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Hätte, wäre, wenn

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  1. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Testdada 12.04.12 - 17:05

    Natürlich, aber da stellt sich trotzdem die Frage: Wollen wir wirklich Milliarden Steuergelder ausgeben für eine ineffiziente Technik investieren. Nur weil sich Solarpanels auf dem Dach installieren lassen, macht es die Sache doch nicht sinnvoller, oder gar Umweltfreundlicher. Wäre es nicht wirklich sinnvoller diese Gelder in grosse und zentralle Windkraftwerke zu investieren?

  2. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Tantalus 12.04.12 - 17:26

    Testdada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich, aber da stellt sich trotzdem die Frage: Wollen wir wirklich
    > Milliarden Steuergelder ausgeben für eine ineffiziente Technik investieren.
    > Nur weil sich Solarpanels auf dem Dach installieren lassen, macht es die
    > Sache doch nicht sinnvoller, oder gar Umweltfreundlicher. Wäre es nicht
    > wirklich sinnvoller diese Gelder in grosse und zentralle Windkraftwerke zu
    > investieren?

    Windräder will doch auch niemand. Zumindest bei jedem Windradprojekt hier in der Gegend gabs 'nen riesen Aufstand dagegen.
    Ausserdem kann man mit Photovoltaik eine sehr dezentrale und damit (relativ) ausfallsichere Versorgung ermöglichen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: matok 12.04.12 - 20:33

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin ja für Klima und Umweltschutz aber in dieser Debatte eine Seite zu
    > beziehen ist schlicht naiv da man einfach keine verläßliche Aussage treffen
    > kann wie weit der Wandel normal ist oder in wie weit vom Mensch gefördert.

    Du bist für Klimaschutz? D.h. Du bist schon dafür, CO2 Emmissionen zu verringern? Fragt sich nur, wieso? Weil Du Dir nicht sicher bist, bist Du für ein bißchen Klimaschutz?

    > So fern man überhaupt (!) von Wandel sprechen kann. Es wäre vermessen zu
    > sagen aus keinen 100 Jahren Klimaforschung ableiten zu können das wir einen
    > Klima*wandel* haben. Persönliche tendiere ich eher dazu zu glauben (nicht
    > wissen!) es ist nur eine natürliche Fluktuation.

    Das Öl, Kohle, Gas, Uran sowieso endlich sind und wir um regenerative Energien und Versorgungskonzepte ohnehin nicht rumkommen, geschenkt. Warten wir noch 1000 Jahre. Vielleicht sind sich dann alle einig oder jemand hatte zwischendurch eine schlaue Idee. Klingt für mich nach vor sich herschieben von unbequemen Aufwand.

  4. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Bobby S. 12.04.12 - 20:46

    Natürlich kann man sich nicht sicher sein, ob der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist.
    Aber wir wissen, dass CO2 ein Treibhausgas ist, und wenn wir das sich im Umlauf befindliche CO2 heute und die letzten paar Jahrtausende ansieht, dann sollte man sich vielleicht doch mal ein paar Gedanken dazu machen.
    Wir haben den jetzigen Wandel vielleicht nicht ausgelöst, aber vielleicht lösen wir ja noch einen aus? Natürliche Systeme sind ja immer etwas träge.

    Nur mal so zur Anregung.
    Gruss

  5. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Testdada 12.04.12 - 23:12

    Ja, du hast recht, ausfallsicherheit ist schon ein wichtiges Argument. Gestern hatten wir mal wieder nur von 10 bis 12 Uhr Strom.

    Mal im Ernst: Ausfallsicherheit ist Gottseidank kein Argument in unseren Breitengraden. Auch hat Deutschland genug Landreserven vom man Windparks bauen kann, fernab jeglicher Zivilisation und dann gibt es auch noch die Möglichkeit Offshore zu bauen.

  6. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Testdada 12.04.12 - 23:23

    >Du bist für Klimaschutz? D.h. Du bist schon dafür, CO2 Emmissionen zu verringern?
    >Fragt sich nur, wieso? Weil Du Dir nicht sicher bist, bist Du für ein bißchen Klimaschutz?
    Muss man, damit man für Klimaschutz ist, wie ein beklopptes Huhn, voller Panik durch die Gegend laufen? Oder darf man doch noch dazu überlegen, wie Klimaschutz sinnvoll umgesetzt wird?

    >Das Öl, Kohle, Gas, Uran sowieso endlich sind und wir um regenerative Energien und
    >Versorgungskonzepte ohnehin nicht rumkommen

    Es ist ja wahnsinnig Ökologisch, wenn der Verbrauch von Uran, Kohle oder Gas durch grosse Mengen an seltenen Erden ersetzt wird.

    >Klingt für mich nach vor sich herschieben von unbequemen Aufwand.

    Wieso ist Deutschland das einzige Land, das eine derart krankhafte Hysterie rund um das Thema "Umweltschutz" hat? Schon mal überlegt, dass vielleicht die in der Öffentlichkeit verbreitete Meinung übertrieben ist?
    Wie gesagt, Umweltschutz ja, aber aus dem Fenster sollten wir das Geld trotzdem nicht werfen. Die Zeit zur vernünftigen Planung, wie das Geld am effizientesten verwendet wird, sollte man sich trotzdem nehmen.

  7. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Sebbi 13.04.12 - 00:55

    Testdada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast meinen Bericht nicht gelesen, bzw. dein versuch, ihn zu verstehen
    > ist mächtig in die Hose gegangen.

    Ich hab den verlinkten Bericht nicht gelesen. Wozu?

    >
    > Nochmals: Es gibt neben der Photovoltaik andere erneuerbare
    > Energie-Techniken, die eine wesentlich bessere Ökobilanz aufweisen (ich
    > weiss, dass das ein hässliches Bürokraten-Wort ist, aber es umschreibt den
    > Sinn am besten). Dabei schneidet Photovoltaik relativ schlecht ab.
    >

    Mag sein, dass Photovoltaik schlechter ist als mit der Sonne Wasserdampf zu erzeugen und Turbinen anzutreiben, aber wie schon geschrieben wurde, das passt alles nicht auf's Dach und ist auch nicht so leicht zu installieren wie ein paar Panels, ein Wechselrichter und ggf. Batterien.

    > Trotzdem wird Photovoltaik unglaublich gefördert.

    Zu Recht. Ein Panel amortisiert sich mittlerweile in Monaten und ist in südlichen Gefilden preiswerter als andere Stromquellen. Wahrscheinlich würde es sich für manche Haushalte auch im Süden Deutschlands schon lohnen den Strom selbst zu verbrauchen, statt ihn zu verkaufen.

    Warum sollte man so etwas nicht fördern? Durch die Förderung ist es günstiger geworden und somit kann es nun auch mit weniger Förderung bestehen. Das wird in den nächsten Jahren nur noch besser und es kommen noch effizientere bzw. billigere Panels auf den Markt. Sollte diese Entwicklung nicht plötzlich stehen bleiben, ist das die Zukunft.

    Egal ob es noch etwas sauberes gibt. Gebaut/gekauft wird, was am besten funktioniert .

  8. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Sebbi 13.04.12 - 01:04

    Testdada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast meinen Bericht nicht gelesen, bzw. dein versuch, ihn zu verstehen
    > ist mächtig in die Hose gegangen.
    >

    Ok, jetzt hab ich draufgeklickt. Zweifelhafte Videos ... auch mal reingezappt.

    Was hat das mit Photovoltaik zu tun und der Förderung selbiger Technik durch den Staat?

    Hätte mal Solarthermie fördern sollen (falls das nicht eh gemacht wird)? Solche Sachen kauft sich der gemeine Bürger nicht. Aber wir kaufen uns Autos und wir kaufen uns Dachschmuck für unser Haus. So teilt man sich die Investition in diese Technik, eine Hälfte Staat (oder alle Bürger zusammen) und eine Hälfte Verbraucher (jeder der Strom verbraucht). Die Leute, die Solarzellen auf dem Dach haben, tragen nur eine Anfangsinvestition deren Rendite ALLE bezahlen. Ganz einfach.

    Und am Ende hat man eine weiterentwickelte Technik, eine installierte Basis im höheren Gigawattbereich und muss evtl. keine neuen Kraftwerke mehr bauen.

    > Nochmals: Es gibt neben der Photovoltaik andere erneuerbare
    > Energie-Techniken, die eine wesentlich bessere Ökobilanz aufweisen (ich
    > weiss, dass das ein hässliches Bürokraten-Wort ist, aber es umschreibt den
    > Sinn am besten). Dabei schneidet Photovoltaik relativ schlecht ab.
    >
    > Trotzdem wird Photovoltaik unglaublich gefördert.

  9. Re: Hätte, wäre, wenn

    Autor: Testdada 13.04.12 - 01:54

    >Ich hab den verlinkten Bericht nicht gelesen. Wozu?
    Vielleicht aus Respekt vor der Diskussion, oder vor den anderen Diskussionsteilnehmern. Aber schon diese Frage zu stellen, zeugt nicht gerade von Anstand. Aber lassen wir das mal, du hast es inzwischen angeschaut.

    >Mag sein, dass Photovoltaik schlechter ist als mit der Sonne Wasserdampf zu
    >erzeugen und Turbinen anzutreiben, aber wie schon geschrieben wurde, das passt
    >alles nicht auf's Dach und ist auch nicht so leicht zu installieren wie ein paar Panels,
    >ein Wechselrichter und ggf. Batterien.
    Wieso muss es zwingend aufs Dach? Wenn eine zentrale Technik effizienter ist, so ist es doch sinnvoller die zentrale Technik zu verfolgen.

    >> Trotzdem wird Photovoltaik unglaublich gefördert.
    >Zu Recht. Ein Panel amortisiert sich mittlerweile in Monaten und ist in südlichen >Gefilden preiswerter als andere Stromquellen.
    Stimmt in doppelter Hinsicht nicht: 1. dauert die Amortisation noch immer Jahre (nur sind es heute Jahre und nicht mehr Jahrzehnte) 2. Amortisiert es sich nur so schnell wegen den völlig überzogenen Einspeisevergütungen. Dass für Photovoltaik unverhältnismässig viel Energie und seltene Rohstoffe eingesetzt werden müssen, zeugt auch nicht von Umweltfreundlichkeit.
    >Warum sollte man so etwas nicht fördern?
    Weil es Techniken gibt, die tatsächlich etwas für unsere Umwelt tun, und nicht einfach nur medial schöngeredet sind.
    >Durch die Förderung ist es günstiger geworden und somit kann es nun auch mit
    >weniger Förderung bestehen.
    Achja????
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,798569,00.html
    In welcher Welt lebst du denn?

    >Egal ob es noch etwas sauberes gibt. Gebaut/gekauft wird, was am besten >funktioniert .
    Nein, dann wären ja nach deiner Logik garantierte Einspeisegebühren hinfällig. Sind sie aber nicht. Ergo: Gebaut/gekauft wird, was sich am besten rechnet. Mit den Einspeisegebühren sind das Photovoltaik-Anlagen, ohne Einspeisegebühren ist es noch immer der konventionelle Strom.


    >Ok, jetzt hab ich draufgeklickt. Zweifelhafte Videos ... auch mal reingezappt.
    Bei allem Respekt, aber deine Argumentation ist nicht weniger Zweifelhaft. An vielen Stellen argumentiert Hr. Hoffmann, mit verschiedenen Dokumentationsausschnitten aus den ÖR-Sendern, mit komplett unterschiedlichen Aussagen. Was soll daran noch Zweifelhaft sein? Es ist doch eindeutig, dass da einige Dokumentationen ein falsch sein müssen.

    >Was hat das mit Photovoltaik zu tun und der Förderung selbiger Technik durch den
    >Staat?
    >Hätte mal Solarthermie fördern sollen (falls das nicht eh gemacht wird)? Solche
    >Sachen kauft sich der gemeine Bürger nicht.

    Wieso muss es der gemeine Bürger kaufen? Man kann doch die umgelagerten Gelder auch in Energien investieren, die zentral produziert werden.

    >Die Leute, die Solarzellen auf dem Dach haben, tragen nur eine Anfangsinvestition
    >deren Rendite ALLE bezahlen. Ganz einfach.
    Und wenn ich Photovoltaik nicht mitfinanzieren will? Wenn ich nicht die Rohstoffausbeutung der seltenen Erden mittragen will?


    >Und am Ende hat man eine weiterentwickelte Technik, eine installierte Basis im
    >höheren Gigawattbereich und muss evtl. keine neuen Kraftwerke mehr bauen.
    Diese Vorstellung ist nicht weniger Phantastisch, als die Idee von der Endlösung des Atommülls.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.04.12 02:05 durch Testdada.

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