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Also wer auch immer den Artikel verfasst ...

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  1. Also wer auch immer den Artikel verfasst ...

    Autor: Solarix 30.07.19 - 11:37

    ... kann nicht wirklich in einem großen Rechenzentrum arbeiten.

    Festplatten reparieren ... macht speziell heutzutage keiner mehr aus mehreren Gründen.
    -Hilft idR eh nicht
    -Zeit
    -Daten sind gespiegelt/im RAID -> einfacher eine neue Disk reinbauen und synchronisieren
    -Nicht supported vom Hardwarehersteller

    Dasselbe mit RAM Speicher auf Fehler überprüfen, das macht ECC automatisch und ggf wird pro forma ausgetauscht

    Und am besten 5000 Router, die geupdated werden müssen.
    Wäre das tatsächlich der Fall, dann wäre das Netz eine absolute Katastrophe.
    Selbst internationale Firmen mit Standorten in US/EU/ASIA haben nur eine handvoll Router im Einsatz um diese Standorte zu verbinden.
    Und als 3 Mann Team, welches da angeblich Server und Netzwerk und Software auf tausenden Servern und Routern betreut ... absolut lächerlich.

    Klingt für mich eher wie der Teamleiter vom Firstlevelsupport mit gefährlichem Halbwissen für die alles was 2nd/3rd Level macht mit dem Wort "Magic" umschrieben werden kann.

  2. Die Firma ist Dienstleister und Rechenzentrumbetreiber für andere...

    Autor: gersi 31.07.19 - 11:50

    Router sollte es pro IP-Netzwerk eigentlich nur einen (oder 2 im Balancing) geben....das ist wahr.
    5000 Netwerkrouter ?
    Das ist ambitioniert, aber wenn die Firma hier 100 Kunden betreuen, wären das 50 pro Kunde
    10 Standorte, pro Standort 5 Sicherheitsdomänen/Netzwerke...und schon passt das.

    P.

  3. Re: Also wer auch immer den Artikel verfasst ...

    Autor: on(Golem.de) 31.07.19 - 15:46

    Hallo Solarix,

    ich nehme an, deine ersten Aussagen beziehen sich auf diesen Absatz:

    So stand der angehende Informatiktechniker vor Reihen an Computern und durfte zum Einsatz bringen, was er sich als Kind mit den Rechnern vom Schrottplatz angeeignet hatte. Er suchte nach Fehlerquellen bei RAM-Defekten und reparierte Festplatten. Dass er die meisten Zusammenhänge schon kannte, habe ihm bei der Ausbildung enorm geholfen, sagt er. Generell sei das enorme persönliche Interesse die Grundlage dafür, mit dem Druck in seinem Job umgehen zu können.

    Der Absatz bezieht sich auf die Kindheit des portraitierten Administrators, da war er noch nicht in einem professionellen Unternehmen unterwegs. Wir ändern das entsprechend, um Missverständnisse zu vermeiden.

    Zum zweiten Teil mit den Routern: Das hat gersi in der Antwort schon sehr gut beschrieben. Jeder Kunde sollte zumindest einen Router als Gateway in seinem Netzwerk betreiben. Kunden können auch mehrere Standorte oder physikalisch zu trennende Abteilungen haben, was oftmals ebenfalls durch Router getrennt wird. Bei vielen hundert Kunden können da auch schonmal ein paar Tausend Geräte zusammenkommen. :)

    Viele Grüße

    Oliver Nickel
    Golem.de

  4. Re: Also wer auch immer den Artikel verfasst ...

    Autor: heikom36 31.07.19 - 18:21

    Mit den Routern könnte man ja auch den Kabelnetzbetreiber als Beispiel nennen.
    Die haben Millionen davon zu pflegen und es werden auch mal Updates aus der Ferne ausgeliefert.
    Und wenn da was schief läuft - das passiert es immer bei so vielen Geräten - , dann hat der Admin (oder das ganze Team) mal so richtig Streß.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 18:22 durch heikom36.

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