Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Telekom: Kartellamt fordert…

"Wir prüfen..."

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Wir prüfen..."

    Autor: Telesto 15.05.13 - 17:40

    So kompliziert kann der Sachverhalt doch juristisch gar nicht sein, dass sich alle verantwortlichen Stellen (Bundesregierung, Bundesnetzagentur und jetzt Kartellamt) bisher auf unbestimmte Zeit mit einem angeblichen Prozess der Prüfung rausgeredet haben. Zumal die Bundesregierung auch noch als Aktionär Einfluss nehmen bzw. einfach ein Gesetz schreiben könnte...

    Und was ist eine Stellungnahme anders als der übliche PR-Stuss und Zahlentrickserei. Die Bundesnetzagentur sollte lieber mal rausfinden, was die Telekom intern für den Entertain-Traffic verrechnet, denn auf der einen Seite ein Flatrate-Aufschlag von 10-20 ¤ und auf der anderen Seite soll bei 10 ¤ für Entertain auch noch der theoretisch unbegrenzte Traffic mit abgegolten sein?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.13 17:49 durch Telesto.

  2. Re: "Wir prüfen..."

    Autor: Tachim 15.05.13 - 18:03

    .. die Bundesregierung muss aber doch erst noch prüfen, was wohl mehr wert ist. Parteispenden von der Telekom oder Wählerstimmen bei der nächsten Bundestagswahl... schwierige Entscheidung.. möchte nicht an Merkels Stelle sein!

  3. Re: "Wir prüfen..."

    Autor: Flyns 15.05.13 - 18:14

    Tachim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder Wählerstimmen bei der nächsten
    > Bundestagswahl...

    Wer nach dieser Legislaturperiode nochmal Schwarz-Gelb wählt... Naja...

  4. Re: "Wir prüfen..."

    Autor: Ach 15.05.13 - 21:13

    >....was eine unzulässige Diskriminierung darstellen könne. Aber für die Einleitung eines Verfahrens sieht der Behördenchef gegenwärtig "keine Veranlassung".

    Ja wie jetzt? Wenn den Bürgern und Anbietern etwas mit alarmmäßiger Wahrscheinlichkeit unzulässiges aufgebrummt wird, sieht die Behörde noch keine Veranlassung? Wann denn dann, wenn doch erst so ein Verfahren klären kann, ob es denn tatsächlich unzulässig ist?

    Was versteht der Typ denn nur unter dem Begriff: "Veranlassung?"



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.13 21:15 durch Ach.

  5. Re: "Wir prüfen..."

    Autor: thedna 17.05.13 - 00:13

    Telesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So kompliziert kann der Sachverhalt doch juristisch gar nicht sein, ...


    Tut mir leid deine Illusionen von einer so einfachen Welt zu zerstören, aber es ist sogar hoch kompliziert. Ich bin nun echt alles andere als ein Freund der Idee, das die Telekom ihre Dienste drosselt, aber Juristisch ist das hoch komplex.
    Also nehmen wir folgendes: Die vermutung liegt nahe, dass die Telekom drosselt, um ihren Entertain System zu pushen, aber wer weiss, ob es stimmt.
    Denn ich glaube der Telekom zumindest, das ein Grossteil der Kunden, sehr wenig Traffic verbraucht (z.b: mein Grossvater, der zwar eine Internetflat hat, aber in seinem Haus gar kein Internetfähiges Gerät besitzt), dafür gibt es andere nutzer (mich) der mehrmals im Monat Updates für mehrer Spiele laden muss und teilweiße Steam-Sales Downloaded. Und damit würde ich mich nnichtmal als Powernutzer bezeichnen.
    Das Argument der Telekom baut also nicht auf komplett unhaltbaren Begründungen auf.
    Um missverständnissen Vorzubeugen, ich glaube was die telekom sagt, ich will nur die Juristischen Probleme erklären.
    Nun angenommen das Kartellamt denk nun genauso wie wir, dann fehlt noch immer der Beweis. Nur anhand von Vermutungen kann man niemanden Verurteilen, sonst ist morgen jeder im Knast, der die 75GB(oder beliebig höhere Grenze einsetzen) Grenze knack, ist offensichtlich ein Filesharer.
    Ja 75GBschafft man auch locker so zu verbrauchen, dass weiß ich, aber genauso wie man hier der Telekom etwas unterstellt (was Naheliegend ist), könnte man dir das Unterstellen, was auch nicht völlig abwegig ist. Zum Glück muss man in Deutschland Beweiße haben, nur das macht es Juristisch verdammt kompliziert.

  6. Re: "Wir prüfen..."

    Autor: Ach 17.05.13 - 00:54

    Dann berechne doch mal die Datenmenge eines HD-Streams bei einem typischen täglichen Fernsehkonsum, und stelle diese Werte dem Datenaufkommen eines engagierten Internetnutzers gegenüber. Dann hast du doch präzise Zahlen für deine juristische Hinterfragung.

  7. Re: "Wir prüfen..."

    Autor: thedna 17.05.13 - 08:28

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann berechne doch mal die Datenmenge eines HD-Streams bei einem typischen
    > täglichen Fernsehkonsum, und stelle diese Werte dem Datenaufkommen eines
    > engagierten Internetnutzers gegenüber. Dann hast du doch präzise Zahlen für
    > deine juristische Hinterfragung.

    Ja, und damit hast du dann bewiesen, dass HD-Streams viel Traffic verursachen, das die Telekom damit ihre eigenen Dienste Pushen möchte, liegt damit nahe, aber vielleicht, kann die Telekom seine Dienste auch günstiger Anbieten, da durch geologisch gut-positionierte Standorte der Entertain Rechenzentren, die Entfehrnung so gering ist, das nur ein Minimales Netz davon benutzt werden muss, diese Daten an den Mann zu bekommen. Und die Telekom es nur aus Purer nächstenliebe vom Traffic ausschliesst.
    und das nur eine begründung die ich mir gerade aus den Fingern gesaugt habe.

    Ich glaube ürigens nicht ein Wort, von dem was da oben Steht, ich möchte hier nur erklären, dass man sich die Welt nicht immer so einfach ist. Und das es Juristisch noch schwerer ist, denn selbst wenn etwas offensichtlich ist, man aber keine Beweise hat, Einem Juristen die Hände gebunden sind, was auch gut so ist, sonst könnten gerichte ja frei schnauze leute festnehmen (oder Unternehmen schliessen und alle Arbeitnehmer und Geber auf die Strasse setzen). Und das hatten wir schon, Stichwort: "Robespierre" u.Ä.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Marienhaus Dienstleistungen GmbH, Neustadt an der Weinstraße
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. Voith Group, Heidenheim an der Brenz, York (USA), Sao Paulo (Brasilien), Västerås (Schweden)
  4. LOTTO Hamburg GmbH, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Neuralink: Das ganze Upload-Thema ist Science Fiction
Neuralink
Das ganze Upload-Thema ist Science Fiction

Elon Musk hat bei der Vorstellung des BCI seines Unternehmens Neuralink vollmundige Ankündigungen gemacht, was mit dem System in Zukunft alles möglich sei. Wir haben einen Hirnforscher gefragt, was von solchen Versprechungen zu halten ist.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Neuralink Elon Musk will Mensch und KI vereinen

  1. Verfassungsschutz: Einbruch für den Staatstrojaner
    Verfassungsschutz
    Einbruch für den Staatstrojaner

    Der Verfassungsschutz soll künftig auch Computer und Smartphones von Verdächtigen durchsuchen dürfen. Um Staatstrojaner zu installieren, sollen Wohnungseinbrüche erlaubt sein.

  2. Be emobil: Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
    Be emobil
    Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt

    Der Ladenetzbetreiber Allego hat die Abrechnung der öffentlichen Ladestationen in Berlin umgestellt. Statt eines Pauschalpreises für den Ladevorgang zahlen Elektroautomobilisten in Zukunft nach geladener Strommenge.

  3. Segway-Ninebot: E-Scooter sollen autonom zur Ladestation fahren
    Segway-Ninebot
    E-Scooter sollen autonom zur Ladestation fahren

    Das Aufladen von E-Scootern ist für die Verleihdienste aufwendig und kostspielig. Daher könnten künftig Geister-Scooter durch die Städte rollen. Beim Kauf "normaler" E-Scooter gibt es derweil Verzögerungen.


  1. 14:28

  2. 13:20

  3. 12:29

  4. 11:36

  5. 09:15

  6. 17:43

  7. 16:16

  8. 15:55