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Es liegt nicht an Google sondern an uns!

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  1. Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: BiTbUrGeR 28.06.14 - 00:05

    Ich finde es etwas müßig die Geschichte mit Stromanbietern zu vergleichen die man für die erbrachte Leistung bezahlt. Hier sucht man sich den günstigsten anbieter wenn man es nötig hat. Google hatte das zeitig verstanden... und liefert was man sucht und zwar günstig und im überfluss!


    Wenn die Politik Google nun entmachten will sollte man als Wähler obacht darauf geben ob dies nicht nur wieder passiert weil Google unpopulär geworden ist und um neue Gesetze auf den weg zu bringen welche uns, die Bürger, gängeln sollen...

  2. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: throgh 28.06.14 - 00:12

    Richtig, aber zugleich muss der Wähler / Bürger ein Auge darauf halten was denn GOOGLE letztendlich konkret will. Ist dieses Unternehmen denn so transparent wie es sich gibt? Das würde ich einmal in Frage stellen. Und eine kritische Haltung gegenüber Google wäre mehr als angebracht. Das ist wie die Wahl zwischen Skylla und Charybdis. Die Politik gibt sich bürgernah und Google wiederum lockt mit schicken neuen Technologien und Vereinfachungen. Wollen Beide ja NUR das BESTE für die Menschen ... genau! :-)

    GNU/Linux-libre: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  3. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Lord Gamma 28.06.14 - 00:31

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, aber zugleich muss der Wähler / Bürger ein Auge darauf halten was
    > denn GOOGLE letztendlich konkret will. Ist dieses Unternehmen denn so
    > transparent wie es sich gibt? Das würde ich einmal in Frage stellen. Und
    > eine kritische Haltung gegenüber Google wäre mehr als angebracht. Das ist
    > wie die Wahl zwischen Skylla und Charybdis. Die Politik gibt sich bürgernah
    > und Google wiederum lockt mit schicken neuen Technologien und
    > Vereinfachungen. Wollen Beide ja NUR das BESTE für die Menschen ... genau!
    > :-)

    Ja die Politik gibt sich bürgernah. Aber Google hat bürgernahe Angebote und ist für mich transparent genug: Nutzerverhalten wird analysiert und darauf basierend ein Auftraggeber ausgesucht, dessen Angebot mir präsentiert wird.

    Wie das Schlussfolgerungssystem von Google letztendlich funktioniert, muss weder ich noch der Auftraggeber wissen, solange ich das passende Angebot bekomme und Googles Auftraggeber einen zahlenden Kunden.

  4. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: MarioWario 28.06.14 - 00:33

    Ja, es liegt auch an der Politik - Grund: Es kümmert sich niemand um eine lokale/nationale Struktur die kommerzielle Suchmaschinen wie Google zurückdrängen könnte.

    BTW eine Suche nach Videos über Google ist nie wirklich brauchbar - es wird nur das ausgelutschte und vergurkte YouTube angezeigt und Ergebnisse von Dailymotion und anderen Video-Portalen fehlen.

    Meiner Meinung nach war die Privatisierung des TV's und des Telefonnetzes eher ein Disaster - nix hat sich erfüllt (weder gibt es klügere Schüler noch schnelle Netze). Die Wieder-Verstaatlichung der Telekom wäre ein erster Schritt mal ein ordentliches Infrastrukturprogramm auf den Weg zu bringen (F*** Y** Interessenverband Breitbandkommunikation). Die Deutsche Bahn ist auch an der Privatisierung gescheitert: Weniger Sicherheit, Personal-Miss-Management, Resourcen-Verschwendung durch unnützes Marketing (Hallo Bahncard & intransparente Tarifstruktur) und schlußendlich geringe Qualität zu hohen Preisen.

  5. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: DrWatson 28.06.14 - 01:06

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, es liegt auch an der Politik - Grund: Es kümmert sich niemand um eine
    > lokale/nationale Struktur die kommerzielle Suchmaschinen wie Google
    > zurückdrängen könnte.

    Das wäre auch Wahnsinn.
    Es gibt kaum einen schlechteren Unternehmer als den Staat, kaum einen schlechteren Manager, als unsere Politiker.

    Wo soll man Anfangen? Bei Staatskonzernen wie Bundespost oder PSA Citroën, die nur Verluste machen? Bei Stadtwerken, die als Ruhestelle für ausgediente Politiker dienen und jetzt durch die Energiewende reihenweise pleite gehen und Löcher in die Gemeindekassen reißen?
    Oder die KfW, die "dümmste Bank der Welt", die noch nach der Insolvenz 320 Millionen an Lehman Brothers überweist?

    Möchtest du dir einen Suchmaschinenanbieter mit Heiko Maas oder Andrea Nahles an der Spitze vorstellen?

    > Meiner Meinung nach war die Privatisierung des TV's und des Telefonnetzes
    > eher ein Disaster - nix hat sich erfüllt (weder gibt es klügere Schüler
    > noch schnelle Netze).

    Was man von privatem TV erwarten soll, weiß ich nicht, aber die Preise für die Internetversorgung liegen heute 3000 mal niedriger als zu Postzeiten.


    > Die Wieder-Verstaatlichung der Telekom wäre ein
    > erster Schritt mal ein ordentliches Infrastrukturprogramm auf den Weg zu
    > bringen (F*** Y** Interessenverband Breitbandkommunikation).

    Damit jeder Steuerzahler die Telekom mitfinanzieren darf? Bekomme ich dann wieder ein Mietmodem von Siemens für günstige 999¤ im Jahr?

    > Die Deutsche
    > Bahn ist auch an der Privatisierung gescheitert: Weniger Sicherheit,
    > Personal-Miss-Management, Resourcen-Verschwendung durch unnützes Marketing
    > (Hallo Bahncard & intransparente Tarifstruktur) und schlußendlich geringe
    > Qualität zu hohen Preisen.

    Gutes Argument. Leider für die Gegenseite: Die DB ist 100% in Staatsbesitz, 0% privat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.14 01:15 durch DrWatson.

  6. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Anonymer Nutzer 28.06.14 - 02:59

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, es liegt auch an der Politik - Grund: Es kümmert sich niemand um eine
    > lokale/nationale Struktur die kommerzielle Suchmaschinen wie Google
    > zurückdrängen könnte.
    >
    > BTW eine Suche nach Videos über Google ist nie wirklich brauchbar - es wird
    > nur das ausgelutschte und vergurkte YouTube angezeigt und Ergebnisse von
    > Dailymotion und anderen Video-Portalen fehlen.


    Du solltest dir vielleicht mal die Bedienungsanleitung von Googles Suchmaschine ansehen.^^



  7. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: MarioWario 28.06.14 - 09:02

    Es liegt hauptsächlich an der Korruption durch die Politiker das die staatliche Verwaltung immer stärker geschädigt wird (siehe den Fall Pofalla bei der Bundesbahn - gleiches Schema der ungewollte Roland Koch im Baukonzern (Koch ist nebenbeibemerkt einer der wenigen Banken-Fachleute in der Politik gewesen)).

    Viele Stadtwerke wurden aus Gründen neoliberaler Ideologie mit Verlust und Schaden für den Bürger und die Kommune aus privat gebürstet (ähnlich wie bei privaten Gefängnisverwaltungen (dabei gibt es warnende Beispiele hierfür aus den USA) oder man denke auch an staatliche Wohnnungsbaukonzerne und Landesbanken - hier herrscht Korruption & Selbstbedienung (wieso gibt es dafür keine Sonder-Staatsanwaltschft…)).

    Politiker haben durch DEREGULIERUNG unser Bankensystem zerstört - die KfW funktionierte über Dekaden (genauso wie die Deutsche Pfandbriefbank - die durch Korruption und Mismanagement im Rahmen der HypoRealEstate-Pleite zerschlagen wurde; es wäre hier auch die Dexia zu nennen (die jetzt auch schön von den belgischen Steuerzahlern finanziert wird)).

    Heiko Maas oder Andrea Nahles sind skrupelose Populisten - SPD halt… - Momper war auch nebenbei Bau-Lude. Ich denke auch eher an öffentlich-geförderte Interessenverbände oder Genossenschaften (aber nicht sowas wie die GEZ…).

    >Was man von privatem TV erwarten soll, weiß ich nicht, aber die Preise für die
    >Internetversorgung liegen heute 3000 mal niedriger als zu Postzeiten.
    Privatfernsehen war kein Improvement - heute sollten die wertvollen Sendefrequenzen vllt. für Bürger-Netzwerke (WLAN-Mesh/Fonero-artiges) genutzt werden (statt dieser Crap-Berieselung).
    Das ungegulierte ISP-Geschäft hat bei mir zum technologischen Stillstand geführt:
    16Mbit DL / 1Mbit UL seit dem Jahr 2000 - ja, das ist echter Fortschritt… (NoHiSpeed4U).

    >Damit jeder Steuerzahler die Telekom mitfinanzieren darf? Bekomme ich dann wieder
    >ein Mietmodem von Siemens für günstige 999¤ im Jahr?
    Damals gab es wenigstens keine Service-Scams (siehe O2-Shops oder Vodafon), über Subventionen werden heute die privaten Anbieter zu Investitionen 'getrieben' (das Geld versickert). Siemens wäre wenigstens eine sichere (deutsche) Adresse, aber unsere Netzwerktechnik kommt ja heute aus China (F*** You Global Village).

    Herr Mehdorn war doch der Meister-Umbauer für die PRIVATE DB-Konzernstruktur - in den muffigen 70er Jahren lief noch alles bei der Bahn und jeder konnte ein Bahnticket kaufen ohne den Eindruck zu haben vor ein paar Hütchenspielern zu stehen ;-)

  8. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Anonymer Nutzer 28.06.14 - 09:25

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, aber zugleich muss der Wähler / Bürger ein Auge darauf halten was
    > denn GOOGLE letztendlich konkret will.

    Nun, als Unternehmen wollen sie Geld.
    Aber natürlich noch mehr, Eric Schmidt war da sehr offen, sie wollen möglichst viel über jeden wissen, um jedem sagen zu können, was er tun sollte.
    Das wäre mir ein wenig zu viel.

    Es ist nun an der Gesellschaft sich zu überlegen wie viel sie Google geben wollen ... denn Google nimmt nicht.
    Wir geben.

    Auch wenn wir andere Websiten aufsuchen die über Werbung für Google tracken tun wir dies freiwillig.
    Wenn das gegenwärtige Modell stört, dass wir alle Inhalte indirekt über WErbung und unseren persönlichen Daten zahlen, dann sollte man da ansetzen.

    Aber glauben, dass sich da irgendetwas verändert, weil man google zerschlagen hat?
    Au mann.
    Mal abgesehen dass die Hanseln in Berlin das eh nie schaffen, dafür fehlt es ihnen zum Glück an Macht.

  9. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Hmmpf 28.06.14 - 10:01

    Eigentlich ist die ganze aktion ein "Polit-Troll" ... es geht einfach um aufmerksamkeit ohne konsequenzen. Und es funktioniert offenbar. Das Volk hat die Politische klasse die es verdient.

  10. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Yash 28.06.14 - 10:18

    Hmmpf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ist die ganze aktion ein "Polit-Troll" ... es geht einfach um
    > aufmerksamkeit ohne konsequenzen. Und es funktioniert offenbar. Das Volk
    > hat die Politische klasse die es verdient.
    Natürlich hat das Konsequenzen. Es gibt genug Leute, die den Aussagen von wichtigen Politikern Vertrauen schenken. Und es geht einfach nur um eine Hetzkampagne gegen Google. Ich bin mir sicher, dass gerade an einer europäischen Googlekonkurrenz gearbeitet wird. Natürlich wird die weit hinter den Möglichkeiten, den Bedienkomfort und den Funktionen von den Google Diensten zurückbleiben. Und sobald diese Konkurrenz marktfähig ist, werden Politiker und die Medien das Ding in den Himmel loben.

    Weil ganz ehrlich: Die können doch nicht wirklich glauben, dass deren aktuelles Vorgehen erfolgsversprechend ist? Man muss es sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen:
    1. Schritt: Lobbyisten erdrängen ein neues Gesetz: LSR -> Suchmaschinen sollen für Textausschnitte bezahlen.
    2. Schritt: Die Verlage erlauben Google die gebührenfreie Nutzung von Textausschnitten, damit sie nicht aus Google News verschwinden.
    3. Schritt: Die Verlage klagen gegen Google, weil es seine marktbeherrschende Stellung ausnutzen würde und die Verlage dem Vertrag von Google zustimmen MÜSSEN.

    Ergo: Google hat aus Sicht der Verlage zwei Möglichkeiten:
    - Die Verlage aus dem Index werfen und zahlen
    - Die Verlage in den Index aufnehmen und zahlen
    Man kann aber ein Unternehmen nicht zu einem Vertrag zwingen.

    Ich bin mir sicher, dass die genau wissen, dass sie scheitern werden. Aber hinterher wird eine große Medien und Politik Kampagne gestartet, bei der es dann um das böse Google und die guten Verlage geht, die den Kampf schon wieder verloren haben. Aber jetzt gibt es ja den neuen Dienst ichkannnix.eu der viel besser als Google ist.

  11. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Trockenobst 28.06.14 - 12:17

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmmpf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > europäischen Googlekonkurrenz gearbeitet wird. Natürlich wird die weit
    > hinter den Möglichkeiten, den Bedienkomfort und den Funktionen von den
    > Google Diensten zurückbleiben. Und sobald diese Konkurrenz marktfähig ist,
    > werden Politiker und die Medien das Ding in den Himmel loben.

    Achwas, die europäischen Versuche sind schon daran gescheitert, das sie praktisch um das Problem zu lösen google kontrollierte Technik zum Verwalten und Bearbeitung von großen Daten brauchen (Stichwort: Map-Reduce, Name-Value Stores, Cloud)

    Wir reden dann von Rechenzentren die 200 Millionen Euro im Bau und 20 Millionen Euro im Unterhalt brauchen. Und davon 5-10 Stück. Keine Region der Welt wird solche Summen in die Hand nehmen um Google anzugreifen.

    Microsoft ist eine der reichsten Firmen der Welt und hat mehr oder weniger schon aufgegeben. Yahoo ist ganz ausgestiegen. Wenn die Leute die das stemmen könnten einfach einsehen das sie keine Chance gegen die Techniker von Google haben, will ich wissen welche Studengruppe es wieder mal geschafft hat ein paar Millionen aus einem Fördertopf zu nehmen um dann tote Technologie zu schaffen die bereits bei ihrem Design 10 Jahre hinter Google her ist.

    Die einzigen waren Angreifer wären Yandex in Russland und Baidu in China. Aber beide haben keinerlei globale Ambitionen. Außerdem habe ich bei Yandex schon häufiger nichts gefunden was Bing wenigstens findet. Da bleiben dann nur noch alternativen wie DuckDuck Go, die aber auch nur beschränkte Indexe fahren.

    Die EU-Suchmaschinen sind tot. Weil keiner die Milliarde übrig hat und wenn er sie hat, ist er zu weit hinterher. Und dann müssten die Kunden auch wollen, was auch eher unwahrscheinlich ist.

  12. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: theonlyone 28.06.14 - 12:31

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann müssten die Kunden auch wollen, was auch eher unwahrscheinlich ist.

    Speziell in Deutschland ist Google nunmal extrem hart vertreten, selbst der Begriff ist synonym zu "suchen".

    Deutschland hat es sich schlichtweg selbst ausgesucht das Google nunmal die Marktmacht stellt, das ist aber auch nicht wirklich schädlich, den sobald es schädlich "wäre" könnte man schnell umsteigen.

    Wenn es einen echten Grund gäbe, dann könnte man alle Suchmaschinen in kurzer Zeit umstellen, wird aber nicht gebraucht.

  13. "es wird nur das ausgelutschte und vergurkte YouTube angezeigt"

    Autor: Yes!Yes!Yes! 30.06.14 - 08:34

    Das ist schlichtweg gelogen.
    Ich finde es allerdings inszwischen sehr störend, dass soviele andere Anbieter gezeigt werden, obwohl die Videos, die mich eigentlich interessieren, bei Youtube liegen. Zu Video-Suche gehe ich deshalb inzwischen nur noch direkt zu Youtube.

  14. Doch! Es liegt an Google!

    Autor: Yes!Yes!Yes! 30.06.14 - 08:38

    Google ist einfach gut.
    Ich kenne noch die Zeit vor Google. Da gab es einige Suchmaschinen, die man bei Bedarf genutzt hat. Die waren alle vergleichsweise armselig. Yahoo und vergleichbare Anbieter nerven mit ihrem Community-Käse. Wenn man einfach nur was Bestimmtes suchte, war Google direkt zum Start einfach die Offenbarung. Für mich waren Fireball und Altavista quasi instant gestorben. Lediglich Astalavista war noch eine Weile relevant.

  15. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Nethlem 30.06.14 - 09:21

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, es liegt auch an der Politik - Grund: Es kümmert sich niemand um eine
    > lokale/nationale Struktur die kommerzielle Suchmaschinen wie Google
    > zurückdrängen könnte.

    Wieso "zurückdrängen"? Wie wäre es einfach damit eine besser Alternative anzubieten, möglicherweise durch die EU subventioniert mit Fokus auf wirklichen Datenschutz. Würden die aber nie machen, sind doch selbst alle an den Daten interessiert..

    Das verpennt man aber schon seit Jahren und weil andere die Trends verpennt haben soll Google nun dafür bluten die Trends frühzeitig erkannt zu haben?

    In Gaming Kreisen gibt es da einen schönen Spruch: Why nerf when you can buff? Oh right.. weil "buffen" in diesem Fall Aufwand und Geld benötigen würde..

    > BTW eine Suche nach Videos über Google ist nie wirklich brauchbar - es wird
    > nur das ausgelutschte und vergurkte YouTube angezeigt und Ergebnisse von
    > Dailymotion und anderen Video-Portalen fehlen.

    BTW das ist schlichtweg falsch..
    YouTube Ergebnisse werden, logischerweise, bevorzugt angezeigt für Videosuchanfragen ebenso hat YouTube meistens die größte Auswahl, weswegen dann die Seiten 1-2 der Suchergebnisse halt meist nur mit YouTube Videos voll sind. Für die Ergebnisse anderer Video-Portale muss man dann halt etwas weiter klicken oder nach etwas suchen das bei anderen Seiten übermäßig oft vertreten ist, zumindest im Vergleich zu YouTube.

    > Meiner Meinung nach war die Privatisierung des TV's und des Telefonnetzes
    > eher ein Disaster - nix hat sich erfüllt (weder gibt es klügere Schüler
    > noch schnelle Netze). Die Wieder-Verstaatlichung der Telekom wäre ein
    > erster Schritt mal ein ordentliches Infrastrukturprogramm auf den Weg zu
    > bringen (F*** Y** Interessenverband Breitbandkommunikation). Die Deutsche
    > Bahn ist auch an der Privatisierung gescheitert: Weniger Sicherheit,
    > Personal-Miss-Management, Resourcen-Verschwendung durch unnützes Marketing
    > (Hallo Bahncard & intransparente Tarifstruktur) und schlußendlich geringe
    > Qualität zu hohen Preisen.

    Ein positives hat das ganze immerhin, dadurch das große Teile der Infrastruktur privat betrieben werden, fällt es auch schwerer hier Daten abzuschnorcheln. Stell dir vor die komplette Infrastruktur wäre noch in Besitz der öffentlichen Hand, was meinst du wie der BND und VfS dann erst schnorcheln würden.

    Zumindest rede ich mir das gerne ein um der ganzen Situation zumindest noch irgendwas positives abzugewinnen..

  16. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Dwalinn 30.06.14 - 12:28

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    >
    > BTW eine Suche nach Videos über Google ist nie wirklich brauchbar - es wird
    > nur das ausgelutschte und vergurkte YouTube angezeigt und Ergebnisse von
    > Dailymotion und anderen Video-Portalen fehlen.
    >
    [...]

    Das stimmt nicht ganz, es wird schon angezeigt aber nicht an erster stelle.
    Habe es grade mit Gangnam Style probiert, an dritter stelle kam Dailymotion erst und zweite waren Youtube.
    Als ich auf den Reiter "Videos" gegangen bin, war erste Stelle MyVideo, zweite Dailymotion und erst nummer drei war Youtube.

    Mit anderen sachen ist es genauso (Notfalls halt immer auf den Reiter Videos gehen)

  17. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: lester 01.07.14 - 09:10

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BTW eine Suche nach Videos über Google ist nie wirklich brauchbar - es wird
    > nur das ausgelutschte und vergurkte YouTube angezeigt und Ergebnisse von
    > Dailymotion und anderen Video-Portalen fehlen.
    Humbug !

    Gib mal z.B. Ladytron ein ... Dailymotion, YouTube, Tape.tv, Clipfish, Vimeo, ...
    da ist alles dabei !
    Natürlich sind die Youtubes alleine aus der höheren Popolarität zumeist deutlich weiter oben, da braucht niemand künstlich nachhelfen.

  18. Re: Es liegt nicht an Google sondern an uns!

    Autor: Cotterpin 01.07.14 - 11:37

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmmpf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Weil ganz ehrlich: Die können doch nicht wirklich glauben, dass deren
    > aktuelles Vorgehen erfolgsversprechend ist? Man muss es sich ja mal auf der
    > Zunge zergehen lassen:
    > 1. Schritt: Lobbyisten erdrängen ein neues Gesetz: LSR -> Suchmaschinen
    > sollen für Textausschnitte bezahlen.
    > 2. Schritt: Die Verlage erlauben Google die gebührenfreie Nutzung von
    > Textausschnitten, damit sie nicht aus Google News verschwinden.
    > 3. Schritt: Die Verlage klagen gegen Google, weil es seine
    > marktbeherrschende Stellung ausnutzen würde und die Verlage dem Vertrag von
    > Google zustimmen MÜSSEN.
    >
    > Ergo: Google hat aus Sicht der Verlage zwei Möglichkeiten:
    > - Die Verlage aus dem Index werfen und zahlen
    > - Die Verlage in den Index aufnehmen und zahlen
    > Man kann aber ein Unternehmen nicht zu einem Vertrag zwingen.
    >
    > Ich bin mir sicher, dass die genau wissen, dass sie scheitern werden. Aber
    > hinterher wird eine große Medien und Politik Kampagne gestartet, bei der es
    > dann um das böse Google und die guten Verlage geht, die den Kampf schon
    > wieder verloren haben. Aber jetzt gibt es ja den neuen Dienst ichkannnix.eu
    > der viel besser als Google ist.

    Google hat es bis zum Gerichts-Urteil ja ähnlich praktiziert. Es hat nie um Erlaubnis gefragt, ob es sämtliche Daten im Internet ohne jegliche Zustimmung kommerzialisieren darf, bzw. ist einfach mal davon ausgegangen, dass alles, was es nicht in der robot.txt ausrücklich untersagt, kommerzialisiert werden darf. Zum Glück hat der europäische Gerichtshof aller Lobby-Arbeit getrotzt, und Google zumindest dazu verdonnert, nicht erwünschte Daten nicht einfach weiter zu verarbeiten, sondern diese aus dem Index entfernen zu müssen.
    Ich würde mir mehr Mut von den Verlagen wünschen, und einfach mal Google ebenso die Kommerzialisierung zu untersagen. Dann wird man ja sehen, wer am längeren Hebel sitzt, ich glaube nicht, dass das Google ist. Denn ohne News verliert eine Suchmaschine ganz bedeutsam an Qualität.

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