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  5. › Star Trek Discovery: Die verflixte…

Ich behaupte das Gegenteil...

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  1. Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: Bigfoo29 13.02.18 - 16:09

    STD (Wie kommt man eigentlich dazu, einer Serie diese Abkürzung zu geben, wenn man des Englischen mächtig ist?) hat extrem schwach angefangen und dann konsequent weiter auf den Hardcore-Trekies rumgehackt. Glücklich dürften mit der Serie, die so gar nichts mehr von Gene Roddenbery's Träumen in sich hat, nur neue Zuschauer werden, die nicht mit den klassisch, mürrischen aber praktischen Klingonen aufgewachsen sind. Die nicht mit einer Sternenflotte aufgewachsen sind, die stets das Gute in den Lebewesen sah (und die Sektion 31 mit allen Mitteln bekämpfen würden, würden sie bekannt werden), die seit Kirk keine Kriege anzettelt und ein gesellschaftlich positives Miteinander mit zwar Stolz auf das eigene Erreichte, aber ohne überschwänglichen Pathos lebt. Eine Sternenflotte, die versucht, Brücken zu bauen, wo auch immer es geht oder sich schlicht raushält.

    Gut, leider hat Captain Archers Enterprise schon gezeigt, dass man das für die Zukunft ändern zu wollen scheint. Aber da konnte man noch davon ausgehen, dass die Sternenflotte sich fängt und aus den Fehlern lernt und wächst. Ein Erwachsenwerden und "lernen durch Schmerzen".

    Nichts davon trifft auf STD zu. Die Serie ist laut, schon in der ersten Folge voller logischer Fehler (weder wäre der ehemalige erste Offizier jemals aus der Haft gekommen noch wäre der Kapitän der Discovery aus Folge 2 jemals mit dieser Einstellung Kapitän eines Raumschiffes der Sternenflotte geworden) und tritt das StarTrek-Universum mit Füßen, wo es nur kann. Lediglich die Bildgewalt versucht, von den Unmöglichkeiten von Plot und Schauspielern abzulenken.

    Kleines Beispiel? Nur zum Aufwärmen? Gleich in den ersten 3 Minuten der Serie: Der Captain nimmt seinen Phaser und schießt ein paar Mal (wenn ich mich recht erinnere) in den Brunnen, um - ja was eigentlich? einen ausgetrockneten Brunnen? Einen verstopften Brunnen? - zu reaktivieren.
    1) Haben die damaligen Waffen keine Feuerkraft, um größere Explosionen mit einem Schuss auszulösen - wie kann dann nach gefühlten 30 Sekunden eine Wasserfontäne aus dem Brunnen spritzen, wenn das Wasser dazu mehrere Hundert Meter überbrückt haben müsste (und man keinen "Einschlag" der Waffe gehört hat)?
    2) Hätte die Waffe zu 100% grade in den Brunnen gehalten werden müssen, um auch nur mehr als 20m Tiefe zu erreichen. Und da man aus 1) eben kein Treffergeräusch gehört hat, muss der Brunnen relativ tief sein.

    Keine Minute später laufen die zwei Sternenflottler durch einen aufziehenden Sturm ein Sternenflottensymbol in den Sand. Der wäre schon nach Sekunden bei regulärer Windbewegung in dem Staub nicht mehr sichtbar.

    Und so setzt sich das Minute für Minute allein durch die ersten beiden Folgen fort.

    Ich frage mich wirklich, wie man dieser Serie wirklich den Knopf "Star Trek" anheften kann ohne sich des zerstörten Erbes von 40 Jahren zu schämen. Ja, TOS war ein Kind seiner Zeit mit für heutigen Verhältnissen meist kindischen Stories rund um Frauenheld Kirk. Aber seit den Kinofilmen, TNG, VOY oder DS9 hatte man ein Universum, auf das jeder Trekkie stolz sein konnte.

    Und jetzt? Einen Antrieb, der nicht ins Lore passt, Technologie, die erst Jahrzehnte später erfunden werden wird (erst Voyager kann z.B. auf einem Planeten landen, weil das Magnetfeld ansonsten das Schiff zerrissen hätte, jetzt, über einhundert Jahre früher, diskutiert man darüber, ein Sternenflottenschiff* in einen Planeten zu fliegen), eine mit Pathos überladene Sternenflotte, die so nie zu dem werden würde, was sie über Jahrzehnte geprägt hat...

    Sorry, aber wie man auf den schmalen Draht kommen kann, STD wäre eines "Star Trek"s würdig, erschließt sich mir mitnichten.

    Regards.

    * Ich muss das auf Sternenflottenschiffe beschränken, denn wie wir aus den Kinofilm IV wissen, können das zumindest klingonische Schiffe - als schwere, stabile Kriegsschiffe - schon zu Kirks Zeiten. Nur eben die Sternenflotte konnte das mit dem Schiffsdesign zu dieser Zeit nie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 16:14 durch Bigfoo29.

  2. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: DrScythe 13.02.18 - 16:21

    +1

    Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn einer Serie immer geneigt bin über Macken hinwegzusehen, auch so ein paar Logikprobleme (Brunnen, Symbol) sind mir da egal. Die ersten Folgen TNG sind auch nicht alles Meisterstücke. Aber bei "Disco" (die Shirts...ich...ohne Worte) passt immer weniger zu dem, was Star Trek einst ausgemacht hat und obendrein wirkt alles gehetzt. Die "Füll-Folgen", die man früher gerne mal kritisiert hat tragen halt unglaublich dazu bei, die Charaktere kennen zu lernen - und auch lieben zu lernen. Das fehlt mir komplett.

    Die Fehler bzgl. des Lores was Technologie betrifft waren absehbar. Es soll (kurz) vor Kirk und Co. spielen muss aber von uns aus weit in der Zukunft liegen. Dass da Kompromisse nötig waren - geschenkt. Was aber letzten Endes daraus wurde will ich nicht mal geschenkt haben.

  3. Das Gegenteil ist aber falsch ;-)

    Autor: demon driver 13.02.18 - 16:27

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > STD (Wie kommt man eigentlich dazu, einer Serie diese Abkürzung zu geben,
    > wenn man des Englischen mächtig ist?)

    Das ist wohl wahr!

    > hat extrem schwach angefangen und
    > dann konsequent weiter auf den Hardcore-Trekies rumgehackt. Glücklich
    > dürften mit der Serie, die so gar nichts mehr von Gene Roddenbery's Träumen
    > in sich hat, nur neue Zuschauer werden, die nicht mit den klassisch,
    > mürrischen aber praktischen Klingonen aufgewachsen sind. Die nicht mit
    > einer Sternenflotte aufgewachsen sind, die stets das Gute in den Lebewesen
    > sah [...]

    Nö. Beweis durch Gegenbeispiel: Ich!

    Discovery hat seine Schwächen, ein paar davon stehen zu Recht im Artikel (während ich den Sporenquatsch für noch deutlich hanebüchener halte als die diversen nicht mehr so richtig zusammenbekommenen Handlungsstränge), aber Spaß macht die Serie trotzdem. Weil sie nämlich – im Gegensatz beispielsweise zu Voyager – nicht von nervenden und schauspielerisch unterirdisch schlecht agierenden Charakteren geprägt wird. Weil sie spannend ist. Und gerade weil sie nicht versucht, ewiggestrigen Trekkie-Autisten gerecht zu werden, die jede kleinste Abweichung vom Kanon als Majestätsbeleidigung empfinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 16:28 durch demon driver.

  4. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: der_wahre_hannes 13.02.18 - 16:33

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > STD (Wie kommt man eigentlich dazu, einer Serie diese Abkürzung zu geben,
    > wenn man des Englischen mächtig ist?)

    Wie willst du es denn sonst abkürzen? "StTDi"? Dass eine Abkürzung durchaus auch eine andere Bedeutung haben kann liegt in der Natur der Abkrüzungen begründet.

    > Die nicht mit einer Sternenflotte aufgewachsen sind, die stets das Gute in den Lebewesen sah

    Haha. Die Sternflotte, die -je nach Folge- einfach mal alle ihre Ideale einfach so über den Haufen wirft, nur um in der nächsten Folge genau auf diesen Idealen wieder rumzureiten, um ja nicht eingreifen zu müssen?

    > Nichts davon trifft auf STD zu. Die Serie ist laut, schon in der ersten
    > Folge voller logischer Fehler (weder wäre der ehemalige erste Offizier
    > jemals aus der Haft gekommen noch wäre der Kapitän der Discovery aus Folge
    > 2 jemals mit dieser Einstellung Kapitän eines Raumschiffes der
    > Sternenflotte geworden) und tritt das StarTrek-Universum mit Füßen, wo es
    > nur kann. Lediglich die Bildgewalt versucht, von den Unmöglichkeiten von
    > Plot und Schauspielern abzulenken.

    Genau. Weil ja weder TOS, TNG, DS9 oder Voyager jemals irgendwelche Logikfehler aufwiesen. Der Begriff "Technobabble" kommt ja nicht von ungefährt. Also bitte, wenn du diesen hohen Maßstab an Discovery anlegst, dann bitte auch an alle anderen Ableger aus dem Trek-Universum. Data hätte z.B. nachdem er mehrfach(!) von fremden "Seelen" in Besitz genommen wurde und in einer Folge sogar den Captain von der Brücke ausschließen kann, niemals wieder ein Raumschiff der Sternenflotte betreten dürfen. Aber hey, es ist ja TNG, das hat ja keine logischen Fehler...

    > Sorry, aber wie man auf den schmalen Draht kommen kann, STD wäre eines
    > "Star Trek"s würdig, erschließt sich mir mitnichten.

    Tja, vom Kanon hat man sich ja schon verabschiedet, als man die Zeichentrickserie erst gar nicht berücksichtigt hat, und sich erst Jahre später doch noch dazu entschloss, alles was da passiert ist, vielleicht doch mal in den Kanon mit aufzunehmen. Aber da war's eh schon zu spät. Warum die Klingonen in TNG völlig anders aussehen als in TOS wurde ja auch nur halbherzig mit irgendwelchen Genexperimenten erklärt, und dass die Klingonen da nicht mehr drüber reden wollen. Gewieft.

    Also, nicht dass wir uns falsch verstehen: Die Entscheidung, Discovery zeitlich vor TOS spielen zu lassen halte ich auch für sehr unglücklich. In Discovery schmeißt man mit Technologie um sich, von der die Enterprise aus TOS nur träumen konnte, und auch die Enterprise aus TNG wäre froh über die holografischen Fähigkeiten der Discovery. Blendet man das aber alles aus, kann man mit Discovery seinen Spaß haben.

  5. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: Bigfoo29 13.02.18 - 16:36

    Genau wie TOS muss man auch TNG als ein Kind seiner Zeit sehen. Aber ich habe mir, nachdem ich die erste Folge völlig entgeistert angeschaut und mich auch zur zweiten Folge noch durchgerungen habe, einfach vor STD kapituliert. Dafür schaue ich mir gerne bisher JEDEN Piloten einer anderen Star Trek-Serie lieber an. Selbst TOS war da eher "Trek" als das abgelieferte hier. Und ja, jede Serie hatte seine Stress-Faktoren. So sehr ich z.B. Sulu und Checkov in den Kinofilmen gemocht habe, so sehr haben sie in TOS genervt. Oder Wesley. Oder Neelix. Oder Quark und Co. Aber die waren in den meisten Fällen Beiwerk und nicht der spätere Captain.

    Übrigens hat insbesondere auch das von mir gescholtene "Enterprise"-Serie mit Archer - bis auf das Beamen, was ja selbst bei Kirks Kinofilm zu Anfang noch nicht sauber funktioniert - sehr schön gezeigt, wie man Technik der zukünftigen Generationen entwickelt, ohne allzu sehr die Lore zu beschädigen. Thema "Reed Alert" und so. Man könnte als, wenn man denn wöllte. Aber dazu müsste man eine gute und vor allem glaubhafte Geschichte schreiben können.

    Regards.

  6. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: dabbes 13.02.18 - 16:42

    Vielleicht einfach mal alle technischen Gegebenheiten der alten Serien vergessen?
    Wer sagt denn, dass das alles so bleiben muss?

    STD ist vielleicht in einer anderen Zeitlinie, in der sich alles anders entwickelt. Sei doch mal offen.

    Über Logikfehler, angefangen bei TOS, bis heute, brauchen wir uns wirklich nicht zu unterhalten.

  7. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: der_wahre_hannes 13.02.18 - 16:42

    DrScythe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die "Füll-Folgen", die man früher gerne mal kritisiert hat tragen halt
    > unglaublich dazu bei, die Charaktere kennen zu lernen - und auch lieben zu
    > lernen. Das fehlt mir komplett.

    Nur, dass es bei TNG oder TOS noch keinen zusammenhängenden Handlungsstrang gab (abgesehen von der Mission "den Weltraum" zu erforschen"). Heißt, alles, was man in Folge A über einen Charakter lernt, ist in Folge B schon wieder vergessen und in Folge C wird das Gegenteil behauptet.

    Nenne mir doch mal auch nur eine gute Holodeckfolge aus TNG. Die waren alle hahnebüchener Unsinn. Das geht sogar so weit, dass ein verdammtes Hologramm die Kontrolle über das Schiff übernimmt. Wer hat denn den Scheiß bitte programmiert, wenn z.B. die Lebenserhaltungssysteme nicht komplett abgekapselt vom Holodeck laufen?

    Und wir können uns doch bestimmt drauf einigen, dass "Shades of Gray" (letzte Episode von Staffel 2) nun wirklich überhaupt keinen Mehrwert bietet? :P

  8. Re: Das Gegenteil ist aber falsch ;-)

    Autor: dabbes 13.02.18 - 16:45

    Die Chance für den Ausstieg mit dem Sporenantrieb war ja da, als die Sporen aufgebraucht waren, aber man hat ja neue gezüchtet.

    Ich bin mal gespannt wo das hinführen soll. Schon das überall hin in die Galaxie Beamen verursacht mir Bauchschmerzen.

    Auch hätte man den Antrieb an Stamets binden können (mittels Unfall, genetische nicht replizierbare Eigenart, Whatever), aber auch das hat man nicht.

  9. Re: Das Gegenteil ist aber falsch ;-)

    Autor: der_wahre_hannes 13.02.18 - 16:48

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch hätte man den Antrieb an Stamets binden können (mittels Unfall,
    > genetische nicht replizierbare Eigenart, Whatever), aber auch das hat man
    > nicht.

    Man will aber die "menschliche Komponente" ersetzen. Das funktioniert dann halt nicht und man lässt die Idee wieder fallen, weil sie zu viele unabwägbare Risiken birgt. Den Warp-Antrieb begrenzt man bei TNG in einer der späteren Staffeln ja auch, weil irgendein Planet dadurch gefährdet wird (habe die Staffel und die Folge jetzt nicht mehr im Kopf, müsste ich nach suchen).

  10. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: MonMonthma 13.02.18 - 16:48

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bigfoo29 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > STD (Wie kommt man eigentlich dazu, einer Serie diese Abkürzung zu
    > geben,
    > > wenn man des Englischen mächtig ist?)
    >
    > Wie willst du es denn sonst abkürzen? "StTDi"? Dass eine Abkürzung durchaus
    > auch eine andere Bedeutung haben kann liegt in der Natur der Abkrüzungen
    > begründet.

    DIS wie es von offizieller Seite geschieht?
    Es ist ja auch nicht STE, STV, STDS9/STD, STTNG/STN sondern ENT, VOY, DS9, TNG.

  11. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: der_wahre_hannes 13.02.18 - 16:52

    MonMonthma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > DIS wie es von offizieller Seite geschieht?

    Drug Information System?
    Disney Interactive Studios?
    Distributed Interactive Simulation?

  12. Re: Das Gegenteil ist aber falsch ;-)

    Autor: dabbes 13.02.18 - 16:55

    Aber er hat ja schon hunderte Sprünge gemacht, von daher ist das Argument ja auch schon vom Tisch. Es sei denn ihm passiert jetzt doch noch was schlimmes uns stirbt.

    Ansonsten könnten man ja mehrere "Navigatoren" mit dem Antrieb schulen und könnte immer Springen, da man genug Leute hat.

    Einzige Möglichkeit wäre, dass das ganze Netzwerk überlastet würde, wenn zu viele Schiffe es nutzen und es stirbt (war ja im Paralleluniversum angedeutet).
    Das würde dann auch die Geheimhaltung erklären. Aber wie will man so ein Schiff mit so vielen Besatzungsmitgliedern auf dauern geheim halten?

    Man hätte ja noch immer die ultimative Waffe gegen jeden Gegner in der Galaxie, sogar die Borg wären damit Ruckzuck zu erledigen.

  13. Ich widerspreche

    Autor: mnementh 13.02.18 - 16:56

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht einfach mal alle technischen Gegebenheiten der alten Serien
    > vergessen?
    > Wer sagt denn, dass das alles so bleiben muss?
    >
    Niemand. Aber wer sagt denn, dass eine neue Serie unter dem Label Star Trek laufen muss? Man könnte Star Ship Discovery mit Koglonen und Vacluniern als Außerirdische machen und viele der Kritikpunkte würden ausfallen.

    Das das geht sieht man ja durchaus: Killjoys hat starke Farscape-Vibes und Bright benutzt Elemente aus Shadowrun ohne Shadowrun zu sein. Man benutzt in beiden Fällen alte Ideen aber entwickelt es weiter und anders und befreit sich vom alten Kanon. Das ist OK.

    Warum läuft Discovery unter dem Label Star Trek statt unter dem Label Star Ship mit neuem Universum? Weil allein der Name viele alte Fans dazu bringt es zu schauen und damit einfach mehr Geld. Die Macher haben sich schlicht entschieden ihre Geschichte ins Star Trek Universum zu setzen, weil man so mehr Kasse machen kann. Ist es angesichts dessen wirklich so unverfroren zu verlangen dass mehr auf Kontinuität mit dem Universum und dem Kanon geachtet wird? Das versucht wird die Essenz dessen zu erhalten, was die Fans die man nun finanziell anzapft überhaupt zu Fans gemacht hat? Es wäre meiner Meinung die Mehreinnahmen die ein Star Trek gegenüber etwas neuem hat durchaus wert.

    Und wer wirklich etwas neues erzählen will kann problemlos ein neues Universum schaffen. Das kann ja ganz ähnlich aussehen wie ein schon bekanntes.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 16:56 durch mnementh.

  14. Re: Ich widerspreche

    Autor: dabbes 13.02.18 - 16:59

    Ich glaube seit 1960 wurden dann doch noch einige neue Menschen geboren, nicht jeder kennt die alten Serien.

    Wie gesagt, kann ja ein weiteres paralleles Universum sein, dass sich anders entwickelt als die bisher bekannten.
    Wäre zumindest konsequent und man müsste sich nicht mehr mit Zukunft und Vergangenheit rumschlagen.

  15. Re: Das Gegenteil ist aber falsch ;-)

    Autor: der_wahre_hannes 13.02.18 - 17:01

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber er hat ja schon hunderte Sprünge gemacht, von daher ist das Argument
    > ja auch schon vom Tisch.

    An denen er aber fast krepiert ist...? Und der letzte Sprung ging dann auch noch in ein Parralleluniversum. Auch nicht gerade von Vorteil.

    > Einzige Möglichkeit wäre, dass das ganze Netzwerk überlastet würde, wenn zu
    > viele Schiffe es nutzen und es stirbt (war ja im Paralleluniversum
    > angedeutet).

    Wenn das passiert, dann hören aber alle Universen auf zu existieren. Auch nicht gerade förderlich für das Fortbestehen der Serie. :P

    > Man hätte ja noch immer die ultimative Waffe gegen jeden Gegner in der
    > Galaxie, sogar die Borg wären damit Ruckzuck zu erledigen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das mit der "genetischen Kompatibilität" aber noch nicht gänzlich geklärt, oder? Vielleicht gibt es ja nur eine Handvoll Leute, die überhaupt als Navigator in Frage kommen, und da wäre das Risiko dann wieder zu groß, diese zu verlieren und dann im Delta-Quadranten festzusiten.

  16. Re: Ich widerspreche

    Autor: mnementh 13.02.18 - 17:01

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube seit 1960 wurden dann doch noch einige neue Menschen geboren,
    > nicht jeder kennt die alten Serien.
    >
    > Wie gesagt, kann ja ein weiteres paralleles Universum sein, dass sich
    > anders entwickelt als die bisher bekannten.
    > Wäre zumindest konsequent und man müsste sich nicht mehr mit Zukunft und
    > Vergangenheit rumschlagen.
    Ja undd, wo ist das Problem dem Kind einen anderen Namen zu geben? Hast Du mein Post überhaupt gelesen, Du gehst ja Null darauf ein.

  17. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: Bigfoo29 13.02.18 - 17:02

    "Genexperiment":
    So? Du nennst also in Summe 4 Folgen, die selbst ein Crossover zu TNG - Sing(h?) und so - bringen, als "mal am Rande abgehandelt"?

    "Anderes Aussehen":
    Ist Dir mal aufgefallen, dass man Dinge, die in einem Comic funktionieren, so in der Video-Realität vielleicht gar nicht umsetzbar sind? Z.B. wurden in vielen Comics früher Zeichentrick-Gestalten nur mit 3 Fingern gezeichnet, in den echten Filmen hatten die - bis auf "Das Ding" aus Fantastic 4, wofür ich ihnen durchaus dankbar bin - später in den Echt-Verfilmungen dann doch oft vier, weil das da einfacher geht. Vor 40 Jahren hatte StarTrek nicht das Geld, um die Klingonen mit mehr als einer minimalen Maske zu versorgen. Und auch bei TNG war das Budget nicht üppig. Für alle Folgeserien hat man deren Ansehen dann schlicht übernommen und die Comic-Serie als künsterlische Freiheit gewertet. Den Bogen hat man dann halt erst mit "Enterprise" geschlossen. Wo ist da jetzt das Problem?

    "Techno-Babbel":
    Das gibt es in jedem SciFi-Universum. Bei Trek hat man dennoch oft wenigstens versucht, so nah wie möglich an der Realität zu bleiben. Beispiel "Schilde runter auf 40%!". 40% von was? Standard-Schild? Zu welcher Basisgröße? Oder "Strukturelle Integrität bei 10%!" Gleichmäßig in dem ganzen Bereich? Ohne, dass was bricht?" Aber wie durch ein Wunder kann ich hier darüber hinwegsehen. Es gibt schlicht keine andere Möglichkeit, die Situation angemessen zu unterstreichen, ohne noch viel unglaubwürdiger zu werden. Was sollten sie verwenden? Newton? Dyne? Immerhin mit Cochraine haben sie es versucht, eine neue Einheit zu erschaffen. Aber sie haben so gut wie nie leichtfertig die Logik über Board geworfen.

    Das inkludiert sogar Data. Immerhin stellte sich jedes Mal heraus, dass er von ANDEREN Wesen übernommen wurde. Hier hätte man einlenken können, dass man ihn technisch optimieren muss, um sowas zukünftig zu vermeiden. Aber das können wir nichtmal bei Menschen, wie man aus TOS weiß. Eine teilweise (oder komplette) Übernahme des menschlichen Gehirns ist technisch durchaus möglich. Das gab es auch in TNG und DS9. Sei es über Telepathie oder echte Gehirnmanipulation "vor Ort". Die Leute wurden auch jeweils rehabiliert, nachdem der Schaden behoben wurde. Gleiches gilt wohl für Data.

    "Ideale":
    Wobei mich interessieren würde, wann die Sternenflotte - abgesehen von Voyager, wo das tatsächlich öfter vorkam (auch wenn Janeway sich da oft durchaus dessen und der Schwere bewusst war, was sie da tat) - in TNG und in zukünftiger Zeitleiste diese Ideale dermaßen aus dem Fenster warf?

    "Spaß haben":
    Wenn man genügend ausblendet, hat man immer Spaß. Ich bin jetzt mal bewusst übertreibend und hoffentlich nicht verletzend: Geistig minderbemittelte Leute sind nachgewiesenermaßen von Hause aus glücklicher. Sie machen sich schlicht keine Gedanken. Zu dieser Kategorie gehört(e) aber zumindest seit TNG die Zuschauerschaft von Star Trek eher nicht (mehr). Es ging darum, eine konsistente, auf eine Serienlänge optimierte und in sich schlüssige Geschichte zu erzählen, die Leute zum Nachdenken anzuregen. Zumindest seit TNG in späteren Staffeln, spätestens aber seit DS9 auch in einem sich weiterentwickelnden Universum, so dass eine abgeschlossene Folge oft doch massive Auswirkungen auf das Gesamt-Universum haben konnte. (Etwas, was selbst in den späten TNG-Staffeln aber zugegebenermaßen bis auf die Borg nur sehr begrenzt auftrat.)

    Jetzt sind wir zurück zum stupiden "Bildschirm besabbern" wie zu TOS-Zeiten, als Kirk den oft halbbekleideten Damen nachstieg (übrigens ein sehr klassisches Motiv der Science Fiction-Filme jener Zeit, um die Herren zum zuschauen zu bewegen). Heute macht man das weniger mit direkter Haut, heute gilt dafür "mehr CGI".

    Regards.

  18. Re: Das Gegenteil ist aber falsch ;-)

    Autor: dabbes 13.02.18 - 17:05

    Ich hoffe die lassen sich was plausibles einfallen.

    Ein so mächtiger Antrieb macht auch leider einiges an Storyline kaputt.

  19. Re: Ich behaupte das Gegenteil...

    Autor: Bigfoo29 13.02.18 - 17:07

    Naja, erstmal sind die Systeme ja auch völlig getrennt. Spannender ist hier, dass ein Programm ein Bewusstsein entwickelt und wie man damit umgeht. Letztlich gibt Picard (glaube ich wars) seine Zugangsdaten ja selbst preis, weil er glaubt, auf der echten Enterprise zurück zu sein.

    Ich will auch TNG nicht unbedingt ÜBER den grünen Klee loben. Aber dort konnte man die zwei, drei schlechten Folgen schlicht überspringen und hatte dennoch keinen massiven Bruch in der Story vor sich. (Mir fällt auch gerade kein Serienteil ein, wo die Holodeck-Geschichten sich widersprechen würden. Aus meiner Erinnerung reagieren alle Charaktere ihrer gesetzten Erwartungen entsprechend. Und das auch über die Abenteuer hinweig gleichmäßig und oft auch wie im realen Leben.

    Regards.

  20. Re: Ich widerspreche

    Autor: dabbes 13.02.18 - 17:08

    Wozu sollte man es denn umbenennen? Nur weils dir nicht passt? Weil DU die alten Serien kennst?

    Die Probleme sind die Gleichen, man will eine gemeinsame Föderation auf gewissen Prinzipien aufbauen. Das ist Star Trek.

    Und ob das Schiff jetzt Sporenantrieb hat, ob es einen Spock gibt oder nicht, ob man sicht mit Klingonen oder Pupsianern prügelt, spielt doch alles keine Rolle.

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