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Ist Euch eigentlich klar wo wir ohne Deutsche Landwirtschaft wären?

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  1. Ist Euch eigentlich klar wo wir ohne Deutsche Landwirtschaft wären?

    Autor: scrumdideldu 26.06.17 - 13:22

    Jeder Bauer muss um sein Überleben kämpfen! Lebensmittelpreise im Keller. Jede Flurbereinigung nimmt Grund weg, jeder Straßenbau, jede Gewerbegebiet / Baugebietserweiterung nimmt wertvolle Fläche weg.

    Je weiter die Bauern zurückgedrängt werden desto mehr begibt sich Deutschland in die Abhängigkeit zum Ausland. Eine funktionierende Landwirtschaft ist für ein Land existenziell um auch in einem Krisen- oder Kriegsfall zumindest teilweise autark sein zu können.

    Den Bauern gehört der Grund. Und wenn da jemand sich drüber oder drunter "verewigen" will ist es doch das gute Recht der Bauern zu sagen dass sie das Recht nicht verkaufen sondern vermieten möchten.

  2. Re: Ist Euch eigentlich klar wo wir ohne Deutsche Landwirtschaft wären?

    Autor: chefin 26.06.17 - 14:39

    Jo ne is klar, und wir geben das Geld beim Strom aus, was uns erst recht in die Arme von Billiganbietern treibt.

    Der Bauer soll mit Ackerfrüchten Geld verdienen, nicht mit vergrabenen Stromleitungen und hysterischen Angstphantasien.

    Hier in meinem Dorf sind gegen den Widerstand einiger Ultragrüner Windkraftwerke entstanden. Ja...grüne Ultras waren dagegen. Weil da soviel Wald flöten geht, soviel holz abgeholzt wird usw. Bis ich ihnen ausgerechnet habe, das nur das Sägewerk im Ort für die Holzheizungen mehr Holz abholzt als die für 10 Windräder abgeholzt haben incl zufahrten. Soviel zum Thema Grüne und Öko. Und bei einem 2500 Seelen Dorf und inzwischen 2 Windparks mit jeweils 10 Windräder der 3MW Klasse brauchst du dicke Leitungen um den Strom wegzutransportieren. Die sind alle verbuddelt und der Bauer baut über der Stromleitung genauso seine Früchte an. Ich habe jeden Tag bei der Heimfahrt von der Arbeit einen Streckenweg von ca 1km anschauen können. bis auf die Strassenquerung alles voll durch den Acker, 1,5m tief. Dort kommt kein Frost hin, selbst wenns draussen 14 Tage minus 30grad hat, dort unten bleibt es über 5grad, im Sommer maximal 12grad. Dort liegen nämlich auch Wasserleitungen.

    Und nun musst du mir mal den Traktor zeigen, der 1m tief pflügen könnte. Und die verlegung wurde im herbst in 14 tagen gemacht, der Bauer hatte Null Ausfall. OK, bundesweit durchziehen würde nicht mehr Ausfallsicher sein, aber die brauchen nur 1,5m Breite für ein Grabenbuddelautomat. Der nimmt vorne die Erde raus, mittig hängt die Kabeltrommel drin und hinten wird verfüllt. 1,5m Tief auftomatisch und nacher muss nur ein Rüttler die Oberfläche etwas verdichten, die schaut 40-50cm hoch.

    Die Bauern verlieren nichts, eine Erderwärmung führt nicht zur Austrocknung. Jedenfalls nicht in einem Mass der wirklich relevant ist. Eine Leitung belegt pro Hektar 1% der Fläche, das wäre der Ertragsverlust in einem extrem heisen Jahr, wenn die kleine Differenz wirklich genau das bischen Wasser verdunstet. Allerdings ist der Ertrag des gesamten Feldes dann bei nur noch 30-40% gegenüber normalen Sommer. Ein trockener Sommer kostet immer Ertrag und damit Geld.

    Natürlich sollten wir uns mal Gedanken über unsere Bauern machen. Aber nicht indem wir ihnen 10ct je qm pacht bezahlen für ne Stromleitung. Nun ist der Bauer ja erst recht weg vom Ertrag des Feldes hin zum Vermieten und brachliegen lassen. Fahr hier mal entlang, wir haben auf den Feldern locker mal ein paar MW an Solarkraftwerken statt Weizen. DA geht Fläche flöten.

    Jedenfalls die Kabel machen den Bauern nichts, hier gehts nur drum, Kohle abzuschöpfen. Natürlich ist eine Dauerzahlung viel besser als eine Einmalzahlung. Die Einmalzahlung haut steuerlich rein und dann ist sie weg. Das Kabel liegt 30-50 Jahre dort. Hingegen würde die Dauerzahlung sie am Profit der Stromanbieter beteiligen. Je länger genutzt desdo mehr verdient. Hier gehts also nur ums Geld verdienen, völlig ausser Acht lassend das es UNSER Geld ist, das wir als Mehrkosten dann abführen müssen. Ohne das wir deswegen mehr Gegenleistung bekommen. Die sollen froh sein, das es nicht mehr Strommasten sind, die viel mehr Probleme machen beim bestellen der Äcker.

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