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Um was gehst den eigentlich?

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  1. Um was gehst den eigentlich?

    Autor: chefin 10.04.15 - 09:19

    Eigentlich gehts doch nur um Verhinderung von anonymisierter Urheberrechtsverletzung. Da dies aber kein Thema ist über das man redet(viel zu emotional) wird von beiden seiten nur um den heisen Brei geredet.

    Die Bürgerseite redet von Freiheit, meint aber eher: sobald ich einen Dummen habe der sich bei mir einlooged kann ich endlich wieder all das tun, wovor ich jetzt wegen der Gesetzeslage Angst habe.

    Und die Gegenseite erklärt eben auch nur das sie Gewaltverbrechern keine Möglichkeit geben will und denkt sich im stillen: das mit der unterbundenen Urherberechtsverletzung kommt uns nun auch nicht unrecht.

    Denkt wirklich jemand das wir auf diesem Weg ans Ziel kommen? Wenn es ernst gemeint ist mit Freiheit und nicht die Urheberrechtsverletzung durch die Hintertüre ermöglicht werden soll, sollten wir anfangen uns an einem Verfahren zu beteiligen, das solche Dinge technisch erschwert im offenen WLAN und die Geschichte um Urheberrecht politisch lösen. Das es ein Umdenken geben muss beim Urheberrecht stimme ich auch völlig zu. Aber das wird sich nicht dadurch erreichen lassen, das wir die Medienindustrie zwingen indem wir alles was über unsere Preisvorstellungen hinaus geht durch kostenlosen Download boykottieren. Wenn schon boykott, dann Konsumboykott.

    Das habe ich die letzen jahre in ähnlicher Form nun schon oft erzählt, aber am ende bekommt man für solche Ansichten nur böse Bemerkungen. Die welche wie ich denken, trauen sich wohl eher nicht, sich bloss zu stellen(ist wohl das neue gesellschaftliche Tabu, nachdem man heute alle anderen Tabus ausgeräumt hat) und alle anderen nutzen die Gelegenheit einen Andersdenkenden erstmal richtig fertig zu machen und ihm zu zeigen, was die Menschheit von ihm hält. Zum Glück weis ich das es gerade mal 5% der Bevölkerung ist die meint man müsse das alles umsonst bekommen.

  2. Re: Um was gehst den eigentlich?

    Autor: HubertHans 10.04.15 - 10:34

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich gehts doch nur um Verhinderung von anonymisierter
    > Urheberrechtsverletzung. Da dies aber kein Thema ist über das man
    > redet(viel zu emotional) wird von beiden seiten nur um den heisen Brei
    > geredet.
    >
    > Die Bürgerseite redet von Freiheit, meint aber eher: sobald ich einen
    > Dummen habe der sich bei mir einlooged kann ich endlich wieder all das tun,
    > wovor ich jetzt wegen der Gesetzeslage Angst habe.
    >
    > Und die Gegenseite erklärt eben auch nur das sie Gewaltverbrechern keine
    > Möglichkeit geben will und denkt sich im stillen: das mit der unterbundenen
    > Urherberechtsverletzung kommt uns nun auch nicht unrecht.
    >
    > Denkt wirklich jemand das wir auf diesem Weg ans Ziel kommen? Wenn es ernst
    > gemeint ist mit Freiheit und nicht die Urheberrechtsverletzung durch die
    > Hintertüre ermöglicht werden soll, sollten wir anfangen uns an einem
    > Verfahren zu beteiligen, das solche Dinge technisch erschwert im offenen
    > WLAN und die Geschichte um Urheberrecht politisch lösen. Das es ein
    > Umdenken geben muss beim Urheberrecht stimme ich auch völlig zu. Aber das
    > wird sich nicht dadurch erreichen lassen, das wir die Medienindustrie
    > zwingen indem wir alles was über unsere Preisvorstellungen hinaus geht
    > durch kostenlosen Download boykottieren. Wenn schon boykott, dann
    > Konsumboykott.
    >
    > Das habe ich die letzen jahre in ähnlicher Form nun schon oft erzählt, aber
    > am ende bekommt man für solche Ansichten nur böse Bemerkungen. Die welche
    > wie ich denken, trauen sich wohl eher nicht, sich bloss zu stellen(ist wohl
    > das neue gesellschaftliche Tabu, nachdem man heute alle anderen Tabus
    > ausgeräumt hat) und alle anderen nutzen die Gelegenheit einen
    > Andersdenkenden erstmal richtig fertig zu machen und ihm zu zeigen, was die
    > Menschheit von ihm hält. Zum Glück weis ich das es gerade mal 5% der
    > Bevölkerung ist die meint man müsse das alles umsonst bekommen.

    Du redest da totalen Murks. Die Urheberechtsverletzungen sind ueber WLAn ja wohl totaler Schmarrn... Wenn du da nen Torrent startest knickt die die Bandbreite weg. Dem Staat geht es allein um die ueberwachung. Das man dann ueber Urheberrechtsverletzungen Geld scheffeln kann ist da nur ein Nebeneffekt.

  3. Re: Um was gehst den eigentlich?

    Autor: Niantic 10.04.15 - 10:52

    ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber ein freies wlan im goldenen käfig(sprich mit erschwertem zugang zu urheberrechtsverletzenden inhalten) ist kein freies wlan. Wenn man hier anfängt zu zensieren, dann geht es ruckzuck weiter(die erfahrung zeigt es). Allgemein halte ich die urheberrechtsverletzungssache für ein scheinargument. Ich habe früher alles gedownloaded was ich gebraucht habe. Warum? Gut, als schüler konnte ich mir das einfach nicht leisten, aber später habe ich nur noch zeug heruntergeladen das ich legal nicht zu akzeptablen konditionen erwerben konnte. Mittlerweile gibt es aber annehmbare musikflats, die passenden geräte haben sich durchgesetzt. Für Video ist der markt noch etwas begrenzt, aber filme kriege ich da schon via netflix und co recht gut durch. das ist im moment noch zu teuer, einfach weil ein account bei einem anbieter aufgrund der diversifikation des contents zwischen den anbietern hinten und vorne nicht ausreicht. Sobald der markt sich dort konsolidiert hat, wird man aber auch filme nicht mehr schwarz beziehen...

    Warum sich die ganzen torrentportale/downloadportale überhaupt erst durchgesetzt haben? Sie waren organisiert und weitestgehend vollumfänglich. Selbst zu den zeiten in denen ich massiv raubkopiert habe habe ich immer zwei premium-accounts bei den gängigen share-hostern gehabt. Damit war dann aber auch alles abgedeckt. Und hier stellt sich die frage: Wer kümmert sich wirklich darum ob er jetzt 20 euro im monat an die share-host betreiber abdrückt oder an die Legalen Verwerter? Ich denke die wenigsten tun das. Dass es immer ein paar freeloader geben wird, daran kann man nichts ändern. Das ist genauso wie im Laden - egal wie billig die sachen sind, es wird immer einer klauen.(ja ich weiss wie schlecht der vergleich ist)

    Tatsächlich lade ich mittlerweile nur noch aktuelle US-Serien am nächsten tag herunter, einfach weil es keine legale und zentrale möglichkeit gibt, diese legal zu beziehen. Dafür kassiert Uploaded.net 10 euro im monat von mir, und wenn sich ein dienst auftut(oder HBO endlich mein geld nimmt(http://www.takemymoneyhbo.com/) werde ich die 10 euro dort investieren.
    Faktisch habe ich früher folgende ausgaben gehabt:
    1x rapidshare.com premium account - 10 euro
    1x uploaded.to(damals noch) premium account - 10 euro
    1x netload.in premium account - 10 euro
    1x random sharehoster of the month account - 10 euro

    waren also 40 euro im monat für inhalte, nur weil ich die inhalte nicht legal beziehen konnte.

    Mittlerweile sieht es so aus:
    1x Google Play Music unlimited: $7.99 / Monat
    1x Netflix USA: $7.95 / Monat
    1x Hulu+ : $7.99 / Monat
    1x uploaded.net premium account: ¤ 10 / Monat

    Damit ist alles was ich so brauche abgedeckt, und mittlerweile ein grossteil legal. wie gesagt, uploaded bezahle ich weiter, weil eben nicht alles legal erhältlich ist.
    Dadurch dass ich jeweils die US-Varianten der dienste nutze(die deutschen varianten sind für mich uninteressant) spare ich am ende sogar noch ein paar euro. Dennoch wäre es mir natürlich lieber einmal 25 euro/dollar abzudrücken im monat und dafür ein vollumfängliches portal mit musik, filmen und serien zu haben. das müssen nicht unbedingt mkv-videos und mp3-dateien sein, solange ich die inhalte mit allen geräten abspielen und lokal cachen kann, reicht mir das(Grosses plus an Google Play Music Unlimited).

    Und damit sind wir wieder bei urheberrechtsverletzungen - Warum sollte ich jetzt mit dem notebook durch die strassen ziehen, um nach einem offenen wlan zu suchen über das ich filme downloaden kann? Die leute schauen immer verdächtig nach wenn man mit dem notebook in der hand unterwegs ist, hinsetzen kann man sich auch nicht, und das risiko am eigenen anschluss erwischt zu werden existiert dank share-hoster so gut wie gar nicht(ausser der sharehoster fängt an daten rauszugeben, aber dann lebt er nicht mehr lange). Nachdem die klassischen p2p netzwerke so gut wie gestorben sind, bleiben als einziger risikofaktor der noch ermittelbar wäre torrents - die aber im öffentlichen wlan wohl eher zermürbend langsam sein dürften, einfach weil der eingehende port fehlt, und im fremden wlan auch nicht aktiviert werden kann. Und genau aus dem grund sehe ich urheberrechtsverletzungen als gegenargument zu freiem wlan als schwachsinn an.

    Mal ganz davon ab, ich sitze gerade bei starbucks und bin in deren wlan - 600kb/s, mehr werde ich im öffentlichen wlan von nachbars wohl auch nicht kriegen. reicht theoretisch aber etwas herunter zu laden. und ist noch dazu vollkommen anonym.

    Was ich tatsächlich jedoch glaube worum es geht sind die ISPs. Wlan-Hotspots sind ein gutes geschäft, bei der telekom zahlt man zb 25 euro im monat für den zugang. Das kann die telekom natürlich nicht mehr verlangen wenn es an jeder ecke kostenloses privatwifi gibt. Kabel Deutschland stellt seine wlans wohl auch nicht für lau auf, und die mobilfunkanbieter wollen wohl erst recht kein free wifi - dann könnten sie nämlich nicht weiter 50mb datentarife als "Super Smartphone Plan" verkaufen. Daher mein Verdacht: Hier geht es um regulierung seitens der Anbieter, um die private konkurrenz aus dem geschäft zu halten.

    PS: Noch ein kleiner seitenhieb: In der schweiz bekomme ich an jedem bahnhof kostenloses wlan - mit derartigen speeds: http://www.speedtest.net/my-result/a/1232370237

    Und komischerweise geht in der schweiz die welt trotzdem nicht wegen dem anonymen downloaden kaputt...

  4. Re: Um was gehst den eigentlich?

    Autor: chefin 10.04.15 - 11:43

    Man ist nirgendwo anonym unterwegs. Jeder Internetanschluss ist zumindest auf dem Papier einer Person zugeordnet. Wieso also das unbändige Verlangen überall via WLAN anonym surfen zu wollen? Die Erklärung fehlt. Den wo brauche ich den offenes WLAN? Doch fast nur wegen Smartphone und dem beschränkten Traffic im Mobilfunknetz. Ich habe noch keinen gesehen der seinen Desktop mit 24" auf der Strasse aufbaut und zockt. Die Bandbreite von WLAN ist selbst im mittelmässigen Empfangsbereich immer noch höher als die DSL-Bandbreite und die reicht ja auch für P2P. Das Argument sticht wohl nicht.

    Und ebensowenig müssen wir uns das Ausland heranziehen und deren Gesetzeslage als Grundlage für Gesetzesbruch benutzen. Sonst könnte ich ja türkisches Recht nutzen und dir eine Blutfehde an den Kopf knallen, was mich nahezu straffrei macht. Der rest lässt sich mit 10 Kamelen regeln(oder dem cash-gegenwert). So funktioniert es halt nicht.

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