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Populistische Schein-Argumentation

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  1. Populistische Schein-Argumentation

    Autor: kuaj 27.04.13 - 15:28

    Natürlich subventioniert bisher Lieschen Müller den Heavy User. Eine Flatrate ist immer eine Mischkalkulation, das sollte doch jedem klar sein!
    Aber vielleicht profitiert Lieschen Müller ja auch von dem Heavy User, weil er z.B. Content bereitstellt, den Lieschen Müller konsumiert, schon mal dran gedacht?

    Wenn 3% der User 30% des Traffics verbrauchen, rechtfertigt das auch bei weitem nicht eine Drosselung der breiten Masse nach wahnwitzig niedrigen 75 GB. Eine Drosselung nach 1 TB frühestens wäre vielleicht gerechtfertigt. Darüber würden sich vermutlich auch weit weniger Leute aufregen, obwohl es im Prinzip genauso das Ende der Netzneutralität bedeuten würde.
    Meines Wissens wurden von der Telekom in der Vergangenheit auch schon Verträge gekündigt, wenn die Kunden zu sehr über die Stränge geschlagen haben. Dann soll die Telekom die 3% doch kündigen. Da spricht ja nichts dagegen; ein Vertrag besteht ja immer zwischen zwei Parteien und beide haben ein Kündigungsrecht. Die 97% Fair User könnten dann wenigstens unbehelligt weiter Flatrate-Surfen.

    "Die Alternative zum Ende der Flatrate wäre eine Preiserhöhung für alle Nutzer gewesen." - ja dann sollen sie das doch machen. Wieso kann denn die Konkurrenz für weniger Geld echte Flatrates anbieten? Sind die Power User alle bei der Telekom? Wohl kaum.
    Da hinkt auch der Vergleich mit dem All you can eat gewaltig. Erstens subventionieren da auch die Wenig-Esser die Viel-Esser und keinen stört es, zweitens habe ich es noch nie erlebt, dass in einem All you can eat jemand was dagegen hatte, dass ein Kunde übermäßig viel isst. Im Gegenteil, man wird meistens geradezu dazu gedrängt, immer noch etwas zu nehmen. Deswegen mag ich AYCE auch nicht so gern.

  2. Re: Populistische Schein-Argumentation

    Autor: Youssarian 29.04.13 - 12:27

    kuaj schrieb:
    > Meines Wissens wurden von der Telekom in der Vergangenheit auch schon
    > Verträge gekündigt, wenn die Kunden zu sehr über die Stränge geschlagen
    > haben.

    Nein, das waren 1&1 ("goldener Handschlag", die haben dafür bezahlt, dass der Kunde geht) und etliche Mobilfunkprovider. Die Telekom hat damals diese Kunden "aufgenommen". Jetzt will sie sie wieder loswerden.

    > Dann soll die Telekom die 3% doch kündigen.

    Wozu? Ist doch einfacher, wenn diese freiwillig gehen.

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