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  5. › Streaming: Youtube bedroht Indie…

Google ist kein Wohlfahrtsverband

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  1. Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: Free Mind 03.06.14 - 17:01

    Mit den Verträgen müssen sie sich vor solchen Parasiten wie der Gema schützen. Keiner ist gezwungen dort Content einzustellen.
    Wieviel ein Produkt (in diesem Fall Verbreitung/Reichweite/Werbung) wert ist, bestimmt immer noch der Anbieter.
    Wenn ich eine Anzeige in der Zeitung schalten will, dann sagt mir der Verlag was es mich kosten wird. Ich kann es dann tun oder lassen. Wenn ich aber versuchen würde denen meine Preisvorstellungen zu diktieren, am besten noch so dass der Verlag Verlust macht oder mich bezahlt, tja, was würden sie wohl dazu sagen?

    Davon abgesehen, würden sie 5¤ pro 1000 Views zahlen, dann würde sicher gleich die nächsten rumheulen, dass Google damit die anderen Portale kaputt macht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.14 17:04 durch Free Mind.

  2. Re: Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: strauch 03.06.14 - 17:05

    Free Mind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit den Verträgen müssen sie sich vor solchen Parasiten wie der Gema
    > schützen. Keiner ist gezwungen dort Content einzustellen.

    Die Gema stellt kein Content rein, sie macht sogar genau das was du vorderst. Gibts nicht genug Geld, sollen dort auch keine Videos gezeigt werden. Google würde aber gerne die Videos zeigen und diskreditiert (gerichtlich bestätigt) die Gema durch Einblendungen, deinem Text zu urteilen war Google erfolgreich.

    > Wieviel ein Produkt (in diesem Fall Verbreitung/Reichweite/Werbung) wert
    > ist, bestimmt immer noch der Anbieter.

    Und ich dachte immer der Markt......

    > Wenn ich eine Anzeige in der Zeitung schalten will, dann sagt mir der
    > Verlag was es mich kosten wird. Ich kann es dann tun oder lassen.

    Wir haben aber auch keine Zeitung mit einem Marktanteil von über 90%. Und wenn Springer versuchen würde das zu erreichen, würde das Kartelamt einschreiten.

    > Wenn ich
    > aber versuchen würde denen meine Preisvorstellungen zu diktieren, am besten
    > noch so dass der Verlag Verlust macht oder mich bezahlt, tja, was würden
    > sie wohl dazu sagen?

    Fände auch keine gut, macht aber auch keiner. Die Indies sind mit dem Ist-Zustand zufrieden. Google möchte daran ja etwas ändern und weniger zahlen, einfach weil sie es aufgrund der Marktmacht durchsetzten können.

  3. Re: Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: azeu 03.06.14 - 17:12

    Die bescheidene, arme GEMA ist völlig unschuldig an der Tatsache, dass seit 2009 die Künstler ihre Videos nicht auf YT ordentlich an den Nutzer bringen können.

    Das böse Google will halt nicht für Videos zahlen, mit denen sie selber kein Geld verdienen, so eine Frechheit.

    DU bist ...

  4. Re: Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: blackbirdone 03.06.14 - 19:14

    Wenn mir Anbiter youtube nicht genug zahlt, dann geh ich halt zu Myideo oder wie die alle heißen. Es wird immer so getan, ob man zu youtube MUSS, nein muss man nicht.

    Und 1,50 für Videos zum hochladen, die ich auch auf anderne Diensten hochlade, iss besser als 0 Euro.

    So iss die Welt, als Kunde darf ich auch nicht über Preise verhandeln. Ich muss den dreck Schlucken den man mir reindrückt.

    Und dann heulen Contentmafia und Co das sie nicht ne Extrawurst bekommen, Das ganze VideoGESPERRE GEHT EINEM EH SCHON GENUG AUF DEN KEKS.

    Die Probleme, die die dort immer haben, hätte ich auch gerne.

  5. Re: Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: strauch 03.06.14 - 20:13

    Leider hast du aber nicht verstanden warum die gesperrt sind. Und auch ein wenig googeln zum Thema Marktmachtmissbrauch könnte dir nicht schaden.

  6. Re: Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: bofhl 04.06.14 - 11:18

    strauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Free Mind schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit den Verträgen müssen sie sich vor solchen Parasiten wie der Gema
    > > schützen. Keiner ist gezwungen dort Content einzustellen.
    >
    > Die Gema stellt kein Content rein, sie macht sogar genau das was du
    > vorderst. Gibts nicht genug Geld, sollen dort auch keine Videos gezeigt
    > werden. Google würde aber gerne die Videos zeigen und diskreditiert
    > (gerichtlich bestätigt) die Gema durch Einblendungen, deinem Text zu
    > urteilen war Google erfolgreich.

    Blos weil ein Gericht sagt, dass dem so wäre, heißt nicht das es tatsächlich stimmt! Auch Gericht können sich irren - und tun das öfters als man denkt. Wobei hier auch die Ansichten und das Fachwissen der Richter ein große Rolle darstellt - vorallem wenn es ums Internet und Google geht. Da bekommen sehr viele in Europa gleich einen "dicken Hals" von wegen "Ami" und "böser marktwirtschftl. geführter Konzern".

    >
    > > Wieviel ein Produkt (in diesem Fall Verbreitung/Reichweite/Werbung) wert
    > > ist, bestimmt immer noch der Anbieter.
    >
    > Und ich dachte immer der Markt......
    >
    > > Wenn ich eine Anzeige in der Zeitung schalten will, dann sagt mir der
    > > Verlag was es mich kosten wird. Ich kann es dann tun oder lassen.
    >
    > Wir haben aber auch keine Zeitung mit einem Marktanteil von über 90%. Und
    > wenn Springer versuchen würde das zu erreichen, würde das Kartelamt
    > einschreiten.

    Mir wäre neu, dass Youtube über 90% Marktanteil an Indie-Videos hat.

    >
    > > Wenn ich
    > > aber versuchen würde denen meine Preisvorstellungen zu diktieren, am
    > besten
    > > noch so dass der Verlag Verlust macht oder mich bezahlt, tja, was würden
    > > sie wohl dazu sagen?
    >
    > Fände auch keine gut, macht aber auch keiner. Die Indies sind mit dem
    > Ist-Zustand zufrieden. Google möchte daran ja etwas ändern und weniger
    > zahlen, einfach weil sie es aufgrund der Marktmacht durchsetzten können.

    Wieder so einer der glaubt, Google zahle für seine eingesetzte Technik nichts! Überall steigen die Kosten und es ist einfach nicht mehr so viel übrig um alle zufrieden zu stellen - Die Indies sind nun in der selben Lage wie z.B. die Hersteller und Lieferanten von Supermärkte: sie müssen es billiger "geben".

  7. Re: Google ist kein Wohlfahrtsverband

    Autor: der_wahre_hannes 04.06.14 - 11:25

    blackbirdone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So iss die Welt, als Kunde darf ich auch nicht über Preise verhandeln.

    Sagt wer?
    Natürlich darfst du über Preise verhandeln.

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