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Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

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  1. Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: robinx999 20.10.21 - 12:00

    Evtl. übersehe ich bei dem Artikel etwas aber wenn dort steht es zählen nur die geschauten Stunden heißt das nicht dass längere Serien einfach Vorne stehen? Eine Serie mit 10 Folgen a 60 Minuten ist dann fast immer vor einer Serie mit 8 Folgen a 30 Minuten?
    Im Text steht ja "Stattdessen soll die Gesamtzahl an Stunden, die ein Titel geschaut wird, über das Ranking entscheiden.". Persönlich denke ich doch das so etwas in das Verhältnis zur Länge gesetzt werden muss oder übersehe ich hier etwas?

  2. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: Tantalus 20.10.21 - 12:07

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Evtl. übersehe ich bei dem Artikel etwas aber wenn dort steht es zählen nur
    > die geschauten Stunden heißt das nicht dass längere Serien einfach Vorne
    > stehen? Eine Serie mit 10 Folgen a 60 Minuten ist dann fast immer vor einer
    > Serie mit 8 Folgen a 30 Minuten?

    Genau das dachte ich mir beim lesen auch. Damit wäre Formate mit kürzeren Folgen bzw. kürzerer Gesamtdauer erheblich im Nachteil.

    > Im Text steht ja "Stattdessen soll die Gesamtzahl an Stunden, die ein Titel
    > geschaut wird, über das Ranking entscheiden.". Persönlich denke ich doch
    > das so etwas in das Verhältnis zur Länge gesetzt werden muss oder übersehe
    > ich hier etwas?

    Ich frage mich auch warum nicht einfach ein "zu mindestens 80% angesehen" als Kriterium genommen wird.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: thrust26 20.10.21 - 12:12

    Ja, die Sendedauer sollte zumindest teilweise (z.B. die Wurzel davon) einfließen. Damit würden länger dauernde Serien nicht mehr systematisch bevorteilt. Und es würde trotzdem berücksichtigt, dass natürlich mehr Menschen eine kurze Serie mit kurzen Folgen vollständig schauen, als eine lange Serie mit langen Folgen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 12:13 durch thrust26.

  4. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: PrinzessinArabella 20.10.21 - 12:34

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, die Sendedauer sollte zumindest teilweise (z.B. die Wurzel davon)
    > einfließen. Damit würden länger dauernde Serien nicht mehr systematisch
    > bevorteilt. Und es würde trotzdem berücksichtigt, dass natürlich mehr
    > Menschen eine kurze Serie mit kurzen Folgen vollständig schauen, als eine
    > lange Serie mit langen Folgen.

    Denke mal lange Filme serienepisoden werden generell seltener gesehen, als gleichgute kürzere, das Messverfahren dürfte den Nachteil etwas ausgleichen und ist vermutlich aussagekräftiger als Entscheidungshilfe.

  5. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: dura 20.10.21 - 13:03

    Kommt ja sehr darauf an, was das Ziel ist.
    Und das Ziel von Netflix ist ja Kunden gewinnen (und theoretisch auch halten).
    Und Netflix geht, nach meiner Meinung, davon aus, je mehr die Leute Netflix nutzen, desto eher erzählen sie davon, werben also andere Leute an und werden es nicht kündigen.
    Von daher ist eine längere Serie eben wirklich "besser", weil sie die Leute länger an Netflix bindet.

  6. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: robinx999 20.10.21 - 13:40

    Dann müsste man es aber irgendwie ins verhältniss zu den Produktionskosten setzen. Aber wenn Netflix aus Comedys wie Pretty Smart anbietet 10 Folgen a 30 Minuten und dann versucht das mit Haus des Geldes zu vergleichen in der letzten Staffel waren es glaube ich alles folgen zwischen 60 und 75 Minuten müssten ja über doppelt soviele Personen die 30 minuten Comedy sehen. Filme dürften fast nie mehr in der Liste auftauchen und wenn dann nur sehr Lange mit mindestens 3 Stunden Laufzeit

  7. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: JuBo 20.10.21 - 15:13

    Was haben Produktionskosten mit der Beliebtheit zu tun?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 15:14 durch JuBo.

  8. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: robinx999 20.10.21 - 15:29

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was haben Produktionskosten mit der Beliebtheit zu tun?


    Nicht direkt etwas aber die Sendeminuten auch nicht, da eine Serie mit 10 Folgen a 30 Minuten die 10 Millionen Sehstunden hat wohl genauso belibt ist wie eine Serie mit 10 Folgen a 60 Minuten die 20 Millionen Sehstunden hat. Beide hätten die selbe Anzahl an Zuschauern erreicht. Weil nach der Logik wäre in Deutschland Tennis evtl. sogar populärer wie Fußball da die Spiele einfach unterschiedlich lang sind
    Wenn es aber darum geht was für Netflix relevant ist dann dürften die Produktionskosten sehr wohl Relevant sein eine Serie die günstiger in der Produktion war könnte für Netflix relevanter sein.
    Wenn die Serie halb so viele Sehstunden erzeugt aber nur ein Viertel kostet ist diese aus Sicht von Netflix vermutlich als erfolgreicher anzusehen. So zusagen so etwas wie Zuschauerminuten pro Doller Prodkutionskosten / pro Minute

  9. Re: Nicht im verhältniss zur "Sendedauer"?

    Autor: robinx999 21.10.21 - 07:45

    PrinzessinArabella schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thrust26 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, die Sendedauer sollte zumindest teilweise (z.B. die Wurzel davon)
    > > einfließen. Damit würden länger dauernde Serien nicht mehr systematisch
    > > bevorteilt. Und es würde trotzdem berücksichtigt, dass natürlich mehr
    > > Menschen eine kurze Serie mit kurzen Folgen vollständig schauen, als
    > eine
    > > lange Serie mit langen Folgen.
    >
    > Denke mal lange Filme serienepisoden werden generell seltener gesehen, als
    > gleichgute kürzere, das Messverfahren dürfte den Nachteil etwas ausgleichen
    > und ist vermutlich aussagekräftiger als Entscheidungshilfe.

    Ich weiß nicht ich finde es schon etwas verzerrend, ein 200 Minuten Film der 1 Million mal gesehen wird wäre damit populärer wie ein 100 Minuten Film der 1,5 Millionen mal gesehen wird.
    Wenn ein TV Sender das 24 Stunden Rennen von Le Mans übertragen würde und dabei im Schnitt 500.000 Zuschauer hätte, das wären dann 12 Millionen gesehene Stunden, wenn ein anderer Sender ein Fußballspiel übertragen würde und da würden 5 Millionen Zuschauer zu schauen und dann 2 Stunden zuschauen (90 Minuten Spiel + 15 Minuten Halbzeitpause und etwas Verlängerung) das wären dann 10 Millionen gesehene Stunden, daraus jetzt aber zu schließen dass das Rennen von Le Mans populärer wäre wie ein Fußballspiel würde ich für gewagt halten

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