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Ich als (fast) Ingenieur,...

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  1. Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: w00d3nh34d 06.09.17 - 09:14

    habe mal eine kleine Milchmädchenrechnung aufgestellt. Mein Kumpel arbeitet als ausgebildete IT-Fachkraft in einem kleinen Betrieb. Nach der Ausbildung bekommt er nun rund monatlich 4000¤ Brutto. Mir würde als Einstiegsgehalt laut Tariftabelle 5000¤ zustehen.

    !Ohne! Berücksichtigung von Lohnsteigerungen komme ich nun auf folgendes Ergebnis:

    Nach 5 Jahren Studium + Abitur hat er bereits 260.000¤ verdient. 52000 ¤ bekommt er Jährlich, wohingegen ihm meine 65000¤ gegenüber stehen.

    Folglich rechnet sich das Studium erst nach 20 Jahren für mich. Da gehe ich schon auf die 50 zu und bin wahrscheinlich schon reif für die Rente ^^

    Ob das jetzt Sinnfrei war, sei dahingestellt. Es war nur erschreckend für mich.

  2. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Oktavian 06.09.17 - 09:21

    > Nach 5 Jahren Studium + Abitur hat er bereits 260.000¤ verdient. 52000 ¤
    > bekommt er Jährlich, wohingegen ihm meine 65000¤ gegenüber stehen.

    Das ist bis hierhin korrekt, danach wird es aber eine Milchmädchenrechnung. Du vergisst die weitere Gehaltsentwicklung. Als Studierter stehen Dir höhere Positionen offen, schnellere Aufstiege. Du kommst eher in Personalverantwortung, die natürlich entlohnt wird. Deine prozentualen Steigerungen im Rahmen des Tarifvertrags mögen zwar gleich sein, die absoluten Steigerungen sind aber höher.

    Zudem ist Dein Wissen und Deine Erfahrung leichter transferierbar auch einen neuen Job. Wenn Du also das Unternehmen wechselst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das finanziell für dich lohnt, sehr viel höher.

    > Folglich rechnet sich das Studium erst nach 20 Jahren für mich. Da gehe ich
    > schon auf die 50 zu und bin wahrscheinlich schon reif für die Rente ^^

    Träum weiter. Bis Du abschlagsfrei in Rente gehen kannst, bist Du 70. Selbst wenn also Deine Rechnung stimmen würde, dann hättest Du 20 Jahre voraus.

    > Ob das jetzt Sinnfrei war, sei dahingestellt. Es war nur erschreckend für
    > mich.

    Solche Rechnungen gibt es für viele Berufsgruppen. Im Vergleich eher lohnend ist oft das Erlernen eines Handwerks, Meistertitel, eigenes Unternehmen (oder Meister in einem Industrieunternehmen). Hier kann oft ein Studierter auch langfristig nicht aufholen.

  3. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: gaym0r 06.09.17 - 09:24

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Träum weiter. Bis Du abschlagsfrei in Rente gehen kannst, bist Du 70.
    > Selbst wenn also Deine Rechnung stimmen würde, dann hättest Du 20 Jahre
    > voraus.

    Mit den Gehältern ist es ein leichtes privat vorzusorgen, daher kann man weitaus früher in Rente gehen.

  4. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 09:26

    >Das ist bis hierhin korrekt, danach wird es aber eine Milchmädchenrechnung. Du vergisst die weitere Gehaltsentwicklung. Als Studierter stehen Dir höhere Positionen offen, schnellere Aufstiege. Du kommst eher in Personalverantwortung, die natürlich entlohnt wird. Deine prozentualen Steigerungen im Rahmen des Tarifvertrags mögen zwar gleich sein, die absoluten Steigerungen sind aber höher.

    In den meisten Unternehmen wird nach Erfahrung und Kompetenz befördert, nicht nach Ausbildung - die Zeiten, in denen es nur ein "Herr Doktor" ins mittlere Management schaffte sind längst vorbei. Von daher erhöht das abgeschlossene Studium nur die Chancen bei der Bewerbung höher einzusteigen, nach zehn oder zwanzig Jahren Berufserfahrung interessiert niemand mehr, was für einen Abschluss man mal gemacht hat.

    >Zudem ist Dein Wissen und Deine Erfahrung leichter transferierbar auch einen neuen Job. Wenn Du also das Unternehmen wechselst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das finanziell für dich lohnt, sehr viel höher.

    Auch das dürfte sich nur in den ersten Berufsjahren wirklich auswirken. Wenn man als nicht-Akademiker erst mal ein paar große Namen (und entsprechende Tätigkeiten) im Lebenslauf stehen hat, dann wiegt das sehr viel schwerer als der Abschluss.

  5. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Oktavian 06.09.17 - 09:27

    > Mit den Gehältern ist es ein leichtes privat vorzusorgen, daher kann man
    > weitaus früher in Rente gehen.

    Im Prinzip ja, nur steigen mit den Gehältern auch die Ansprüche und die Ausgaben. Die Reisen werden weiter, die Autos größer, das Haus größer, die Schulen und Ausstattung der Kinder besser.

    Man sorgt natürlich vor, aber den wirklich Ausstieg verschiebt man dann doch ganz gerne nach hinten.

  6. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Psy2063 06.09.17 - 09:29

    die Rechnung ist aber nicht so einfach wie sie zu sein scheint.

    Wie sieht die Wohnsituation der beiden Beispiele aus? Noch bei den Eltern, subventionierte Studentenkaserne oder gönnt man sich was komfortableres?
    Ist ein gebrauchtes oder neues Auto vorhanden? Müssen irgendwelche ÖPNV Tickets bezahlt werden, die sind ja auch nicht in jedem Studentenausweis mit drin?
    Und ganz besonders im Studium: Arbeitet man noch nebenbei um es sich zu finanzieren? Ein studentischer Nebenjob kann ja bereits locker das durchschnittliche Azubigehalt übersteigen. Wenn man noch promovieren will und eine Vollzeitstelle an der Uni ergattert ist das auch bereits wesentlich mehr als ein einfacher Fachinformatiker direkt nach der Ausbildung bekommt.

  7. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Psy2063 06.09.17 - 09:35

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den meisten Unternehmen wird nach Erfahrung und Kompetenz befördert,
    > nicht nach Ausbildung - die Zeiten, in denen es nur ein "Herr Doktor" ins
    > mittlere Management schaffte sind längst vorbei. Von daher erhöht das
    > abgeschlossene Studium nur die Chancen bei der Bewerbung höher
    > einzusteigen

    ganz so pauschal würde ich das nicht sagen. Es mag Ausnahmen in beiden Richtugnen geben, aber tendentiell hat man durch ein abgeschlossenes Studium bewiesen in der Lage zu sein, selbstständig neue Dinge zu lernen und anzuwenden. Das ist schon mal ein wesentlicher Vorteil sowohl höher einzusteigen als auch schneller aufzusteigen weil man seine Kompetenzen eben ganz anders trainiert und unter beweis gestellt hat als jemand der "nur" eine Ausbildung hat.

  8. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 09:48

    >ganz so pauschal würde ich das nicht sagen. Es mag Ausnahmen in beiden Richtugnen geben,

    Daher schrieb ich ja auch "in den meisten Unternehmen" und nicht "es ist generell so".

    >aber tendentiell hat man durch ein abgeschlossenes Studium bewiesen in der Lage zu sein, selbstständig neue Dinge zu lernen und anzuwenden. Das ist schon mal ein wesentlicher Vorteil sowohl höher einzusteigen als auch schneller aufzusteigen weil man seine Kompetenzen eben ganz anders trainiert und unter beweis gestellt hat als jemand der "nur" eine Ausbildung hat.

    Jemand, der sich seine Kenntnisse als Autodidakt selbst angeeignet hat, bzw. seinen Wissensstand aus eigenem Antrieb dem eines Uni-Absolventen angeglichen hat, der hat doch noch viel stärker bewiesen, dass er dazu in der Lage ist, selbstständig neue Dinge zu lernen und anzuwenden, oder? Das ist doch eher eine Sache der Persönlichkeit als der Art der Ausbildung - ich kenne auch Uni-Absolventen die nicht in der Lage sind über das antrainierte "Schema F" hinaus zu denken.

  9. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Sharra 06.09.17 - 12:03

    Grundsätzlich hast du recht. Wer früher einsteigt, verdient oftmals mehr, sofern man sich auch da weiterbildet.
    Ein Handwerker, der mit 16 die Lehre anfängt, und dann mit Ende20/Mitte 30 noch den Meister in der Abendschule macht, steckt (fast) jeden Studierten mit 40 in die Tasche. Und er hat bis dahin oftmals auch nicht schlecht verdient, während der Student länger die Schulbank drückt.
    Danach kann sich das dann allerdings massivst verschieben, und der Studierte kann den Praktiker deutlich überholen.
    KANN wohlgemerkt. Dazu muss man allerdings dann auch gut genug sein, in der richtigen Firma arbeiten, und keiner dort darf besser sein.

    Ich sehe das so: Studium eröffnet einem Möglichkeiten. Aber es ist für nichts eine Garantie.

  10. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Markus08 06.09.17 - 12:10

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >ganz so pauschal würde ich das nicht sagen. Es mag Ausnahmen in beiden
    > Richtugnen geben,
    >
    > Daher schrieb ich ja auch "in den meisten Unternehmen" und nicht "es ist
    > generell so".
    >
    > >aber tendentiell hat man durch ein abgeschlossenes Studium bewiesen in der
    > Lage zu sein, selbstständig neue Dinge zu lernen und anzuwenden. Das ist
    > schon mal ein wesentlicher Vorteil sowohl höher einzusteigen als auch
    > schneller aufzusteigen weil man seine Kompetenzen eben ganz anders
    > trainiert und unter beweis gestellt hat als jemand der "nur" eine
    > Ausbildung hat.
    >
    > Jemand, der sich seine Kenntnisse als Autodidakt selbst angeeignet hat,
    > bzw. seinen Wissensstand aus eigenem Antrieb dem eines Uni-Absolventen
    > angeglichen hat, der hat doch noch viel stärker bewiesen, dass er dazu in
    > der Lage ist, selbstständig neue Dinge zu lernen und anzuwenden, oder? Das
    > ist doch eher eine Sache der Persönlichkeit als der Art der Ausbildung -
    > ich kenne auch Uni-Absolventen die nicht in der Lage sind über das
    > antrainierte "Schema F" hinaus zu denken.

    Absolut richtig.
    Ich habe nicht studiert und wenn ich viele unserer Ingenieure ansehe werden die mich in Sachen Erfahrung niemals einholen. In großen Betrieben braucht man meistens nur einen kleinen Teil von dem was man studiert hat. Und hier haben viele ohne Studium einfach schon jahrelang Erfahrungen gesammelt die man nicht mehr einholen kann.
    Außerdem heißt es nicht dass jemand der ein Studium abgeschlossen hat automatisch besonders qualifiziert ist. Ich kenne auch genug da frag ich mich wie die überhaupt ein Studium beenden konnten. Praktisches denken ist überhaupt nicht vorhanden...

    Außerdem kommt vieles auch auf das Studium an.
    BWL zum Beispiel geht oftmals komplett an der Praxis vorbei.

  11. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 12:34

    w00d3nh34d schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > habe mal eine kleine Milchmädchenrechnung aufgestellt. Mein Kumpel arbeitet
    > als ausgebildete IT-Fachkraft in einem kleinen Betrieb. Nach der Ausbildung
    > bekommt er nun rund monatlich 4000¤ Brutto. Mir würde als Einstiegsgehalt
    > laut Tariftabelle 5000¤ zustehen.
    >
    > !Ohne! Berücksichtigung von Lohnsteigerungen komme ich nun auf folgendes
    > Ergebnis:
    >
    > Nach 5 Jahren Studium + Abitur hat er bereits 260.000¤ verdient. 52000 ¤
    > bekommt er Jährlich, wohingegen ihm meine 65000¤ gegenüber stehen.
    >
    > Folglich rechnet sich das Studium erst nach 20 Jahren für mich. Da gehe ich
    > schon auf die 50 zu und bin wahrscheinlich schon reif für die Rente ^^
    >
    > Ob das jetzt Sinnfrei war, sei dahingestellt. Es war nur erschreckend für
    > mich.

    Mach eine andere Rechnung:

    Lerne Programmieren (Udemy kurse etc). Kaufe dir die Standardwerke. Mache zuerst Arbeit über das Internet bei 10 Dollar die Stunde nimm nur kurze Aufträge bzw. über das Wochenende (daher drei Monate arbeiten sind in Wahrheit 12 Wochenenden). Nach einem/zwei Jahr(en) hast du so eine Vita, die aussieht als ob du schon alles gesehen hast.

    Danach gehst du nur noch als Vertragsarbeiter arbeiten. ca 40Euro die Stunde (da ungelernt). Nach drei Jahren gilts du dann als hoch erfahren und bist bei 70Euro die Stunde bzw. 115 CHF in der Schweiz. Nebenbei hast du ein Fernstudium absolviert und hast deinen Bachelor spätestens nach fünf Jahren (wahrscheinlich schon vorher).

    Dann gehst du nach Barcelona oder sonst wo, wo sehr gute Bachelorabschlüsse (besser als 2.3) und Arbeitserfahrung ausreichen, um einen Doktor nachzuschieben.

    Dies alles gibt dir die Möglichkeit in Deutschland einen 40h/Woche + 1Monat Ferien Vertragsarbeitsstelle anzunehmen, die dir zwischen 120k bis 160k (bzw. München/Frankfurt nochmal 20k drauf) zu bekommen. Du reist nicht rum, du kommst auf Arbeit wie jeder andere auch und gehst dann wieder. Wirst immer wieder verlängert und wenn dir was missfällt, dann wechselst du einfach den Auftragsgeber.

    Dazu kommt, du bist nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung und Krankenversicherung und kannst über wiederholtem Hausbau + 3 Jahre drin Wohnen unglaubliche Steuersparmodelle ausnuten und hohe Vermögenswerte aufbauen. Gleichzeitig kannst du noch deine eigene Firma machen, Leute anstellen und euch im Team Aufträge vermieten und dort bei deinen Leuten 25% und mehr einstreichen.

    PS: in der Schweiz sind es natürlich dann 220k bis 280k pro Jahr bei weniger Steuern, wobei man in Deutschland effektiv auch nur ca 22% bis 25% Steuern bezahlt. Hier ist ehr die Krankenversicherung von 280 Euro gegenüber von 780 Euro für die D-Gesetzliche entscheidend.

  12. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Steffo 06.09.17 - 12:54

    w00d3nh34d schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > habe mal eine kleine Milchmädchenrechnung aufgestellt. Mein Kumpel arbeitet
    > als ausgebildete IT-Fachkraft in einem kleinen Betrieb. Nach der Ausbildung
    > bekommt er nun rund monatlich 4000¤ Brutto. Mir würde als Einstiegsgehalt
    > laut Tariftabelle 5000¤ zustehen.

    4000 Euro direkt nach der Ausbildung? So viel verdienen nicht mal Informatikabsolventen. Die Firma, in der ich meine Masterarbeit schreibe (Maschinenbau), hat mir ein Grundgehalt von 3800 ¤ angeboten, eine andere Firma (Medezinbranche) 3500 ¤, eine Kommilitonin von mir ist bei einer Medizin-Firma mit 4100 ¤ eingestiegen, aber sie meinte, dass andere mit 3800 ¤ einsteigen und sie wohl nur deshalb so viel verdient, weil die Stelle ursprünglich doppelt ausgeschrieben war.
    Alle Firmen sind in Baden Württemberg nähe der Schweiz!

    Ich rede hier nur vom Grundgehalt. Wenn ich bei allen Angeboten samt Weihnachs- und Urlaubsgeld so wie Boni zusammenrechne, kommt man auf das Jahr hochgerechnet auf ca. 50.000 ¤.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.17 12:55 durch Steffo.

  13. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: gaym0r 06.09.17 - 13:43

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mit den Gehältern ist es ein leichtes privat vorzusorgen, daher kann man
    > > weitaus früher in Rente gehen.
    >
    > Im Prinzip ja, nur steigen mit den Gehältern auch die Ansprüche und die
    > Ausgaben.

    Es gibt solche und solche. Ich hab in den letzten 4 Jahren mein Gehalt verdoppelt, die Ausgaben liegen aber nur leicht über dem Wert von vor 4 Jahren (aufgrund neuer Wohnung)
    Ich fahre sogar ein günstigeres, aber praktischeres Auto als damals und spare hier einiges. Auch mein Urlaub war nur 150¤ teurer als 2012. (damals noch in Ausbildung)

    Was mache ich mit dem ganzen Rest? Vorsorge fürs Alter, Planung/Finanzierung des Eigenheims, Geldanlage für (vielleicht) kommende Kinder...

    Hab ich wohl von meinem Vater, bei dem haben sich die Ausgaben seit 15 Jahren auch nicht wirklich erhöht (Inflationsbedingte Mehrkosten mal ausgeschlossen).

  14. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: Allandor 07.09.17 - 00:47

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > w00d3nh34d schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > habe mal eine kleine Milchmädchenrechnung aufgestellt. Mein Kumpel
    > arbeitet
    > > als ausgebildete IT-Fachkraft in einem kleinen Betrieb. Nach der
    > Ausbildung
    > > bekommt er nun rund monatlich 4000¤ Brutto. Mir würde als
    > Einstiegsgehalt
    > > laut Tariftabelle 5000¤ zustehen.
    >
    > 4000 Euro direkt nach der Ausbildung? So viel verdienen nicht mal
    > Informatikabsolventen. Die Firma, in der ich meine Masterarbeit schreibe
    > (Maschinenbau), hat mir ein Grundgehalt von 3800 ¤ angeboten, eine andere
    > Firma (Medezinbranche) 3500 ¤, eine Kommilitonin von mir ist bei einer
    > Medizin-Firma mit 4100 ¤ eingestiegen, aber sie meinte, dass andere mit
    > 3800 ¤ einsteigen und sie wohl nur deshalb so viel verdient, weil die
    > Stelle ursprünglich doppelt ausgeschrieben war.
    > Alle Firmen sind in Baden Württemberg nähe der Schweiz!
    >
    > Ich rede hier nur vom Grundgehalt. Wenn ich bei allen Angeboten samt
    > Weihnachs- und Urlaubsgeld so wie Boni zusammenrechne, kommt man auf das
    > Jahr hochgerechnet auf ca. 50.000 ¤.

    Jo, nach einer Ausbildung kann man von 3000¤ Brutto erst mal nur träumen (es sei denn man hat extremes Glück).
    Ich bin nach >10 Jahren in der Branche grad mal in der nähe von 50k ... allerdings bin ich auch einfach in einer Firma in der es mir gefällt und mit Gehaltverhandlungen hab ich es auch nicht so und Ambitionen in einer Führungsposition hab ich auch nicht. Bin schon relativ glücklich so wie es ist.

  15. Re: Ich als (fast) Ingenieur,...

    Autor: ipodtouch 07.09.17 - 02:37

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 4000 Euro direkt nach der Ausbildung? So viel verdienen nicht mal
    > Informatikabsolventen.

    Kann ich bestätigen. Kenne auch eine IT-Firma, die in einer Kleinstadt 41k und in München 48k zahlt - EINSTIEGSgehalt für Masterabsolventen Informatik.

    48k nach der Ausbildung ist wirklich extrem gut und extrem selten. Hier im Forum hat ein Fachinformatiker von 1500 netto gesprochen - München, Berlin und Hamburg.

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