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StarTrek *war* eine Utopie

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  1. StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: glmuser 17.02.21 - 21:06

    Die neueren Serien sind es leider nicht.

    Besonders in TNG war das immer wieder zu spüren, positive Menschenbilder, Anspruch (an die Menschen sich zu entwickeln), aber genauso Hilfe, Hoffnung und Wohlwollen.

    All das fehlt mir in den aktuellen Serien. Es ist vorallem Wettkampf oder Drama, nichts was einen inspiriert besser zu werden, nur extrem unrealistische göttliche Fähigkeiten, so dass man sich auch gleich selbst aussortieren und nur zuschauen kann.

    Allgemein spiegelt es den Geist der Zeit wieder, und der ist unfreundlich, hässlich zueinander, arrogant, und narzisstisch.

    TNG hatte viel Verbesserungspotential, auch was die Tiefe der Stories anging, die Effekte usw. Aber die Güte und die grundsätzliche Menschenfreundlichkeit ist nicht mehr vorhanden. Es gibt ein paar Superhelden, der Rest ist nicht wichtig, wobei bei TNG jeder eine Entwicklung durchmacht und Persönlichkeit hat.

    Den Geist hätte man erweitern und weiter entwickeln sollen. Das positive Menschenbild und dem Wunsch Menschen gutes zu tun, auch.

    Dieser dauernde Sadismus und die selbstzerstörerischen Eigenschaften vieler Charaktere sind nicht interessant, sie sind schlicht Menschen die sich selbst überlassen scheitern, und dann als tragische Helden gefeiert werden.

    Die Botschaft der aktuellen Serien sind sehr schlecht. Niemand will anderen wirklich tiefgreifend gutes, und wenn dann ist es immer komplette Aufopferung.

    Es gibt keine wirkliche starke Persönlichkeit (und das ist keine Arroganz oder Dominanz, sondern Stärke mit den eigenen Schwächen umzufgehen und andere zu inspirieren) in den Serien, höchstens sie sind auch böse oder sonst wie krank.

    Die ganze Botschaft von StarTrek ist pervertiert worden, es sind einzige Dystopien von denen es schon viel zu viele gibt. Ja StarTrek hatte früher auch viel unrealistisches, aber das hat sich eher auf technische Gadgets bezogen, nicht auf die mögliche Persönlichkeitsentwicklung.

    Man hätte all das weiterentwickeln können, weniger naiver machen, tiefer. Aber das genaue Gegenteil ist passiert. Schade, denn ST hat gezeigt dass man intellektuell, körperlich, und nicht arrogant sein kann.

  2. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: minnime 17.02.21 - 22:11

    Ich weiß nicht, für mich hatte Star Trek nie irgendeine Botschaft. Die Folgen hatten jeweils eine in sich abgeschlossene Handlung und es gab kaum übergreifende Entwicklungen. Von dem Leben auf der Erde und der tollen Gesellschaft hat man auch kaum was mitbekommen, vielleicht einmal pro Staffel oder so. Gerade die alte Serie mit Kirk war doch ernüchternd. Die sind auf irgendein Problem gestoßen, haben es, während Kirk irgendeine Prinzessin flach gelegt hat, gelöst und standen hinterher als die guten Jungs da. Mich hat das irgend wann nur noch genervt. Da lob ich mir doch Babylon 5, das ist genauso eine dreckige Gesellschaft wie im hier und heute aber wenigstens realistisch.

  3. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: Carl Ranseier 17.02.21 - 22:49

    Vielen Dank gimuser, für deinen vortrefflichen Kommentar. 100% auf den Punkt.

  4. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: foobarJim 18.02.21 - 09:22

    glmuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die ganze Botschaft von StarTrek ist pervertiert worden, es sind einzige
    > Dystopien von denen es schon viel zu viele gibt.

    Danke. Eine sehr gute Zusammenfassungen warum auch mir die älteren StarTrek-Serien besser gefallen haben.

    Bei _The Expanse_ hab ich die 1. Staffen angeschaut und muss zugeben, dass es handwerklich echt gut gemacht ist. Das dystopische Weltbild, das man aber hier und in zunehmend mehr Serien sieht, wirkt auf mich abstoßend und weder erstrebenswert noch realistisch. Star Trek Discovery stößt hier in die selbe Richtung vor. Ich hab anfangs der 2. Staffel aufgehört und es reizt mich nicht mehr Zeit darin zu investieren. Picard fand ich ganz nett, allerdings hauptsächlich wegen der Nostalgie, dass man die alten TNG-Charaktere nochmal sah. Die Handlung der Serie war auch eher zwischen dystopisch schon allein deswegen weil die Ideale der Förderation demontiert wurden.

  5. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: M. 18.02.21 - 10:26

    Full ACK.

    Seit ~2000 gibt es leider kaum noch nicht-dystropische Sci-Fi - ENT bestaetigt als Ausnahme die Regel, ein bisschen zumindest. Alles was in der Zukunft spielt muss heute duester und dystropisch sein. Ob das nun grosse Kriege, Weltuntergangsszenarien oder Mega-Corps sind. Wo bleibt da der Optimismus?

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  6. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: der_wahre_hannes 18.02.21 - 10:50

    glmuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Botschaft der aktuellen Serien sind sehr schlecht. Niemand will anderen
    > wirklich tiefgreifend gutes, und wenn dann ist es immer komplette
    > Aufopferung.

    Das fing ja schon mit DS9 an. Für mich war Star Trek immer "das Erforschen neuer Lebensformen" und "dahin gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen war". Das fällt ja schon komplett weg, wenn sich die ganze Handlung um eine schrottige Weltraumstation und ein Wurmloch in den Deltaquadranten dreht. Statt "Erforschung" gab es viel Krieg, viel Politik und viel Religion. Nichts, was mich sonderlich interessiert hätte, und als es "damals" im Fernsehen lief, hab ich irgendwann auch nicht mehr eingeschaltet. Hab's mittlerweile auf Netflix nachgeholt, aber es hat mir immer noch nicht wirklich gefallen.

    Voyager war da schon eher "meine" Serie, aber hier hätte man auch mehr auf die Crew und deren Probleme eingehen können. Irgendwie denke ich mir, wenn ich ein paar 70.000 Lichtjahre von der Erde entfernt wäre und ca. 70 Jahre für die Heimreise bräuchte, würde das meiner Motivation schon einen herben Dämpfer verpassen. ;)

  7. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: Salzbretzel 18.02.21 - 11:33

    DS9 war auch nicht meines, aber ich kann die Serie respektieren. es war eben eine andere Ausgangslage im selben Universum. Man wollte gut sein und die Figuren haben auch alle auf Ihre weise einmal glänzen können.
    Wegen Quark gefiel mir die Serie auch. Vor allem wo er der Romulanerin erklärt wieso Krieg keinen Sinn ergibt und man lieber Frieden wählen sollte.
    Kurz: Die Serie hatte immer noch die Idee das man auch in solchen Momenten an die Würde, Anstand und die Vernunft der Leute appellieren konnte.
    Deswegen konnte ich die Serie sehr gut respektieren. Auch wenn ich sie nicht mochte - eben weil rumfliegen für mich interessanter war. Was ja später mit der Defind ... Defend ...
    Das kleine Schiff von Worf auch versucht wurde anzugreifen.

    Seit dem Lans Fare Vorfall ist in dem Universum für mich aber alles negativer geworden. Technisch wirklich toll umgesetzt - aber wie schon eingangs geschrieben irgendwie deprimierend für mich.

  8. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: cuthbert34 18.02.21 - 11:56

    glmuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die neueren Serien sind es leider nicht.
    >
    > [...]

    Du sprichst viel Richtiges an. Aber ich finde man muss es im Zeitgeist bewerten.

    Die Serie Picard spricht ja ein sehr heikles Thema an. Es geht einmal um die Auswirkungen den Flüchtlingen von Romulus geholfen zu haben und es geht um den Konflikt, den künstliche Intelligenzen hervorbringen. Dem musste sich die Sternenflotte stellen und sie hat daran viel verloren.

    Was bei TNG ja grundsätzlich viel zu kurz kommt. Wie sieht die Menschheit denn außerhalb der Sternenflotte aus? Denkt man nur mal an die Folge, in der Picard nach der Entführung durch die Borg nach Hause zu seinem Bruder kommt... was hält der denn von Fortschritt und der Sternenflotte? Nicht viel. Und man muss unterstellen, dass die Mehrheit der Menschen mit der Sternenflotte und den Direktiven ja gar nix zu tun hat. Sie leben in der Serie unter deren Schutz und positiven Auswirkungen, aber es sind Menschen. Glücksspiel, Söldner, Diebe... all das gibt es ja außerhalb der Enterprise. Es wird nur fast gar nicht gezeigt. Also die Utopie kommt eher aus dem sehr beschränkten Bild, welches uns geliefert wird.

    DS9 hat das geändert... da ist die Sternenflotte plötzlich nicht mehr der Hauptakteur. Man denke bspw. gerade am Anfang an die gegensätzlichen Ansichten von Odo und Kira. Cardassianer sind ja so gesehen eine brutale Millitätdiktatur, mit der die Sternenflotte zwar oft aneinander gerät, aber am Ende einen Status Quo erreicht und toleriert.

    Also worauf ich hinaus will, die Serien nach TNG zeigen uns eine menschlichere Sternenflotte. Wenn Menschen zu etwas möglich wären, wie sie gerade am Anfang von TNG in den ersten beiden Staffeln dargestellt haben, dann müssten wir ja das polit. und gesellschaftliche Ideal des Kommunismus anstreben. Das verkörpert in der Theorie nämlich genau das, was imho TNG sein möchte. Woran scheiterten die Versuche bisher? An der Natur des Menschen.

    Am Ende will ich noch eine Lanze für Discovery brechen. Schaut man sich Details an, wie die Sternenflotte in der 3. Staffel dargestellt wird, dann ist das imho sehr positiv. Viele erinnern sich an das, was die Sternenflotte war und wieder sein könnte und nicht wenige streben danach und sie schließen sich ja auch wieder zusammen. Man denke an Trill und die Vulkanier. Also ich finde der Gedanke der Utopie ist nie weggewesen. Er vermischt sich in der Darstellung nur mehr mit der menschlichen Natur und den Konflikten, die es vermutlich immer geben wird. Zumindest wenn man versucht 1.000 oder 1.500 Jahre in die Zukunft zu blicken.

  9. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: Salzbretzel 18.02.21 - 15:49

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde der Gedanke der Utopie ist nie weggewesen. Er
    > vermischt sich in der Darstellung nur mehr mit der menschlichen Natur und
    > den Konflikten, die es vermutlich immer geben wird. Zumindest wenn man
    > versucht 1.000 oder 1.500 Jahre in die Zukunft zu blicken.
    Der Hauptkonflikt sehe ich immer das das "alte" Star Trek sich darauf konzentrierte was sein könnte. Wie erhaben wir handeln könnten, wozu wir fähig sind. Für mich war das inspirierend. Denn man braucht einen Maßstab den man sich stellen kann. Für mich war das dann eben ein "Es muss doch eine vernünftige Lösung geben."

    Das neue Star Trek hat da keine idealen Figuren. Wenn ich da an Edward Larkin denke. Der Captain schiebt Probleme ab, schafft es nicht seine Energie in eine hilfreiche Richtung zu lenken. Gut, das mag aus heutiger Sicht vielleicht verständlich sein. Aber im alten Star Trek wäre da der Punkt gewesen wo die Beteiligten überlegt hätten was sie besser hätten machen können. Sie müssen ja nicht perfekt handeln. Aber am Ende war noch nicht einmal das.
    Das neue Star Trek geht nicht mehr davon aus das wir einmal besser werden. Wir werden scheiße bleiben. Wir werden vielleicht trotzdem die Probleme lösen. Aber menschlich gesehen werden wir einfach nur kacke sein.
    Die Aussicht stört mich. Ich möchte wenigstens in Since FICTION mal 5 Minuten sehen das es einen guten Weg gibt.
    Aber gut, The Orville bläst ja in das Horn für mich. Dort sind so ziemlich alles Trottel - aber sie haben gute Absichten. Nichtmehr die unfehlbaren Helden von damals - aber das sie gute Ziele haben finde ich als Zukunftsvision ganz nett.

  10. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: der_wahre_hannes 18.02.21 - 16:09

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ja später mit der Defind ... Defend ...
    > Das kleine Schiff von Worf auch versucht wurde anzugreifen.

    Defiant. ;)

    > Seit dem Lans Fare Vorfall ist in dem Universum für mich aber alles
    > negativer geworden. Technisch wirklich toll umgesetzt - aber wie schon
    > eingangs geschrieben irgendwie deprimierend für mich.

    JJ sagte in einem Interview ja mal, dass er damit darstellen wollte, wie hell und leuchtend die Zukunft sei. Oder so ähnlich. Und dass das Lensflare wie ein weiterer Charakter auf dem Bildschirm wirken sollte. Naja. Mich hat's ziemlich genervt. Das Remake von Total Recall hab ich deshalb nach 10 Minuten wieder ausgemacht.

  11. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: Salzbretzel 18.02.21 - 16:27

    Das Remake von Total Recall konnte ich eigentlich noch gut ertragen.
    Das Problem bei Remakes ist für mich das ich das Abenteuer an und für sich schon erlebt hatte. (auch wenn man immer versucht den neuen Film durch eine neue Nonce im Plottwist zu rechtfertigen)
    Bei den original war es ein WOW - der Mann da ist nicht wirklich er. Und doch ist er er.
    Bei dem Remake war es dann ein gähnen.

    Aber da das original zuweilen flapsig war konnte ich damit gut klarkommen.

    Was wollte ich sagen? Achso, die Lens Flare waren nicht der Punkt wo ich sage das macht den Film schlecht. Es ist aber einprägsam gewesen.

  12. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: foobarJim 18.02.21 - 16:52

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lösen. Aber menschlich gesehen werden wir einfach nur kacke sein.
    > Die Aussicht stört mich. Ich möchte wenigstens in Since FICTION mal 5
    > Minuten sehen das es einen guten Weg gibt.

    Diese Ansicht sehe ich sehr kritisch. Wenn man sich auf Nachrichtenseiten konzentriert sind negative Ereignisse überrepräsentiert, da sich schlechte Nachrichten besser verkaufen. Was das reale Leben angeht habe ich aber zum größten Teil positive Erfahrungen mit anderen Menschen. Das heißt nicht, dass ich keine negativen Begegnungen hätte, die positiven überwiegen aber deutlich.

    Die menschliche Gesellschaft grundsätzlich als schlecht zu betrachten wird ihr zum einen nicht gerecht und zum anderen ändert man durch diese Sichtweise nichts zum besseren.

  13. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: Salzbretzel 18.02.21 - 17:07

    Wann wurde in den letzten 10 Jahren mal eine gemeinsame Lösung für alle Seiten gesucht?

    Umweltschutz und Blühstreifen. Wer ist Schuld - der pöse Bauer!
    Nicht der Verbraucher, nicht die Leute die Gesetze machen, nicht die die ihn entlohnen.
    Aber GOTTSEIDANK haben wir dann Symbolpolitik gemacht.

    Aber dann eben Klimawandel! Den schaffmer - aber das kostet ja Arbeitsstellen. So generell ist es ja gut aber da können wir doch sicher einen Kompromiss machen. Zerstören wir nur die halbe Natur. Dann ist allen nicht geholfen. Überbevölkerung als Problem angehen? Gleiche Ressourcenverteilung anstreben? Püh - andere soll es nicht besser gehen. Nur uns.

    Wir haben nicht einmal eine Aufarbeitung in der breiten Masse für Probleme. In kleinen sind die Menschen immer sehr freundlich. Da stimme ich dir absolut zu.
    Aber im großen und ganzen sind wir seit ich weis nicht wie lange in einem Verteilungskampf gefangen. Wir lösen Probleme indem wir sie abwälzen.
    Der Mensch als Masse ist nicht kompromissbereit. Man sucht sich immer einen Vorteil.
    Wenn ich übersehen habe das wir uns nicht Jahrzehnt für Jahrzehnt nicht immer weiter in die Scheiße reiten informiere man mich.

    Aber wenn nicht belehre man mich nicht das die Menschen gut sein sollen. In der Masse sind wir einfach nur kacke und selbst die Si-Fi hat uns aufgegeben.
    Und man verzei mir, wenn ich versuche es besser zu machen - aus dem doofen Grund das ich glauben möchte das es einen guten Weg gibt.


    edit: Das Thema frustriert mich. Das floss in den Text. Ich wollte dich nicht angreifen.
    Ich hoffe das du dies nicht missverstehst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.21 17:11 durch Salzbretzel.

  14. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: der_wahre_hannes 19.02.21 - 11:03

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Remake von Total Recall konnte ich eigentlich noch gut ertragen.
    > Das Problem bei Remakes ist für mich das ich das Abenteuer an und für sich
    > schon erlebt hatte.

    Naja, eigentlich hatte ich dem Film auch ne faire Chance geben wollen. Mal ein neuer Blickwinkel auf etwas schon bekanntes. Aber dann lens-flarte es, und es hörte einfach nicht auf. Selbst in eigentlich total dunklen Bildern kam von irgendwo her ein lens flare. Und ich kann sowas dann leider nur schlecht wieder ausblenden, wenn es mich erst einmal genervt hat.

  15. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: David64Bit 19.02.21 - 13:31

    Danke. Danke. Danke. Danke.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen, das spricht mir aus der Seele wie nichts anderes.

    Star Trek war DIE Definition für Hoffnung, Faszination und alles was da noch so dazu gehört. Die Zukunft in Star Trek war lange "Die Zukunft", die erstrebenswert war, die man haben wollte, die man sich sogar vorstellen konnte.

    Ich Vvrabscheue die portraitierte Zukunft in Discovery und Picard geradezu...da ist ausser ein bisschen mehr Technik nichts anders, als in der Gegenwart. Warum sollte das erstrebenswert sein?

  16. Re: StarTrek *war* eine Utopie

    Autor: Salzbretzel 19.02.21 - 17:06

    *lach*
    Keine Angst, ich kenne das Problem das ein spezielles Detail einem das ganze Werk verhunzen oder wenigstens verleiden kann.
    Ich erinnere mich an den Kinderdieb wo ich das ganze Buch sehr genossen hatte. Dann wurde erklärt das zu einer Zeit Wildschweine in den USA gejagt worden wo es eigentlich noch nicht möglich war.
    Ich kann dir nicht genau sagen wieso es mich so aufregte - aber es war NICHT ok. Ich habe das Buch für 3 Wochen aus der Hand gelegt und habe es erst mit "ok, das ist eine parallele Realität" anfassen können. Also das Detail klein geredet. Danach hatte ich noch zwei kleine Details die mich genervt hatten und das Buch wieder Tage aus der Hand gelegt hatten.
    Es handelt sich dabei um ein Fantasy Buch. Keine Ahnung wieso ich darüber gestolpert war.

    Bei einem Film kann auch schon ein ästhetisches Detail einem aus der Bahn werfen. Wenn es immer wieder auftaucht und einen irritiert - ja dann kann es einen den Film verleiden.
    Ich kann dich also ganz verstehen das dir dieses Detail alles versaut. Es war jetzt nicht mein Detail was mich am meisten irritiert hatte. Aber sowas ist ja subjektiv.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 17:14 durch Salzbretzel.

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