Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Streaming: Netflix plant 7 Milliarden…

wurde bekannt, dass der Streamingdienst 20,5 Milliarden US-Dollar an Schulden hat

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. wurde bekannt, dass der Streamingdienst 20,5 Milliarden US-Dollar an Schulden hat

    Autor: ubuntu_user 17.08.17 - 16:45

    Das sind nach wie vor keine Schulden.

    Im Artikel:
    > Um genauer zu sein, die 15,7 Milliarden US-Dollar sind für zukünftige Ausgaben
    > unserer Inhalte geplant, die im Laufe der Zeit durch unsere Gewinn- und
    > Verlustrechnung laufen werden.

    Das dürfte sich auch wesentlich auf die Lizenzkosten beziehen.
    Die Schlussfolgerung:
    > die unter anderem durch die erhöhten Ausgaben für Eigenproduktionen der
    > letzten Jahre angehäuft wurden

    ist da natürlich Blödsinn. Die Verpflichtungen für die Zukunft sinken eher, da netflix mehr selbst produziert. Ist auch deutlich geringeres Risiko. Die Eigenserien könnte netflix lizenzieren oder einstellen um kurzfristig Geld zu bekommen, sollte es zu einer Krise kommen. Aus den Lizenzierungsdeals kommt netflix nicht raus.

  2. Re: wurde bekannt, dass der Streamingdienst 20,5 Milliarden US-Dollar an Schulden hat

    Autor: Hakuro 17.08.17 - 21:30

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > die unter anderem durch die erhöhten Ausgaben für Eigenproduktionen der
    > > letzten Jahre angehäuft wurden
    >
    > ist da natürlich Blödsinn. Die Verpflichtungen für die Zukunft sinken eher,
    > da netflix mehr selbst produziert. Ist auch deutlich geringeres Risiko. Die
    > Eigenserien könnte netflix lizenzieren oder einstellen um kurzfristig Geld
    > zu bekommen, sollte es zu einer Krise kommen.

    Dein erster Satz passt nicht zum Zitat. Es geht hier doch um die Verbindlichkeiten (Kredite) die für die Produktion von Serien in der Vergangenheit aufgenommen wurden. Natürlich ist die Produktion in der Bilanz erstmal deutlich teuerer als die Lizenzierung und ob sich die Eigenproduktion immer lohnt ist überhaupt nicht allgemeingültig zu beantworten, dass ist eben die typische Make or Buy Problematik. Das Risiko einer Eigenproduktion ist deutlich höher, da so eine Serie eben auch floppen kann. Ohne die Preise im Detail zu kennen könnte man wahrscheinlich mit den Kosten einer Eigenproduktion ein ganzes dutzend Serien lizenzieren.

    ubuntu_user schrieb:
    -----------------------------------------------------------------------------
    > Aus den Lizenzierungsdeals kommt netflix nicht raus.

    Wenn man kein Geld hat, um die Verbindlichkeiten seiner Zulieferer zu tilgen, dann hat man auch kein Geld, die Kredite der Bank zu tilgen. Und da kommt man auch nicht raus, wenn man Zahlungsunfähig ist. Zumal das Aufgenommene Kapital zur Produktion einer Serie eben dann auch Weg ist, wenn mit der Serien begonnen wird, oder glaubst dass mit "Eigenproduktion" generell gemeint ist, dass Netflix selbst hunderte Schauspieler und Regisseure als Angestellte beschäftigt? Natürlich nicht ... Das sind oftmals alles eigene Studios die auf Projektbasis für Netflix produzieren oder wo Netflix eben Exklusivrechte bereits erstellter Inhalte erwirbt. Da ist also nichts mit "Projekt auf Knopfdruck einstellen" - es wurde ja schon bezahlt. Und du kannst dir sicher sein: Ein Projekt nach Staffel 1 in Eigenproduktion abzubrechen ist deutlich teurer, als eine Staffel für mehrere Monate zu lizenzieren und dann nicht zu velängern.

    Das man mit einer starken Eigenproduktion auch erhebliche Vorteile hat bzgl. der Gewinnung von Marktanteilen, das ist klar - nur muss es eben auch funktionieren und das ist nicht in Stein gemeißelt.

  3. Re: wurde bekannt, dass der Streamingdienst 20,5 Milliarden US-Dollar an Schulden hat

    Autor: ubuntu_user 18.08.17 - 07:00

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dein erster Satz passt nicht zum Zitat. Es geht hier doch um die
    > Verbindlichkeiten (Kredite) die für die Produktion von Serien in der
    > Vergangenheit aufgenommen wurden.

    nein geht es nicht. von den 20 mrd "Schulden" sind 5 mrd "echte" Schulden und ~15 Mrd Zahlungsverpflichtungen. Davon das meiste eben die Lizenzierungskosten und das was netflix für eigene Serien schon vorgeplant hat. Also Staffel x,y von OITNB, usw.
    Wobei eben der größte Teil Lizenzkosten sind.

    > Natürlich ist die Produktion in der
    > Bilanz erstmal deutlich teuerer als die Lizenzierung und ob sich die
    > Eigenproduktion immer lohnt ist überhaupt nicht allgemeingültig zu
    > beantworten, dass ist eben die typische Make or Buy Problematik. Das Risiko
    > einer Eigenproduktion ist deutlich höher, da so eine Serie eben auch
    > floppen kann. Ohne die Preise im Detail zu kennen könnte man wahrscheinlich
    > mit den Kosten einer Eigenproduktion ein ganzes dutzend Serien
    > lizenzieren.

    glaube ich nicht. Der Chef von CBS hatte mal gesagt, dass die durch die Auslandsvermarktung teilweise schon die Produktionskosten reinkriegen.
    Dazu die Frage: was willst du mit ner Lizenz von 10 Serien X, die im Fernsehen und zig anderen streamingportalen kommt? Du musst auch für JEDES Land Lizenzkosten bezahlen. Teilweise bekommst du nicht mal die Rechte für alle Länder.


    > Wenn man kein Geld hat, um die Verbindlichkeiten seiner Zulieferer zu
    > tilgen, dann hat man auch kein Geld, die Kredite der Bank zu tilgen. Und da
    > kommt man auch nicht raus, wenn man Zahlungsunfähig ist.

    was willst du damit sagen? was hat netflix mit den Zulieferern zu tun? die zahlen doch nicht deren Schulden.
    netflix kann einfach teilweise teuere Serien wie the get down, marco polo oder sense 8
    absetzen und spart jetzt Geld. Hätte netflix das lizenziert, wäre man da nicht rausgekommen, bzw. eher in 4-5 Jahren.


    > Zumal das
    > Aufgenommene Kapital zur Produktion einer Serie eben dann auch Weg ist,
    > wenn mit der Serien begonnen wird, oder glaubst dass mit "Eigenproduktion"
    > generell gemeint ist, dass Netflix selbst hunderte Schauspieler und
    > Regisseure als Angestellte beschäftigt? Natürlich nicht ... Das sind
    > oftmals alles eigene Studios die auf Projektbasis für Netflix produzieren
    > oder wo Netflix eben Exklusivrechte bereits erstellter Inhalte erwirbt. Da
    > ist also nichts mit "Projekt auf Knopfdruck einstellen" - es wurde ja schon
    > bezahlt. Und du kannst dir sicher sein: Ein Projekt nach Staffel 1 in
    > Eigenproduktion abzubrechen ist deutlich teurer, als eine Staffel für
    > mehrere Monate zu lizenzieren und dann nicht zu velängern.

    warum sollte das teurer sein? Die Pilotfolgen werden ja teilweise von den Studios sogar vorfinanziert. Die gehen dann damit von Anbieter zu Anbieter.
    netflix entscheidet ja auch bei den erfolgsserien von Staffel zu Staffel, ob das weitergeht. Genauso bei den anderen Sendern. Weitere Staffeln werden eher teuerer, weil die Gehälter steigen, siehe big bang theory.
    Mit "Projekt auf Knopfdruck einstellen" sind natürlich nur zukünftige Serien gemeint und keine bereits bezahlten. Dann ist eben bei House of Cards nach Staffel 5 Schluß. Aber die 5 Staffeln hat man unbefristet.

    > Das man mit einer starken Eigenproduktion auch erhebliche Vorteile hat
    > bzgl. der Gewinnung von Marktanteilen, das ist klar - nur muss es eben auch
    > funktionieren und das ist nicht in Stein gemeißelt.

    In Stein gemeißelt ist aber, dass man nur mit Lizenzierung den Bach runter geht.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  2. Verve Consulting GmbH, Köln
  3. Software AG, Darmstadt
  4. SAACKE GmbH, Bremen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-10%) 53,99€
  2. (-10%) 35,99€
  3. 24,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Star Wars Battlefront 2 im Test: Filmreife Sternenkrieger
Star Wars Battlefront 2 im Test
Filmreife Sternenkrieger
  1. Star Wars EA entfernt Mikrotransaktionen aus Battlefront 2
  2. Electronic Arts Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2
  3. Star Wars Mächtiger Zusatzinhalt für Battlefront 2 angekündigt

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. SuperSignal: Vodafone Deutschland schaltet Smart-Cells ab
    SuperSignal
    Vodafone Deutschland schaltet Smart-Cells ab

    Nutzer können die von Vodafone zugelassenen Smart-Cells Supersignal nicht mehr betreiben. Zum Jahresende werden die Femtozellen technisch abgeschaltet. Wi-Fi Calling soll hier der Ersatz sein.

  2. Top Gun 3D: Mit VR-Headset kostenlos ins Kino
    Top Gun 3D
    Mit VR-Headset kostenlos ins Kino

    Oculus Rift oder ein anderes VR-Headset aufgesetzt - und ab ins virtuelle Kino: Zusammen mit Paramount Pictures zeigt ein Startup im Dezember 2017 kostenlos den Actionfilm Top Gun 3D.

  3. Übernahme: Marvell kauft Cavium für 6 Milliarden US-Dollar
    Übernahme
    Marvell kauft Cavium für 6 Milliarden US-Dollar

    Konkurrenz für AMD und Intel: Der Chiphersteller Marvell übernimmt Cavium und hat künftig Zugiff auf die ThunderX2 genannten ARM-Server-CPUs. Zudem sollen Synergien unter anderem bei Netzwerk- und Storage-Lösungen entstehen.


  1. 17:26

  2. 17:02

  3. 16:21

  4. 15:59

  5. 15:28

  6. 15:00

  7. 13:46

  8. 12:50