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Ich stehe zur Kernenergie und basta !

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  1. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Andreas2k 12.04.12 - 17:00

    Das Problem ist doch nicht alleine die Endlagerung der ausgebrannten Brennstäbe (wobei es hier noch keine Belege gibt ob diese auch so sicher ist wie vermutet)

    Es geht um die Profitgier - warum wohl ist die BP Bohrinsel in die Luft geflogen obwohl Probleme bekannt gewesen sind? - aus Profitgier! Das gleiche mit der Total Bohrplattform in der Nordsee.

    Das Problem ist, wenn es bei Kernenergie schief geht, dann aber so richtig! Das kann man nicht einfach weg waschen - siehe Tschernobyl und Fukushima!

    Es interessiert dich vielleicht jetzt nicht weil beide Katastrophen weit weg sind - aber wenns bei dir um die Ecke passiert dann wirst du auch nicht mehr hinter Kernenergie stehen.

    Und was hat uns die Kernenergie-Lobby verarscht! Erst nach Fukushima war die Politik gezwungen unsere Kernkraftwerke zu überprüfen - durch den Druck der Öffentlichkeit - Und was ist passiert? Das Ergebnis war eine Katastrophe! Mehr als 70% unserer ach so sicheren AKWs sind in einem miesen und veralteten Zustand!

    Atomenergie kann sicher sein aber Konzerne haben immer wieder bewiesen das sie auf die Sicherheit scheißen wenn es ums Geld geht!

    Ich habe nie gegen AKWs demonstriert - aber wer behauptet das an den Argumenten der Demonstranten nichts dran ist der hat echt gepennt oder arbeitet für die Atom-Lobby.

  2. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Chevarez 12.04.12 - 17:08

    ioxio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welch erbärmliches Geschwätz!

    So, so!!! Kennst du die Analogie mit dem Glashaus?! Dein Eingangspost hier ist nämlich voll von eben jenem "erbämlichen Geschwätz".

    > Die heutigen Solarpanels haben eine Lebensdauer von wenigen Jahren !
    > Sollen wir die seltenen Erden also für unsere eigene Energiezufuhr
    > verschwenden, und den kommenden Generationen nichts mehr übrig lassen ?
    >
    > Die meisten Firmenpleiten aus der Solarbranche hatten einen simplen Grund:
    > Ihr Geschäftsmodell basierte auf den staatlichen Subventionen
    > (Fördergeldern) und alle Firmen (bis heute!) lassen 90% der Einzelteile in
    > China produzieren.

    Alles richtig, aber welche Alternative bietet hierzu denn bitte die Atomkraft. Alleine schon beim Abbau des Urans wird die Umwelt mindestens ähnlich stark belastet, wie beim Abbau der für Solarpanele benötigten Seltenen Erden. Zudem ist der, bei der Gewinnung von kernkraftfähigem Uran anfallende, radioaktive Abfall noch mal deutlich gefährlicher als der, welcher beim Abbau Seltener Erden anfällt. Vom Abfall, der bei der Energieerzeugung selbst anfällt und der, eines möglichen Recyclings mal ganz abgesehen.

    Dann hast du je nach Preis von Uran und den in Betracht gezogenen Vorkommnissen dieses Rohstoffs eine statistische Reichweite bei aktuellem Verbrauch von ca. 25 bis 170 Jahren. Und da rede ich von Uran, nicht von dessen in Frage kommenden Isotopen, von denen eines für die Kernkraft bekannterweise nicht in großer Menge verwendet werden kann. Man muss demnach auch noch über die Verteilung der Isotope die geschätzten Reichweiten ermitteln, die dann natürlich noch deutlich geringer sind. Und dann wird der aktuelle Verbrauch ja auch sicherlich nicht der Maßstab sein. Es ist eher davon auszugehen, dass der Bedarf jährlich mindestens linear ansteigt. Atomkraft ist also auch nur eine Zwischenlösung und da bestimmt eine der sub-optimalsten.

    > Wo ist jetzt die Logik ? Wind + Elektroauto sind der völlig falsche Weg und
    > Solarpanels sind technisch nicht reif genug !

    Und wie, wenn nicht über Subventionierung und dadurch erfolgende Schaffung eines Marktes, der Investitionen in R&D auf diesem Sektor erst antreibt, willst du den deiner Meinung nach nötigen Reifegrad der Technologien schaffen? Soetwas geht in unserem aktuellen System leider nur durch Subventionierung. Das lernt man bereits im ersten Semester Volkswirtschaftslehre.

    Elektroauto ist sicherlich nicht der falsche, sondern der einzig richtige Weg. Während herkömmliche Treibstoffe für Fortbewegungsmittel nämlich auf endlichen Resourcen beruhen, ist der Strom für Elektromotoren aus beliebigen und teilweise eben auch aus regenerativen Quellen erzeugbar und somit quasi endlos vorhanden.

    Und was du an Windenergie schlecht findest, will mir auch nicht ganz in den Kopf. Vielleicht verstehe ich dich aber auch einfach nicht.

  3. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: syntax error 12.04.12 - 17:35

    ioxio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist jetzt die Logik ? Wind + Elektroauto sind der völlig falsche Weg

    Und welcher wäre der richtige Weg?

  4. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: SoniX 12.04.12 - 17:35

    Ich verstehe ihn auch nicht :)

  5. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Chevarez 12.04.12 - 17:36

    ioxio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber die Franzosen machen's richtig: nur Kernenergie kann den
    > Energiehunger der Welt stillen.

    Diese dogmenhafte Aussage und der unten folgende Verweis darauf, das die Gegner von Atomkraft den Gegnern der Entdeckungen Galilei' gleichzusetzen sind, ist bezeichnend für deinen geistigen Horizont, der die Erde wie eine Scheibe erscheinen lässt. SCNR

    > Nur weil wir im Moment noch keine Technik
    > haben, um das Abfallproblem zu lösen, bedeutet es nicht, dass die
    > Brennstäbe für alle Zeit der Welt eingelagert werden müssen. Wahrscheinlich
    > wird man das radioaktive Material mit Hilfe von Fusionsenergie verbennen
    > können.

    Und nur, weil wir aktuell noch keine Energieumwandlungstechnologie haben, die effizienter und effektiver als Atomenergie ist, muss man sich nicht an die unwirtschaftliche Atomenergie klammern und vor den Gefahren dieser sowie vor möglichen Alternativen die Augen verschließen. Und bei Gefahren rede ich noch gar nicht mal von den offensichtlichen eines möglichen Störfalls in einem z. B. benachbarten Französischen AKWs.

    By the way: Zum aktuellen Stand existieren ca. 250.000 bis 300.000 Tonnen radioaktiven Mülls - Tendenz natürlich steigend. Und selbst mit Technologien, mit deren Hilfe man die Halbwertszeit des Mülls deutlich reduzieren könnte, müssten Lagerstätten mindestens 10.000 Jahre vor Kontamination der Umwelt und Gefährdung von Mensch und Tier schützen. Nur so zum Vergleich: 10.000 Jahre ist das älteste, je gefundene Bauwerk des Menschen. Natürlich von Menschen ausgebuddelt und somit gefunden. Na, dämmert's?!

    Man geht jedoch vielmehr von mindestens 100.000 Jahren aus, die so ein Endlager halten muss. So alt ist der Mensch, wie wir ihn kennen. Das sind demnach Zeiträume, in denen Gefahrenmomente für eine mögliche Kontamination durch heute erzeugten Atommüll auftauchen können, an die man aktuell noch gar nicht zu denken vermag.

    Atommüll mit Hilfe von Fusionsenergie verfeuern, ja klar!? Energie aus Fusionsreaktoren unterscheidet sich von der Energie aus anderen, aktuell in Verwendung befindlichen Energieumwandlern in keinster Weise. Warum sollte man also damit Dinge tun können, die man mit der aktuell erzeugten Energie nicht tun kann? Physik und Chemie war nicht so dein Ding, oder? Und komme mir jetzt bitte nicht mit Transmutation.

    > Atomgegner sind vom Gleichen Schlag, wie einst die Gegner Galileis !

    Siehe Bemerkung oben. ;-)

    > Ich verachte das dumme Wutbürgertum in Deutschland - am Ende wird man noch
    > das Atom verbieten wollen, verfluchte Idioten ...

    Gegen Atomkraft zu sein hat nichts mit Wutbürgertum zu tun, Verachtung - im Allgemeinen - und Fluchen auf Menschen, die sich den Gefahren und Kosten einer Technologie bewusst sind - im Speziellen -, hingegen schon viel mehr. ;-)

  6. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: mnementh 12.04.12 - 17:46

    Testdada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Reaktoren der kommenden Generationen setzen sogar auf
    > Rohstoffe die in Hülle und Fülle vorkommen, wie zB Uran 238, oder Thorium.
    >
    Oh, das ist ja mal interessant. Welche Reaktoren sollen das können? In welchem Ausmaß (also wieviel prozent des eingesetzten U238 wird tatsächlich in einer Kernreaktion verwendet)? Quellen?

  7. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Chevarez 12.04.12 - 17:52

    Testdada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich gebe dir in deiner Meinung zu Endlagerung recht, mit der Ausnahme, dass
    > ich bezweifle, dass die Endlagerung drängt. Mit der Deutschen Methode der
    > Endlagerung verwehren wir uns jeglicher Möglichkeit zukünftiger
    > Enlösungen.

    Die Endlagerung drängt aus von dir geschilderten Aspekten sicherlich nicht. Jedoch drängt sie evtl. aus wirtschaftlichen Gründen, denn eine aufwändige Zwischenlagerung, welche aus diversen Gründen im Laufe der Betreibung der Zwischenlager durch Aktivierung noch mehr radioaktiven Müll entstehen lässt, lässt die ohnehin schon nicht wirklich wirtschaftliche Erzeugung von Strom durch Atomkraft noch unwirtschaftlicher werden. Zudem sind die Gefahrenmomente, welche ein Zwischenlager betreffen, deutlich größer und unberechenbarer, als diese, die ein potentielles Endlager beträfen. Deshalb ist allerdings die Suche nach einem derart sicheren Endlager auch so schwer und die damit verbundenen Herausforderungen so groß.

    > Man bedenke, dass wir heute nicht sagen können, ob wir in zehn oder zwanzig
    > Jahren eine "Endlösung" haben. Da gibt es viele Möglichkeiten, wo es
    > Möglich ist, dass eine Endlösung gefunden wird. Dazu möchte ich auf
    > Brutreaktoren, oder Transmutation hinweisen. Und genau deshalb schätze ich
    > den Weg, den Deutschland geht, als falsch ein. Bei der Finnischen Lösung
    > könnte man den Atommüll wieder heraufholen, und ggf. einer Endlösung
    > zuführen, im Deutschen Endlager wäre das nicht mehr möglich.

    Durch Transmutation erhöht sich jedoch die Menge an radioaktivem Müll. Dieser strahlt dann zwar nur schwach bis mittelstark, aber genau dieser schwach bis mittelstark strahlende Müll ist ja genau das Problem, da dieser den größten Teil des aktuell vorkommenden Atommülls ausmacht, ebenso lebensgefährlich - wenn auch nicht mit unmittelbarer Wirkung - ist und immer noch über Halbwertszeiten im Bereich mehrerer Jahrtausende verfügt - Halbwertszeiten, wohlgemerkt!

    Bei Brutreaktoren verhält es sich aus der Müllperspektive gesehen noch schlimmer. Diese machen aus schwach bis mittelmäßig stark strahlendem Atommüll stark strahlendes Brennmaterial, dessen Abfälle dann noch stärker strahlen als das Ausgangsmaterial. Klar sinkt evtl. dadurch die Menge des Ausgangsmülls, jedoch wird die Problematik in keinster Weise kleiner, eher deutlich größer.

    Ich verwehre mich allerdings nicht dem Glauben an den menschliche Genialität bei der Lösung von durch ihn geschaffenen Problemen. Insofern werden wir sehen, ob sich nicht irgendwann in dem von dir beschriebenen Zeitraum eine adäquate Möglichkeit finden lässt, mit der Gefähr durch Atommüll fertig zu werden. Das dahingehend eine nicht zu verachtende Notwendigkeit besteht, wird nämlich kaum jemand anzweifeln, außer vielleicht der Threadersteller selbst. SCNR

  8. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: EgoTroubler 12.04.12 - 18:03

    Ich hab eine Dachfläche bei mir mit 3/4 mit EV und decke mehr als meinen Jahresverbrauch (~120%)...
    Nach 3-4 Jahren neutrale CO2-Bilanz.
    Soviel zur Ineffizienz.

    Windräder überleg ich aber auch noch...

    Komische Diskussion...

  9. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: mnementh 12.04.12 - 18:05

    ioxio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welch erbärmliches Geschwätz!
    >
    Du kommentierst Dein eigenes Posting? Wie praktisch!

    > Die heutigen Solarpanels haben eine Lebensdauer von wenigen Jahren !
    Mindestens 20 Jahre, und das lässt sich sicherlich noch verbessern.

    > Sollen wir die seltenen Erden also für unsere eigene Energiezufuhr
    > verschwenden, und den kommenden Generationen nichts mehr übrig lassen ?
    >
    Seltene Erden sind nicht selten. Sogar Deutschland hat welche. Außer China baut die aber niemand mehr in größeren Mengen ab.

    Zudem: erneuerbare Energien lassen sich auch ohne seltene Erden nutzen.

    > Die meisten Firmenpleiten aus der Solarbranche hatten einen simplen Grund:
    > Ihr Geschäftsmodell basierte auf den staatlichen Subventionen
    > (Fördergeldern) und alle Firmen (bis heute!) lassen 90% der Einzelteile in
    > China produzieren.
    >
    Die Solarfirmen welche Du hier meinst (Hersteller von Solarzellen) profitieren nur indirekt von den Subventionen. Ihre Pleiten haben vielmehr damit zu tun, dass inzwischen von chinesischen Firmen billiger produziert wird. Der installierten Solarzelle wird die subvention gewährt, ob nun eine chinesische oder eine deutsche Solarzelle den Strom produziert. Die Kürzungen der Bundesregierung haben also mit dem sterben der Solarzellenproduzenten in Deutschland nichts zu tun.

    > Wo ist jetzt die Logik ? Wind + Elektroauto sind der völlig falsche Weg und
    > Solarpanels sind technisch nicht reif genug !
    >
    Hmm, Du hast auch sicher eine Begründung, wieso ersteres der falsche Weg und zweiteres nicht reif genug ist.

    > Zur Erinnerung: China subventioniert ihre Solarbranche ebenfalls und die
    > Windräder aus China sind nicht nur a) günstiger sondern b) auch
    > erschreckend besser.
    Das mag stimmen, interessiert aber in Sachen Stromproduktion gar nicht. Stellen wir halt chinesische Windräder auf, wenn die besser sind.

  10. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: SoniX 12.04.12 - 18:16

    Ja :)

    Ich meinte den kompletten Strombedarf, also auch mit Industrie und so :)

  11. Re: "Ich stehe zur Kernenergie und basta !" deine Meinung, eigentlich interessiert so keinen!

    Autor: Rogman 12.04.12 - 19:02

    Du schimpfst über, ich zitiere:" Idioten", zu denen du ganz offensichtlich selbst gehörst. Denn wärest du gebildet, wüsstest du, das erneuerbare Energien die einzige Lösung sind den Energiehunger der Menschheit zu sättigen. Denn sie sind nahezu unerschöpflich und vergiften uns nicht gleichzeitig. Schonmal was von Fukushima und Tschernobyl gehört? Also bilde dich doch etwas weiter, denn auch du hast es verdient.

  12. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: __destruct() 12.04.12 - 20:23

    Nein, leider geht uns das Uran aus und das schon in 80 Jahren, wenn alles so bleibt, wie es ist. Allerdings könnte es nach manchen Prognosen schon 2030 aufgebraucht sein, wenn es so weiter geht, wie gerade, dass nämlich immer mehr Nationen Atomkraft nutzen wollen.

    Zum Glück befindet sich im Meerwasser gelöst 2.000 Mal mehr Uran, als das, an das wir jemals unter wirtschaftlichen Verhältnissen aus Vorkommen an Land beziehen können, weswegen es dann doch noch lange halten wird, wenn eine Technik zur Extraktion des Urans aus Meerwasser erforscht ist. Anders herum könnte man die Zerfallsprodukte auch wieder im Meerwasser lösen.

    An die Ökos, die jetzt gerade kreischend im Kreis rennen: "Im Meerwasser lösen" heißt nicht, die abgebrannten Brennstäbe ins Meer zu kippen, denn das wäre eine riesige Umweltsünde. Die Zerfallsprodukte haben logischerweise weniger ausstehende Strahlung, als das Uran, bevor es aus dem Meerwasser extrahiert wurde und das bedeutet, dass das Meer nach dieser Aktion weniger Strahlung ausgesetzt ist, als es dies aktuell ist.

  13. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Bobby S. 12.04.12 - 20:30

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An die Ökos, die jetzt gerade kreischend im Kreis rennen: "Im Meerwasser
    > lösen" heißt nicht, die abgebrannten Brennstäbe ins Meer zu kippen, denn
    > das wäre eine riesige Umweltsünde. Die Zerfallsprodukte haben
    > logischerweise weniger ausstehende Strahlung, als das Uran, bevor es aus
    > dem Meerwasser extrahiert wurde und das bedeutet, dass das Meer nach dieser
    > Aktion weniger Strahlung ausgesetzt ist, als es dies aktuell ist.

    Aber du musst bedenken, dass die Brennstäbe, wie wir sie jetzt nutzen wirklich stark konzentriert sind. Das Uran-Isotop, welches wir verwenden, kommt in normalem Uran nur in kleinem Prozentsatz vor. Wir brauchen jedoch einen ziemlich Hohen (ich glaube etwa 20 Prozent, bin mir aber nicht sicher).
    Auch wenn das Uran im Wasser gelöst ist, wird die Verteilung ähnlich sein.
    Wir würden also konzentrierte abgebrannte Brennstäbe im Meer lösen, die weit mehr strahlen als das schon vorhandene Uran.

  14. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: __destruct() 12.04.12 - 20:31

    So, und jetzt überlege mal, wie viele Jahre du brauchen würdest, wenn du nicht zwischen 20 ¢ und 57,4 ¢ pro kWh bekämst, sondern nur 3 ¢ oder 4 ¢, so wie ein Großkraftwerk und dann überlege, ob deine Solaranlage überhaupt so lange überleben kann, dass es sich ohne Förderung lohnt, eine zu betreiben.

  15. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: matok 12.04.12 - 20:38

    ioxio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Atomgegner sind vom Gleichen Schlag, wie einst die Gegner Galileis !

    Galileis Ideen beruhten auf Beobachtungen. Deine Ideen basieren auf Fantasie, so wie die Ideen der Gegner Galileis. Du merkst, dass Du die Sachen etwas verdrehst, oder? Na, wahrscheinlich nicht....

  16. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: __destruct() 12.04.12 - 20:40

    Wegen dem gleichen Vorkommen heute brauchbaren Urans habe ich die Erwähnung dessen auch ausgelassen, damit es nicht so kompliziert wirkt.

    Ich habe da so 10% reines Uran als Minimum im Kopf, das variiert aber auch je nach Reaktortyp und -größe, insofern will ich auch nicht abstreiten, dass deine 20% stimmen, denn das kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

    Bzgl. des Urananteils pro Kubikmeter Meerwasser muss einfach eine Regelung, die auch auf die einzelnen Isotope des Urans und die der Zerfallsprodukte eingeht, her. Sonst wird das Meerwasser an einer einzelnen Stelle zu sehr belastet. Optimal verteilt ist die Gesamtstrahlendosis aber zwangsläufig niedriger als zuvor, denn schließlich holen wir Energie aus den Stoffen heraus und stecken keine hinein.

  17. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: __destruct() 12.04.12 - 20:47

    Du hast nicht verstanden, dass Uran auch ohne den Menschen strahlt und auch nicht, dass die Zerfallsprodukte, die ohne den durch den Menschen beschleunigten Zerfall entstehen, lange strahlen. Der Mensch nimmt das Uran aus der Natur, sorgt dafür, dass es hinter hunderten Tonnen Stahl zerfällt, was es sonst auch einfach so getan hätte und zwar ohne die Abschirmung.

  18. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Bobby S. 12.04.12 - 20:52

    Das ist wahr und ein Punkt, den ich mir so nicht überlegt habe.

    Ich persönlich hege ja sowieso die Hoffnung, dass die Kernfusion rentabel wird, bevor wir solch drastische Lösungen wie Meerwasserfilterung in Erwägung ziehen müssten.

  19. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: __destruct() 12.04.12 - 20:57

    Ja, es wäre wirklich schön, wenn das schnell stabil und rentabel laufen würde. Allerdings gehen sogar die, die an der Entwicklung rentabler Kernfusionskraftwerke arbeiten, von mindestens 50 Jahren weiterer Forschung aus.

  20. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: Bobby S. 12.04.12 - 20:59

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast nicht verstanden, dass Uran auch ohne den Menschen strahlt und auch
    > nicht, dass die Zerfallsprodukte, die ohne den durch den Menschen
    > beschleunigten Zerfall entstehen, lange strahlen. Der Mensch nimmt das Uran
    > aus der Natur, sorgt dafür, dass es hinter hunderten Tonnen Stahl zerfällt,
    > was es sonst auch einfach so getan hätte und zwar ohne die Abschirmung.

    Doch doch, das habe ich gerade noch so mitgekriegt^^
    Aber in der Natur kommt das Uran selten in hoher Konzentration vor, weswegen die Gefährdung klein bis gar nicht vorhanden ist. Vor allem ist es meist entweder tief im Boden oder eben im Meer gelöst.

    Und ich stelle es mir schwierig vor, die Konzentrierten, abgebrannten Brennstäbe nachher so sehr zu ...sagen wir mal zerstäuben und im Meer zu verteilen, dass die Strahlung allgemein auf ungefährlichem Niveau bleibt.

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