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Das Ende von P2P ?
Autor: CraWler 06.06.15 - 12:54
Das Beispiel zeigt ja das sich legale Angebote sehr wohl durchsetzen wenn sie gut sind. Ich kenne heute niemanden mehr wo sich noch Musik via emule oder Torrent lädt, Streaming ist einfach sehr viel besser.
Wird Zeit das nun endlich auch die Verlage und Filmindustrie das kapieren und endlich mal umfangreiche Angebote ohne Geo Blocking und ohne DRM schaffen. Das würde dann wohl zur Folge haben das Torrent und OCH als Bezugsquellen an Relevanz nachlassen. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: dEEkAy 06.06.15 - 13:09
CraWler schrieb:
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> Das Beispiel zeigt ja das sich legale Angebote sehr wohl durchsetzen wenn
> sie gut sind. Ich kenne heute niemanden mehr wo sich noch Musik via emule
> oder Torrent lädt, Streaming ist einfach sehr viel besser.
>
> Wird Zeit das nun endlich auch die Verlage und Filmindustrie das kapieren
> und endlich mal umfangreiche Angebote ohne Geo Blocking und ohne DRM
> schaffen. Das würde dann wohl zur Folge haben das Torrent und OCH als
> Bezugsquellen an Relevanz nachlassen.
Ich gehöre auch zu den Streamern. Früher immer alles über irgendwelche Börsen geholt oder gesaugt. Seid ich allerdings Spotify nutze, sauge ich gar keine Musik mehr. Das schöne an Spotify und co ist ja, bin ich unterwegs und höre direkt ein gutes Lied -> Shazam -> Spotify und schon hab ich es in meiner Playlist.
Gut, eine schlechte Erfahrung hatte ich bereits. Mein Account wurde irgendwie gehackt (hab wohl ein altes PW verwendet das wohl mal irgendwo geleaked wurde) und meine ganzen Playlists wurden gelöscht. Musste da also etwas Energie rein stecken um das wieder hin zu biegen.
Nachdem ich allerdings mit Lastpass meine ganzen Altlasten (ihr wisst schon, username + pw für zig Seiten) durch generierte PWs ersetzt hab geht das Problemlos. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: igor37 06.06.15 - 13:34
Streaming finde ich überhaupt nicht besser. Man ist abhängig davon, dass ein Server im Internet läuft und man Empfang hat, man verbraucht unterwegs mehr Akku und die Musikauswahl ist zumindest für meinen Geschmack sehr mager.
Da zahle ich lieber einmalig die CD und kann die Musik dann in beliebiger Qualität auf alle Geräte kopieren und offline nutzen, egal ob eine App drauf ist oder nicht.
Aber gut, stört mich nicht wenn es trotzdem Erfolg hat, solange ich nicht dazu gezwungen werde. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: dEEkAy 06.06.15 - 13:38
igor37 schrieb:
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> Streaming finde ich überhaupt nicht besser. Man ist abhängig davon, dass
> ein Server im Internet läuft und man Empfang hat, man verbraucht unterwegs
> mehr Akku und die Musikauswahl ist zumindest für meinen Geschmack sehr
> mager.
> Da zahle ich lieber einmalig die CD und kann die Musik dann in beliebiger
> Qualität auf alle Geräte kopieren und offline nutzen, egal ob eine App
> drauf ist oder nicht.
>
> Aber gut, stört mich nicht wenn es trotzdem Erfolg hat, solange ich nicht
> dazu gezwungen werde.
Das mit dem Empfang ist so ne Sache.
Wenn ich unterwegs ein neues Lied hinzufüge, dann stimmt das. Ohne Datenverbindung geht da nichts. Ist bei mir allerdings im Mobilfunkvertrag mit drin und somit kratzt mich der Traffic nichts (und bei 30 Euro Monatlich für nen Handyvertrag mit allen Flats inklusive Spotify Premium kann man nicht meckern.)
Wenn ich eine Playlist allerdings öfter höre, setze ich diese einfach auf "Download" und so werden einfach alle Lieder auf mein Handy heruntergeladen (oder auf den Laptop etc). Hab ich im Urlaub auch mal verwendet, Spotify gibt einem hier 30 Tage offline Nutzung für Lieder die man heruntergeladen hat. Finde ich persönlich fair. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: Honorme 06.06.15 - 14:31
igor37 schrieb:
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> Streaming finde ich überhaupt nicht besser. Man ist abhängig davon, dass
> ein Server im Internet läuft und man Empfang hat, man verbraucht unterwegs
> mehr Akku und die Musikauswahl ist zumindest für meinen Geschmack sehr
> mager.
> Da zahle ich lieber einmalig die CD und kann die Musik dann in beliebiger
> Qualität auf alle Geräte kopieren und offline nutzen, egal ob eine App
> drauf ist oder nicht.
>
> Aber gut, stört mich nicht wenn es trotzdem Erfolg hat, solange ich nicht
> dazu gezwungen werde.
Es ist sehr unwahrscheinlich dass einer der Server von Spotify ausfallen wird, ohne dass ich da jetzt irgendwie background wissen habe. Bin fast seit Beginn bei Spotify und hatte noch nie Probleme damit. Dass man kein Empfang hat, liegt natürlich an deinem Anbieter. Ich hab eigentlich durchgehend LTE (wohne in keiner Großstadt) und wenn nicht - dann Wlan.
Bei der Musikauswahl gebe ich dir Recht. Allerdings ist sie schon sehr vielfältig. Kann natürlich sein, dass du einfach ein zu extravaganten Musikgeschmack hast.
Bei Spotify zB. kannst du die Musik auch in beliebiger Qualität streamen sowie speichern. Einfach in der Playlist auf "Offline verfügbar" klicken.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.15 14:32 durch Honorme. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: plutoniumsulfat 06.06.15 - 15:57
Also kann man die Lieder aus Spotify einfach runterladen und auch auf Offline-Geräte kopieren?
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Re: Das Ende von P2P ?
Autor: AlphaStatus 06.06.15 - 16:08
igor37 schrieb:
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> Streaming finde ich überhaupt nicht besser. Man ist abhängig davon, dass
> ein Server im Internet läuft und man Empfang hat, man verbraucht unterwegs
> mehr Akku und die Musikauswahl ist zumindest für meinen Geschmack sehr
> mager.
> Da zahle ich lieber einmalig die CD und kann die Musik dann in beliebiger
> Qualität auf alle Geräte kopieren und offline nutzen, egal ob eine App
> drauf ist oder nicht.
>
> Aber gut, stört mich nicht wenn es trotzdem Erfolg hat, solange ich nicht
> dazu gezwungen werde.
Man braucht unterwegs keinen Empfang, da man sich einzelne Songs, komplette Alben und playlists mit hunderten Einträgen mit einem klick auf "offline verfügbar machen" auf das Gerät laden kann.
-> Auch unterwegs kein erhöhter Akkuverbrauch, da das Mobilfunkmodul nicht verwendet wird.
Ich komm mit der Musikauswahl klar, vor allem bekommt man sehr gute Vorschläge für neue Musik, die man ausprobieren kann. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: Honorme 06.06.15 - 16:43
plutoniumsulfat schrieb:
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> Also kann man die Lieder aus Spotify einfach runterladen und auch auf
> Offline-Geräte kopieren?
Richtig, sofern du natürlich die Premium Version hast.
Pc,Handy,Tablet,Tv - überall kannst du Spotify installieren und offline deine playlisten hören und halt auch online direkt neue lieder suchen.
Ich werde aber glaube ich auf Apples Streaming Dienst umsteigen. Wenn man dort am Handy die Lieder in den Playlisten sortieren kann, bin ich sofort weg von Spotify. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: igor37 06.06.15 - 18:05
Stimmt, das mit dem Download habe ich ganz vergessen, das erleichtert die Sache schon ein Stück.
Zum Thema Auswahl ist eben das Problem, dass einige Künstler damit einfach nicht einverstanden sind und andere lange nicht so bekannt sind dass es sich für Spotify auszahlen würde. Und bevor ich also meine Musik chaotisch über mehrere Apps verteile habe ich lieber alles in einem Verzeichnis. -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: plutoniumsulfat 06.06.15 - 19:17
Dann musst du ja nicht auf jedem Gerät Spotify installieren.
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Re: Das Ende von P2P ?
Autor: exxo 06.06.15 - 21:51
So manch einer sieht Spotify auch nur als Werbemittel und stellt nicht seinen gesamte Katalog rein, sondern nur ein oder zwei bekannte Alben. Aber für 10 Euro pro Monat ist die Auswahl schon nicht schlecht, wer Mainstream hört, kommt wahrscheinlich besser mit Spotify zurecht als Fans von irgendwelchen super undergroundigen Sachen.
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Re: Das Ende von P2P ?
Autor: Kleba 07.06.15 - 11:14
Honorme schrieb:
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> Es ist sehr unwahrscheinlich dass einer der Server von Spotify ausfallen
> wird, ohne dass ich da jetzt irgendwie background wissen habe. Bin fast
> seit Beginn bei Spotify und hatte noch nie Probleme damit.
Auch wenn die Server bis jetzt nie ausgefallen sind, ist das kein Garant dafür, dass Spotify in Zukunft (in der Form) weiter existieren kann. Klar, im Moment sieht es halbwegs vielversprechend aus und das Angebot ist - meiner Meinung nach - auch halbwegs fair (mir fehlen leider die Details um bestimmen zu können, ob es auch für die Künstler tatsächlich fair ist, für den User aber allemal).
Aber Spotify wäre nicht das erste (größere) Unternehmen, was vielversprechend gestartet ist und ein paar Jahre später in der Versenkung unterging (Vgl. MySpace oder die Dotcom-Blase). Ich will auch gar nicht sagen, dass Spotify zu einer Blase gehört, aber es ist eben auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit da, dass Spotify in nicht allzu langer Zeit pleite gehen könnte (Vgl. Umsatz/Gewinn-Artikel).
Ich will Spotify nicht schlechtreden, aber ich verstehe auch, warum immer noch viele auf klassische Albenkäufe/-sammlungen zurückgreifen, statt solche Dienste zu verwenden.
LG
Kleba -
Re: Das Ende von P2P ?
Autor: Dino13 07.06.15 - 14:19
Wenn Spotify geht dann kommt das nächste.
MySpace ist untergegangen und dann kam ja Facebook um die Ecke und hatte noch mehr Anhänger.
Diesbezüglich mache ich mir keine Sorgen. Es wird immer jemanden geben der Geld verdienen möchte oder es zumindest versuchen möchte. Scheitern ist nichts schlimmes. Warum man das hier immer als so ein Drama sieht hab ich noch nie verstanden.



