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Ich stehe zur Kernenergie und basta !

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  1. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: brusch 16.04.12 - 09:26

    > ... Wenn das ganze öko... nur wüsste, wie dreckig
    > die herstellung einer solchen solarzelle ist, und was da bei der
    > herstellung so alles an schwermetallen und säuren in die chinesische umwelt
    > abgegeben wird....

    ... dann würde es diese Leute auch nicht weiter interessieren, weil es der Selbstbestätigung entgegenstehen würde.

  2. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: brusch 16.04.12 - 09:56

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Herausforderung der Endlagerung ist jedoch definitiv eine, deren Lösung
    > drängt, jedoch alles andere als trivial ist.

    Weder "drängt" die Lösung - es wird lediglich die Nichtexisistenz einer solchen "aufgedrängt" - noch ist die Lösung nichttrivial - sie ist lediglich noch nicht wirtschaftlich realisierbar.

    Insbesondere ist eine End_lagerung_ unnötig, nötig ist lediglich eine Zwischenlagerung bis zur Weiterverwendung, Umwandlung oder auch Entsorgung, welche bspw. direkt Ri. Sonne oder Ri. Erdkern erfolgen könnte.

    > Denn - ja, es geht sicherlich
    > um Kosten. Kosten, die eben gerade dadurch entstehen, weil man dafür Sorge
    > tragen muss, die Zwischenlager sicher zu halten.

    Wenn man die reinen Lagerkosten betrachtet, dürften diese minimal sein. Man darf natürlich nicht die Kosten durch irgendwelche Protestanten draufschlagen.

    > Zudem sind die
    > Zwischenlager, wie natürlich auch eventuelle Endlager vom Lagerraum
    > beschränkt.

    Der insgesamt benötigte Lagerraum dürfte sicherlich in nur eine einzige Mine passen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chuquicamata
    oder
    http://www.environmentalgraffiti.com/featured/most-incredible-earth-scars/16808

    ...

    > Endlager könnten
    > zwar effektiver sein, was Sicherheit und dadurch verursachte Kosten
    > anbelangt, aber, wie gesagt, ist die Herausforderung, geeignete
    > Lagerstätten und Möglichkeiten zu finden, alles andere als einfach.

    Du postulierst die Notwendigkeit von Endlagern, eine hohe Relevanz der aktuell in D dafür geforderten Kriterien und die Effektivität der dabei angewandten Methoden.

    Alle 3 Punkte sind stark anzuzweifeln.

    > Ich
    > empfehle hierzu den Film "Into eternity" über ein im Bau befindliches
    > Atommüll-Endlager in Finnland. Da werden nämlich auch sehr zum Nachdenken
    > anregende Probleme eruiert, die solche Lagerstätten ganz jenseits der
    > politischen, wirtschaftlichen und der Aktzeptanz der Bürger betreffenden
    > Aspekte mit sich bringen.

    Klar, aber ebenso kannst Du gewisse auf dem Index stehende Bücher als Beweise für irgendwas heranziehen. Z.B. Stalins Schriften gegen das Kulakenunwesen.

    > Nur ein kurzer Teaser: Diese Endlager müssen
    > mindestens 100000 Jahre sicher sein.

    Unfug. Zu "Endlagern" siehe oben.
    Zu den 100000 Jahren:
    Offensichtlich traust Du Deinen Nachkommen nicht zu, "das Problem" lösen zu können. Ich meinen aber durchaus.

    Nur mal ein paar Anregungen zum weiteren Nachdenken.
    Sorry, dass ich keine Zeit h abe, das Thema weiter zu verfolgen.

    /brusch

  3. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: SoniX 16.04.12 - 13:45

    Du machst es dir aber auch einfach :)

    Als Endlager die Sonne vorschlagen, ne das funktioniert nicht.
    Zum einen ist so ein Transport pro kg extrem teuer, wir müssten da auch Hunderte/Tausende Raketen losschicken um den Müll loszuwerden.
    Zum anderen was ist bei einem Unfall? Was wenn es die Rakete mit 100kg alter Brennstäbe in der Luft zerfetzt? Dann regnet alles auf uns runter.
    Und auch funktioniert das angeblich nicht, Müll in die Sonne schiessen. Der Müll würde sich in eine Umlaufbahn schwenken und dort bleiben. Genaueres kann ich dir da nicht erklären, habs selbst nicht ganz durchschaut.

    Weiterverwenden auf der Erde ist auch ein riesen Problem. Man hat da ja nicht eine Sorte radioaktiven Stoff drinnen, den man möglicherweise irgendwann wieder brauchen könnte. Da sind alle möglichen Abfallteile drinnen, bunt gemischt, mit den verschiedensten radioaktiven Stoffen versetzt.

    Sicher könnte man alles in eine Mine kippen. Und was passiert beim nächsten Erdbeben? Was passiert wenn Wasser eindringt? Oder irgendein anderes unvorhergesehenes Naturschauspiel? Dann ist die Kacke am dampfen wenn der Dreck dann ins Grundwasser gelangt und riesige Gebiete für immer verseucht.

  4. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: SoniX 16.04.12 - 13:48

    Bei deinem link zu Kohlekraftwerken wird mir gleich übel. Ich wusste zwar dass auch da radioaktive Stoffe freigesetzt werden, aber nicht wieviele.

    Danke für die Info mit dem Staudamm. Die hatte ich nicht bedacht. :-)
    Stimmt, so können auch bei Wasserkraft einige draufgehen.

    Bei den Kernkraftwerken: Ja klar war Tschernobyl ein unsicherer Reaktor.
    Aber naja... Fukushima war ein sicherer Reaktor, aber auch da wurden Unmengen giftiger Stoffe frei. Was die anrichten werden wir erst zu spüren bekommen.

  5. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: brusch 16.04.12 - 14:39

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du machst es dir aber auch einfach :)

    Huch, liest ja noch einer mit :))

    > Als Endlager die Sonne vorschlagen, ne das funktioniert nicht.
    Naja... das war nur ein Bsp. für evtl. später mal mögliche Technologie.
    Aber spinnen wir mal los.

    > Zum einen ist so ein Transport pro kg extrem teuer, wir müssten da auch
    > Hunderte/Tausende Raketen losschicken um den Müll loszuwerden.

    Das wäre heutige Technologie. Wird sicher nicht so bleiben.
    Wir reden ja über einen Zeitraum von "100000 Jahren" und so ;)

    > Zum anderen was ist bei einem Unfall? Was wenn es die Rakete mit 100kg
    > alter Brennstäbe in der Luft zerfetzt? Dann regnet alles auf uns runter.

    Nicht, wenn man - falls es denn bei heutiger Technologie bleiben sollte - die Brennstäbe vorher ordentlich verpackt - wie auch immer.
    Man könnte das Material auch in irgend eine elastische Form einlagern, bspw. zermahlen in einen Kunststoff einbetten.

    > Und auch funktioniert das angeblich nicht, Müll in die Sonne schiessen. Der
    > Müll würde sich in eine Umlaufbahn schwenken und dort bleiben. Genaueres
    > kann ich dir da nicht erklären, habs selbst nicht ganz durchschaut.

    Es ist sicherlich nicht ganz einfach, die Sonne direkt zu treffen. Schliesslich muss man den "Gegenwind" überwinden. Es wäre sicher unschön, wenn 100000 t Brennstäbe als Bestandteil des Sonnenwinds wieder direkt zur Erde zurück kommen und direkt auf dem roten Platz oder meinetwegen auch im roten Rathaus landen.

    Bahnmechanisch gibt es sicher auch Probleme, insbesondere, wenn man mit den heute zur Verfügung stehenden minimalen Antriebsenergien rechnet. Z.B. muss erst die Umlaufgeschwindigkeit der Erde ausgeglichen werden.

    Dass es aber prinzipiell möglich ist, kannst Du allein schon aus der Tatsache ableiten, dass Kometen auf der Erde eintreffen.

    > Weiterverwenden auf der Erde ist auch ein riesen Problem. Man hat da ja
    > nicht eine Sorte radioaktiven Stoff drinnen, den man möglicherweise
    > irgendwann wieder brauchen könnte. Da sind alle möglichen Abfallteile
    > drinnen, bunt gemischt, mit den verschiedensten radioaktiven Stoffen
    > versetzt.

    Die Entmischung dürfte schon heute technologisch kein ernstzunehmendes Problem darstellen, höchstens wirtschaftlich. Falls es überhaupt nötig sein sollte.
    Es muss bspw. nur ein Weg gefunden werden, die Strahlung - vor der hat man ja so viel Angst - _wirtschaftlich_ in Wärme- oder elektrische Energie umzuwandeln, bzw. die sowieso anfallende Wärmeenergie auch abzuleiten.

    Schon hat man eine Energiequelle, die "100000 Jahre" Energie liefert. Wenn nicht gar 100000000000 Jahre.... ;-)

    >
    > Sicher könnte man alles in eine Mine kippen.

    Wer redet von "kippen"? Wieso nicht elastisch verpackt in Beton eingiessen?

    > Und was passiert beim nächsten Erdbeben?

    Wenn man die tektonische Platte richtig wählt, wandert der ganze Sums die nächsten 100 Mio Jahre Ri. Erdmitte.

    > Was passiert wenn Wasser eindringt?

    Eindringendes Wasser kann man ableiten, es spricht nichts dagegen, entsprechende Revisionsgänge und Drainagen einzubauen.

    > Oder irgendein anderes
    > unvorhergesehenes Naturschauspiel?

    Wie z.B. den Einschlag eines Schwarzen Loches?
    Oder eine Atombombe?
    Oder ein vagabundierender Planet aus den Tiefen des Alls?
    Oder ein Gammastrahlenausbruch in näherer kosmischer Nachbarschaft?

    > Dann ist die Kacke am dampfen wenn der
    > Dreck dann ins Grundwasser gelangt und riesige Gebiete für immer verseucht.

    Wie z.B. das radioktive Wasser aus Fukushima den pazifischen Ozean und alle anderen damit verbundenen Wasserkreisläufe für "100000 Jahre" in tödliche Fallen verwandelt hat?

    F.U.D.
    Das ist dann was für Verkäufer von Antierdstrahlmatten.

    Nichts für mich.

    Viele Grüße!

    /brusch

  6. Re: Ich stehe zur Kernenergie und basta !

    Autor: SoniX 16.04.12 - 14:46

    hehehe...

    Das finde ich am besten: Ein Unfall einer Atommülllagerstätte, weil eine Atombombe eingeschlagen hat *g*

    :-)

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