der Mann in der Grube noch eine Schaufel bei sich :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.17 17:26 durch gr0m.

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