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Der deutsche Ingenieur ist ein Fossil
Autor: Anonymer Nutzer 10.05.16 - 09:30
Er ist nämlich genau das, ein Maschinist (auf Deutsch). Im Informationszeitalter braucht die aber keiner mehr. Selbst wenn ich die Arroganz bedienen würde, nach der ein hiesiger Ingenieur besser als alle im Ausland ausgebildet wäre, alleine die Chinesen bilden aber zigmal so viele aus. Die auch noch billiger sind. Andere Staaten ebenso.
Was man aber nicht ausbilden kann ist eben jener Erfindergeist.
Der wirr bei uns erstickt. Experimente sind nicht gewünscht, wer Brüche im Lebenslauf hat gilt als Loser, nur immer schön auf der sicheren Seite sein.
Darum kommt auch die nächste Revolution aus dem Ausland, neben einem neuen Tesla Modell sehen unsere PKW sehr alt aus. Daimler hat vor einiger Zeit die einzige deutsche Produktion für Autoakkus wieder geschlossen. Nicht profitabelsten genug in der Quartalsdenke.
Das heißt in Zukunft wird hierzulande nur noch zusammen geschraubt was anderswo entwickelt und gefertigt wurde. Wieso sollte man das dauerhaft machen und dazu hiesige Löhne der IG Metall in der 34h Woche bezahlen?
Wie sehr unsere Autoindustrie eigentlich schon jetzt kapitulierte zeigt Dieselgate. Das schlimme daran ist nicht die Manipulation, sondern dass der ach so geile deutsche Ingenieur an seine Grenzen gerät und tricksen musste, weil er die Karren sonst nicht genehmigbar bekommt.
Es geht hier um die Wurst und die satten, alten, fetten Deutschen haben es immer noch nicht kapiert. In 10 Jahren sind VW, Daimler und BMW weg vom Fenster wenn kein mittleres Wunder mehr geschieht. Und mit ihnen Mio. Jobs und Existenzen.



