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Der wichtigste Satz!
Autor: Icestorm 22.05.16 - 13:32
"... künftige Fanfilme ..."
Man kann Paramount/CBS nicht gänzlich verdammen, wenn Geldgeber mehr Leistungen erhalten als Andere. Der Pfad, auf dem Axanar wandelt(e) war äußerst schmal.
Für uns Fans ist es viel wichtiger, dass P/C hier die Tür nicht zumachten. Und alleine darauf kommt es an. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Golressy 22.05.16 - 16:26
Letztendlich geht es auch um StarTrek zukunft hier am ende. Wenn sich Paramount will, könnten die alles verbieten. Aber dann geht denke auch niemand mehr der sog. Trekkies mehr in die Filme. Allerdings scheint Paramount trotzdem von den Trekkies loskommen zu wollen, wie es auch bei Marvel der Fall scheint. Mehr düstere Aktion statt eine schöne friedliche Zukunft. Das ist glaube nicht was Roddenberry wollte.
Ich selbst fand nur 2 StarTrek Filme gut. "Treffen der Generationen" und besonders "Der erste Kontakt". Die beiden Filme hatten viel Scharm und zeigten: es gibt was positives für die Zukunft. Nemesis wurde dann schon zu Brutal. Was sich in den letzten beiden Filmen absolut nicht verbessert hat. Eugene Wesley "Gene" Roddenberry dürfte sich im Grabe herumdrehen.
Hollywood hat zur Zeit einfach wieder eine totale Action-und-Gewalt-Phase. Bähser J. J. Abrams sag ich nur ;-)
Kein wunder das die FANs was eigenes Versuchen. Vermutlich auch wieder etwas friedlicher. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Koto 22.05.16 - 16:59
So unterschiedlich kann Geschmack sein. Treffen der Generationen fand ich den schlechtesten der 10 Film. Weil größtenteils langweilig.
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Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Muhaha 22.05.16 - 17:06
Golressy schrieb:
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> Eugene Wesley "Gene" Roddenberry dürfte sich im Grabe herumdrehen.
Man hat den Eindruck, dass sich hier niemand die Classic-Serie angeschaut hat ... -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Galde 22.05.16 - 20:51
Golressy schrieb:
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>Allerdings scheint
> Paramount trotzdem von den Trekkies loskommen zu wollen, wie es auch bei
> Marvel der Fall scheint. Mehr düstere Aktion statt eine schöne friedliche
> Zukunft.
Die Filme bilden lediglich die Realität ab....
Die friedliche Zukunft gibt es nunmal nicht geschenkt, sondern muss erst mit Blut, Schweiss und Mut erkämpft, und dann stetig gegen jene verteidigt werden die lieber Macht wollen (ihr eigenes Bild von Frieden). -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Muhaha 22.05.16 - 21:15
Golressy schrieb:
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> Das ist glaube nicht was Roddenberry wollte.
Roddenberry wollte REICH werden. Richtig reich. DAS war sein Traum. Star Trek war für ihn nur Mittel zum Zweck. Denn Roddenberry war nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen, mit guten und schlechten Seiten. Und nicht der Heilige, zu den manche Trekker mit Minderwertigkeitskomplexen ihn leider machen müssen.
Und TNG ist auch um Größenordnungen besser geworden, als Roddenberry traurigerweise gestorben ist, um den Autoren endlich den nötigen kreativen Freiraum zu geben. -
[gelöscht]
Autor: [gelöscht] 23.05.16 - 00:34
[gelöscht]
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Re: Der wichtigste Satz!
Autor: jungundsorglos 23.05.16 - 01:43
> Die friedliche Zukunft gibt es nunmal nicht geschenkt, sondern muss erst
> mit Blut, Schweiss und Mut erkämpft, und dann stetig gegen jene verteidigt
> werden die lieber Macht wollen (ihr eigenes Bild von Frieden).
Das kann nur jemand sagen der von Geschichte keine Ahnung hat. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: jungundsorglos 23.05.16 - 01:46
Muhaha schrieb:
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> Golressy schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Eugene Wesley "Gene" Roddenberry dürfte sich im Grabe herumdrehen.
>
> Man hat den Eindruck, dass sich hier niemand die Classic-Serie angeschaut
> hat ...
Auch dort war Diplomatie wichtig. Die Utopie war jedenfalls immer ein großes Element in ST. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Muhaha 23.05.16 - 09:07
jungundsorglos schrieb:
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> Auch dort war Diplomatie wichtig. Die Utopie war jedenfalls immer ein
> großes Element in ST.
Das ist soweit richtig. Jedoch so tun, als ob sich Roddenberry im Grab rumdrehen würde, macht aus ihm einen Heiligen, der er nie war.
Roddenberry wusste, dass Action Quote bringt, also wurde Action eingebaut. Roddenberry wollte auch verdammt viel Geld verdienen und reich werden. Den neuen Filmen dann vorzuwerfen, sie würden auf Action setzen und es ginge ja nur noch ums Geld verdienen ... nichts anderes hat Roddenberry gemacht. Als einziger relevanter Vorwurf bleibt nur: Es fehlt die Utopie, die Auseinandersetzung mit einer Utopie im positiven (TNG) wie auch negativen Sinne (DS9). Das war die Spezialsoße, die aus einer mehr oder minder belanglosen SF-Serie erst das Phänomen Star Trek gemacht hat.
Von daher sollte man Roddenberry nicht zum Heiligen und aus Star Trek doch bitte keine Religion machen. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Salzbretzel 23.05.16 - 12:29
Ich habe Star Trek gerne angeschaut weil dort Ideale auf Realität trafen.
Es gab Bumm, knall aber es gab immer jemanden der dann darauf gepocht hat das es alles keinen Sinn macht - und man doch reden konnte. Das hat nicht immer geklappt - aber der Versuch war für mich der wichtige Punkt.
Das Ganre heißt ja nicht umsonst Since FICTION. Es erhebt den Anspruch nicht realistisch zu sein. Das heißt das dort die guten siegen, die bösen werden bestraft und sind einsichtig. Der Versuch zu reden ist nicht sinnlos.
Das machen wir aus den selben Grund warum wir Märchen erzählen. Die Welt ist schon schlimm genug. Wenn wir jetzt nicht mal in unseren Träumen und Geschichten uns vormalen das alles besser werden kann - dann fände ich es wirklich traurig. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Prypjat 23.05.16 - 12:48
jungundsorglos schrieb:
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> Das kann nur jemand sagen der von Geschichte keine Ahnung hat.
Das müsstest Du mal erläutern. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: John2k 23.05.16 - 14:13
Salzbretzel schrieb:
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> Das Ganre heißt ja nicht umsonst Since FICTION. Es erhebt den Anspruch
> nicht realistisch zu sein. Das heißt das dort die guten siegen, die bösen
> werden bestraft und sind einsichtig. Der Versuch zu reden ist nicht
> sinnlos.
> Das machen wir aus den selben Grund warum wir Märchen erzählen. Die Welt
> ist schon schlimm genug. Wenn wir jetzt nicht mal in unseren Träumen und
> Geschichten uns vormalen das alles besser werden kann - dann fände ich es
> wirklich traurig.
Bei den neueren Filmen wird doch ebenfalls versucht zu verhandeln, aber wenn die Fronten verhärtet sind... -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: vulkman 23.05.16 - 14:31
Muhaha schrieb:
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> Roddenberry wollte REICH werden. Richtig reich. DAS war sein Traum. Star
> Trek war für ihn nur Mittel zum Zweck.
>
> Und TNG ist auch um Größenordnungen besser geworden, als Roddenberry
> traurigerweise gestorben ist, um den Autoren endlich den nötigen kreativen
> Freiraum zu geben.
Mit dem zweiten hast Du Recht, es widerspricht aber dem ersten.
Star Trek war deswegen so langweilig, weil Roddenberrys Vision eine konfliktfreie Gesellschaft war, und die ist nunmal langweilig. In "Chaos on the bridge" heißt es so schön "es durfte keinen Streit zwischen den Hauptcharakteren geben, weil das nicht in die Vision gepasst hätte, und das hat es uns unglaublich schwer gemacht". Hätte er vor allem Geld verdienen wollen, hätte er dem Studio gesagt "macht was ihr wollt, ich krieg 20%, cya". -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Hotohori 23.05.16 - 15:27
vulkman schrieb:
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> Muhaha schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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>
> > Roddenberry wollte REICH werden. Richtig reich. DAS war sein Traum. Star
> > Trek war für ihn nur Mittel zum Zweck.
> >
> > Und TNG ist auch um Größenordnungen besser geworden, als Roddenberry
> > traurigerweise gestorben ist, um den Autoren endlich den nötigen
> kreativen
> > Freiraum zu geben.
>
> Mit dem zweiten hast Du Recht, es widerspricht aber dem ersten.
>
> Star Trek war deswegen so langweilig, weil Roddenberrys Vision eine
> konfliktfreie Gesellschaft war, und die ist nunmal langweilig. In "Chaos on
> the bridge" heißt es so schön "es durfte keinen Streit zwischen den
> Hauptcharakteren geben, weil das nicht in die Vision gepasst hätte, und das
> hat es uns unglaublich schwer gemacht". Hätte er vor allem Geld verdienen
> wollen, hätte er dem Studio gesagt "macht was ihr wollt, ich krieg 20%,
> cya".
Ja, Roddenberry mag es vielleicht etwas übertrieben haben, aber Niemand ist perfekt. Am Ende ist aber gerade seine Einstellung entscheidend dafür gewesen für was StarTrek steht.
Und das wird von den neuen Filmen schon teilweise etwas arg mit Füßen getreten nur um StarTrek einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Erst Gestern wieder gelesen, dass Jemand erst durch die neuen Filme zum Fan wurde und davor nie etwas mit StarTrek anfangen konnte und das hab ich so in den letzten Jahren schon öfters gehört. Ein besserer Beweis, dass die neuen Filme völlig neue Zielgruppen ansprechen sollen, gibt es wohl kaum. -
Re: Der wichtigste Satz!
Autor: Salzbretzel 23.05.16 - 16:00
Star Trek
Guten Tag, sie betreten den Förderations Raum
>Nero ballert
Star Trek into darkness
Kaaaaaaahhn!
Ja, da wird versucht zu reden. Aber die gesamte Konstellation im Film ist ja schon im Voraus das es erfolglos ist.
Wenn ich da an die Filme in der alten Zeitlinie denke. In der Aufstand war es das Finale das die Vernunft siegt. Das Reden der entscheidende Schritt war.
In TOS Folgen kam es vor das ein "Monster" Minenarbeiter getötet hat und am Ende tat es den Minenarbeitern leid was sie getan haben.
Klar gab es zwischendrin geprügel und geballer - aber der Kollaps am Ende ist das die Vernunft und nicht der Phaser gesiegt hat.
Es ist ehr Since Action als Since Fiction.
Die Filme sind nettes Popcorn Kino. Da mecker ich nicht herum. Aber der Fiktion Teil fehlt.



