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Und Consultants?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 06.09.17 - 11:20

    Wo rangieren wir denn da?
    Dank geforderter Reisebereitschaft ist das Schmerzensgeld ja höher.

    cu
    Aleco

  2. Re: Und Consultants?

    Autor: Geistesgegenwart 06.09.17 - 11:32

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo rangieren wir denn da?
    > Dank geforderter Reisebereitschaft ist das Schmerzensgeld ja höher.
    >
    > cu
    > Aleco

    Ja, sehr viel höher. Consultants sind aber idR auch Berufserfahrener (>5-10 Jahre Erfahrung) daher würde das die Stastik sowieso verfälschen da hier nur >3 Jahre gefordert war.

  3. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 13:43

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Melanchtor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wo rangieren wir denn da?
    > > Dank geforderter Reisebereitschaft ist das Schmerzensgeld ja höher.
    > >
    > > cu
    > > Aleco
    >
    > Ja, sehr viel höher. Consultants sind aber idR auch Berufserfahrener (>5-10
    > Jahre Erfahrung) daher würde das die Stastik sowieso verfälschen da hier
    > nur >3 Jahre gefordert war.

    Ich war mal bei einem Kunden in Berlin. Da hat mein Zweitchef mit leuchtenden Augen von nem Studienkumpel geredet, der als Consultant durch Deutschland reist und sechsstellig (gerade so) verdient. Da ich als Externer da war, hat er nicht verstanden, dass ich da bei aufs Jahr gerechneten 140k gesessen habe. Ich bin nicht gereist und hab auch nur 40h pro Woche gearbeitet, da ich Überstunden aus Prinzip nicht mache. Der hat sicher nicht gewusst, dass meine Tätigkeit dreimal so hoch bezahlt wurde wie die seine, obwohl er Rangordnungsmässig über mir stand und auch nicht weniger gemacht hat als ich :).

    Also ich halte von Consultant nichts. Wir sind alle mehr oder weniger Mietsklaven und manchmal auch Spezialisten und gewissermassen auch manchmal Generalisten. Reisen würde ich höchstens pro Vertrag nur einmal hin und einmal am Ende wieder zurück. Weg zur Arbeit und Pendellei zähle ich alles zur Arbeitszeit. Und wenn man dann seinen effektiven Stundenlohn ausrechnet (nur netto netto, was am Ende des Monats dauerhaft auf dem Konto bleibt) siehts bei reisewilligen sehr oft nicht wirklich gut aus.

  4. Re: Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 06.09.17 - 13:51

    Deine Ansichten von Consultants sind ein wenig seltsam.
    Ich arbeite 40 Stunden die Woche, Fahrtzeit ist Arbeitszeit. Im Projekt bei einem weiter entfernten Kunden bin ich normalerweise 4 Tage a 10 Stunden (inklusive Fahrtzeit) beim Kunden und habe dann das verlängerte Wochenende für die Familie. Den Firmenwagen kann ich auch privat nutzen, inklusive Sprit. Die finanzielle Unsicherheit und die Mehrkosten, die Freiberufler zu tragen haben sind bei mir nicht gegeben. In Bench-Zeiten bekomme ich weiter mein volles Gehalt. Lohnfiortzahlung im Krankheitsfall dehnt meine Firma freiwillig auf ein Jahr aus, zu den Kinderbetreuungskosten bekomme ich einen Zuschuss...

    Die Projekte sind, da wir nicht billig sind, sehr interessant. Einmal im Jahr darf ich auch die Azubis eines Kunden mit Host-Kursen quälen ;-)

    cu
    Aleco

  5. Re: Und Consultants?

    Autor: .02 Cents 06.09.17 - 13:56

    Ich weiß nicht, wie du "Consultant" definierst ... aber alle großen Berater - ob IT ala Accenture und Co oder Strategie ala Bosten / McKinsey etc. - stellen vor allem von der Uni weg die Leute ein. Querseinsteiger im Sinne von Wechseln von Firma A nach B gibt es auch, aber in der Regel sind die Leute nach 5-10 Jahren entweder im Bereich Partner angekommen, oder haben sich anderweitig orientiert (freiberuflich / auf eigene Rechnung oder Festanstellung bei einem "Endkunden").

    Insofern ist die Spezies Consultant, die tatsächlich auf Projekten tätig ist, und wirklich mehr als 5 Jahre Erfahrung hat, eher selten. Zumindest für den IT Consulting kann ich das mit langjährigen Erfahrungen als Angestellter Consultant bei zwei großen Firmen und nun auch schon etlichen Jahren IT Projektgeschäft als Freelancer aus 1. Hand beurteilen.

  6. Re: Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 06.09.17 - 14:01

    Naja, ich habe inzwischen über 20 Jahre Berufserfahrung und bin jetzt seit sieben Jahren bei meinem aktuellen Arbeitgeber. Wir haben hier aber auch Consultants, die ihr zehn oder zwanzigjähriges Firmenjubiläum hinter sich haben.

    Dass Joungsters die Firmen noch oft wechseln ist doch normal, bei den ersten drei Firmen war ich auch nur fünf Jahre. Das ist wenn du was taugst immer noch die beste Möglichkeit, das Gehalt rauf zu schrauben.

    cu
    Aleco

  7. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 14:45

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Ansichten von Consultants sind ein wenig seltsam.

    Was genau meinst du?

    > Ich arbeite 40 Stunden die Woche, Fahrtzeit ist Arbeitszeit. Im Projekt bei
    > einem weiter entfernten Kunden bin ich normalerweise 4 Tage a 10 Stunden
    > (inklusive Fahrtzeit) beim Kunden und habe dann das verlängerte Wochenende
    > für die Familie.

    Fein. Gut für dich. Beste was ich mal hatte waren drei Tage Kunde und zwei Tage remote + Gleitzeit. Kann man sich dann ausmalen, was ich machte.

    > Den Firmenwagen kann ich auch privat nutzen, inklusive
    > Sprit. Die finanzielle Unsicherheit und die Mehrkosten, die Freiberufler zu
    > tragen haben sind bei mir nicht gegeben. In Bench-Zeiten bekomme ich weiter
    > mein volles Gehalt. Lohnfiortzahlung im Krankheitsfall dehnt meine Firma
    > freiwillig auf ein Jahr aus, zu den Kinderbetreuungskosten bekomme ich
    > einen Zuschuss...

    Unterm Strich lässt du dich mit vermögenswerten Leistungen bezahlen :). Wie gesagt, wenns unterm Strich stimmt, bin ich der Letzte der meckert. Ausserdem bist du Familienvater (genau wie ich) und damit hast du noch ganz andere Ausrichtungen.

    > Die Projekte sind, da wir nicht billig sind, sehr interessant. Einmal im
    > Jahr darf ich auch die Azubis eines Kunden mit Host-Kursen quälen ;-)

    Nice.

    Letztendlich hast du alles gut gemacht. Daher darfst du dir meine Hand wohlwollend auf deine Schulter klopfend vorstellen... .

  8. Re: Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 06.09.17 - 16:32

    Äh, ich hatte nicht um deine herablassende Einschätzung gebeten.

    Mir stinkt es, dass jeder versucht, Neulinge zum Freelancer-Dasein zu überreden. Das kann man machen, wenn man eine Stammkundschaft und ein Kopfmonopol hat.

    cu
    Aleco

  9. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 06:57

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Äh, ich hatte nicht um deine herablassende Einschätzung gebeten.

    Vielleicht mal üben Meinungen zu tollerien. Nur weil ich nicht deiner Meinung bin und die ganzen vermögenswirksamen Leistungen, die von der Steuer nicht ausreichend gewürdigt werden als unfair gegenüber anderen in der Wirtschaft empfinde, heisst das nicht, dass ich herablasse. Neidgefühle interessieren mich nicht.

    Muss jeder selber wissen wie die Rechnung aufgeht.

    Ausserdem hab ich dir schon geschrieben, dass ich es gut finde, dass du zufrieden bist und es bei dir gut läuft und ich dich verstehen kann. Also lass diese Charakterangriffe einfach. Das gehört sich so nicht wirklich.

    > Mir stinkt es, dass jeder versucht, Neulinge zum Freelancer-Dasein zu
    > überreden. Das kann man machen, wenn man eine Stammkundschaft und ein
    > Kopfmonopol hat.

    Genau deshalb rede ich von Agenturen? Freelancen ist nicht direkt zum Kunden. Freelancen ist nur selbst abrechnen und das Risiko existiert auch nur in den Köpfen. Du verdienst nunmal doppelt und auf dem Bankkonto am Ende des Monats bleibt dann vier mal soviel über, da deine Lebenshaltungskosten nur einmal existieren.

    Das problem ist ja genau, dass Menschen herumlaufen und gegen Freelancertum stänkern besonders bei Frischlingen, obwohl das nicht stimmt. Du kannst direkt aus dem Studium zu den Firmen. Du bist dann einfach eine externe Arbeitskraft auf Zeit. Es gibt genug Firmen die statt 900 am Tag dem Frischling dann nur 500 geben und bei kurzen Laufzeiten anfangen.

    Genau aus diesem Grund sage ich ja fangt bei Agenturen an.

    Ich habe auch etwas gegen Firmen, die ihre Mitarbeiter bei 200 pro Stunde vermieten und dann nur 80 an den Mitarbeiter weiterreichen. 20%-25% kann ich ja gerade noch akzeptieren, aber alles andere halte ich dann für langsam unmoralisch. Und das diese Firmen so tolle Förderung haben, kannst du auch vergessen. Ich habe wie gesagt rein aus interesse schon genug Leuten aus Firmen aller Art herausgeholfen. Sind sicherlich schon über 50 Leute. Da hab ich auch schon einige kennen gelernt, die aus der sogenannten Consultantschiene kamen. Da gibt es neben dem wenigen Licht auch sehr viel Schatten.

  10. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 07:07

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß nicht, wie du "Consultant" definierst ... aber alle großen Berater
    > - ob IT ala Accenture und Co oder Strategie ala Bosten / McKinsey etc. -
    > stellen vor allem von der Uni weg die Leute ein. Querseinsteiger im Sinne
    > von Wechseln von Firma A nach B gibt es auch, aber in der Regel sind die
    > Leute nach 5-10 Jahren entweder im Bereich Partner angekommen, oder haben
    > sich anderweitig orientiert (freiberuflich / auf eigene Rechnung oder
    > Festanstellung bei einem "Endkunden").
    >
    > Insofern ist die Spezies Consultant, die tatsächlich auf Projekten tätig
    > ist, und wirklich mehr als 5 Jahre Erfahrung hat, eher selten. Zumindest
    > für den IT Consulting kann ich das mit langjährigen Erfahrungen als
    > Angestellter Consultant bei zwei großen Firmen und nun auch schon etlichen
    > Jahren IT Projektgeschäft als Freelancer aus 1. Hand beurteilen.

    Es gibt auch Consultants die auf eigene Rechnung bevorzugt über zwei oder drei Firmen ihre Aufträge abwickeln. Es ist leider so, dass die Leute in den Unis wenig von diesen Möglichkeiten wissen. Wir damals hatten auch keine Ahnung. Ich hab im Osten (Familie) bei 3.2k pro Monat angefangen. Nur durch Zufall bin ich dann auf Agenturen gestossen und war schon im ersten Schweizer Auftrag bei 16k im Monat. In Deutschland dann 12-14k und jetzt normalerweise ca 22-25k (Schweiz). Wenn ich mich recht entsinne haben die zwei denen ich direkt aus der Uni in den Job geholfen habe am Anfang auch mit um die 7k in D angefangen.

    Es gibt heute keinen Grund mehr von der Uni/Ausbildung aus in eine Festanstellung zu wechseln. Auch scheint es ab 3 bzw. spätestens 5 Jahren Praxiserfahrung auch mit Ausbildung oder sogar Selbststudium einzusteigen. Es kommt nur darauf an, wie sich deine Bewerbungsmappe liest. Kannst du erklären warum du alle 3 Monate bis 6Monate die Firmen wechselst (als Externer sehr leicht) und hast du genug gesehen.

    Wenn du in den Interviews für einen Auftrag sitzt, kommt es vorallem darauf an, dass du weisst was du sagst und vorallem, dass du auch von realen Problemen anderer weisst und zeigst, dass du dafür sorgen kannst, dass dein neuer Auftraggeber von diesen Problemen verschont bleibt. Sobald man sich als Risikobewusst zeigt, der Projektrisiken aktiv minimieren kann - nicht zuletzt auf Basis der eigenen Erfahrungen, hat man immer einen nächsten Auftrag.

  11. Re: Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 07.09.17 - 07:07

    Selten so einen Unsinn gelesen.

    Gerade für Uni-Abgänger ist es sinnvoll in einem Beratungshaus anzufangen. Dort haben sie die Möglichkeit, erst mal in verschiedenen Projekten heraus zu finden, wo ihre tatsächlichen Stärken und Präferenzen liegen. Die Anfangsgehälter sind zumindest bei uns ein wenig höher als die von Dir genannten. Die Firma unterstützt die Mitarbeiter bei den Fortbildungen, teilweise werden die sogar von Kunden gesponsort. Die Firma wird nach Möglichkeit versuchen, einen heimatnahen Einsatz zu finden, schon um Reisekosten zu minimieren. Auf der anderen Seite ist es eine internationale Firma und bietet Umzugswilligen auch die Möglichkeit an anderen Standorten im In- und Ausland zu arbeiten.

    Im Lebenslauf oder in der Projektliste renomierte Firmen und Projekte aufweisen zu können, steigert den eigenen Marktwert noch dazu immens. Auf Abschlüsse schaut nach einer Weile keiner mehr wirklich, da ist die nachgewiesene Berufserfahrung wesentlich wichtiger.

    Als Freelancer beutest Du besonders am Anfang erst mal dich selbst aus.

    cu
    Aleco

  12. Re: Und Consultants?

    Autor: TheArchive 07.09.17 - 07:11

    Wow, ich glaube vieler deiner Befreiten bewerben sich dann nach einigen Jahren in der Prairie bei mir und Freunden, die auch ne Firma haben.

    Haufenweise "Erfahrungen" meist sehr enges Umfeld, wenig weitergebildet, auf Nachfrage keine Antwort zu kommenden Trends etc.

    Ansprüche sind aber sehr hoch, eingliedern in Teamstruktur ist nicht so wichtig. Arbeitsleistung. Dreimal probiert, dreimal Fall fürs Arbeitsamt.

    Es gibt sehr gute Freelancer, aber viele sind halt mit den Finanzen, na sagen wir es mal so, total überfordert. Nicht so ihr Ding, so zu sagen. In nem anderen Thread erzählt hier auch so jemand Anfängern was vom "Netto netto", yo daran erkennt man die Kenner der Materie.

    Problem ist halt, dass nach ein paar Jahren auch der Markt für Freelancer gnadenlos siebt und wer dann nicht fit ist, schwimmt schnell mit dem Bauch nach oben. PKV wird im Alter übrigens auch gern zur Last und da rede ich von Mitte 40.

    Wenn Kinder ins Haus stehen, die Frau gern zuhause bleiben will, die Aufträge ausbleiben..naja dann wirds duster. Bewerbungen solcher highend Fachkräfte gebe ich dann gern in Ablage P.

    Versteh mich nicht falsch, ich buche gern gute Freelancer. Aber anstellen würdel ich keinen von denen, nicht mal in der Not.

  13. Re: Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 07.09.17 - 07:12

    Wow!

    Besonders Berufsanfänger, die noch keine Interviews erlebt haben, sollen also sofort die perfekten Selbstvermarkter werden?

    Dir ist schon klar, dass in einem guten Consultingunternehmen die Einsteiger erst mal gecoached und für Interviews vorbereitet werden? Sie werden auch mit Hintergrundwissen der bereits beim Kunden eingesetzten Berater versorgt und haben ein ganz anderes Standing, als ein Freelancer, der evtl. sogar über Hayes angeboten wird.

    cu
    Aleco

  14. Re: Und Consultants?

    Autor: ino-fb 07.09.17 - 10:32

    > Freelancen ist nur selbst abrechnen und das Risiko existiert auch nur in den Köpfen. Du verdienst nunmal doppelt und auf dem Bankkonto am Ende des Monats bleibt dann vier mal soviel über, da deine Lebenshaltungskosten nur einmal existieren.

    Etwas eingeschraenkte Sicht auf freie Arbeit. Ich mache das ueber 20 Jahre, rechtlich als echten Werk- (s. deinen Punkt Risiko) oder Dienstvertrag oder noch anderen Vertragsformen (fuer auslaendische Kunden), vor Ort und remote und mit allen Dingen dazwischen, national und international.

    Es ist ja nett, dass du komplett remote arbeiten kannst (kann ich mittlerweile auch), aber das ist nicht ein Abbild der Realitaet ueber die nichtangestellten Vertragsverhaeltnisse als Ganzes - und gerade in Deutschland nicht annaehernd. Der Grossteil arbeitet vor Ort und das auch meist fuer den Grossteil der Zeit. Anteil zunehmend, die marktfuehrenden Vermittler bieten speziell in der Softwareentwicklunge (alle Positionen) gar kein remote aber dafuer immer Leiharbeiteraehnlichere Formen an. Und dann sieht die Rechnung ganz anders aus.

    Fuer mich sind das z.B. in Deutschland (fuer den Moment bitte keine Diskussionen ueber den Wohnort) i.a.R. >500km Fahrt. Wenn ich in Muenchen arbeite, dann habe ich Kosten (nur Benzin und Uebernachtung) von ganz schnell 2000EU pro Monat. Dazu kommen bei einer Hin- und Rueckfahrt pro Woche dann mindestens 9h verfahrene Zeit dazu. Mancher schafft auch nicht die fuer einen vorherrschenden Stundensatzstreifen ungefaehr erforderliche Auslastung von ca. 1600h im Jahre ueber mehrere Jahre als Mittel. Erforderliche inhaltliche Umstellungen aller paar Jahre sind auch nicht immer nebenbei oder als Koenigsweg durch ein zeitlich und inhaltlich genau passendes Projekte zu ermoeglichen, sondern beduerfen auch mal fix 6 Monate oder laenger auf eigene Kosten zu leben, von anderen Gruenden fuer Auftragseinbrueche ganz zu schweigen. Und die koennen JEDEN treffen.

  15. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 10:50

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow!
    >
    > Besonders Berufsanfänger, die noch keine Interviews erlebt haben, sollen
    > also sofort die perfekten Selbstvermarkter werden?

    Hast du schon mal einen guten Studenten ohne Argumentationsfähigkeiten gesehen. Und Selbstvermarkter werden gerade nicht gesucht. Nochmal zuerst über eine Agentur. Wer nicht weiter weiss, bitte einfach andere Leute fragen. Es ist immer wieder überraschend wie Studenten und auch Profis sich immer wieder auf den Rücken rollen und sagen sie seien hilflos. Ich hab zum Beispiel einfach viel gelesen und dann meine eigenen Stressmomente generiert (Halt mal eine Supermarktkasse für mehrere Minuten auf, das härtet ab).
    >
    > Dir ist schon klar, dass in einem guten Consultingunternehmen die
    > Einsteiger erst mal gecoached und für Interviews vorbereitet werden? Sie
    > werden auch mit Hintergrundwissen der bereits beim Kunden eingesetzten
    > Berater versorgt und haben ein ganz anderes Standing, als ein Freelancer,
    > der evtl. sogar über Hayes angeboten wird.

    Ja sowas gibts. Dafür zahlt man auch. Geh einfach mal zu einem Usertreffen (z.B. Java Usergroups). Wenn du dort deine Probleme vorbringst kannst du dich vor gutgemeinten Coachingangeboten auch nicht retten. Das selbe gilt auch wenn du mal in ein gutes Opensource Forum postest.

    Aber nochmal der Kunde will jemand der Arbeitet mehr nicht. Zahlung erfolgt nach Niveau und Erfahrung. Ich bin nicht selten in Teams mit 50% und mehr externe/Vertragsarbeiter. Der Markt ist leergefegt. Jeder der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, kann sofort einsteigen.

    Du hast definitiv einen viel zu hohen Respekt vor der ganzen Sache. Du kommst, redest und fertig.

    Und wer noch nie ein Interview hatte, bewirbt sich kurz bei Google, Facebook und Co und wenn er in die zweite Runde nach den Telefoninterviews kommt, geht man einfach nicht mehr hin.

    So gibts auch Erfahrung.

  16. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 10:56

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selten so einen Unsinn gelesen.

    Nochmal du hast deinen Futtertrog auch im Unternehmen als Permanenter aufgestellt. Da brauchst du natürlich nicht bewerten. Deine Risikoeinschätzung halte ich aus eigener Erfahrung für völlig überzogen.

    >
    > Gerade für Uni-Abgänger ist es sinnvoll in einem Beratungshaus anzufangen.
    > Dort haben sie die Möglichkeit, erst mal in verschiedenen Projekten heraus
    > zu finden, wo ihre tatsächlichen Stärken und Präferenzen liegen.

    Dann hat der Junge falsch studiert. In der Regel ist das Studium ausreichend, um herauszufinden, was man macht. Selten jemanden kennen gelernt, der nicht wusste was er machen möchte. (Stichwort abschlussarbeit).

    > Die Anfangsgehälter sind zumindest bei uns ein wenig höher als die von Dir
    > genannten. Die Firma unterstützt die Mitarbeiter bei den Fortbildungen,
    > teilweise werden die sogar von Kunden gesponsort. Die Firma wird nach
    > Möglichkeit versuchen, einen heimatnahen Einsatz zu finden, schon um
    > Reisekosten zu minimieren. Auf der anderen Seite ist es eine internationale
    > Firma und bietet Umzugswilligen auch die Möglichkeit an anderen Standorten
    > im In- und Ausland zu arbeiten.

    Wenn die Gehälter so sind, wie du beschrieben hast, dann machst du doch alles richtig. Nur frag bitte mal wie die Umsatzrendite bei deiner Firma ist.

    > Im Lebenslauf oder in der Projektliste renomierte Firmen und Projekte
    > aufweisen zu können, steigert den eigenen Marktwert noch dazu immens. Auf
    > Abschlüsse schaut nach einer Weile keiner mehr wirklich, da ist die
    > nachgewiesene Berufserfahrung wesentlich wichtiger.

    Oh ja genau. Deshalb arbeiten im Finanzsektor auch Vertragsarbeiter mit 0 bis 2 Jahren Berufserfahrung. Ich hab schon Externe erlebt, die noch mitten in der Ausbildung bzw. Fernstudium sind.

    Warum ihr immer auch meiern müsst, dass jeder Freelancer nicht für renomierte Firmen arbeitet. So ein quatsch. Die sind besonders aktiv dabei externe reinzuholen. Besonders auch, da viele Projekte bei renomierten Firmen Fehlschläge sind.

    > Als Freelancer beutest Du besonders am Anfang erst mal dich selbst aus.

    Nochmal über Agentur. Ich hab nie überstunden gemacht und habe nie Reiseaktivität gezeigt. Dreimonateauftrag onsite fertig. Jetzt geh ich hauptsächlich auf Jahresverträge.

  17. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 11:05

    TheArchive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow, ich glaube vieler deiner Befreiten bewerben sich dann nach einigen
    > Jahren in der Prairie bei mir und Freunden, die auch ne Firma haben.

    Schon wieder diese Diskussionen. Nein. Das sind oft solche die dann vier Jahre bei der Commerzbank am Backend gearbeitet haben und jetzt halt statt in München in Frankfurt auf Jahresvertrag arbeiten und mal eben das doppelte Verdienen. Familie ist mit umgezogen. Viele gehen dann auch auf 80% runter.

    > Haufenweise "Erfahrungen" meist sehr enges Umfeld, wenig weitergebildet,
    > auf Nachfrage keine Antwort zu kommenden Trends etc.

    Platitüden aus der Kofferzone. Kannst du dir sparen.

    > Ansprüche sind aber sehr hoch, eingliedern in Teamstruktur ist nicht so
    > wichtig. Arbeitsleistung. Dreimal probiert, dreimal Fall fürs Arbeitsamt.

    Hört sich nach Neid an, da polemisch und nicht sachlich.

    > Es gibt sehr gute Freelancer, aber viele sind halt mit den Finanzen, na
    > sagen wir es mal so, total überfordert. Nicht so ihr Ding, so zu sagen. In
    > nem anderen Thread erzählt hier auch so jemand Anfängern was vom "Netto
    > netto", yo daran erkennt man die Kenner der Materie.

    Das war ich. Und netto netto ist unsere einzige Kenngrösse. Netto Netto ist das was auf dem Konto dauerhaft liegen bleibt und da sieht es bei den Menschen, welche permanent abhängig arbeiten sehr viel schlechter aus.

    Finanzen ist auch nur alles zum Steuerberater tragen und eine einfache Überschussrechnung zu verbrechen genau wie jede GbR. Ihr stellt das alles immer als so kompliziert hin. Selbst wenn man zu faul oder inkompetent für eine Steuererklärung ist, kann man sich dafür jemanden kaufen, zumal die Kosten auch noch abzugsfähig sind und somit in D die hälfte von der Allgemeinheit kommt (stichwort Grenzsteuersatz).

    Wenn du mit jemanden streiten möchtest, dann schau, dass er nicht Rechnungswesen und den ganzen anderen Kram hatte.

    > Problem ist halt, dass nach ein paar Jahren auch der Markt für Freelancer
    > gnadenlos siebt und wer dann nicht fit ist, schwimmt schnell mit dem Bauch
    > nach oben. PKV wird im Alter übrigens auch gern zur Last und da rede ich
    > von Mitte 40.

    Ich weiss. Ich bin immer fleissig bei der Barmer, weshalb ich auch nicht länger als drei Monate im Jahr in Deutschland am Stück arbeite, wenn überhaupt.

    > Wenn Kinder ins Haus stehen, die Frau gern zuhause bleiben will, die
    > Aufträge ausbleiben..naja dann wirds duster. Bewerbungen solcher highend
    > Fachkräfte gebe ich dann gern in Ablage P.

    So ein quark. Du wohnst dann in Frankfurt, Berlin, München oder Hamburg oder gleich in der Schweiz. Da gibt es immer Arbeit.

    > Versteh mich nicht falsch, ich buche gern gute Freelancer. Aber anstellen
    > würdel ich keinen von denen, nicht mal in der Not.

    Ist bei uns genauso. Jemand der was taugt, macht sich später eh selbstständig. Aber ich kenne genug Freelancer die noch mit 55 als externe auf Jahresvertragsbasis arbeiten und immer wieder verlängert werden. Es ist alles eine Frage der eigenen Qualitäten.

    Ich würde zum Beispiel keinen aus der Verwaltung einstellen. Freelancer einstellen ist sowieso komisch. Warum sollte man sein Gehalt halbieren? Das ist natürlich verdächtig, da gebe ich dir recht.

  18. Re: Und Consultants?

    Autor: Kleine Schildkröte 07.09.17 - 11:22

    ino-fb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Freelancen ist nur selbst abrechnen und das Risiko existiert auch nur in
    >> den Köpfen. Du verdienst nunmal doppelt und auf dem Bankkonto am Ende des
    >> Monats bleibt dann vier mal soviel über, da deine Lebenshaltungskosten nur
    >> einmal existieren.

    > Es ist ja nett, dass du komplett remote arbeiten kannst (kann ich
    > mittlerweile auch), aber das ist nicht ein Abbild der Realitaet ueber die
    > nichtangestellten Vertragsverhaeltnisse als Ganzes - und gerade in
    > Deutschland nicht annaehernd.

    Wo hab ich geschrieben dass ich remote arbeite? Ich hatte mal im Forum erwähnt, dass das beste was ich mal hatte drei Tage onSite und zwei Tage remote waren. Remoteaufträge sind sehr selten. Vor kurzem hatte ich einen in Bonn für 14k gesehen. Das ist sehr selten bei mir.

    > Der Grossteil arbeitet vor Ort und das auch
    > meist fuer den Grossteil der Zeit. Anteil zunehmend, die marktfuehrenden
    > Vermittler bieten speziell in der Softwareentwicklunge (alle Positionen)
    > gar kein remote aber dafuer immer Leiharbeiteraehnlichere Formen an. Und
    > dann sieht die Rechnung ganz anders aus.

    Genau davon rede ich. Ich meine niemanden mit dem Firmen auto sondern einfach als externer daneben sitzen, das selbe machen und dafür doppelt und dreifach verdienen. Einzige Wehrmutstropfen, bist du mal nicht gut oder wirst du nicht gebraucht bist du sofort raus aus dem Job. Aber das ist genau etwas was ich suche. Ich will immer gut genug sein. Mir graut es davor mal nicht Leistungsabhängig bezahlt zu werden. Diese Lebenseinstellung liegt mir nicht.

    > Fuer mich sind das z.B. in Deutschland (fuer den Moment bitte keine
    > Diskussionen ueber den Wohnort) i.a.R. >500km Fahrt. Wenn ich in Muenchen
    > arbeite, dann habe ich Kosten (nur Benzin und Uebernachtung) von ganz
    > schnell 2000EU pro Monat. Dazu kommen bei einer Hin- und Rueckfahrt pro
    > Woche dann mindestens 9h verfahrene Zeit dazu. Mancher schafft auch nicht
    > die fuer einen vorherrschenden Stundensatzstreifen ungefaehr erforderliche
    > Auslastung von ca. 1600h im Jahre ueber mehrere Jahre als Mittel.

    Es kommt ganz darauf an, wie genau du rechnest. Ich lebe zur Zeit in Zürich. Mein letzter Auftrag war zwei Stunden mit dem Zug pendeln, wobei ich aber erste Klasse Monatsticket hatte (500 Euro/Monat) und dadurch immer einen Platz an dem ich arbeiten konnte. Dadurch verlor ich keine wirkliche Zeit.

    Die 2000Euro pro Monat sind schon für Deutschland recht häftig. Essen musst du sowieso und wer sich in München eine 2000 Euro Zweitwohnung leistet hat andere Ansprüche als ich. Zusätzlich sind Zweitwohnungen wegen der Arbeit in der Regel vollabzugsfähig (ich nehme immer möblierte Wohnungen in Hotels bei Kurzaufträgen).

    Letztendlich ist es wichtig im Ballungsraum zu leben, wo du auch deinen Jahresvertrag unterschrieben hast bzw. 4 Tage ausser haus und einen Remote ist für Familienväter nach drei Monaten im aktuellen Job immer zu haben. Damit lebt die Familie recht gut.

    Das wichtige ist, den Mehrverdienst anzusparen und ins eigene Haus zu stecken bzw. passives Einkommen zu erzeugen.

    Hier in der Schweiz komme ich mit meinem etwas gehobenen durchschnittsgehalt für einen externen Seniorentwickler auf zur zeit etwas über 130kEuro netto netto. Würde ich das alles in Mietwohnungen stecken, die ich in meinem freien Monat selbst in Standsetze, könnte ich ca 5% bis 8% netto Rendite erwirtschaften (einige Kollegen machen das und ich will damit auch anfangen, ich habe zur zeit aber Aktien bzw. Indexfonds).

    Da kann man jetzt sich selbst ausrechnen, wie schnell man dann bei "ich brauch eigentlich nicht mehr zu arbeiten" ist. In der Regel sagt man 7 Jahre in der Schweiz zur Millionen und in Deutschland ist es ungleich länger.

    > Erforderliche inhaltliche Umstellungen aller paar Jahre sind auch nicht
    > immer nebenbei oder als Koenigsweg durch ein zeitlich und inhaltlich genau
    > passendes Projekte zu ermoeglichen, sondern beduerfen auch mal fix 6 Monate
    > oder laenger auf eigene Kosten zu leben, von anderen Gruenden fuer
    > Auftragseinbrueche ganz zu schweigen. Und die koennen JEDEN treffen.

    Naja. In der Regel bist du als Senior immer mit Aufträgen versorgt. Ich habe zur Zeit einen Tagessatz von 930 bis 1030 CHF, wenn ich über Agenturen gehe. Wenn ich sechs Wochen nichts finde, gehe ich runter auf 850 und dann rennen sie dir die Bude ein. Geht alles ganz fix. Auch habe ich bei verschiedenen Agenturen schon gute Arbeit geleistet, ich bekomme immer zwischendurch immer wieder Anfragen.

    Wichtig ist es halt, das geld nicht gleich auszugeben. Ich hatte zwischendurch hier mal 7000 CHF Nebenkosten. Dann hab ich alles überprüft und bin jetzt wieder bei ca 3500 CHF.

    Bei 120k im Jahr plus, juckt mich das alles wirklich nicht. Selbst wenn ich mal ein Jahr nichts hätte, was noch nie vorgekommen ist. Für die Weiterbildung nehme ich eigentlich immer bei der Projektauswahl rücksicht. Ich bin Entwickler und pro Woche hab ich immer ca. 4 bis 6 Stunden in irgendwelchen Pausen irgendwelche Kurse kucken. Ich esse zum Beispiel nicht Mittag (Allergiker halt) und da schau ich mir sowas immer an, da wir ja in der Schweiz Pflichtpausen machen müssen.

  19. Re: Und Consultants?

    Autor: ino-fb 07.09.17 - 12:10

    > Wo hab ich geschrieben dass ich remote arbeite?

    Das kam hierher und hatte ich wohl falsch verstanden ("Ich bin nicht gereist "):

    > Da ich als Externer da war, hat er nicht verstanden, dass ich da bei aufs Jahr gerechneten 140k gesessen habe. Ich bin nicht gereist und hab auch nur 40h pro Woche gearbeitet, da ich Überstunden aus Prinzip nicht mache.

    > Die 2000Euro pro Monat sind schon für Deutschland recht häftig. Essen musst du sowieso und wer sich in München eine 2000 Euro Zweitwohnung leistet hat andere Ansprüche als ich. Zusätzlich sind Zweitwohnungen wegen der Arbeit in der Regel vollabzugsfähig (ich nehme immer möblierte Wohnungen in Hotels bei Kurzaufträgen).

    Das war nicht meine Rechnung, ich erwaehnte z.B. noch Benzin (Zug oder Flugzeug ist nicht immer eine Option), welches bei 70-80 Litern pro Woche entsprechend kostet, von weiteren Fahrzeugkosten nicht geredet. Die Wohnungssituation in M ist dir offensichtlich auch nicht ganz klar :). Moeblierte Miete - was ich sonst auch mache, allerdings erst wenn abzusehen ist, dass das Projekt dauert da man aus den Mietvertraegen nicht unbedingt guenstig herauskommt - ist in Muenchen nicht ganz so einfach. Bis dahin wohnst du zu Tagespreisen in Hotel oder Pension.

    Ich koennte jetzt zu deinen restlichen Punkten noch Einiges sagen, verzichte aber einmal darauf. Persoenliche Situation ist die eine Sache (meine ist auch nicht so schlecht), aber ich sprach nicht umsonst von der gesamten Branche. In diesem Golem-Artikel ging es letztlich darum. Und die laeuft in D halt in Richtung immer staerkere Regulierung und niedrigere Stundensaetze. Da arbeiten Softwareentwickler (keine Webseiten) fuer 50EU und weniger vor Ort, oder werden als Zeitarbeiter zu noch schlechteren Konditionen auf dieselben Posten gesetzt. Den Unternehmen ist es dabei in der Masse - und ich bitte noch einmal zu verstehen, dass es hier nicht um die persoenliche Nische geht, die man gefunden hat - voellig egal, ob der Mann Superspezialist oder guter Entwickler, oder nur 80% oder auch weniger von Letzterem schafft. Das rechnet sich trotzdem. Ist dasselbe wie andersherum - wenn ich als Spezialist in XYZ 120EU/h in D haben will, dafuer aber ein halbes Jahr suchen muss oder will, dann habe ich effektiv dieses Jahr auch nur soviel verdient wie jemand mit 60EU/h (ja, da ist etwas Milchmaedchen drin). Fuer Grossfirmen ist das aehnlich. Da geht es um Stuhlwaermer und weniger einzelne Orchideen. Wichtig ist, dass die nahtlos abgeloest werden koennen, and that's it. Beschaeftigungsverhaeltnis egal.

  20. Re: Und Consultants?

    Autor: Melanchtor 07.09.17 - 12:29

    Rate doch mal, wo die Java User Group sich trifft...

    cu
    Aleco

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