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XML

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  1. XML

    Autor: quadronom 08.03.14 - 00:30

    Mal ne Frage:
    Ich kenne einige, die XML über den grünen Klee loben. Hier nun wird XML als »das schlimmste Dateiformat EVER™« beschrieben.
    Also wie denn jetzt? Was ist exakt so schlimm an XML?

    %0|%0

  2. Re: XML

    Autor: ewie 08.03.14 - 01:24

    Auf Anhieb fallen mir zwei Argumente ein, die ich immer mal wieder lese:
    1) DOM: XML lässt sich i.G.z. JSON oder YAML nicht auf native Datenstrukturen (List, Dict) abbilden
    2) Modifizierung: beim Hinzufügen (Anhängen) neuer Daten muss eine XML-Datei komplett neu geschrieben werden, bei INI und YAML muss dies u.U. nicht der Fall sein

  3. Re: XML

    Autor: xUser 09.03.14 - 15:15

    ewie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf Anhieb fallen mir zwei Argumente ein, die ich immer mal wieder lese:
    > 1) DOM: XML lässt sich i.G.z. JSON oder YAML nicht auf native
    > Datenstrukturen (List, Dict) abbilden
    > 2) Modifizierung: beim Hinzufügen (Anhängen) neuer Daten muss eine
    > XML-Datei komplett neu geschrieben werden, bei INI und YAML muss dies u.U.
    > nicht der Fall sein

    3) DOM parsing is die Hölle schlechthin, insbesondere wenn die XML Datei auch Fehler enthalten kann (oder Exploits, etc).
    4) Datenstrukturen sind immer "doppel" vorhanden, weil es ja immer ein öffnendes und ein schließendes Tag gibt. Ausgenommen sind nur leere Tags, welche auch einzeln stehen dürfen (dann mit schließendem Slash). Dank der automatischen Generierung von Tags aus Objekten mit schönen, langen, gut lesbaren Eigenschaftsnamen wird dann aus einer einfachen Kontostandsabfrage eine 7.2kB Anfrage mit einer 5.4kB Anwort. Überflüssig zu erwähnen, dass die Anfrage durch mehrere Systeme durchgereicht wurde, welche jeweils ihre eigenen Metadaten drum herum gepackt haben. (reales Beispiel aus dem Maschinenraum)

    Der Grund für XML als Speicher- und Austauschformat liegt in dem einfachen Objekt-Mapping begründet. XML ist so gebaut, dass es sich einfach in Java Objekte und anders herum Mappen lässt. Das lässt natürlich klicki-bunti (Read Enterprise) Entwicklerherzen höher schlagen. Möglicherweise korrupte Daten werden in diesen Szenarien quasi gänzlich ignoriert.

  4. Re: XML

    Autor: AwayFromTheSun82 11.03.14 - 10:14

    Erstmal muss man sagen, das XML so gut oder schlecht ist, wie der der es einsetzt. Wenn man mal versucht eine Fest-Format oder CSV Datei mit 200 Spalten nachträglich zu erweitern, dann lernt man XML schnell zu schätzen. Weiterhin bietet XML die Möglichkeit ein Schema zu definieren (entweder über DTD oder über XSL). Beides ist zwar ziemlicher Schrott (kompliziert) aber wenn man XML-Daten mit anderen Firmen austauscht und es um die Wurst geht, kann man so sicher nachweisen wer gerade Mist baut.

    Ansonsten ist es einfach so, dass XML schon lange da ist und JSON, YAML und co. noch relativ "neu". Bei vielen großen Software-Projekten dreht sich die Welt halt etwas langsamer, d.h. da ist das noch nicht unbedingt angekommen.

    Das wirklich schlimme an XML sind halt so Sachen wie DTD, Namespaces usw. Alles tolle Sachen wenn man es braucht, aber in 90% machen die das Leben einfach nur unnötig schwer weil es viele nicht blicken. Zusätzlich sind eigentlich die Anwender das Problem. Es gibt immernoch Pfeiffen die XML "von Hand" erzeugen - das kann nur schief gehen. Oder halt so Dinge wie SOAP, wo ein "Hello World" WebService-Aufruf wirklich Kb-Große Nachrichten erzeugt.

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