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Selbstbeweihräucherung...
Autor: prof_kai 25.07.14 - 13:12
Warum soll man denen gratulieren? Er ist nur ein "Hausmeister" und kein Welt Retter, dem man ein Tag im Jahr widmen muss.
Ich habe noch nie einen SysAdmin gesehen, der den ganzen Tag vorm PC saß und ernsthaft arbeitete!! -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Himmerlarschundzwirn 25.07.14 - 13:14
Ein Taximotor läuft auch nicht 8 Stunden durch. Trotzdem find ich's gut, dass es Taxifahrer gibt und sag "Danke", wenn ich aussteige.
Außerdem erwarten wohl die wenigsten heute wirklich Huldigungen und Kerzen auf einer Torte.
Das ist SPAß! Wo ist denn immer das Problem, wenn es um dieses Thema geht? -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Anonymer Nutzer 25.07.14 - 13:40
Viele Leute realisieren auch nicht, dass oft die ganze Firma nichts machen kann, wenn die IT nicht läuft. Die Aufgabe des Admins - das alles läuft - ist damit enorm wichtig.
Mir persönlich ist es egal, wenn sich der Admin 4 Stunden seiner Arbeitszeit Katzenvideos anschaut wenn alles läuft (und er sonst Überprüfung und Wartung übernimmt ; ), solange er, wenn es brennt (sprichwörtlich oder im Serverraum) in der Lage ist die Situation schnell zu beheben. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: foghunter 25.07.14 - 13:54
@prof_kai sie gehören bestimmt zu der Kategorie "Das muss so gehen, das hab ich in der Computer Bild gelesen ...".
Happy Sysadmin Day -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Overlord 25.07.14 - 14:01
Einer der Anwender die das Kabel in irgendein Loch stecken und erwarten dass es geht - und das tut es auch, weil der Admin halt eine gute Vorarbeit geleistet hat.
Handlanger.. tztz... ein Glück gibt es auch kluge Menschen auf der Welt (Admins z.B.) -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Quantium40 25.07.14 - 14:04
prof_kai schrieb:
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> Ich habe noch nie einen SysAdmin gesehen, der den ganzen Tag vorm PC saß
> und ernsthaft arbeitete!!
Tja - Feuerwehrleute müssen auch erst darauf warten, dass irgendein Idiot seine Bude abfackelt.
Bei einem Admin, der seinen Job vernünftig erledigt, sieht das ähnlich aus.
Wenn Netzwerk, Server, Clients, Drucker usw. tun was sie sollen, muss nunmal auf die "Brandstifter" vor den Clients gewartet werden, bis abgesehen von entspannter Routinewartung etwas aufwändigeres anfällt. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: foghunter 25.07.14 - 14:13
Quantium40 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> prof_kai schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich habe noch nie einen SysAdmin gesehen, der den ganzen Tag vorm PC saß
> > und ernsthaft arbeitete!!
>
> Tja - Feuerwehrleute müssen auch erst darauf warten, dass irgendein Idiot
> seine Bude abfackelt.
> Bei einem Admin, der seinen Job vernünftig erledigt, sieht das ähnlich
> aus.
> Wenn Netzwerk, Server, Clients, Drucker usw. tun was sie sollen, muss
> nunmal auf die "Brandstifter" vor den Clients gewartet werden, bis
> abgesehen von entspannter Routinewartung etwas aufwändigeres anfällt.
"Brandstifter" ^^ made my day :-) -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Lapje 25.07.14 - 14:23
prof_kai schrieb:
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> Ich habe noch nie einen SysAdmin gesehen, der den ganzen Tag vorm PC saß
> und ernsthaft arbeitete!!
Ein Arzt im Krankenhaus steht auch nicht immer acht Stunden am Stück im OP...ist er deswegen unwichtig?
Kann es sein dass Du einfach nur frustriert bist weil sich keiner bei Dir bedankt? -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: InteressierterUser 25.07.14 - 15:58
@Prof_kay
hast Recht, mir dankt auch keiner, wenn ich meine Arbeit gut gemacht habe. ;-) -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Baron Münchhausen. 25.07.14 - 17:55
MysteryKnight schrieb:
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> Viele Leute realisieren auch nicht, dass oft die ganze Firma nichts machen
> kann, wenn die IT nicht läuft. Die Aufgabe des Admins - das alles läuft -
> ist damit enorm wichtig.
>
> Mir persönlich ist es egal, wenn sich der Admin 4 Stunden seiner
> Arbeitszeit Katzenvideos anschaut wenn alles läuft (und er sonst
> Überprüfung und Wartung übernimmt ; ), solange er, wenn es brennt
> (sprichwörtlich oder im Serverraum) in der Lage ist die Situation schnell
> zu beheben.
Viele Leute realisieren auch nicht, dass oft die ganze Stadt nichts machen
kann, wenn die Müllentsorgen nicht läuft. Die Aufgabe des Facharbeiters für Entsorgungstechnik - dass wir nicht über Müllberge klettern müssen und an Seuchen sterben -
ist damit enorm wichtig.
Mir persönlich ist es egal, wenn sich der Facharbeiter für Entsorgungstechnik 4 Stunden seiner
Arbeitszeit Katzenvideos anschaut wenn alles läuft (und er sonst
die Müllentsorgung übernimmt ; ), solange er, wenn es wegen einem Müllberg kein Hindurch gibt
(sprichwörtlich), in der Lage ist die Situation schnell zu beheben.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.14 17:56 durch Baron Münchhausen.. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Anonymer Nutzer 25.07.14 - 18:00
wenn die in 4 Stunden alles hinbekommen.. warum nicht ;)
Ausserdem muessen Itler dafuer enorm flexibel sein und eben auch mal laenger bleiben, wenn ein Problem auftritt. Die koennen ja schlecht sagen "ich kuemmer mich morgen drum, es ist 5 uhr". -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: aha47 25.07.14 - 19:38
Lapje schrieb:
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> Ein Arzt im Krankenhaus steht auch nicht immer acht Stunden am Stück im
> OP...ist er deswegen unwichtig?
Krankenhausärzte freuen sich auf die Tage, an denen sie *nur* acht Stunden am Stück im
OP stehen müssen... -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Baron Münchhausen. 26.07.14 - 12:02
Wir sprechen hier nicht von ITlern sondern Sysadmins. Die Armen Sysadmins ;( Die müssen mal ihre Untätige Zeit auch mal wenns nötig ist ausgleichen. Das hat ja sonst kein Beruf, dass man mal länger bleiben muss.
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Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Anonymer Nutzer 26.07.14 - 13:38
Es spricht durchaus für den IT-Mann, wenn alles so gut eingestellt ist, das in der Regel nicht passiert. Nur ein paar Denkbeispiele:
Was mit einem lieber:
Eine IT, bei der es immer Probleme gibt, und der ITler deswegen 10 Stunden täglich arbeiten muss?
Eine IT, bei der alles läuft, und somit nur 2 Stunden Wartung am Tag anfallen?
Am Ende ist wichtig, dass alles läuft. Für einen Unternehmer ist eine gute IT eine Versicherung, dass sein Unternehmen in Butter ist.
Es geht mir auch nicht drum, zu sagen, dass Sysadmins die beste Berufsgruppe der Welt sind. Und es gibt schwarze Schafe (sogar ein ganz extremes in unserem Betrieb ; ) aber teilweise ist es eben auch schlimm, für wie selbstverständlich eine laufende IT genommen wird. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Anonymer Nutzer 26.07.14 - 14:04
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Ein Taximotor läuft auch nicht 8 Stunden durch. Trotzdem find ich's gut,
> dass es Taxifahrer gibt und sag "Danke", wenn ich aussteige.
>
> Außerdem erwarten wohl die wenigsten heute wirklich Huldigungen und Kerzen
> auf einer Torte.
>
> Das ist SPAß! Wo ist denn immer das Problem, wenn es um dieses Thema geht?
+1
Mir sind die ganzen Neider herzlich egal, die nur dann aufzeigen, wenn andere Kekse bekommen, sie aber nicht :) Jeder ist selbst verantwortlich dafür, sein Lob zu bekommen. Sysadmins sind da halt kreativer und machen sich und anderen einen kleinen Spaß ;) -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: cmmarburg 26.07.14 - 17:10
Ein Systemadmin ist ein Kostenfaktor. Optimum wäre, wenn man keinen bräuchte. Der schelchte Ruf von Sysadmin kommt auch daher, das es oft an tiefgehenden Know-How fehlt. Teiletauscher und Gui-Klicker die ihr Wissen ergoogeln generieren meist erst Probleme, die es ohne sie nicht gäbe. Wenn ich sehe, das ein IT-ler bei einem Problem erstmal eine Suchmaschine anwirft, dann kann der gleich gehen. Nicht selten verschwinden manche Probleme mit dem Sysadmin.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.14 17:15 durch cmmarburg. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: Anonymer Nutzer 26.07.14 - 17:51
Wenn ich keinen Sysadmin habe und jemand Externen zum Problemlösen hole, kostet das i.d.R. 140,00 ¤ die Stunde, teilweise mehr. Man muss das halt abwägen ;)
Und klar, es gibt da wahnsinnig viele schlechte Systemadmins. Aber eben auch gute, die die Sachen warten, sich um Datenbackups kümmern, die Hardware im Blick haben...
eine komplette Berufsgruppe als unfähig darzustellen halte ich für falsch. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: cmmarburg 26.07.14 - 20:03
Nein, die Berufsgruppen als Ganzes ist natürlich nicht schlecht. Aber wer sorgt dafür das Sysadmins auch qualitativ sauber abliefern? In der Regel ist das, besonders bei KMUs nicht der Fall. Werden die dann mal von echten Profis extern betreut, dann ist man sehr überrascht, das man trotz nicht gerade niedriger Stundensätze eine Menge Geld spart.
Welcher Sysadmin kann heute denn effektiv und zeitnah ein gcrashtes System Debuggen? Beherrscht die im Applikationsbereich im Unternehmen verwendeten Programmiersprachen? Kennt sich detailliert mit IT-Sicherheit aus? Vielfach trifft man doch eher auf Computerhausmeister, die irgendwie nach Gutdünken etwas hinfrickeln, hauptsache es läuft erst mal irgendwie. -
Re: Selbstbeweihräucherung...
Autor: ShortCircuit 28.07.14 - 13:55
cmmarburg schrieb:
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> Ein Systemadmin ist ein Kostenfaktor. Optimum wäre, wenn man keinen
> bräuchte. Der schelchte Ruf von Sysadmin kommt auch daher, das es oft an
> tiefgehenden Know-How fehlt. Teiletauscher und Gui-Klicker die ihr Wissen
> ergoogeln generieren meist erst Probleme, die es ohne sie nicht gäbe. Wenn
> ich sehe, das ein IT-ler bei einem Problem erstmal eine Suchmaschine
> anwirft, dann kann der gleich gehen. Nicht selten verschwinden manche
> Probleme mit dem Sysadmin.
Es gibt ne menge, was man im laufe von 10+ Jahren nicht erlebt, bis zu jenem verhängnisvollen Tag.
So man mit der Suchmaschine umgehen, und das was dort vorgeschlagen wird auch verarbeiten kann im Sinne von :"Passt hier nicht," ,"nich umsetzbar", "könnte klappen" und dann auch noch die dazu zu evrwendenden Tools im Griff hat, ist das ganze schon recht legitim.
Niemand weis alles, aber man muss wissen wo man suchen soll.
Und fähig sein das Gefundene zu verifizieren und ggf. umzusetzen.



