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  1. Gegendarstellung

    Autor: t_e_e_k 20.03.12 - 12:49

    Auf Netzpolitik findet man ein nettes Video zu dem Thema, wie die Content Industrie rechnet. Da denke ich, das diese Fakten deutlich belastbarer sind

    Artikel: http://netzpolitik.org/2012/urheberrechts-mathematik/
    Video: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=GZadCj8O1-0

  2. Re: Gegendarstellung

    Autor: Saruss 20.03.12 - 13:36

    Danke für den Link- sehr gut.

  3. Re: Gegendarstellung

    Autor: Herr R. 20.03.12 - 14:24

    Danke, allerdings führt der Link auch weg vom Brennpunkt. Eine Rückkopplung von Künstler und Plattenfirma ist heutzutage so gut wie nicht mehr gegeben. Als freischaffender Künstler ist es unmöglich, einen Major Deal zu bekommen. Wenn du was rausbringen willst, dann machst du es am besten selber. Das macht dich aber für solche Pläne, wie sie die PP hat, noch wesentlich verwundbarer, da du keine Anwälte und keine Lobby im Rücken hast.

    Was die PP veranstaltet ist eine Entwertung von Kultur im allgemeinen, aber auch ganz konkret. Wenn man den Menschen suggeriert, es wäre ok, z.B. Musik einfach zu kopieren - also zu klauen - dann transportiert man ein Wertesystem, in dem Kultur (eines unserer wichtigsten Güter) nichts kostet. Dem ist faktisch aber nicht so. Wir müssen essen, Rechnungen bezahlen und wir hätten gegen Ende unseres Lebens auch gern wenigstens ein minimales finanzielles Polster, vielleicht eine Familie, die nicht jeden Euro umdrehen muss. Tatsächlich ist das aber bei den meisten Künstlern nicht der Fall. Ihr seht es ja selbst. Das GESAMTE Jahreseinkommen der freischaffenden Künstler bewegt sich in den Größenordnungen, die bedauernswert sind. Es gibt Firmen, deren Portokasse besser gefüllt ist.

    Das heißt unterm Strich, dass das generelle Werteempfinden gegenüber Kultur im allgemeinen eh schon extrem krankt. Es gibt wohl kaum ein Gut, dass so beliebt ist und dabei derart schlecht entlohnt (bewertet) wird. Das muss sich ändern. Mit der PP, geht's aber genau in die andere Richtung.

  4. Re: Gegendarstellung

    Autor: wasabi 20.03.12 - 15:15

    Wir haben ein totales Kulturüberangebot. Es kommen ständig ohne Ende neue Musik, Filme und Bücher raus. Es wäre moralisch überhaupt nichts verwefliches dabei, wenn es keine Idee vom "geistigen Eigentum" gäbe. Die Gesellschaft wäre dann in keinster Weise "verrohter". Es wären halt nur gewisse Geschäftsmodelle nicht mehr möglich, die aktuell eben künstlich vom Staat durch Urheberrechstgesetze gehalten werden.

    Der Mensch schafft Kultur aus eigenem Antrieb. Ohne die Gesetze hätten Künstler wohl meist weniger Zeit um sich der Kunst zu widmen, weil sie auch noch nebenher arbeiten müssten. Dann würde es wahrscheinlich weniger Kultur geben. Sehe ich aber überhaupt kein Problem drin. Ich mach selbst Musik weil es mir Spaß macht. Ich wüsste nicht, warum ich vom Staat verlangen sollte, dass der mir mein Hobby finanziert.

  5. Re: Gegendarstellung

    Autor: samy 20.03.12 - 16:53

    Interessant hat aber überhaupt nichts mit der Studie der Piraten zu tun... Oder ich kenne geht die Argumentation so:
    Die "Content Industrie" rechnet mit falschen Zahlen=Studie der Piraten ist richtig

    ??????

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.12 16:55 durch samy.

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