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Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

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  1. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: robinx999 26.04.13 - 12:56

    >
    > Es ist doch komisch das es in allen andren Ländern inkl den USA keine
    > Probleme gibt mit dem Traffic gibt und das da die Flatrates teilweise sogar
    > deutlich günstiger sind als bei der telekom!
    Naja 56% der US User haben ein Traffic Cap zumindest war es 2011 so http://arstechnica.com/tech-policy/2011/05/56-of-americans-have-internet-data-caps-fcc-asked-to-investigate/
    Und dann ist es oft ein Hartes Cap (also danach keine Bandbreiten Limitierung sondern Extra kosten) wie z.B.: Comcast http://news.cnet.com/8301-1023_3-57436489-93/comcast-ditches-250gb-data-cap-tests-tiered-pricing/
    300GB Traffic Inklusive und darüber hinaus 10$ pro 50GB

  2. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: Vion 26.04.13 - 12:57

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sehr schlechtes Beispiel ;)
    > Auf der Autobahn ist es bei LKW dank der LKW Maut ja schon so und auch
    > andere Autofahrer bezahlen dank Mineralölsteuer ja durchaus auch mehr an
    > den Staat für die Nutzung der Straßen.

    Die Mineralölsteuer hat damit nichts zu tun.
    Aber sonst, warum sollten nicht generell auf Straßen ebenfalls Volumentarife eingeführt werden (für alle, nicht nur für LKWs). Sehe da keinen Grund der dagegen spricht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.13 12:57 durch Vion.

  3. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: .02 Cents 26.04.13 - 12:58

    Eine Stunde Full HD Film Content pro Tag dürfte schon über 3 GB liegen. Auch wenn die Angebote hierzulande immer noch eher dürftig sind - es ist davon auszugehen, das sich auch der Vertrieb von solchem Content zunehmend in eine Richtung entwickeln wird, wie der Amazon Cloud Player für MP3. Afaik ist das bei Amazon USA ja bereits so, das man Filme / Serien auch für Online Streaming und Cloud erwerben kann. Generell ist ja die ganze Cloud Geschichte angeblich die grosse Zukunft - dezentrale Speicherung heisst aber eben auch das jeder Zugriff Netzlast erzeugt.

    Dabei will die Telekom sich ja selber als Content Re-Seller etablieren, und diese Tarifmodelle sorgen dann auch noch nachhaltig dafür, das die eigenen Angebote dieses Unternehmens, das nach wie vor die letzte Meile dominiert, eindeutig bevorzugt werden. Ich persönlich gehe daher davon aus, das diese Art der Tarifgestaltung einer Überprüfung gegen das Wettbewerbsrecht spätestens auf Europäischer Ebene nicht mehr standhält. Als DSL / Glasfaser (Kabel)Zugang zu Telekom Content kann die Telekom sowas sicher vermarkten, aber nicht als Internet Zugang.

  4. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: flasherle 26.04.13 - 12:59

    ja dann zeig mir mal ne fette s klasse mit nem 1 liter motor...

  5. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: Anonymer Nutzer 26.04.13 - 12:59

    monettenom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Aufregung nicht. Jeder weiß, dass der Preis für eine
    > Flatrate eine Mischkalkulation ist, wo der Wenigsurfer genauso viel zahlt
    > wie ein Vielsurfer. Wenn aber jetzt einige völlig übertreiben gerät die
    > Kalkulation ins Wanken und die Preise für die Flatrate steigen insgesamt.
    > Genau wegen diesen 3 Prozent.
    > Für 97% stellen die Limits keine Probleme dar, weil sie das kaum erreichen
    > werden. Nur die 3% müssten eben in höhere Tarife wechseln, bzw. Datenpakete
    > zukaufen. Und davon geht das Internet nicht kaputt, wie häufig prophezeit
    > wird.
    >

    Stimmt schon.
    Leider vergißt du etwas wichtiges...

    Die DTAG lügt was die Gründe angeht. Wird ja in vielen Artikeln bereits beschrieben was es tatsächlich kostet.

    Der einzige Grund für das alles ist dass die DTAG ihr Monopol mißbraucht mit dem Ziel: Dienste? Klar, aber DTAG only!



    > Beim kleinsten Paket hat man 75GB zur Verfügung, das sind 2.5GB pro Tag.
    > Das ist eine ganze Menge. Wem das nicht reicht kann das 200GB-Paket nehmen
    > und hat dann 6..66GB pro Tag. Was muss man tun, um soviel Traffic zu
    > verursachen?

    Wenn ich die Aufmerksamkein jetzt mal weg von den 1Raum Singlewohnungen zu nem normalen Haushalt lenekn dürfte:

    2.5GB/4 Personen=625MB/Tag

    Kannst mir mal verraten was man mit 600MB/Tag anfangen soll? Wenn "Internet" in deinen Augen sowas ist wie "bild.de" lesen.... dann stimmt schon. reicht aus... das aber auch nur mit Adblocker :) Wenn du allerdings das Internet auch nutzt ... nja.. dann reichts halt bei weitem nicht.

    Sie drängen einen immer mehr ins Internet (Cloud,Stream, DLC etc.) und sagen dann moooooment ... jetzt wo ihr alle "Online" seid, verlangen wir mal eben ne traffic Gebühr...
    und keiner kann wirklich nein sagen, DTAG hat 45% Marktanteil... jeder 2 hat DTAG!

  6. das wäre zumindest z.Z. fair kwt

    Autor: flasherle 26.04.13 - 13:00

    das wäre zumindest z.Z. fair kwt

  7. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: Vion 26.04.13 - 13:00

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > Es ist doch komisch das es in allen andren Ländern inkl den USA keine
    > > Probleme gibt mit dem Traffic gibt und das da die Flatrates teilweise
    > sogar
    > > deutlich günstiger sind als bei der telekom!
    > Naja 56% der US User haben ein Traffic Cap zumindest war es 2011 so
    > arstechnica.com
    > Und dann ist es oft ein Hartes Cap (also danach keine Bandbreiten
    > Limitierung sondern Extra kosten) wie z.B.: Comcast news.cnet.com
    > 300GB Traffic Inklusive und darüber hinaus 10$ pro 50GB

    Haben sich 56% der Nutzer haben für ein Traffic Cap entschlossen, oder weil es keine Alternative in der USA gibt?

  8. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: JTR 26.04.13 - 13:00

    Was man tun muss? Das Internet normal nutzen. A) sind meist in einem Haushalt heute mehrere Personen die das Internet nutzen B) frage ich mich wozu man eine 16Mbit Leitung braucht, wenn man lächerliche 75GB saugt. Kleine Patches bei Spielen sind heute locker 1 bis 2GB gross. Selbst ein Treiber ist heute schnell mal mehrere hundert Megabyte gross. Dazu etwas Youtube in 1080p, etwas Fotos bei Flickr hochladen. Wenn du pro Tag keine 2.5GB Traffic brauchst, frage ich mich wozu du das Internet brauchst? Nur zum surfen?

  9. Re: Dann Kündigt man diesen 3%

    Autor: snooopy365 26.04.13 - 13:03

    Wenn die Telekom es Volumenabhängig machen will: Bitte.

    Dann aber richtig, also normaler Preis = 75GB Traffic.
    Habe ich nur 1GB verbraucht, zahle ich auch nur einen GB.

    Das wäre dann fair.
    Fair aber würde sich überhaupt nicht rechnen.

    Bei Flatrates ist es immer so das die normalen und leichten Nutzer die Heavy-User finanzieren. Das ist auch bei All-you-can-eat so! Die kleinen "Püppchen" die nach nem halben Schnitzel keinen Hunger mehr haben finanzieren den Schnitzelvernichter der auch nach dem 4. schnitzel noch nen Salat nachwirft.

    Der Kunde kauft mit einer Flatrate die Sicherheit das vorher zu wissen was es kostet.

    Leider ist es ja inzwischen wirklich üblich Kunden die den Service auch nutzen zu kündigen, wenn ich z.B. an Rechtschutzversicherungen denke. Die gehen gerne mal hin wenn man es waagt sie 2 mal in Anspruch zu nehmen und kündigen einem den Vertrag.

    Sorry Telekom, ihr seit nicht die einizigen die kalkulieren, warum können andere das GÜNSTIGER? Dachte ihr macht jetzt schon miese...

  10. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: Yash 26.04.13 - 13:05

    monettenom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine ganze Menge. Wem das nicht reicht kann das 200GB-Paket nehmen
    > und hat dann 6..66GB pro Tag. Was muss man tun, um soviel Traffic zu
    > verursachen?
    Bei mir:
    - Internetradio, mindestens 4-5h am Tag
    - Programm/Spieledownloads und Updates. Legal (dass man das immer betonen muss)
    - Cloud. Das ist zwar nicht so viel aber da kommen sicherlich auch 2-3GB im Monat zusammen
    - Onlinespiele (kA was das an Traffic ausmacht)
    - Regelmäßig YT-HD-Videos
    Und wir sind ein 2-Personen-Haushalt. Fritzbox zeigt mir 300GB im letzten Monat an und ich hab sicherlich anderes zu tun, als den gesamten Tag zu saugen. Ich bin Mo-Fr von 6-18 Uhr unterwegs und auch am WE sitze ich nicht ständig am Rechner. Mein Rechner ist auch nie an, wenn ich nicht da bin. Meine Freundin ist etwas öfter daheim, aber auch sie ist ca. 8h am Tag außer Haus. Trotzdem schaffen wir es irgendwie so viel Traffic zu erzeugen, was aus meiner Sicht nicht mal viel ist. Ich hab mir vor einem Jahr eine 2TB Platte gekauft. Laut den Datenmengen müsste die ja voll bis oben hin sein. Ist sie aber nicht, sondern grade mal zu 10% belegt.
    Der Traffic kommt bei mir also von einer ganz "normalen" Nutzung ohne das Internet leer saugen zu müssen.

    Was die Telekom von mir aus machen könnte:
    Einsteigertarif: von 0 bis 20GB: 9,99 Euro
    Ab 20 bis 100GB: 39,99 Euro
    Von 100 bis 300GB: 59,99 Euro
    Ab 300: 89,99 Euro.

    Das wäre vollkommen in Ordnung und ich wäre auch bereit in starken Monaten mehr zu zahlen (zahle bei KabelBW aktuell 50 Euro im Monat).
    Aber ich bin nicht bereit für so ein Wuchersystem mit einer Drosselung bei der das Internet praktisch nicht mehr nutzbar ist und weiteres Volumen unverschämt teuer.

  11. Re: das wäre zumindest z.Z. fair kwt

    Autor: violator 26.04.13 - 13:06

    Aber das würde dann doch nicht so viel Geld einbringen. Durch Fairness wird man nicht reich. ;)

  12. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: robinx999 26.04.13 - 13:06

    Vion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sehr schlechtes Beispiel ;)
    > > Auf der Autobahn ist es bei LKW dank der LKW Maut ja schon so und auch
    > > andere Autofahrer bezahlen dank Mineralölsteuer ja durchaus auch mehr an
    > > den Staat für die Nutzung der Straßen.
    >
    > Die Mineralölsteuer hat damit nichts zu tun.
    > Aber sonst, warum sollten nicht generell auf Straßen ebenfalls
    > Volumentarife eingeführt werden (für alle, nicht nur für LKWs). Sehe da
    > keinen Grund der dagegen spricht.

    Warum hat die Mineralölsteuer damit nichts zu tuen? Ohne Sprit fahren die Meisten Autos nicht (ja gut gibt auch Erdgas autos aber da ist die Steuer begünstigung auch nur bis 2018 festgeschrieben, Und E-Autos gibt es auch aber die haben sich bis jetzt nicht wirklcih durchgesetzt)
    Wer Viel fährt tankt auch viel und zahlt somit auch mehr.
    Und ja genaue Abrechnung pro gefahrenem Kilometer ist halt immer wieder eine Datenschutz Frage (so eine OnBoard Unit pro Fahrzeug ist doch recht aufwendig). Der Aufwand (Genaue Abrechnung, Einsprüche, Manipulationen, Defekte) ist einfach höher wie direkt beim sprit zu kassieren. Und natürlich wenn es nur die Autobahn / Bundesstraßen betreffen würde, auf den ganzen landstraßen gibt es ja keine Maut brücken die irgendetwas kontrolieren können und ist evtl. auch mit EU Recht nicht so einfach vereinbar, so würden viele lieber Landstraßen Fahren und da alles verstopfen.

  13. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: violator 26.04.13 - 13:08

    monettenom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim kleinsten Paket hat man 75GB zur Verfügung, das sind 2.5GB pro Tag.
    > Das ist eine ganze Menge.

    Für eine Person vielleicht, aber nicht für einen Haushalt mit mehreren Personen.
    Der Witz ist ja, dass viele gar kein größeres Paket nehmen können, weil nicht mehr möglich ist. Und die sollen dafür dann sogar extra zahlen, weil das Limit zu niedrig ist, bei dem was ihnen angeboten wird?

  14. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: kendon 26.04.13 - 13:09

    es ist halt wie immer bei autovergleichen, sie passen nur ein bisschen.

    es gibt auch die s-klasse mit verschiedenen motorisierungen, dein willkürlich gewähltes beispiel halt nicht.

  15. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: robinx999 26.04.13 - 13:10

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die steuer richtet sich nach dem hubraum, nicht grösse oder gewicht des
    > fahrzeugs.

    E-Autos werden übrigens nach zulässigem Gesamtgewicht besteuert http://www.spiegel.de/auto/aktuell/steuerbefreiung-fuer-e-mobile-bringt-nur-minimale-ersparnis-a-863436.html

  16. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: robinx999 26.04.13 - 13:12

    Vion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >
    > > > Es ist doch komisch das es in allen andren Ländern inkl den USA keine
    > > > Probleme gibt mit dem Traffic gibt und das da die Flatrates teilweise
    > > sogar
    > > > deutlich günstiger sind als bei der telekom!
    > > Naja 56% der US User haben ein Traffic Cap zumindest war es 2011 so
    > > arstechnica.com
    > > Und dann ist es oft ein Hartes Cap (also danach keine Bandbreiten
    > > Limitierung sondern Extra kosten) wie z.B.: Comcast news.cnet.com
    > > 300GB Traffic Inklusive und darüber hinaus 10$ pro 50GB
    >
    > Haben sich 56% der Nutzer haben für ein Traffic Cap entschlossen, oder weil
    > es keine Alternative in der USA gibt?

    gute Frage wahrscheinlich letzteres (wohl zumindest für einige orte) Aber ich hab ja nur auf den Satz geantwortet, dass es in den USA keine Probleme mit Traffic gibt. Klar das Inklusiv Volumen ist im Falle Comcat mit 300GB etwas höher wie unseres hier, aber vieleicht erhöht die Telekom die Zahlen ja auch noch mal auf solche werte.

  17. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: xUser 26.04.13 - 13:14

    monettenom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim kleinsten Paket hat man 75GB zur Verfügung, das sind 2.5GB pro Tag.
    > Das ist eine ganze Menge. Wem das nicht reicht kann das 200GB-Paket nehmen
    > und hat dann 6..66GB pro Tag. Was muss man tun, um soviel Traffic zu
    > verursachen?

    BF3 downloaden: >30GB
    Via Steam ein Game hownloaden (Age of Empires II HD): 2,5GB
    HD Video via legales Angebot streamen: 10GB pro Video

    Windows neu installieren und alle Updates downloaden (win7): ~2GB
    Online Backup machen: xxx GB

    Also ich habe schon ohne Filesharing und Streaming 30-60GB im Monat (laut Router).

  18. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: Verleihnix 26.04.13 - 13:15

    monettenom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Aufregung nicht. Jeder weiß, dass der Preis für eine
    > Flatrate eine Mischkalkulation ist, wo der Wenigsurfer genauso viel zahlt
    > wie ein Vielsurfer. Wenn aber jetzt einige völlig übertreiben gerät die
    > Kalkulation ins Wanken und die Preise für die Flatrate steigen insgesamt.
    > Genau wegen diesen 3 Prozent.
    > Für 97% stellen die Limits keine Probleme dar, weil sie das kaum erreichen
    > werden. Nur die 3% müssten eben in höhere Tarife wechseln, bzw. Datenpakete
    > zukaufen. Und davon geht das Internet nicht kaputt, wie häufig prophezeit
    > wird.
    >
    > Beim kleinsten Paket hat man 75GB zur Verfügung, das sind 2.5GB pro Tag.
    > Das ist eine ganze Menge. Wem das nicht reicht kann das 200GB-Paket nehmen
    > und hat dann 6..66GB pro Tag. Was muss man tun, um soviel Traffic zu
    > verursachen?


    Deine Logik hebelt die Definition "Mischkalkulation" aus. Entweder es existiert eben eine solche Mischkalkulation, dann gleichen Wenignutzer die höheren Datenvolumen der Vielnutzer aus (und mir soll bitte jemand erklären, wie 3% der Nutzer das Gesamtvolumen der restlichen 97% ins Wanken bringen können - btw. 3% von was?) oder man rechnet streng nach Datenvolumen ab. Nach letzterer Abrechnung müssten z.B. meine Eltern quasi den Internetzugang umsonst bekommen, da sie im Monat mit E-Mail und Surfen glatte 41 MB Gesamttraffic (gemessen) hatten und trotzdem stolze 39,95 Euro für ihre Flatrate an den rosa Riesen zahlen. Nun könnte man sagen "selbst Schuld - wechsel doch" allerdings ist es gerade für ältere Kunden, die ein Leben lang mit der Post/Telekom gelebt haben nicht selbstverständlich, diese Gewohnheit aufzugeben. Gerade die Telekom profitiert überdurchschnittlich von diesen wechselunfreudigen Wenignutzern.

  19. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: motzerator 26.04.13 - 13:18

    monettenom schrieb:
    -------------------------------
    > Ich verstehe die Aufregung nicht. Jeder weiß, dass der Preis
    > für eine Flatrate eine Mischkalkulation ist, wo der Wenigsurfer
    > genauso viel zahlt wie ein Vielsurfer.

    Eine Flatrate ist ein Produkt, wo ich mir keinen Kopf über die
    Zeit oder die Datenmenge machen muss. Ich zahle meist einen
    etwas höheren Preis, habe bei Mehrbedarf aber auch keinerlei
    Mehrkosten oder sonstige Probleme.

    Die Telekom wird mir in Zukunft so ein Produkt nicht mehr
    anbieten können. Ich werde dann bei anderen Anbietern sein!

    > Wenn aber jetzt einige völlig übertreiben gerät die Kalkulation
    > ins Wanken und die Preise für die Flatrate steigen insgesamt.
    > Genau wegen diesen 3 Prozent.

    Das ist doch lächerlich, hast Du den Artikel nicht gelesen, die
    Preise für den Traffic auf den Backbones sind total im Keller
    und verursachen nur Cent beträge in der Kalkulation.

    > Für 97% stellen die Limits keine Probleme dar, weil sie das
    > kaum erreichen werden. Nur die 3% müssten eben in höhere
    > Tarife wechseln, bzw. Datenpakete zukaufen. Und davon geht
    > das Internet nicht kaputt, wie häufig prophezeit wird.

    Doch, du begreifst das nur scheinbar nicht, worum es geht. Es
    geht garnicht um den Verbraucher, sondern um Anbieter. Darum
    wird gewisser Traffic nicht angerechnet.

    Beispiel:

    - Entertain Fernsehen
    - Entertain Video on Demand

    Anderer traffic wird schon angerechnet

    - Mediathek des ÖR Fernsehens
    - Online Videotheken
    - Youtube

    Denen wird man dann sicher irgendwann vorschlagen, doch
    Geld an die Telekom zu zahlen, damit ihre Angebote auch
    von der Berechnung ausgenommen werden. Die Großen
    werden das dann Zähneknirschend wohl tun, kleine und
    innovative Unternehmen hingegen nicht.

    > Beim kleinsten Paket hat man 75GB zur Verfügung, das
    > sind 2.5GB pro Tag. Das ist eine ganze Menge.

    Zum Surfen ist das viel, zum Video on Demand gucken in
    HD Qualität ist das ein Witz. Das gleiche gilt für Spiele, die
    man in einem Download Shop kauft, beispielsweise bei
    Steam.

    Wenn da einer viele Games hat und seinen PC einmal
    neu aufsetzen will, ist der Monatstrafic im Arsch und
    die hälfte der games gammelt noch bei Steam rum
    weil der Trafiic überschritten wurde? Geht es noch?

    > Wem das nicht reicht kann das 200GB-Paket nehmen
    > und hat dann 6.66GB pro Tag. Was muss man tun, um
    > soviel Traffic zu verursachen?

    Ich will mir gar keine gedanken über den Traffic machen,
    und das will keiner der eine Flatrate hat darum begrüße
    ich die Mischkalkulation.

    Mir ist aber angesichts der Centbeträge auch klar, warum
    andere Internetanbieter das nicht vorhaben. Da werde
    ich dann eben Kunde sein. nach über 20 jahren Telekom.

  20. Re: Wer mehr saugt, soll mehr zahlen

    Autor: Vion 26.04.13 - 13:23

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vion schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > robinx999 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > sehr schlechtes Beispiel ;)
    > > > Auf der Autobahn ist es bei LKW dank der LKW Maut ja schon so und auch
    > > > andere Autofahrer bezahlen dank Mineralölsteuer ja durchaus auch mehr
    > an
    > > > den Staat für die Nutzung der Straßen.
    > >
    > > Die Mineralölsteuer hat damit nichts zu tun.
    > > Aber sonst, warum sollten nicht generell auf Straßen ebenfalls
    > > Volumentarife eingeführt werden (für alle, nicht nur für LKWs). Sehe da
    > > keinen Grund der dagegen spricht.
    >
    > Warum hat die Mineralölsteuer damit nichts zu tuen? Ohne Sprit fahren die
    > Meisten Autos nicht (ja gut gibt auch Erdgas autos aber da ist die Steuer
    > begünstigung auch nur bis 2018 festgeschrieben, Und E-Autos gibt es auch
    > aber die haben sich bis jetzt nicht wirklcih durchgesetzt)
    > Wer Viel fährt tankt auch viel und zahlt somit auch mehr.
    > Und ja genaue Abrechnung pro gefahrenem Kilometer ist halt immer wieder
    > eine Datenschutz Frage (so eine OnBoard Unit pro Fahrzeug ist doch recht
    > aufwendig). Der Aufwand (Genaue Abrechnung, Einsprüche, Manipulationen,
    > Defekte) ist einfach höher wie direkt beim sprit zu kassieren. Und
    > natürlich wenn es nur die Autobahn / Bundesstraßen betreffen würde, auf den
    > ganzen landstraßen gibt es ja keine Maut brücken die irgendetwas
    > kontrolieren können und ist evtl. auch mit EU Recht nicht so einfach
    > vereinbar, so würden viele lieber Landstraßen Fahren und da alles
    > verstopfen.

    Zahlst du zum Heizen keine Mineralölsteuer oder fährt deine Heizung auch auf der Straße? Die Mineralölsteuer begründet sich in der Knappheit der natürlichen Ressourcen und nicht in der Nutzung der Straßen.

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