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Wenn es um die Server geht...

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  1. Wenn es um die Server geht...

    Autor: flasherle 20.04.22 - 10:04

    ... wieso haben die dann keine USV?

  2. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: Tantalus 20.04.22 - 10:07

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wieso haben die dann keine USV?

    Eine USV überbrückt nur einen gewissen Zeitraum, danach muss entwerder ein Notstromaggregat übernehmen oder die Server herunterfahren. Selbst wenn die Server dann geregelt heruntergefahren werden kann das wieder anfahren lange genug dauern, dass das Zeitfenster für den Druckbeginn schon vorbei ist.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: schnedan 20.04.22 - 10:10

    gute Frage... oder mal mindestens 2 Server (die schreiben zumindest in der Einzahl) - an 2 versch. Standorten.

    Und warum fallen Druck und Homepage mit dem gleichen Server aus? Das ist nicht deren Ernst, oder?

  4. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: Sharra 20.04.22 - 10:22

    Das war auch meine erste Überlegung. Alles auf einer Kiste, und die Putzfrau zieht den Stecker?
    Absolut NULL Redundanz für den Produktivbetrieb? Echt jetzt?

  5. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: WallyPet 20.04.22 - 10:27

    Mehrere redundante Einspeisungen wären auch nicht so schlecht, + Server evt. extern (etc. pp.) !

    rein aus Interesse . . .

  6. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: flasherle 20.04.22 - 10:29

    naja unsere usvs schaffen die wichtigsten system 6 stunden am laufen zu halten (Tagsüber dank solar auch deutlich länger ;))

  7. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: gan 20.04.22 - 10:34

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gute Frage... oder mal mindestens 2 Server (die schreiben zumindest in der
    > Einzahl) - an 2 versch. Standorten.

    Wozu? Eine Zeitungsredaktion ist normal nicht so zeitkritisch, dass ein unterbrechungsfreier Betrieb gewährt sein muss. Ein kürzerer Stromausfall kann problemlos überbrückt werden.
    Dass ein langer Stromausfall alle Systeme längere Zeit außer gefecht setzt, ist eher sehr selten, weshalb es nicht wirklich Sinn macht, dagegen Vorsorge zu treffen. Es reicht, geeignete Backups (auch außer Haus) zu haben und kurzzeitig Ersatz für defekte Hardware in Betrieb nehmen zu können.

  8. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: gan 20.04.22 - 10:37

    WallyPet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehrere redundante Einspeisungen wären auch nicht so schlecht, + Server
    > evt. extern (etc. pp.) !

    Das hilft im Zweifel überhaupt nicht. Bei einem großflächigen Stromausfall fallen in der Regel dann alle gleichzeitig aus. Auch das mit Notstromaggregaten ist Unsinn. Die Funktionalität der Server ist nicht derart zeitkritisch, dass sich eine Stunde Ausfall nicht kompensieren ließe und längere Stromausfälle sind hierzulande sehr selten.

  9. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: Tantalus 20.04.22 - 10:44

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja unsere usvs schaffen die wichtigsten system 6 stunden am laufen zu
    > halten (Tagsüber dank solar auch deutlich länger ;))

    Was sind denn "die wichtigsten Systeme", und wie lange laufen die "nicht so wichtigen"? Und könntet Ihr den regulären Betrieb tatsächlich auch diese 6 Stunden aufrechterhalten?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  10. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: flasherle 20.04.22 - 10:52

    es sind ca 10 Server plus deren komplette Anbindung. Dazu die 30 wichtigsten Maschinen. Natürlich könnte nicht jeder einzelne Client weiter arbeiten, aber zumindest im Homeoffice wäre keine Einschränkung da, es sei den die Zugangspunkte des Netzanbieters fallen auch aus...

  11. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: gan 20.04.22 - 10:53

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind denn "die wichtigsten Systeme", und wie lange laufen die "nicht so
    > wichtigen"? Und könntet Ihr den regulären Betrieb tatsächlich auch diese 6
    > Stunden aufrechterhalten?

    Die Ernüchterung kommt dann, wenn tatsächlich mal der Strom ausfällt. Ich habe schon Ausfälle von mehreren Stunden erlebt, bei Systemen, die mit unabhängigen Stromkreisen, USV und Diesel gegen Ausfall gesichert waren. Als der Stromausfall kam, brannten die Steuergeräte nacheinander durch, da die plötzliche Last zu hoch war. Am Ende waren die Akkus voll, der Diesel lief und Strom aus dem Netz gab es auch wieder, aber die Hardware lief stundenlang nicht, weil dort kein Strom ankam.

  12. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: schnedan 20.04.22 - 10:58

    na ja, ich kenne das aus großen Industriebetrieben so das man sowas halt regelmäßig testet, so das man im Notfall nicht die Hosen runter lassen muss...

  13. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: JouMxyzptlk 20.04.22 - 11:05

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind denn "die wichtigsten Systeme", und wie lange laufen die "nicht so
    > wichtigen"? Und könntet Ihr den regulären Betrieb tatsächlich auch diese 6
    > Stunden aufrechterhalten?

    Der "regluäre Betrieb" beinhaltet die Clients, ggf. auch schwere Maschinen. Wie definierst du nun "regulären Betrieb" ?
    Bei Krankenhäusern mit OP Saal sieht das anders aus als bei den meisten Betrieben, wo kein Leben davon abhängt.

  14. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: JouMxyzptlk 20.04.22 - 11:11

    Würde mich nicht überraschen. So manche Zeitung hat da echt komisches. Alles auf einer Kiste wo sie irgendwoher haben, veraltetet OS (2008 R2 als Hyper-V Host im Jahr 2018, passend zum alter der Hardware). Drauf Oracle (natürlich alt), kleiner Terminalserver für bis zu zwei Leute parallel, Domaincontroller, die kleinere Verwaltungshälfte auf Fileserver, und die große Datenhälfte auf ein NAS ausgelagert. Zum Glück muss ich da nicht mehr hin.

  15. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: Tantalus 20.04.22 - 11:12

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der "regluäre Betrieb" beinhaltet die Clients, ggf. auch schwere Maschinen.
    > Wie definierst du nun "regulären Betrieb" ?

    Eben all das, was nötig wäre, um (äquivalent zum Vorfall bei der taz) z.B. termingerecht eine Druckerei mit Daten beliefern zu können.

    > Bei Krankenhäusern mit OP Saal sieht das anders aus als bei den meisten
    > Betrieben, wo kein Leben davon abhängt.

    Ganz genau, und deshalb halten die meisten Betriebe eben keine 6h USV-Kapazität vor, sondern nehmen im Falle eines länger andauernden Stromausfalls eben einen Produktionsausfall in Kauf. Da liegt der Fokus dann eben nicht darauf, dass die Server ununterbrochen durchlaufen, sondern dass sie geordnet heruntergefahren werden können.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  16. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: RipClaw 20.04.22 - 12:01

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wieso haben die dann keine USV?

    Es kann auch sein das sie eine USV haben die aber dann im entscheidenden Moment versagt. Habe ich auch schon erlebt. Die USV scheint im Normalbetrieb keine Probleme zu haben, dann kommt ein Spannungsabfall und die USV reagiert nicht entsprechend.

  17. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: WallyPet 20.04.22 - 14:55

    gan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WallyPet schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mehrere redundante Einspeisungen wären auch nicht so schlecht, + Server
    > > evt. extern (etc. pp.) !
    >
    > Das hilft im Zweifel überhaupt nicht. Bei einem großflächigen Stromausfall
    > fallen in der Regel dann alle gleichzeitig aus. Auch das mit
    > Notstromaggregaten ist Unsinn. Die Funktionalität der Server ist nicht
    > derart zeitkritisch, dass sich eine Stunde Ausfall nicht kompensieren ließe
    > und längere Stromausfälle sind hierzulande sehr selten.

    Redundanz bedeutet ja auch eine gewisse Unabhängigkeit der beiden Einspeisungen voneinander!
    (man schließt seine Verträge mit dem/den Versorger(n) also von vornherein dementsprechend ab!)

    rein aus Interesse . . .

  18. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: gan 20.04.22 - 15:48

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > na ja, ich kenne das aus großen Industriebetrieben so das man sowas halt
    > regelmäßig testet, so das man im Notfall nicht die Hosen runter lassen
    > muss...

    Dumm nur, dass es eben nicht um einen großen Industriebetrieb ging, sondern um eine profane Zeitungsredaktion.

    Kleinere Betriebe wiederum beauftragen einen Dienstleister damit, für die technische Ausfallsicherheit zu sorgen und wenn der Mist baut, hat man eben Pech gehabt.

  19. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: gan 20.04.22 - 15:57

    WallyPet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Redundanz bedeutet ja auch eine gewisse Unabhängigkeit der beiden
    > Einspeisungen voneinander!
    > (man schließt seine Verträge mit dem/den Versorger(n) also von vornherein
    > dementsprechend ab!)

    Auf Mittelspannungsebene? Eher Nein.
    Die "Unabhängigkeit" wird üblicherweise erreicht, indem alles ab der Einspeisung doppelt vorhanden ist, also Verkabelung, Steuergeräte, USV und Diesel. Damit hat man zwei bis auf einen Punkt völlig voneinander unabhängige Systeme. Der eine Punkt ist, dass ein Stromausfall beide Systeme betrifft und damit beide Systeme im Fall der Fälle auf USV wechseln müssen.

  20. Re: Wenn es um die Server geht...

    Autor: WallyPet 20.04.22 - 22:07

    Ohne die zweite redundante Einspeisung bist du nach sechs Stunden schwarz weil Diesel ist alle! Genau deshalb steht ein Server auch in ’nem Rechenzentrum und nicht in deiner Redaktion rum!

    rein aus Interesse . . .

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