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  5. › Supernetz: O2 will keinen schnellen…

Investitionslogik

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  1. Investitionslogik

    Autor: Salzbretzel 13.03.18 - 11:45

    > Dem Netzbetreiber wurde laut Wirtschaftswoche aus der Konzernzentrale in Madrid ein harter Sparkurs auferlegt. Für Infrastruktur seien im vergangenen Jahr unter 1 Milliarde Euro investiert worden.

    Die Kunden meiden O2 wegen dem Netz.
    Deswegen müssen wir sparen - sparen wir am Netzausbau!

    Vor diesem Schwall an Logik kann ich nur in die Knie gehen.

  2. Re: Investitionslogik

    Autor: b.mey 13.03.18 - 11:50

    Schön zusammengefasst!

  3. Re: Investitionslogik

    Autor: Dragos 13.03.18 - 11:53

    Tja der Konzern weiß was seine Kunden wollen :D

  4. Re: Investitionslogik

    Autor: lennartc 13.03.18 - 12:20

    Naja, wenn sie dafür im Gegenzug ein flächendeckendes 4G-Netz anbieten und der Preis gleich bleibt, wäre das in Ordnung. Für Mobilfunk reicht die LTE Geschwindigkeit sicherlich die nächsten 5 Jahre.
    Mobilfunk sollte kein Ersatz für Glasfaser sein!

    Allerdings bietet 5G wohl auch Vorteile bezüglich der Funkzellenauslastung, oder? Demnach wäre es, soweit ich das verstanden habe, einfacher ein flächendeckendes 5G-Netz auszubauen als 4G. Dann wäre die Entscheidung natürlich wirtschaftlich gesehen nicht besonders klug.

  5. Das ist ganz einfach

    Autor: Klausens 13.03.18 - 13:28

    Wenn o2 wirklich verhökert werden soll, dann will man eben jetzt nichts mehr investieren.

  6. Re: Investitionslogik

    Autor: bombinho 13.03.18 - 14:01

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings bietet 5G wohl auch Vorteile bezüglich der Funkzellenauslastung,
    > oder? Demnach wäre es, soweit ich das verstanden habe, einfacher ein
    > flächendeckendes 5G-Netz auszubauen als 4G. Dann wäre die Entscheidung
    > natürlich wirtschaftlich gesehen nicht besonders klug.
    Naja, ein 4G Mast braucht 4 5G Masten um 96% der vorherigen Abdeckung zu gewaehrleisten, wenn dir das zur Abschaetzung weiter hilft.

  7. Re: Investitionslogik

    Autor: |=H 13.03.18 - 14:13

    Dann wäre es doch eigentlich clever bei 4G zu bleiben und da dafür optimal auszubauen. Dann hauen die eine bezahlbare 10MBit/s LTE Flat raus und dann würde ich mich fragen, warum ich zu einem anderen Anbieter gehen sollte.

  8. Re: Investitionslogik

    Autor: |=H 13.03.18 - 14:15

    Als ob o2 so wenig Kunden hätte.

    Vodafone hat 46 Millionen Mobilfunkkunden, dann kommt o2 mit 45,9 Millionen und dann erst "abgeschlagen" die Telekom mit 43,1 Millionen Mobilfunkkunden.
    Demnach müsste die Telekom ja das schlechteste Netz haben.

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Marktbeobachtung/Deutschland/Mobilfunkteilnehmer/Mobilfunkteilnehmer_node.html

  9. Re: Investitionslogik

    Autor: Dwalinn 13.03.18 - 14:17

    > Die Kunden meiden O2 wegen dem Netz.
    > Deswegen müssen wir sparen - sparen wir am Netzausbau!

    Die Kunden gehen nur zu O2 aufgrund der günstigen Preise
    Wenn man die nicht mehr hat bleibt nicht viel übrig selbst mit einer massiven Investition wäre man sicherlich nur Platz 3 in DE

  10. Re: Investitionslogik

    Autor: M.P. 13.03.18 - 14:27

    Woher kommt diese Aussage?

    Bei identischen verwendeten Frequenzen würde mich das wundern....

    Wenn man in einiger Zeit einen Teil des GSM-Spektrums bei 900 MHz für 5G umwidmet, sollte man eigentlich auch dort große 5G Zellen realisieren können ...

    https://www.pcmag.com/news/353421/t-mobile-announces-low-band-5g-network



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.18 14:33 durch M.P..

  11. Re: Investitionslogik

    Autor: VDSLKasten 13.03.18 - 16:14

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob o2 so wenig Kunden hätte.
    >
    > Vodafone hat 46 Millionen Mobilfunkkunden, dann kommt o2 mit 45,9 Millionen
    > und dann erst "abgeschlagen" die Telekom mit 43,1 Millionen
    > Mobilfunkkunden.
    > Demnach müsste die Telekom ja das schlechteste Netz haben.
    >
    > www.bundesnetzagentur.de

    woot? o2 ist der größte Anbieter von der Kundenzahl her...zumindest wird das seit der Übernahme von Eplus so kommuniziert und Vodafone hat da nie etwas gegen gesagt.

  12. Re: Investitionslogik

    Autor: |=H 13.03.18 - 16:17

    Waren sie auch knapp, bis auf das 2. Quartal 2017 und 4. Quartal 2017.

  13. Re: Investitionslogik

    Autor: bombinho 13.03.18 - 18:03

    https://www.golem.de/news/kathrein-laut-hersteller-keine-massive-antennenzunahme-durch-5g-1802-133008.html

    Wenn du eine Dichtezunahme von 2 in einem 2 dimensionalen Raum hast dann ergibt das etwa N *2^2 abzueglich der Raender.

    Und ja, das koennte man tun, nur koennte man sich dann auch den Aufwand fuer 5G komplett kneifen. Die paar Ideen liessen sich bei LTE auch noch einpflegen.

  14. Re: Investitionslogik

    Autor: bombinho 13.03.18 - 18:05

    Genau das ist moeglicherweise die Idee dahinter. Oder zumindestens so etwas Aehnliches.

  15. Re: Investitionslogik

    Autor: M.P. 13.03.18 - 20:57

    Da geht es doch um die neuen Frequenzen oberhalb von 6 GHz. Unterhalb von 6 GHz - z. B. im alten 900 MHz GSM-Band wird man zumindest in dünn besiedelten Gegenden ohne neue Basisstationen auskommen.

    Steht ja auch so im verlinkten Artikel ...

    > Unterhalb von 6 GHz werde auf vorhandene Antennen aufgesetzt.

    Das Teure ist ja nicht die verbaute Technik in den Basisstationen, sondern die rückwärtige Anbindung über Glasfaser...

  16. Re: Investitionslogik

    Autor: bombinho 13.03.18 - 23:12

    Richtig, aber dann ist der Vorteil gegenueber 4G nur marginal.

    Und fuer wesentliche Kosten nur unwesentliche Vorteile zu haben, mag nicht immer die angestrebte Loesung sein. Zumal Echtzeitanwendungen mit den beworbenen Latenzen dann unter Wunschdenken fallen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.18 23:14 durch bombinho.

  17. Re: Investitionslogik

    Autor: M.P. 14.03.18 - 09:11

    Den größten Effizienz-Sprung wird man bei der Umwidmung alter GSM-Bänder erzielen. Und da sollte man sofort auf 5G gehen und LTE und erst recht UMTS überspringen ...

    Insbesondere ist das natürlich attraktiv für die Unternehmen, die 5G Bänder ersteigert haben, und 5G Abdeckungs-Auflagen der Regulierungsbehörden fristgerecht erfüllen müssen.
    Die 5G-Abdeckung sieht dann mit geringem finanziellen Einsatz makellos aus, aber der Gesamt-Datendurchsatz dieses Netzes ist natürlich mangels ausreichender Basisstationsdichte und entsprechend hoher Zellengröße ziemlich gering.

    Ich vermute, Telefonica will hier auch genau aus diesem Grund auf Zeit spielen: Erst wenn niedrige Frequenzen für 5G nutzbar werden, ist ein 5G Rumpfnetz kostengünstig flächendeckend machbar. Wenn die womöglich streng geforderte Abdeckung alleine mit Frequenzen größer 6 GHz erreicht werden soll, hat man auf dem flachen Land viele nur minimalst genutzte Basissstationen, die man nur errichten musste, um die Abdeckungsregularien zu erfüllen ...

  18. Re: Investitionslogik

    Autor: bombinho 14.03.18 - 16:00

    Aber ausgerechnet bei GSM stehen alle Zeichen auf ein langes Ueberleben.

    Je mehr in bestehende Frequenzbereiche gegriffen werden soll, um so hoeher muss die Marktdurchdringung mit geeigneten Clients sein, denn aeltere Clints stehen dann vor verschlossener Tuer und das Risiko geht man vermutlich erst ein, wenn deren Anzahl marginal ist.

    Aufgrund der Komplexitaet von 5G kann es durchaus sein, dass sich entsprechende Lizenzen in den naechsten 20 Jahren gar nicht bezahlt machen, da Endgeraete etc. noch nicht existieren, es existieren ja noch nicht einmal Konzepte dafuer.
    Bisher prueft man noch, was man alles weglassen kann, damit die Logik und deren Stromversorgung in ein Geraet mit den marktueblichen Abmessungen passen koennte.

    Den Rest des Budenzaubers koennte man in der Zwischenzeit auch in lizenzfreien Frequenzbereichen abwickeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.18 16:07 durch bombinho.

  19. Re: Investitionslogik

    Autor: M.P. 14.03.18 - 22:18

    Die meiste zukünftige Basisstations-Hardware wird Multistandard-Fähig sein. Es ist zukünftig sogar geplant, dynamisch Teilspektren den jeweiligen Standards zuzuweisen.
    Und für das Ablesen von Telemetriedaten von Smart-Metern und alten eCall Modems in Autos reicht vielleicht ein GSM-Netz mit 2x5 MHz Bandbreite, und der Rest des Spektrums wird anderweitig verwurstet ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.18 22:19 durch M.P..

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