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Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

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  1. Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: stoney0815 06.12.22 - 09:41

    20.000 Satelliten im Orbit, dazwischen vielleicht ein paar Hundert, vermutlich im selben Orbit, die aber stattdessen spionieren oder andere militärische Infrastruktur bedienen. Und die auch noch die "zivile" Kommunikationsinfrastruktur von StarLink mit benutzen. Und es reicht schon, ein paar abzuschießen und das Kessler Syndrom erledigt den Rest. Irgendwann wird einer auf den Knopf drücken und StarLink ist Geschichte ... Womöglich nicht die cleverste Entscheidung.

    Aber es winken halt die fetten, immer gut gefüllten Fleischtöpfe der Militärs ... wer kann da schon "Nein, Danke" sagen. Musk sicher nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.22 09:44 durch stoney0815.

  2. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: kaputt 06.12.22 - 10:51

    starlink wird seit einem jahr bereits militärisch genutzt, und immer mehr militärs der nato planen anschaffungen der art. von daher ändert sich eigentlich nix, außer upselling mit spezialanwendungen.

    die von dir beschriebene gefahr besteht gerade sowieso schon, aber kein global player kann es sich erlauben via kessler syndrom auch seine eigenen Satelliten vom himmel zu holen. Praktisches Beispiel russland, die können das machen, aber dann sind sie viel gefickter, als die NATO. denn die nato hat alternativen: blips, flugzeuge, viel mehr satelliten mit anderen umlaufbahnen. dazu kann die nato durch esa, spacex, ula, nasa usw wesentlich schneller wieder kapazitäten ins all fliegen, während die russen ohne teile aus der ukraine schon seit jahren probleme mit einigen triebwerken haben.

    bleibt china, die können sich das auch nicht leisten, da sie gerade 2 raumstationen da hoch geschossen haben, und das ein propaganda projekt von nationaler relevanz ist.

  3. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: Fudanti 06.12.22 - 10:59

    Ein Kessler Syndrom kann eintreten. Die Satelliten fliegen in einer ziemlich niedrigen Umlaufbahn von 300-maximal 550km Höhe genau aus diesem Grund.

    Wenn es zu einem Kessler Syndrom kommen sollte wird daher nicht für immer und ewig/Dekaden der Weltraum eingemüllt wie bei den Satelliten der Konkurrenz. Innerhalb von Wochen bzw. Monaten (je nach Orbithöhe) fallen die Teile auf die Erde zurück. Es ist auch fraglich ob dann wirklich alle Satelliten betroffen wären. Diese können ja den Orbit und Höhe verändern und so auch einen Kaskadeneffekt vermeiden.

    Die meisten der geplanten Satelliten werden eher auf 300-350km Höhe fliegen. Die Satelliten fliegen so niedrig dass diese noch durch athmosphärische Störungen beeinflusst werden.

    Die Satelliten sind so gebaut dass sie vollständig verglühen beim Wiedereintritt.
    https://www.theguardian.com/science/2022/feb/09/spacex-to-lose-up-to-40-starlink-satellites-after-geomagnetic-storm

  4. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: jonasz 06.12.22 - 11:41

    stoney0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000 Satelliten im Orbit, dazwischen vielleicht ein paar Hundert,
    > vermutlich im selben Orbit, die aber stattdessen spionieren oder andere
    > militärische Infrastruktur bedienen. Und die auch noch die "zivile"
    > Kommunikationsinfrastruktur von StarLink mit benutzen. Und es reicht schon,
    > ein paar abzuschießen und das Kessler Syndrom erledigt den Rest. Irgendwann
    > wird einer auf den Knopf drücken und StarLink ist Geschichte ... Womöglich
    > nicht die cleverste Entscheidung.
    >
    > Aber es winken halt die fetten, immer gut gefüllten Fleischtöpfe der
    > Militärs ... wer kann da schon "Nein, Danke" sagen. Musk sicher nicht.

    Der Kessler-Effekt macht keinen Sinn in diesen Zusammenhang, da der Autor der Studie damals hauptsächlich den Effekt aufzeigte, wenn ausgebrannte Stufen und größere Objekte im Orbit belassen werden. Diese haben alle ähnliche oder die selben Umlaufbahnen, da sie meist immer die selben Ziele hatten, wie die internationale Raumstation. Wenn du dir Starlink anschaust, sind die Umlaufbahnen auf die Breitengrade der Erde gut verteilt, weil ein "Netz" um den Planeten durch Satelliten gebildet wird, damit sie zusammenarbeiten können, um die nötige Abdeckung zu erreichen. Ein Teilausfall ist begrenzt möglich.

  5. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: Mel 06.12.22 - 13:19

    stoney0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000 Satelliten im Orbit, dazwischen vielleicht ein paar Hundert,
    > vermutlich im selben Orbit, die aber stattdessen spionieren oder andere
    > militärische Infrastruktur bedienen. Und die auch noch die "zivile"
    > Kommunikationsinfrastruktur von StarLink mit benutzen. Und es reicht schon,
    > ein paar abzuschießen und das Kessler Syndrom erledigt den Rest. Irgendwann
    > wird einer auf den Knopf drücken und StarLink ist Geschichte ... Womöglich
    > nicht die cleverste Entscheidung.
    >
    > Aber es winken halt die fetten, immer gut gefüllten Fleischtöpfe der
    > Militärs ... wer kann da schon "Nein, Danke" sagen. Musk sicher nicht.


    Im Prinzip ja, ABER:
    Damit wird Starlink auch zum strategischen Asset der USA. Ein Angriff darauf hätte die selben Konsequenzen wie der Abschuss eines US-Spionagesatteliten oder ein Angriff auf einen Flugzeugträger.

    Das Kesslersyndrom wird übrigens gemeinhin überschätzt. Starlin/Starshield Sats haben keinen Reaktiven Treibstoff an Board und sind auch sehr klein. Dadurch entstehen wenig Trümmer und die Trümmer werden nicht in höhere Orbits geschleudert. Dazu kommt das die Sats gesteuert werden und recht einfach in einen höheren Orbit ausweichen können.

  6. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: Fwk 06.12.22 - 15:49

    stoney0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000 Satelliten im Orbit, dazwischen vielleicht ein paar Hundert,
    > vermutlich im selben Orbit, die aber stattdessen spionieren oder andere
    > militärische Infrastruktur bedienen. Und die auch noch die "zivile"
    > Kommunikationsinfrastruktur von StarLink mit benutzen. Und es reicht schon,
    > ein paar abzuschießen und das Kessler Syndrom erledigt den Rest. Irgendwann
    > wird einer auf den Knopf drücken und StarLink ist Geschichte ... Womöglich
    > nicht die cleverste Entscheidung.
    >
    > Aber es winken halt die fetten, immer gut gefüllten Fleischtöpfe der
    > Militärs ... wer kann da schon "Nein, Danke" sagen. Musk sicher nicht.

    Wenn das so schlimm und gefährlich wäre könnten wir nicht mehr telefonieren denn dann würde das die ganze Zeit passieren.
    Unsere gesamte Kommunikation läuft über Satellit.

    Ich weiß nicht was sie uns also mit dem Beiträgen sagen wollen.

    Anscheinend wieder Neid, denn der letzte Satz sagt schon viel aus.
    Oder man sucht wieder Gründe gegen Musk zu meckern.

    Mal davon abgesehen dass Musk schon länger militärisch aktiv ist.

  7. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: TodesBrote 06.12.22 - 21:58

    Fwk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stoney0815 schrieb:
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    > -----
    > > 20.000 Satelliten im Orbit, dazwischen vielleicht ein paar Hundert,
    > > vermutlich im selben Orbit, die aber stattdessen spionieren oder andere
    > > militärische Infrastruktur bedienen. Und die auch noch die "zivile"
    > > Kommunikationsinfrastruktur von StarLink mit benutzen. Und es reicht
    > schon,
    > > ein paar abzuschießen und das Kessler Syndrom erledigt den Rest.
    > Irgendwann
    > > wird einer auf den Knopf drücken und StarLink ist Geschichte ...
    > Womöglich
    > > nicht die cleverste Entscheidung.
    > >
    > > Aber es winken halt die fetten, immer gut gefüllten Fleischtöpfe der
    > > Militärs ... wer kann da schon "Nein, Danke" sagen. Musk sicher nicht.
    >
    > Wenn das so schlimm und gefährlich wäre könnten wir nicht mehr telefonieren
    > denn dann würde das die ganze Zeit passieren.
    > Unsere gesamte Kommunikation läuft über Satellit.
    >
    > Ich weiß nicht was sie uns also mit dem Beiträgen sagen wollen.
    >
    > Anscheinend wieder Neid, denn der letzte Satz sagt schon viel aus.
    > Oder man sucht wieder Gründe gegen Musk zu meckern.
    >
    > Mal davon abgesehen dass Musk schon länger militärisch aktiv ist.

    Ein Großteil der Kommunikation läuft über Unterseekabel, nicht Satelliten. Die kriegen wären viel zu hoch und die Kapazität und die Kosten vergleichsweise auch.

    Deutschland: Brücke gesperrt weil baufällig, Reparatur nicht möglich wegen Denkmalschutz. Ein Hoch auf unsere Vorschriften.

  8. Re: Spätestens damit wird StarLink zu einem legitimen militärischen Angriffsziel

    Autor: Trollversteher 07.12.22 - 08:37

    >Anscheinend wieder Neid, denn der letzte Satz sagt schon viel aus.

    Au weia, da wäre es wieder, das dümmste anzunehmende Totschlagargument der Foren-Fanboy-Diskussionskultur: "NEiD1!!!11!!".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.22 08:37 durch Trollversteher.

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