1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Stellenmarkt: IT-Spezialisten…
  6. The…

Große Unterschiede innerhalb der IT

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 17:08

    bbk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lemo schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Trollversteher schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > >
    > > > > >Wieviel unnötige Arbeit man immer wieder sieht, nur weil alles
    > > mögliche
    > > > > immer wieder eingestellt werden muss. Adhocnetzwerke gibt es seit
    > den
    > > > 60er
    > > > > Jahren. Anschliessen bzw. anmachen... fertig.
    > > > >
    > > > > Äh, damit ist es aber noch lange nicht getan. Sowas funktioniert
    > > > vielleicht
    > > > > in einer kleinen Klitsche mit einem simplen Intranet, aber ganz
    > sicher
    > > > > nicht in einem größeren Konzern.
    > > >
    > > > Allein schon wenn ich bei großen Netzwerken an die ganze
    > > VLAN-Konfiguration
    > > > denke, damit allein kriegt man ja schon initial viel zu tun.
    > >
    > > Das hat sich ja alles jetzt mit den Software-Defined Network bla
    > erledigt.
    > > Zusammenstöpseln, autodiscovery und dann macht eine Software den Rest.
    > Egal
    > > ob Ring oder Routingbaum, stern oder nicht stern und was es alles da
    > gab.
    > > Aus der Box damit. Leider momentan nicht von Cisco und co, die drücken
    > > ihren Spezialmüll immer noch in den Markt.
    > >
    >
    > Ohja, und genauso sehen solche Netzwerke dann auch aus. Und irgendwann
    > schreit man ganz laut nach einem Consultant weil "Das Netzwerk langsam ist
    > oder ständig ausfällt". Das Alles was du schreibst mag stimmen, solange wir
    > nicht in Größen von circa 200 Servern sprechen. Darüber sieht die Welt
    > anders aus. Oder meinst du Facebook, Twitter, Netflix und co leisten sich
    > Netzwerker und Linuxer weil sie große Gönner sind? ;)

    Ja dann hast du es nicht verstanden :) Facebook zum Beispiel (und Netflix) haben grosse blogposts verfasst und verkündet, wie sie ihren kram automatisieren konnten. Die machen alles so, dass es automatisch geht :). Und ich kann auch Netzwerke und Linux auf Softwareebene bis runter zum Bitschupsen. Aber unterm Strich, ist alles nunmal einfach nur dumme Pipes und clevere Endpunkte. Je mehr du da am Netzwerk schraubst desto schlimmer wirds.

    Die Netzwerker dort sind auch mehr mit dem Anbau und Kabel A an Buchse A beschäftigt. Wenn du dort redest sind sowieso alle Entwickler (Devops geschichte). :) Natürlich haben sie auch die Adminfeuerwehr aber das sind dann auch wieder Entwickler oder die rufen Entwickler zur Hilfe. Reine Admins sind dort nicht wirklich zu finden. Die Rennen alle Eigenentwicklungen. Einer der Gründe warum Google wirklich alles selber macht (sogar ihren angepassten Linuxkernel) ist, damit sie in diese Konfigurationshölle nicht hinabsteigen müssen.

    Da steht nämlich der grosse Ofen, der nur mit Geld betrieben werden kann.

  2. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 17:12

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin bei einem reellen Arbeitgeber und nicht bei einem Stümperverein wie
    > dem mit dem großen T.
    >
    > cu
    > Aleco

    Ich rede ehr so von Middleware und IBM, Spring, Oracle, JBoss und Co. Da bekommst du als Entwickler immer wieder Pusteln unter der Zunge. Es ist vieles nicht so wie es verkauft wird. Wieviel Projekte das auch schon gekostet hat, die einfach fehlgeschlagen sind, weil die Leute getan haben was sie offiziell empfohlenerweise tun sollten. Katastrophe teilweise.

  3. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: bbk 06.09.17 - 17:13

    Falsch, du hast es nicht verstanden ;). Nur weil die es automatisieren heißt es nicht, dass da kein Netzwerker mehr arbeitet.

    Ich kenne die Teams der Firmen und die bestehen aus 20-30 Leuten. Nix Entwickler ;). Hauptsächlich Network Engineers, die ein bisschen Ansible, Python und co machen. Nur weil dir jemand erzählt "das geht alles automatisch" ist das nicht so. Und selbst wenn, muss jemand diese Strukturen mal entwickeln und im Fehlerfall Probleme analysieren und beheben.

    Und das kann jemand für den BGP eine Abkürzung ohne Bedeutung ist einfach nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.17 17:15 durch bbk.

  4. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: bbk 06.09.17 - 17:25

    Falls du es nicht glaubst:
    https://careers.twitter.com/en/work-for-twitter/staff-network-engineer.html
    https://www.facebook.com/careers/jobs/a0I1200000IMZ5XEAX/
    https://www.facebook.com/careers/jobs/a0I1200000LT9wxEAD/

  5. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Neuro-Chef 06.09.17 - 19:57

    Kleine Schildkröte schrieb:
    > Ich würde die IT gerne von der Softwareentwicklung trennen und alles dann
    > auch von der Hardwarentwicklung. Bei solchen Studieen werden gerne Äpfel
    > und Birnen zu einem gemeinsamen Brei zermalen.
    Ja, richtig.

    > Jede Administratorenstelle, sollte heute eigentlich schon von Haus aus
    > nicht mehr existieren. Ich war und bin immer wieder der Meinung, dass
    > Administration notwendig wird, wenn Entwickler ihren Job nicht machen.
    Da bist du aber schief gewickelt oder warst bisher nur in kleineren Firmen. Warum sollte jemand Software-Entwicklung lernen, nur um dann dann Router, Switches, Firewalls und salopp gesagt LAN-Kabel zu verwalten oder auch nur Windows+Treiber auf Notebooks zu installieren? Das lohnt sich bei größeren Firmen schlicht nicht.

    Aber auch so, Auswahl von Gründen:
    -Der Entwickler steht nicht selten unter Zeitdruck, ohne verantwortlichen (also: bremsenden und Kompromisse vorschlagenden) Admin leidet dann die Netzwerksicherheit
    -Niemand kann alles. Neben der Arbeit an der Software auch noch Macken in der Infrastruktur zu suchen und auszubessern, funktioniert nicht. Wir haben erst kürzlich so eine Klitsche mit zweistelligem Personal integrieren müssen - über deren Software-Qualität kann ich nichts sagen, aber die IT-Organisation war jämmerlich und ohne selbst banalste Sicherheitskonzepte. Ungekühlter Server-Raum, kein Backup, zentrale Server irgendwo im Büro verstreut, natürlich überwiegend Tower-Gehäuse, statt DMZ einfach den Webserver aus dem normalen LAN (ein riesiges Subnetz für alles versteht sich) nach draußen geNATet, etc. pp. ..

    > Das Verwalten von Nutzungsrechen und der gleichen, ist keine
    > Informatiktätigkeit sondern gilt der Bedienung von EDV-Programmen.
    Schwurbel anyone? ITler ist nicht Informatiker ist nicht Coding Monkey. Wenn die Benutzer (ja, auch die "sonstigen", z.B. Personaler, Erbsenzähler, Hausmeister) ihre Rechte selbst verwalten kannst du auch gleich deine Geschäftsgeheimnisse auf Pastebin speichern..

    > Von einem modernen Programm erwarte ich, dass es sich selbst konfiguriert.
    > Leider tut es das so gut wie nie. Ich habe nie verstanden warum.
    Weil es schlicht nicht wissen kann, was genau du mit ihm anstellen willst!? Nur so ein Gedanke ;-)

    Nicht falsch verstehen, ein Software-Entwickler bringt wohl schon meist die passende Denke mit, um all das zu leisten oder zu lernen, aber im Sinne der Arbeitsteilung und auch im Hinblick auf Qualifikation, Spezialisierung und Gehälter wäre es oft schlicht Quatsch, ihn das leisten zu lassen.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  6. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 20:07

    bbk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls du es nicht glaubst:
    > careers.twitter.com
    > www.facebook.com
    > www.facebook.com

    Schau dir mal die Qualifikationen an. (erste Facebooklink) Netzwerkingenieure haben dort nen Bachelor in CS oder EE. Das sind Ingenieure. Und schau auch ein Jahr erfahrung in Skripting bzw. Programmierung :). Die Schreiben die Programme zum Automatisieren der Einstellungen :).

    Facebook ist nicht umsonst einer der ersten, die laut geschrieen haben, wir wollen unsere Netzwerke / Karten / Topologien programmieren können, ohne alles umzukabeln.

    Aber ihr habt alle auch Recht. Daran besteht kein Zweifel. Die reinen Admins von vor 20 Jahren sind doch alle nicht mehr das selbe wie heute. Heute kann ein Admin in diesen Bereichen schon komplexere Probleme lösen und ist mehr Entwickler als Betreuer.

  7. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 22:15

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    > > Ich würde die IT gerne von der Softwareentwicklung trennen und alles
    > dann
    > > auch von der Hardwarentwicklung. Bei solchen Studieen werden gerne Äpfel
    > > und Birnen zu einem gemeinsamen Brei zermalen.
    > Ja, richtig.
    >
    > > Jede Administratorenstelle, sollte heute eigentlich schon von Haus aus
    > > nicht mehr existieren. Ich war und bin immer wieder der Meinung, dass
    > > Administration notwendig wird, wenn Entwickler ihren Job nicht machen.
    > Da bist du aber schief gewickelt oder warst bisher nur in kleineren Firmen.
    > Warum sollte jemand Software-Entwicklung lernen, nur um dann dann Router,
    > Switches, Firewalls und salopp gesagt LAN-Kabel zu verwalten oder auch nur
    > Windows+Treiber auf Notebooks zu installieren? Das lohnt sich bei größeren
    > Firmen schlicht nicht.

    Hier gehts nicht um Firmen sondern darum, was die Leute machen sollten. Wer ein Netzwerk verwaltet sollte auch programmieren lernen. Schon aus eigeninteresse. Wird sowieso immer mehr richtung Software verschoben.

    > Aber auch so, Auswahl von Gründen:
    > -Der Entwickler steht nicht selten unter Zeitdruck, ohne verantwortlichen
    > (also: bremsenden und Kompromisse vorschlagenden) Admin leidet dann die
    > Netzwerksicherheit
    > -Niemand kann alles. Neben der Arbeit an der Software auch noch Macken in
    > der Infrastruktur zu suchen und auszubessern, funktioniert nicht. Wir haben
    > erst kürzlich so eine Klitsche mit zweistelligem Personal integrieren
    > müssen - über deren Software-Qualität kann ich nichts sagen, aber die
    > IT-Organisation war jämmerlich und ohne selbst banalste
    > Sicherheitskonzepte. Ungekühlter Server-Raum, kein Backup, zentrale Server
    > irgendwo im Büro verstreut, natürlich überwiegend Tower-Gehäuse, statt DMZ
    > einfach den Webserver aus dem normalen LAN (ein riesiges Subnetz für alles
    > versteht sich) nach draußen geNATet, etc. pp. ..

    Das Problem in grössernen Firmen sind oft der Arbeitsbereich Systeme. Entwickler haben an ihre Hardware und Software andere Anforderungen als das Produktivteam verstehen kann. Wenn du schon mal Serversoftware mit Cygwin auf Windows entwickeln musstest, dann weisst du wie krank sowas ist. Ich kam, sah, installierte VirtualBox + Ubuntu, der nächste installierte nen Debian und dann hatten wir IntelliJ und Eclipse zusätzlich zu dem vorgeschriebenen Netbeans. endlich machte es spass. Ende vom Lied nach einer Verlängerung war schluss... . Dann wollten sie es wieder für die anderen zurückspulen. Da gab es dann im Team einen Aufstand.

    Entwickler sollten ihre Hardware und Software selbst verwalten. Da darf keiner dazwischen. Nur aktuelle Entwickler verstehen eventuell die eigenen Bedürfnisse. Wenn ich das sehe zwei Jahre alte Java in der Produktion daher auch in der Entwicklung... da kannst du gleich alle Wartungsports freigeben.

    > > Das Verwalten von Nutzungsrechen und der gleichen, ist keine
    > > Informatiktätigkeit sondern gilt der Bedienung von EDV-Programmen.
    > Schwurbel anyone? ITler ist nicht Informatiker ist nicht Coding Monkey.
    > Wenn die Benutzer (ja, auch die "sonstigen", z.B. Personaler, Erbsenzähler,
    > Hausmeister) ihre Rechte selbst verwalten kannst du auch gleich deine
    > Geschäftsgeheimnisse auf Pastebin speichern..

    Exakt. Interne Organistation ist Anwendungsadministrierung. Hat für mich nicht viel mit IT zu tun, obwohl es halt offiziell auch dazugehört. Für mich ist das EDV. Word und Co ist nicht wirklich IT. Das ist mir zu weit von der wirklichen Technik entfernt.

    > > Von einem modernen Programm erwarte ich, dass es sich selbst
    > konfiguriert.
    > > Leider tut es das so gut wie nie. Ich habe nie verstanden warum.
    > Weil es schlicht nicht wissen kann, was genau du mit ihm anstellen willst!?
    > Nur so ein Gedanke ;-)
    >
    > Nicht falsch verstehen, ein Software-Entwickler bringt wohl schon meist die
    > passende Denke mit, um all das zu leisten oder zu lernen, aber im Sinne der
    > Arbeitsteilung und auch im Hinblick auf Qualifikation, Spezialisierung und
    > Gehälter wäre es oft schlicht Quatsch, ihn das leisten zu lassen.

    Im Entwurf und der Planung sollte man Konfigurationsmöglichkeiten planen und minimieren. Jede zusätzliche Konfigurationsoption ist wieder eine komplette zusätzliche Dimension, die man durchtesten muss. Macht oft genug keiner.

    Ich hatte nicht wenige Projekte, in denen ich als Softwarequalimensch erstmal alle Konfigurationsknöpfe bei Inhausprojekten in frage gestellt habe. Es war interessant zu sehen, wie die Menschen ungläubig schauen, wenn die nächste Version keine Konfigurationsdateien mehr kennt und auch die Adminbereiche plötzlich keine technischen Einstellungen mehr haben.

  8. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Melanchtor 07.09.17 - 07:18

    DevOps sagt dir was? Auch für RedHat OpenShift braucht man nebenbei noch Leute, die das einrichten.

    cu
    Aleco

  9. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 11:26

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DevOps sagt dir was? Auch für RedHat OpenShift braucht man nebenbei noch
    > Leute, die das einrichten.
    >
    > cu
    > Aleco

    Exakt. Den Begriff hab ich ja nun schon öfters hier gebracht. Technische Admins sieht man heute immer mehr als vollwärtige Entwickler an und da gehören sie auch hin. Wobei vieles was DevOps machen nur daran liegt, dass Testen immer noch das erste ist, was weggestrichen wird, wenn ein Projekt Probleme hat.

  10. Re: Große Unterschiede innerhalb der IT

    Autor: Neuro-Chef 07.09.17 - 15:58

    Melanchtor schrieb:
    > DevOps sagt dir was? Auch für RedHat OpenShift braucht man nebenbei noch
    > Leute, die das einrichten.
    Es gibt auch sehr viele KMU.

    -> Mehr zum Thema DevOps <-

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Präsidium der Bay. Bereitschaftspolizei, München
  2. hl-studios GmbH, Erlangen
  3. Team GmbH, Paderborn
  4. Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG, Rosenfeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 9,99€
  2. (-91%) 2,20€
  3. 36,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de