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gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

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  1. gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: DerDy 24.06.17 - 12:45

    Ich verstehe nicht, wieso Windkraftanlagen "gegen Kostenerstattung abgeschaltet" werden.

    Ja, die Windkraftanlagen können (theoretisch) 24/7 Strom erzeugen. Aber wenn das Produkt Strom nicht abgenommen werden kann, warum sollen die Windkraftbetreiber dafür eine Entschädigung erhalten?
    Ich kann auch mehr als 10h am Tag beruflich arbeiten, gesetztlich ist es mir aber untersagt. Trotzdem bekomme ich keine Entschädigung dafür. Viele Firmen könnten auch 24/7 arbeiten und produzieren, aber auf Grund von gesetzlichen Auflagen ist das zum Teil unterbunden. Bekommen diese dann auch eine Entschädigung?

    Wenn ich ein Produkt auf den Markt bringe, dann muss ich doch auch zusehen, wie ich es zum Kunde bringen kann. Schaffe ich nicht schnell genug auszuliefern, kann ich doch auch keine Entschädigung erhalten.
    Und wenn der Windkraftanlagenbetreiber nur Geld in die Windanlage steckt, aber sich nicht beim Netzausbau beteiligt, dann kann er eben weniger verkaufen. Oder wenn nicht genug Abnehmer da sind (Überangebot), dann muss die Anlage zum Teil gedrosselt oder ganz runtergefahren werden.

    Mit dieser Entschädigung hat ein Windkraftanalgenbetreiber doch gar kein Interesse daran, dass schnell das Stromnetz ausgebaut wird. So erhält der Anlagenbetreiber Geld, ohne wirklich liefern zu müssen und schont seine Anlage. Schon ein tolles Geschäftsmodell.

  2. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: zampata 24.06.17 - 13:00

    Das liegt am erneuerbarer Energie Gesetze day eine Abnahme garantiert
    https://www.buzer.de/s1.htm?g=eeg_2009&a=8

  3. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: DG-82 24.06.17 - 13:06

    Das ist mal wieder typischer Politik Blödsinn. 1mrd heißt pro Kopf 12 Euro zzgl. Steuern zuviel Strom bezahlt.

  4. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: EWCH 24.06.17 - 13:35

    > Wenn ich ein Produkt auf den Markt bringe, dann muss ich doch auch zusehen,
    > wie ich es zum Kunde bringen kann.

    Nicht nur das, in einer Marktwirtschaft muss ich sogar selbst einen Kunden finden der mir meine Erzeugnisse abnimmt. Aber beim Strom hat die Politik die Marktwirtschaft durch staatliche Planwirtschaft ersetzt. Die EEG gefoerderten Erzeuger koennen zu weit ueberhoehten Preisen erzeugen so viel sie wollen und wir muessen es bezahlen.

  5. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: DerDy 24.06.17 - 13:46

    DG-82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist mal wieder typischer Politik Blödsinn. 1mrd heißt pro Kopf 12 Euro
    > zzgl. Steuern zuviel Strom bezahlt.

    Ich würde anders rechnen:
    1 Mrd Euro durch 35 Mio Haushalte = 28,6 Euro plus MwSt = ~35 Euro
    Und bei den 35 Euro sind die anderen Stromsteuern noch nicht mitdrinnen.

    Zudem steht im Artikel:
    > Die Eingriffskosten könnten nach der Abschaltung der letzten Atomkraftwerke
    > 2022 laut Bundesnetzagentur auf bis zu vier Milliarden Euro bundesweit im Jahr
    > anwachsen. Zahlen muss das der Verbraucher über den Strompreis.
    Dann sind wir schon bei über 130 Euro pro Jahr und Haus. 130 Euro für nix, ein wirklich tolles Geschäftsmodell.

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur das, in einer Marktwirtschaft muss ich sogar selbst einen Kunden
    > finden der mir meine Erzeugnisse abnimmt. Aber beim Strom hat die Politik
    > die Marktwirtschaft durch staatliche Planwirtschaft ersetzt. Die EEG
    > gefoerderten Erzeuger koennen zu weit ueberhoehten Preisen erzeugen so viel
    > sie wollen und wir muessen es bezahlen.
    Ja, der Staat musste das tun, weil sonst keiner Öko-/Biostrom gekauft hätte. Zwar finden die Leute ganz toll, dass es sowas wie die erneuerbaren Energien gibt, aber den Aufpreis haben nur ganz wenige Haushalte wirklich bezahlen wollen.

    Und die Indurstrie hat sich gleich komplett davon befreien lassen, aber diePR-Abteilungen dieser Firmen erzählen uns ständig wie sehr sie stets auf die Umwelt achten.

  6. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: ChMu 24.06.17 - 14:02

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe nicht, wieso Windkraftanlagen "gegen Kostenerstattung
    > abgeschaltet" werden.

    Na ja, die konventionellen Kraftwerke muessen ja auch irgendwie eine Daseins Berechtigung haben? Deutschland produziert weit mehr Strom als es verbraucht, wenn man die Erneuerbaren da nicht zurueckfaehrt, koennte man die Kohle und Kernkraftwerke doch gar nicht rechtfertigen? Daher auch die Troedelei bei der Stromtrasse, die ist eigendlich nicht gewollt.

    > Ja, die Windkraftanlagen können (theoretisch) 24/7 Strom erzeugen. Aber
    > wenn das Produkt Strom nicht abgenommen werden kann, warum sollen die
    > Windkraftbetreiber dafür eine Entschädigung erhalten?

    Weil die Politik das so will? Es gibt hier ja schliesslich keinen Markt, dann waere Strom zu billig. Die Erneuerbaren muessen kuenstlich teurer sein als konventioneller Strom, nur dann kann man den "billigen" Atomstrom und die Kohle weiter laufen lassen.
    >
    > Wenn ich ein Produkt auf den Markt bringe, dann muss ich doch auch zusehen,
    > wie ich es zum Kunde bringen kann. Schaffe ich nicht schnell genug
    > auszuliefern, kann ich doch auch keine Entschädigung erhalten.

    Du redest wieder von einem freien Markt. Der ist hier nicht gewuenscht. Ja, man koennte eine Stromautobahn von Nord nach Sued legen, fuer einen Bruchteil an Zeit und Geld als das was momentan veranschlagt wird, zB ueber Bundeseigentum (unter den vorhandenen Autobahnen) ganz ohne Maut und Mieten und Entschaedigungen sowie Jahrzehntelange Planungen, aber darum gehts nicht. So kompliziert und teuer wie moeglich muss es sein, damit moeglichst lange nichts passiert. Immer dran denken, die entscheidenden Politiker haben von der Materie null Ahnung, aber ihre Diaeten und spaeteren Beratungs Gelder in just jenen Konzernen denen sie schon zu Amtszeiten die Gelder zuschanzten, verstehen sie hervorragend.

    > Mit dieser Entschädigung hat ein Windkraftanalgenbetreiber doch gar kein
    > Interesse daran, dass schnell das Stromnetz ausgebaut wird. So erhält der
    > Anlagenbetreiber Geld, ohne wirklich liefern zu müssen und schont seine
    > Anlage. Schon ein tolles Geschäftsmodell.

    Genau. Dieses Geschaeftsmodell ist doch hervorragend? Gibts ueberall, der Bauer bekommt Geld, NICHTS anzupflanzen, der Strombauer bekommt Geld, NICHT einzuspeisen. Genial, oder? Kann sich auch jeder dran beteiligen, man muss nicht meckern. Einfach Anteile an entsprechenden Stromanlagen kaufen, das sind staatlich garantierte Gelddruck Maschinen. Egal ob der Wind weht oder nicht.
    Der weht zwar dummerweise und wenn man tatsaechlich einspeisst, gibt es Verschleiss und damit Kosten, aber mit jeder Verlaengerung der Laufzeiten abgeschriebener Kraftwerke muss man die Muehlen ja anhalten und dann gibts Reingewinn.

  7. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: MüllerWilly 24.06.17 - 14:13

    Eigentlich hast Du zu 100% recht.

    In der 100%igen Martkwirtschaft wäre das so. Dann hätten wir nur Atromkraftwerke, weil die schön billig sind und die Brennstäbe würde man die nächsten Jahre im Zwischenlager einlagern. Kostet ja nix. Und am Ende kümmert sich der Statt um den Atommüll. Wenn ein AKW explodiert, kümmert sich der Staat. Hauptsache, die Firmen kriegen den Gewinn.

    Und würde man es so machen, dann würde es im Norden gar keine Windkraftanlagen geben, weil es sich nicht lohnen würde, dort welche zu bauen.

    Das die Politik aber viel Ökostrom haben möchte, muss sie nachhelfen und die einen Subventionieren (EEG-Umlagen) und die Anderen abstrafen (Steuern auf Brennstäbe).

  8. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: wire-less 24.06.17 - 18:43

    MüllerWilly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich hast Du zu 100% recht.
    >
    > In der 100%igen Martkwirtschaft wäre das so. Dann hätten wir nur
    > Atromkraftwerke, weil die schön billig sind und die Brennstäbe würde man
    > die nächsten Jahre im Zwischenlager einlagern. Kostet ja nix. Und am Ende
    > kümmert sich der Statt um den Atommüll. Wenn ein AKW explodiert, kümmert
    > sich der Staat. Hauptsache, die Firmen kriegen den Gewinn.

    Nein. Wenn's Marktwirtschaft wäre würde der AKW-Betreiber die Versicherung nicht bezahlen können und der Staat würde dann das AKW nicht genehmigen.

    >
    > Und würde man es so machen, dann würde es im Norden gar keine
    > Windkraftanlagen geben, weil es sich nicht lohnen würde, dort welche zu
    > bauen.
    >
    > Das die Politik aber viel Ökostrom haben möchte, muss sie nachhelfen und
    > die einen Subventionieren (EEG-Umlagen) und die Anderen abstrafen (Steuern
    > auf Brennstäbe).

    Da versuchen Politiker jetzt was zu holen wo vorher massiv subventioniert wurde. Alleine die Garantien sich um den Atommüll zu kümmern sind unbezahlbar. Auch das Risiko könnten die Betreiber nie bezahlen.

  9. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: sneaker 24.06.17 - 18:46

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Wenn's Marktwirtschaft wäre würde der AKW-Betreiber die Versicherung
    > nicht bezahlen können und der Staat würde dann das AKW nicht genehmigen.
    Versicherungspflicht ist eher keine zwingende Eigenschaft einer Marktwirtschaft.

  10. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: bombinho 24.06.17 - 19:25

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versicherungspflicht ist eher keine zwingende Eigenschaft einer
    > Marktwirtschaft.

    Nur knapp daneben. In anderen Marktwirtschaften werden Dich Auftraggeber regelmaessig nur in Betracht ziehen, wenn Du nachweisen kannst, dass Du den gegebenen Auftrag auch ausfuehren kannst und das wird in der Regel ueber Versicherungen geregelt.
    Das ist in Deutschland noch nicht so ueblich, da z.B. eine GmbH ein garantiertes Mindestkapital haben sollte und irgendwer dafuer buergt. Somit ist im Regelfall bei irgendwem immer was zu holen, im schlimmsten Fall buesst man Zinsen ein, wenn es im Zuge einer Privatinsolvenz geschieht. Das ist nicht ueberall in der Welt so.
    Ist solches Kapital absehbar nicht vorhanden, dann sieht es regelmaessig mit der Kreditwuerdigkeit schlecht aus und Grosshandel und Grossauftraggeber werden solche Firmen meist nur mit der Kneifzange anfassen. Da hilft eine entsprechende Ab(Ver)sicherung Wunder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.17 19:26 durch bombinho.

  11. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: sneaker 24.06.17 - 19:56

    Üblicherweise ist mit einer "Versicherungspflicht" eine gesetzlich verordnete Pflicht gemeint, nicht irgendwelche Marktmechanismen. Wobei ich hier auch nicht sehe, wie die mit Atomkraft zusammenhängen sollten. Wer sind die die "Grossauftraggeber" bei Strom? Irgendwelche Stromkunden. Verlangen die dann eine Versicherung gegen Stromausfall? Und warum sollte die teurer sein, als eine Versicherung gegen Ausfall von Kohle-, Gas-, Wind- oder Solarstrom?
    Wenn bei mir persönlich der Strom ausfällt, bleibt der Stromzähler stehen und mein Anbieter wird kein Geld mehr von mir erhalten. Eine Versicherung habe ich mir nicht vorlegen lassen.

  12. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: wire-less 24.06.17 - 20:47

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Üblicherweise ist mit einer "Versicherungspflicht" eine gesetzlich
    > verordnete Pflicht gemeint, nicht irgendwelche Marktmechanismen. Wobei ich
    > hier auch nicht sehe, wie die mit Atomkraft zusammenhängen sollten. Wer
    > sind die die "Grossauftraggeber" bei Strom? Irgendwelche Stromkunden.
    > Verlangen die dann eine Versicherung gegen Stromausfall? Und warum sollte
    > die teurer sein, als eine Versicherung gegen Ausfall von Kohle-, Gas-,
    > Wind- oder Solarstrom?
    > Wenn bei mir persönlich der Strom ausfällt, bleibt der Stromzähler stehen
    > und mein Anbieter wird kein Geld mehr von mir erhalten. Eine Versicherung
    > habe ich mir nicht vorlegen lassen.

    Wenn du eine Anlage irgendwo hinstellst benötigst du eine Genehmigung. Wenn davon Schaden ausgehen kann musst du nachweisen das du dafür geradestehen kannst sonst darfst du nicht bauen. Bei einem AKW müsstest du also nachweisen das du für den Abfall sorgen kannst und das du im Schadensfall entschädigen kannst. Beides ist bei einem AKW unmöglich. Es würde auch gehen wenn du eine Versicherung findest die das für dich garantiert. Aber die monatliche Prämie würde deinen Strompreis unwirtschaftlich machen. Und selbst dann müsste der Staat glauben das die Versicherung einen GAU überlebt.
    D.h. ein AKW lässt sich nicht Marktwirtschaftlich betreiben weil nur der Staat die Risiken tragen kann. Das kann er weil er das Risiko wiederum auf die Bevölkerung abwälzt. Der Staat stirbt nicht. Es tut der kleine Mann neben dem AKW. Der Staat zahlt auch nie. Das ist immer der Steuerzahler.

  13. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: sneaker 24.06.17 - 21:12

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du eine Anlage irgendwo hinstellst benötigst du eine Genehmigung. Wenn
    > davon Schaden ausgehen kann musst du nachweisen das du dafür geradestehen
    > kannst sonst darfst du nicht bauen.
    Auch Du redest von einer staatlichen Versicherungspflicht. Wir drehen uns im Kreis...

  14. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: wire-less 24.06.17 - 21:16

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wire-less schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn du eine Anlage irgendwo hinstellst benötigst du eine Genehmigung.
    > Wenn
    > > davon Schaden ausgehen kann musst du nachweisen das du dafür
    > geradestehen
    > > kannst sonst darfst du nicht bauen.
    > Auch Du redest von einer staatlichen Versicherungspflicht. Wir drehen uns
    > im Kreis...

    Wenn du es nicht verstehen willst ...

  15. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: masel99 25.06.17 - 01:34

    Wirf doch mal einen Blick ins EEG 2017 bevor du weiter solchen Unsinn verbreitest.

  16. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: subjord 25.06.17 - 13:26

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sneaker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wire-less schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wenn du eine Anlage irgendwo hinstellst benötigst du eine Genehmigung.
    > > Wenn
    > > > davon Schaden ausgehen kann musst du nachweisen das du dafür
    > > geradestehen
    > > > kannst sonst darfst du nicht bauen.
    > > Auch Du redest von einer staatlichen Versicherungspflicht. Wir drehen
    > uns
    > > im Kreis...
    >
    > Wenn du es nicht verstehen willst ...

    Ich dachte auch, dass du vom hypothetischen Fall der freien Marktwirtschaft redest, wo sich der Staat so weit wie möglich raushält. Dann würde man viele Akw's bauen und wenn die Akw's explodieren oder abgeschaltet werden, dann geht eben der Betreiber pleite. Bis dahin kann er aber eine ganz gute Dividende zahlen.

    Die Windkraftbetreiber haben halt einen Vertrag mit den Nstzbetreibern, dass diese Ihnen den ganzen Strom abnehmen, den sie produzieren. Wenn die Netzbetreiber das nicht schaffen, müssen die Windkraftwerke halt abgeschaltet werden und der Netzbetreiber zahlt Entschädigung. Bei einem Regulären Kraftwerk ist das etwas anders, da wird ein Brennstoff verbrannt um Strom zu erzeugen. Dort sehen die Verträge so aus, dass der Treibstoff nur verbrannt wird, wenn der Strom auch benötigt wird. Allerdings brauchen Kohlekraftwerke recht lange um anzulaufen und wenn jetzt noch Kraftwerke gebaut werden stehen in den Verträgen auch mindestabnehmgrenzen drin, sodass sich der Betrieb für die Betreiber noch lohnen kann.

  17. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: ChMu 25.06.17 - 14:20

    > > > > Wenn du eine Anlage irgendwo hinstellst benötigst du eine
    > Genehmigung.
    > > > Wenn
    > > > > davon Schaden ausgehen kann musst du nachweisen das du dafür
    > > > geradestehen
    > > > > kannst sonst darfst du nicht bauen.
    > > > Auch Du redest von einer staatlichen Versicherungspflicht. Wir drehen
    > > uns
    > > > im Kreis...
    > >
    > > Wenn du es nicht verstehen willst ...
    >
    > Ich dachte auch, dass du vom hypothetischen Fall der freien Marktwirtschaft
    > redest, wo sich der Staat so weit wie möglich raushält. Dann würde man
    > viele Akw's bauen und wenn die Akw's explodieren oder abgeschaltet werden,
    > dann geht eben der Betreiber pleite. Bis dahin kann er aber eine ganz gute
    > Dividende zahlen.

    Das haette mit Marktwitschaft erst mal gar nichts zu tun. Selbstverstaendlich wird der Staat eingreifen bevor jemand die Bevoelkerung verstrahlen will. Im Fall der Atom Kraft hat man das eben einfach auf die naechsten 100 Generationen verlegt, so koennen die Gesetzesgeber erst mal Kohle machen.
    >
    > Die Windkraftbetreiber haben halt einen Vertrag mit den Nstzbetreibern,
    > dass diese Ihnen den ganzen Strom abnehmen, den sie produzieren.nur das dieser Vertrag zu nicht verhandelbaren Bedingungen den Konzernen aufgezeungen wurde. Vom Staat. Darum geht es. Die erneuerbaren werden kuenstlich verteuert damit die subventionierten Kohle und Atomkraftwerke weiter laufen koennen. Mit letzteren verdient man Geld. Also eigendlich eine klare Sache?

    Kannst du im kleinen selber testen. Der Oelbrenner kostet Geld,aber nur wenn Du ihn benutzt, die Solarpanele auf dem Dach kosten nichts, egal ob Du Strom abnimmst oder nicht. Da ist so ein Gesetz,welches fuer Null Produktion Geld bringt,natuerlich ein warmer Regen. Aber die Stromkonzerne haben gelernt,inzwischen wollen sie ja auch noch Kohle fuer theoretisch produzierbaren Strom NACH der Kraftwerks Schliessung. Ob dieser nie produzierte Strom jemals abgenommen wurde,spielt auch keine Rolle. Aber Geld wollen sie sehen.

  18. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: sneaker 25.06.17 - 14:30

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Windkraftbetreiber haben halt einen Vertrag mit den Nstzbetreibern,
    > dass diese Ihnen den ganzen Strom abnehmen, den sie produzieren. Wenn die
    > Netzbetreiber das nicht schaffen, müssen die Windkraftwerke halt
    > abgeschaltet werden und der Netzbetreiber zahlt Entschädigung.
    Solche Verträge würde ein Netzbetreiber eher nicht eingehen. Das ist vom Gesetzgeber erzwungen.

  19. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    Autor: Matthiasxyz 26.06.17 - 12:09

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte auch, dass du vom hypothetischen Fall der freien Marktwirtschaft
    > redest, wo sich der Staat so weit wie möglich raushält. Dann würde man
    > viele Akw's bauen und wenn die Akw's explodieren oder abgeschaltet werden,
    > dann geht eben der Betreiber pleite. Bis dahin kann er aber eine ganz gute
    > Dividende zahlen.

    Nein, würde man gerade nicht bauen. Denn der Bau von AKWs ist extrem teuer und schwierig. Es wurde in DE kein einziges AKW ohne große Subventionen vom Staat gebaut. Auch in anderen Ländern werden nur AKWs gebaut, wenn kräftig Subventionen vom Staat fließen. Mit freier Marktwirtschaft hat ein AKW also auch nichts zu tun.

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