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Wir haben auch ein paar km Wasserwege

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  1. Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: Sharra 28.05.16 - 14:53

    Bei mir vor der Tür habe ich dennoch keinen Steg, um das Boot zu vertäuen.

    400k-Kilometer klingt zwar nach enorm viel, aber das sind dann leider 390k nur bis zum DSLAM oder KVZ, und nicht zum Kunden.

    Mag auch sein, dass die Telekom das größte Glasfasernetz hierzulande hat, aber im Endeffekt bringt es den Kunden absolut nichts, wenn die Leitung vom Kasten bis zum Haus uralt, marode und zu lang ist.

  2. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: Koto 28.05.16 - 16:28

    Wobei die frage wäre. Wenn VDSL Angeboten wird. Wie oft geht es. Wie oft gehen 16+, 25 oder 50 MB.

    Ich zb habe einen sehr guten Speed. VDSL 50. Man tut immer so als gibt es nur Schlechte Leitungen.

  3. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: divStar 28.05.16 - 17:04

    Ich wohne mitten in Nürnberg und hatte mit meinem vorherigen Anbieter (m-net) ständig Verbindungsabbrüche. Auch mit Umstellung auf 1&1 V-DSL (vorher war es eine 18Mbit-Leitung) war es zuerst nicht besser. Erst nach mehreren Technikerbesuchen und einem neuen Router/Modem war es schließlich stabil - und ich erreiche tatsächlich 5,7 Megabyte / Sekunde (Firefox-Anzeige über eine längere Zeitspanne bei großen Downloads).

    Laut 1&1 wird eine Telekom-Leitung genutzt - soll mir Recht sein. Ich denke trotzdem, dass exklusives Vectoring ein Monopol an einer Stelle schafft, die vorher nicht monopolisiert gewesen ist. Oftmals leidet insbesondere die Stabilität einer Leitung - und weniger die Geschwindigkeit. Deswegen lache ich immer zu wenn ich Angebote sehe "400+Mbit" usw. - und dazu dann Knebelverträge. Wie bescheuert ist man als Konsument eigentlich, dass man auf solche Lockangebote überhaupt reinfällt??

  4. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: bombinho 28.05.16 - 17:15

    Ja, aber Glasfaser haette den Vorteil, dass jeder die ihm gewuenschte Geschwindigkeit buchen kann. Langsamer geht immer, bei Kupfer gilt aber nur: mehr Energieverbrauch geht immer.

    Deswegen sehen die Spezifikationen fuer eine Nach-VDSL-Zeit auch vor, dass der Kunde das kupferbasierte Providerequipment mit seinem Hausstrom versorgen darf.

  5. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: exxo 28.05.16 - 18:49

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut 1&1 wird eine Telekom-Leitung genutzt - soll mir Recht sein. Ich denke
    > trotzdem, dass exklusives Vectoring ein Monopol an einer Stelle schafft,
    > die vorher nicht monopolisiert gewesen ist.

    Es gibt kein Monopol auf Vectoring. Das ist ein Märchen das die sogenannten Trittbrettfahrer, ähm Mitbewerber der Telekom verbreiten.

    Die Mitbewerber können weiterhin einen Zugang zum Netz der Telekom mieten. So mieten in einem Vectoring Netz nur keine Leitung mehr, sondern ein komplettes Vorprodukt.

    Außerdem steht es jedem Anbieter frei, ein eigenes Netz aufzubauen.

  6. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: NaruHina 29.05.16 - 09:11

    Ich stelle.mir gerade vor wie in jeder Wohnung 4 Telefondosen 2glasfaseranschlüsse und 4kabelanschlüssenliegen...

    Soviel zum "Ausbau mehrere Anbieter"
    Das ist zu kurz gedacht das wird auch kein Unternehmen machen.
    Deswegen gibt es ja das Problem mit der "letzten meile" bis zum Verteiler ausbauen ist möglich in den Häusern und Wohnungen macht es aber keinen Sinn mehrere Anschluss einzubauen.

  7. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: Sharra 29.05.16 - 09:33

    Es ist sowieso absolut sinnfrei, dass jeder Anbieter separat ausbauen soll.

    Ein einziger sollte die Leitungen legen (Einziger auf die Region bezogen, es können ja ruhig mehrere aufs Land verteilt sein). Es macht eben keinen Sinn für den Kunden x Anschlüsse zu haben.

    Getrennte Telefon und TV-Buchsen, sowie Wasser, Abwasser, Gas und Strom sind technisch bedingt (gewesen).
    TV und Telefon/Netz können inzwischen über ein und die selbe Leitung laufen.
    Theoretisch könnte man das sogar über die Stromleitung abwickeln, und noch einen Posten einsparen. (Ja, da gibts immer noch Probleme)

    Das Problem ist aber eben, dass jeder Provider nur seinen eigenen Profit im Auge hat, und sonst nichts. Die Telekom wehr sich z.B. mit Händen und Füßen gegen Glasfaser, wenn sie diese dann Mitbewerbern vermieten müssen. Warum? Ganz einfach darum, weil die Investition sich dann nicht in 5-6 Jahren rechnet, sondern erst in 7 oder 8 Jahren. Klar verdient man mehr, wenn man die Leitung selbst nutzt, und zu Mondpreisen an den Kunden vermietet, als zu regulierten Mieten an Mitbewerber.

    Und genau darum gehört die Infrastruktur nicht in kommerzielle Hände.

  8. Re: Wir haben auch ein paar km Wasserwege

    Autor: Ibob 30.05.16 - 11:54

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei die frage wäre. Wenn VDSL Angeboten wird. Wie oft geht es. Wie oft
    > gehen 16+, 25 oder 50 MB.
    >
    > Ich zb habe einen sehr guten Speed. VDSL 50. Man tut immer so als gibt es
    > nur Schlechte Leitungen.


    Eben, hatte hier bis vor kurzen 13k die reinkamen, nach dem Vectoring-Ausbau der Telekom 109k. Laut Telekom wurde nahezu der gesamte Stadtteil auf 100 ausgebaut, ich glaube 2 Straßen die gerade den Berg hoch führen und im Acker enden haben in der oberen hälfte nur 50. Wieviel davons timmt kann ich nicht beurteilen, aber hier bekomm ich 109k -> Und auch nur weil das Backbone am KvZ zu schwach ist, die Leitungskapazität zum KvZ liegt bei 125k :D
    Stadt mit 130k Einwohnern, ist noch "Stadtteil", dahinter fängt der Landkreis an

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