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Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: /mecki78 21.07.10 - 15:40

    Noch einer, der einfach nicht versteht, wie das Internet funktioniert und wenn man seine Position bedenkt, sollte der Mann ganz schnell seinen Hut nehmen, weil er für seine Posten absolut UNTERQUALIFIZIERT ist.

    -= Der Dienstanbieter =-

    Wenn du morgen eine Suchmaschine aufmachst, dann muss die irgendwie online kommen, ergo brauchst du einem ISP, der dich online bringt. Dieser ISP stellt dir alle durch deinen entstehenden Traffic (egal ob Up- oder Download!) bereits in Rechnung. Du wirst hier kaum seriöse Angebote mit unlimited Traffic zu einem Pauschalpreis finden. Hier wird in der Regel pro GB abgerechnet, oder aber der Anschluss ist so schmalbandig, dass der ISP sagt "Auch wenn jemand die Leitung 24h am Tag, 7 Tage die Woche voll ausnützt, kann er nicht mehr Traffic erzeugen, als wir durch folgenden Pauschalbetrag ... abdecken können, ergo können wir ihm die Leitung pauschal überlassen und nicht pro GB abrechnen". D.h. jeder Dienstanbieter zahlt für all seinen Traffic, so oder so.


    -= Der Endkunde =-

    Wenn du morgen einen neuen privaten Internetanschluss haben willst, dann musst du mit irgend einem ISP einen Vertrag abschließen. Dieser ISP wird dir allen Traffic in Rechnung stellen, egal ob Up- oder Download. Wenn er eine Flatrate anbietet, dann ist das SEIN PROBLEM! Dann ist er der Meinung, dass er mit dieser Flatrate genug einnimmt, dass jeglicher von dir anfallende Traffic damit bezahlt ist bzw. dass der Gewinn bei Wenigsurfern den Verlust bei Vielsurfern ausgleichen wird. Wenn er mit dem Geld dann nicht hinkommt, dann muss er entweder per Traffic abrechnen oder eben den Preis der Flatrate erhöhen; auch das ist SEIN PROBLEM. Du als Endanwender hast für all deinen Traffic bezahlt, so oder so.


    -= Die ISPs =-

    Jeder ISP muss selber wieder auf die Dienste von Backbone Provider zurückgreifen, weil kein ISP hat wirklich selber ein weltumspannendes Netz, mit der er alleine jeden Teil des Internets erreichen kann ohne auf Fremddienste angewiesen zu sein. Höchstens dass sich zwei ISPs darauf einigen, dass sie Traffic direkt zwischen ihren Netzen austauschen, ohne dass eine der beiden Seiten dafür was zahlen muss (nennt sich "kostenloses Peering"). Die Backbone Provider stellen den ISPs wiederum allen entstehenden Traffic in Rechnung und zwar auch hier Traffic in beide Richtungen. Flatrates gibt es spätestens auf dieser Ebene praktisch gar nicht mehr, hier geht es immer um Traffic. D.h. aber auch jeder ISP hat bereits für all seinen Traffic bezahlt.


    -= Die Backbone Provider =-

    Die Backbone Provider sind selbst entweder auf die Dienste anderer Backbone Provider angewiesen, die ihnen auch wieder allen Traffic in beide Richtungen in Rechnung stellen, oder aber sie haben sich direkt mit einem anderen Backbone Provider darauf geeinigt ein kostenloses Peering zu betreiben (ich stell dir deinen Traffic über mein Netz nicht in Rechnung, wenn du mir auch meinen Traffic über dein Netz nicht in Rechnung stellst); was aber eine Vereinbarung ist, die nur diese beiden betrifft und mit der sie ja beide einverstanden waren (und die man auch bei Bedarf aufkündigen kann, diese Option sehen die Verträge in der Regel vor).


    -= Tier 1 Backbone Provider =-

    Ganz oben befinden sich Tier 1 Provider. Ein Tier 1 Provider ist ein Provider, der nicht auf andere Backbone Provider angewiesen ist. Solche Provider kommen selbst überall hin mit ihren eigenen Netz und machen dann vor Ort nur noch kostenloses Peering mit anderen Tier 1 Provider. D.h. ihnen entstehen keine Kosten (abgesehen von der Wartung und dem Ausbau ihres Netzes versteht sich, und das sind schon Kosten genug) und sie stellen allen anderen Anbietern unter ihnen (die also nicht selber Tier 1 Provider sind und kostenlos mit ihnen peeren) den Traffic in Rechnung, den diese durch ihr Netz leiten.


    -= Ein Paket geht auf die Reise =-

    Verfolgen wir mal ein Paket von Dient X (USA, Kalifornien) zu Telekom Handy Nutzer Y (Deutschland, Berlin).

    1. Dienst X sendet das Paket von seinem Server auf dem Weg.

    2. Das Paket verlässt das lokale Netz von Dienst X zu dessen ISP. Das darf es, weil dafür hat (oder wird) Dienst X den ISP bezahlen.

    3. Das Paket wandert vom ISP zu dessen einzigen Backbone Provider (BP-1), über den er allen Traffic laufen lässt; das nennt man einen "Upstream Provider". Dsa darf es, weil der ISP hat BP-1 dafür bezahlt oder wird BP-1 dafür bezahlen müssen.

    4. BP-1 hat ein großes Netz in den USA und transportiert das Paket damit von Kalifornien nach New York.

    5. BP-1 hat aber keine Transatlantikleitung, daher übergibt er in New York das Paket an einen anderen Backbone Provider, BP-2, der das Paket für ihn nach Amsterdam bringen soll. Diesen Dienst stellt BP-2 natürlich BP-1 in Rechnung. BP-2 ist hier ein sog. "Transit Proider", weil das Paket weder für BP-2 direkt noch für einen Kunden von BP-2 gedacht ist, BP-2 soll es nur durch sein Netz lassen.

    6. Das Paket landet in Amsterdam. Hier hat BP-1 aber wieder ein eigenes Netz und kann das Paket von Amsterdam kostenlos nach Frankfurt bringen (ist ja sein Netz und der ISP hat ja schon am Anfang für den Traffic bezahlt).

    7. In Frankfurt übergibt er das Paket an einem anderen Backbone Provider, BP-3, der direkt mit der Telekom kommuniziert, weil BP-1 selber keine Anbindung an das Telekomnetz hat. Wenn BP-3 mit der Telekom kostenloses Peering betreibt, dann wäre BP-3 ein Transit Provider und stellt das Paket nur BP-1 in Rechnung (als Transit Traffic). Wenn aber die Telekom selber BP-3 bezahlt, um dessen Netz zu nutzen, dann ist BP-3 ein Upstream Provider für BP-1 und für die Telekom. In dem Fall stellt BP-3 das Paket gleich doppelt in Rechnung. Einmal als Upload für BP-1 und einmal als Download für die Telekom. Das ist egal. Auf jeden Fall wird mindestens einer BP-3 für dieses Paket bezahlen.

    8. BP-3 gibt nun das Paket an die Telekom weiter, entweder muss die Telekom dafür bezahlen oder aber die Telekom hat kostenloses Peering mit BP-3 und keiner zahlt hier was.

    9. Jetzt leitet die Telekom das Paket von Frankfurt nach Berlin durch ihr eigenes Netz, dafür muss niemand zahlen.

    10. In Berlin leitet die Telekom das Paket in ihr Handynetz, um es dem Endnutzer zu zu stellen. Dieser hat einen Vertrag mit der Telekom und über diesen Vertrag wird ihm der Traffic dieses Paketes direkt in Rechnung gestellt (wenn nicht durch einen Flatrate gedeckt). Und diese Vertragskosten sollen ja nicht nur Traffic vom Handymast zum Handy, sondern natürlich auch Traffic durch das Telekomnetz abdecken, weil sonst könnte der Handynutzer ja gar nichts im Internet erreichen und kann den Vertrag gleich sein lassen. D.h. dieser Vertrag deckt nicht nur die Kosten von Punkt (10), sondern natürlich auch die von Punkt (9), weil das ist Teil des Dienstes, den die Telekom im Vertrag anbietet.

    FRAGE: Wo und zu welchen Zeitpunk hat das Paket Traffickosten verursacht, die nicht irgend jemanden direkt oder indirekt in Rechnung gestellt wurden?

    ANTWORT: Nirgends und zu keinem Zeitpunkt. Zu jedem Zeitpunkt musste jemand für den Traffic zahlen.

    Was die Telekom faktisch jetzt aber will ist, dass sie bei der Übergabe des Paketes von BP-3 an ihr Netz schaut wer der Absender ist, und wenn Dienst X ihnen nicht direkt XXX Mio auf ihr Konto vorher überwiesen hat, dann werfen sie das Paket weg oder transportieren es extra langsam durch ihr Netz und sagen, damit schaden sie ja wenn überhaupt nur Dienst X. Das ist aber FALSCH!

    Zum einen schaden sie damit primär mal ihren eigenen Kunden Y, weil dieser jetzt nicht auf Dienst X zugreifen kann oder der Dienst für ihn extrem langsam ist, während Vodaphone oder O2 Nutzer den Dienst deutlich schneller nutzen können. Der Kunde hat dafür bezahlt einen Zugang zum Internet zu bekommen, aber dieser Zugang wird ihn entweder teilweise verwehrt oder künstlich ausgebremst. Der Kunde ist damit erst einmal direkt wieder mal der Dumme... wie eigentlich immer bei der Telekom, die doch schon immer auf ihre Kunden gesch.... haben.

    Und wenn der Dienst X dumm genug ist auf diese Erpressung einzugehen, dann schaden sie damit den Kunden Y schon wieder, diesmal indirekt: Weil Dienst X jetzt doppelt für seinen eigentlich bereits bezahlten Traffic zahlen muss, nur damit die Telekom ihn freundlicher Weise ihn ihr Netz hinein lässt, dann entstehen dem Dienst X mehr Kosten. Wenn Dienst X kostenlos ist, dann wird er sein Angebot zurück fahren müssen, was heißt Kunde Y bekommt weniger Service als zuvor, denn irgendwo müssen die Kosten eingespart werden. Und wenn Dienst X kommerziell ist, dann werden sie die Mehrkosten auf die Kunden umlegen, d.h. Kunde Y muss jetzt mehr für den gleichen Service bezahlen, als zuvor. Auch hier, der Kunde bleibt der am Ende der A.....

    Ich frage mich, was passieren würde, wenn kommerzielle Dienstanbieter auf die Erpressung der Telekom eingehen, d.h. das zahlen, was die Telekom von ihnen fordert, und dann nur Telekom Kunden diese Mehrkosten in Rechnung stellt, während Kunden anderer Anbieter nach wie vor den alten Preis zahlen würden und auch jeden Kunden ausführlich erklärt, warum er als Telekom Kunde mehr zahlen muss.

    Wobei es zu hoffen gibt, dass sich die Telekom selber dabei in's Knie schießt. Wenn sie z.B. Google erpressen wollen und Google sagt "Wir zahlen höchstens wenn die Hölle zufriert" und die Telekom sagt "Gut, dann sind alle Google Dienste ab sofort nicht mehr aus dem Telekomnetz zu erreichen", wer dabei mehr verliert. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es Google ist. Die meisten Leute, die ich kenne, würden sofort jeglichen Vertrag mit der Telekom kündigen, egal was für einen, wenn die sie nicht mehr auf Google zugreifen lässt.

    /Mecki

  2. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: dergenervte 21.07.10 - 15:46

    [++] Super Beitrag.

  3. ++

    Autor: flasherle 21.07.10 - 15:55

    ++

  4. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: leser 21.07.10 - 16:00

    /mecki78 schrieb:

    > schießt. Wenn sie z.B. Google erpressen wollen und Google sagt "Wir zahlen
    > höchstens wenn die Hölle zufriert" und die Telekom sagt "Gut, dann sind
    > alle Google Dienste ab sofort nicht mehr aus dem Telekomnetz zu erreichen",
    > wer dabei mehr verliert. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es Google
    > ist. Die meisten Leute, die ich kenne, würden sofort jeglichen Vertrag mit
    > der Telekom kündigen, egal was für einen, wenn die sie nicht mehr auf
    > Google zugreifen lässt.

    genau hier liegt aber die Gefahr: Ein kleiner deutscher Anbieter ist vielleicht erpressbar für die Telekom, google aber vielleicht nicht.

    Im Endeffekt wäre das so, dass Anbieter, die im starken Wettbewerb stehen (ich würde z.B. einfach eine andere Suchmaschine nehmen) den Providern Geld bezahlen müssen während Anbieter mit ohnehin schon starker Marktstellung darauf vertrauen können, dass die Provider den Zugang zu ihren Diensten im eigenen Interesse auch kostenlos offenhalten.

  5. Re: ++ super Beitrag

    Autor: genab.de 21.07.10 - 16:04

    super Beitrag

  6. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: very good indeed 21.07.10 - 16:16

    Top Beitrag!

    Hier gibt es doch sicher einige Leute, die bei der Telekom arbeiten. Schickt dem René doch bitte mal den Link.

  7. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: /mecki78 21.07.10 - 16:18

    leser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Endeffekt wäre das so, dass Anbieter, die im starken Wettbewerb stehen
    > (ich würde z.B. einfach eine andere Suchmaschine nehmen) den Providern Geld
    > bezahlen müssen während Anbieter mit ohnehin schon starker Marktstellung
    > darauf vertrauen können, dass die Provider den Zugang zu ihren Diensten im
    > eigenen Interesse auch kostenlos offenhalten.

    Mit anderen Worten, die Telekom, würde die "Zwangslage" dieser Anbieter "auf jeden Fall erreichbar zu sein" ausnutzen, im Gegensatz zu dem Anbietern, die sagen "Ist doch uns egal, dann kommen eure Kunden halt nicht mehr auf unseren Service. Mal sehen wer dabei mehr verliert".

    Hmmm... da war doch was...

    ******

    § 138 BGB - Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

    (1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

    (2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der *ZWANGSLAGE*, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung *Vermögensvorteile* versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

    ****** und ******

    § 291 StGB - Wucher

    (1) Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermögen oder die erhebliche Willensschwäche eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten
    1. für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen,
    2. für die Gewährung eines Kredits,
    3. für eine sonstige Leistung oder
    4. für die Vermittlung einer der vorbezeichneten Leistungen

    Vermögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wirken mehrere Personen als Leistende, Vermittler oder in anderer Weise mit und ergibt sich dadurch ein auffälliges Mißverhältnis zwischen sämtlichen Vermögensvorteilen und sämtlichen Gegenleistungen, so gilt Satz 1 für jeden, der die Zwangslage oder sonstige Schwäche des anderen für sich oder einen Dritten zur Erzielung eines übermäßigen Vermögensvorteils ausnutzt.

    (2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    1. durch die Tat den anderen in wirtschaftliche Not bringt,
    2. die Tat gewerbsmäßig begeht,
    3. sich durch Wechsel wucherische Vermögensvorteile versprechen läßt.

    *****

    Ein bisschen weit hergeholt, ich weiß. Aber bei der Telekom könnte diese Forderung sogar einen kleinen Anbieter in finanzielle Not bringen (er muss die Telekom zahlen, damit er im Geschäft bleibt, auch wenn er es sich eigentlich gar nicht leisten kann) und die Telekom betreibt das ganze in der Tat "gewerbsmäßig" ;-)

    /Mecki

  8. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: hobel 21.07.10 - 16:19

    Ich wuerde vermuten das einer wie Google
    einen oder mehrere Beine in der Telekom hat.
    Google hat evtl Dark Fibre Leitungen zu den
    grossen Anbietern dieser Welt, und so wie
    ich das sehe ist diese Moeglichkeit NICHT
    in deinem Szenario.
    Es faellt auf das google sehr sehr "nah"
    ist, entweder MPLS oder wirklich fiber direkt an
    die grossen ISPs.
    Und dafuer will die Telekom evtl Geld,
    weil sie den Nutzen eher bei Google als bei sich
    sieht.
    Waere doch eine Moeglichkeit.

  9. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: hobel 21.07.10 - 16:30

    Du hast auch eine Zwangslage zu Essen,
    und bist Deinem Edeka auch nicht boese das er Geld von Dir nimmt, oder?

    Ich denke die Sache ist die:
    Google hat Muehe das Geld in die Saecke zu treten, dass sie mit
    dem Internet einnehmen. Man muss sich nur deren Zahlen anschauen.

    Die Telekom darf DSL aufs Dorf bringen mit Investitionen die sich in 10-20 Jahren evtl mal lohnen.

    Da fragt man sich von der Telekom evtl schon, wieso Google nicht
    an den Kosten beteiligt ist.

    Die Idee kann ich verstehen.

  10. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: komischmensch 21.07.10 - 16:47

    echt schoen erklaert (mieten die tier1s ihre backbone(ringe) nicht auch noch von den leitungscarriern - und sind daher auch interessiert, dass diese profitabel (ausgelastet sind) - und nicht jahrelang 2gbit ringe in .de quasi brach liegen, hihi.)

    und damit hier niemand 'vermuten muss' :)
    -> http://www.robtex.com/as/as15169.html#peer

    "Ein gut gemachtes Netzangebot ist am Ende auch kostenpflichtig"
    Stimmt so auch nicht ganz - auch ein schlecht gemachtes Netzangebot ist kostenpflichtig - wurde allerdings (wie oben genau erkleutert) - SCHON BEZAHLT.

  11. +++

    Autor: Blork 21.07.10 - 16:47

    Bester Beitrag, seit dem ich bei Golem bin.

    Eigentlich kann man so etwas von Golem selbst erwarten, oder?

  12. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: Azz 21.07.10 - 16:51

    hobel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast auch eine Zwangslage zu Essen,
    > und bist Deinem Edeka auch nicht boese das er Geld von Dir nimmt, oder?

    EDEKA hat aber kein Monopol auf Essen. Auch nicht auf einzelne Nahrungsmittel wie Schokolade oder Butter. Auch nicht auf einzelne Marken. Google (oder andere Anbieter) gibts aber nur einmal, und nur von dem Provider, den Du gerade benutzt. Man kann nicht einfach sagen "Wikipedia gibts bei der T-Com nicht? Dann werd ich halt noch Kunde bei Versatel. Da gibts zwar dann kein Spiegel.de, aber dafür kann ich ja dann noch Kunde bei 1&1 werden."


    > Ich denke die Sache ist die:
    > Google hat Muehe das Geld in die Saecke zu treten, dass sie mit
    > dem Internet einnehmen. Man muss sich nur deren Zahlen anschauen.

    > Die Telekom darf DSL aufs Dorf bringen mit Investitionen die sich > in 10-20 Jahren evtl mal lohnen.
    > Da fragt man sich von der Telekom evtl schon, wieso Google nicht
    > an den Kosten beteiligt ist.
    >
    > Die Idee kann ich verstehen.

    Ich nicht. Google hat bereits alle Kosten die sie verursachen bezahlt, siehe andere Threads.
    Und mein Chef scheffelt auch Geld ohne Ende. Sogar z.T. mit meiner Arbeitskraft! Warum beteiligt der sich nicht an meinen Kosten? Ich könnte ein neues Auto gut gebrauchen! Unverschämtheit, mir nur ein Gehalt zu zahlen! Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

  13. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: hobel 21.07.10 - 17:03

    Azz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hobel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast auch eine Zwangslage zu Essen,
    > > und bist Deinem Edeka auch nicht boese das er Geld von Dir nimmt, oder?
    >
    > EDEKA hat aber kein Monopol auf Essen. Auch nicht auf einzelne
    > Nahrungsmittel wie Schokolade oder Butter. Auch nicht auf einzelne Marken.
    > Google (oder andere Anbieter) gibts aber nur einmal, und nur von dem
    > Provider, den Du gerade benutzt. Man kann nicht einfach sagen "Wikipedia
    > gibts bei der T-Com nicht? Dann werd ich halt noch Kunde bei Versatel. Da
    > gibts zwar dann kein Spiegel.de, aber dafür kann ich ja dann noch Kunde bei
    > 1&1 werden."
    >

    Google gibts nur einmal, genau.
    Die verdienen ein Saugeld.
    Und beteiligen sich nicht an den Kosten, die die Provider haben,
    oder nicht ausreichend, nach Meinung der Telekom.



    >
    > > Ich denke die Sache ist die:
    > > Google hat Muehe das Geld in die Saecke zu treten, dass sie mit
    > > dem Internet einnehmen. Man muss sich nur deren Zahlen anschauen.
    >
    > > Die Telekom darf DSL aufs Dorf bringen mit Investitionen die sich > in
    > 10-20 Jahren evtl mal lohnen.
    > > Da fragt man sich von der Telekom evtl schon, wieso Google nicht
    > > an den Kosten beteiligt ist.
    > >
    > > Die Idee kann ich verstehen.
    >
    > Ich nicht. Google hat bereits alle Kosten die sie verursachen bezahlt,
    > siehe andere Threads.

    Nein. Sie haben NULL investiert, und die Tkom muss gesetzlich ausbauen. Und google hat neue Kunden am Ende des Tages, und verdient noch mehr Geld.


    > Und mein Chef scheffelt auch Geld ohne Ende. Sogar z.T. mit meiner
    > Arbeitskraft! Warum beteiligt der sich nicht an meinen Kosten? Ich könnte
    > ein neues Auto gut gebrauchen! Unverschämtheit, mir nur ein Gehalt zu
    > zahlen! Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

    Er zahlt alle Deine Kostem, ausser Du hast noch nen Job.


    Das ist die selbe Frage wie beim Kabelfernsehen.
    Wir haben einen Verbraucher, der zahlt.
    Wir haben einen Netzbetreiber, der kassiert.
    Und wir haben einen Fernsehsender, der Verdient Geld damit
    das der Verbraucher schaut (ob der zahlt ist ihm egal!)
    weil er Werbung an 4. verkauft.
    Aber er zahlt auch dem Kabelanbieter dafuer das er den Inhalt
    dahin bringt wo er hinsoll.

    Der Kabelanbieter sagt: Du willst zum Kunden, also zahlst Du.
    Der Fernsehsender sagt: Du willst das Geld vom Kunden, also brauchst Du unseren Inhalt damit er dich bezahlt, also zahlen wir nicht.

    Beim Satelitten ist es noch klarer: Der Betreiber kriegt kein Geld vom Kunden, sondern nur vom Sender.

    Und man fragt sich: wo ist der Unterschied zwischen Kabelanschluss und INternetanschluss?
    Wieso sollte der Netzanbieter nicht versuchen von beiden zu
    kassieren, wenn er sieht das sich der Anbieter des Inhaltes
    mit Hilfe seiner Infrastruktur dumm und daemlich verdient?

    Natuerlich brauchen sich beide gegenseitig, und am Ende
    gibts nen Kompromiss.

    Sp wie zwischen Dir und Deinem Chef.
    Er sagt "du willst doch arbeit, sei froh wenn ich sie dir gebe"
    und du sagst "du willst deine arbeit doch erledigt haben, sei froh wenn ich sie so billig mache".
    Und am Ende einigt man sich auf ein Gehalt.

    So ist das Leben.

  14. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: Jeem 21.07.10 - 17:08

    hobel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke die Sache ist die:
    > Google hat Muehe das Geld in die Saecke zu treten, dass sie mit
    > dem Internet einnehmen. Man muss sich nur deren Zahlen anschauen.
    >
    > Die Telekom darf DSL aufs Dorf bringen mit Investitionen die sich in 10-20
    > Jahren evtl mal lohnen.
    >
    > Da fragt man sich von der Telekom evtl schon, wieso Google nicht
    > an den Kosten beteiligt ist.
    >
    > Die Idee kann ich verstehen.

    Und ich denke, wenn dem wirklich so wäre, dann ist es doch erstaunlich, das die Telekom immer just dann in solchen kleinen Gemeinden aufschlägt, wenn ein Mitbewerber anfängt, sie zu erschließen. Wenn es da wirklich um Geld ginge, dann würden die die Gemeinden schön unter sich aufteilen und nicht in Gemeinden anfangen, in denen es bereits klar ist, das Mitbewerber Leitungen legen.

  15. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: deppmensch 21.07.10 - 17:09

    @hobel kannste mal bitte aufhoeren deinen unqualifizierten, nicht technischen, geschweige denn belegbaren quatsch raus zu haun.

    ich wollte mir den thread grade 'ausdrucken und einrahmen' :)

  16. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: Azz 21.07.10 - 17:38

    hobel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Google gibts nur einmal, genau.
    > Die verdienen ein Saugeld.
    > Und beteiligen sich nicht an den Kosten, die die Provider haben,
    > oder nicht ausreichend, nach Meinung der Telekom.

    Warum sollten Sie auch? Ferrero beteiligt sich auch nicht an den Kosten von Microsoft.


    > Nein. Sie haben NULL investiert, und die Tkom muss gesetzlich ausbauen. Und
    > google hat neue Kunden am Ende des Tages, und verdient noch mehr Geld.

    Die Serverfarm und die Internetanbindung sammt Traffic gibts also gratis? Wo muss ich unterschreiben? Ich hab genug gemeinnützige Ideen um ein paar 10GEs vollzumachen.

    Vielleicht erzähl ich Dir was neues, aber: Es ist seit Jahrtausenden so üblich, dass jeder seine _eigenen_ Kosten bezahlt.

    Google verursacht durch das Anbieten von Diensten viel Traffic. Dafür zahlen sie an ihre Upstreamprovider (die ihrerseits auch wieder an andere Netzbetreiber zahlen oder mit ihnen kostenlos peeren). Geschäft erledigt. Niemand hat einen Verlust gemacht. Im Gegenteil.

    Der T-Com entsteht durch ihre Kunden viel Traffic. Dafür zahlen diese an die T-Com (die ihrerseits auch wieder an andere Netzbetreiber zahlen oder mit ihnen kostenlos peeren). Geschäft erledigt. Niemand hat einen Verlust gemacht. Im Gegenteil.



    > Er zahlt alle Deine Kostem, ausser Du hast noch nen Job.

    Und Google zahlt auch alle Kosten die _ihnen_ durch _ihre_ Dienste entstehen.



    > Und man fragt sich: wo ist der Unterschied zwischen Kabelanschluss und
    > INternetanschluss?

    Dein Ernst?

    > Wieso sollte der Netzanbieter nicht versuchen von beiden zu
    > kassieren, wenn er sieht das sich der Anbieter des Inhaltes
    > mit Hilfe seiner Infrastruktur dumm und daemlich verdient?

    Zwischen Inhalteanbietern, Netzbetreibern und Endkunden wird bereits massig Geld hin und hergeschoben. Und zwar ganz fair, centgenau, nach den üblichen Prinzipien des freien Marktes. NIEMAND wird in dieser Geldkette irgendwo irgendwie übervorteilt!

    Zahlst Du auch nochmal extra direkt an Meica, obwohl Du die Würstchen ja schon im Supermarkt bezahlt hast, und der Supermarkt wiederum den Großhändler bezahlt hat, der wiederrum Meica bezahlt hat?

  17. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: nurmalsoeingedanke 21.07.10 - 19:18

    Andersherum gefragt:
    Wer würde der Telekom denn die Flatrates bezahlen wenn es kein Google,Youtube,FB usw. gäbe? Wegen der T-Home Startseite kauft keiner eine Flat...

    Wieso bezahlt die Telekom nicht Geld an Google? Immerhin nutzt die Telekom diese kostenlosen Angebote indirekt aus um Kunden zu gewinnen!

  18. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: HAL9OOO 21.07.10 - 19:45

    hobel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Google gibts nur einmal, genau.
    > Die verdienen ein Saugeld.
    > Und beteiligen sich nicht an den Kosten, die die Provider haben,
    > oder nicht ausreichend, nach Meinung der Telekom.
    > [...]

    Google benutzt die Provider nur für die letzte Meile und dafür werden die Provider von den Kunden bezahlt. Ansonsten hat Google auf allen Kontinenten eine eigene Netzwerk Infrastruktur, sprich die benutzen gar nicht die Infrastruktur der Provider. Das sollte vielleicht mal jemand Herrn Oberschlau sagen, dann würde er sich auch nicht so lächerlich machen.

    MfG =HAL-9000=

  19. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: hobel 22.07.10 - 11:22

    Azz schrieb:

    > > Er zahlt alle Deine Kostem, ausser Du hast noch nen Job.
    >
    > Und Google zahlt auch alle Kosten die _ihnen_ durch _ihre_ Dienste
    > entstehen.

    Das ist richtig, aber sie machen im Verhaeltnis zu
    dem der es ueberhaupt erst ermoeglicht das Google
    Geld verdient mehr Profit - und da fragt sich der
    der es moeglich macht eben, ob das so wohl in Ordnung ist.
    Legitim.

    >
    >
    > > Und man fragt sich: wo ist der Unterschied zwischen Kabelanschluss und
    > > INternetanschluss?
    >
    > Dein Ernst?

    Natuerlich.
    Nenn mir einen Punkt wo Du einen Unterschied siehst.

    Einer hat Infrastruktur, einer hat Content, und der Endkunde
    will den Content, aber eigentlich nicht die Infrastruktur.
    Wie er an dem Content kommt ist im Wurscht.
    Der Infrastrukturanbieter traegt die Kosten fuer die Infrastruktur.

    Wo ist der Unterschied?
    Am Ende muessen sich Content Anbieter und Infrastruktur
    Besitzer auf eine Kostenverteilung einigen, und auf eine
    Verteilung der Einnnahmen.
    Der Content Anbieter will einen gesunden Infrastrukturanbieter.
    Wenn der seine Investitionen nicht stemmen kann ist beiden
    nicht geholfen.


    >
    > > Wieso sollte der Netzanbieter nicht versuchen von beiden zu
    > > kassieren, wenn er sieht das sich der Anbieter des Inhaltes
    > > mit Hilfe seiner Infrastruktur dumm und daemlich verdient?
    >
    > Zwischen Inhalteanbietern, Netzbetreibern und Endkunden wird bereits massig
    > Geld hin und hergeschoben. Und zwar ganz fair, centgenau, nach den üblichen
    > Prinzipien des freien Marktes. NIEMAND wird in dieser Geldkette irgendwo
    > irgendwie übervorteilt!

    Da sist Deine Sicht.
    Es shceint aber bei der Telekom einen zu geben der die Zahlen
    kennt der das anders sieht.

    Und falls er sich mit Google auf irgendeine Zahlung einigt hattest Du unrecht.
    Na sowas.


    >
    > Zahlst Du auch nochmal extra direkt an Meica, obwohl Du die Würstchen ja
    > schon im Supermarkt bezahlt hast, und der Supermarkt wiederum den
    > Großhändler bezahlt hat, der wiederrum Meica bezahlt hat?

    Nein, das Beispiel ist auch falsch!
    Denn das wuerde heissen das Tkom Google etwas fuer den Content bezahlt! Tun sie aber nicht. Und warum?
    Weil Google sein Geld auch nicht von Dir direkt bekommt,
    sondern von Firmen die glauben das Du die Google Ads anschaust!

    Die Telekom ist nicht der Haendler!!!
    Die Telekom ist der Spediteur der das Wuerstchen von Meica
    zum Haendler faehrt, oder vom Haendler zu Dir.

    Deswegen, weil google Werbefinaziert ist und nicht das Geld von Dir als Endkunden bekommt ist die KabelTV Analogie die bessere
    als irgendeine Haendler-Kunden Beziehung.

    Google bekommt kein Geld von Dir, sondern von einem Dritten.
    Und die Telekom sagt, wir ermoeglichen Google von Dritten
    mit denen weder wir noch unser Endkunde eine Beziehzung haben Geld zu verdienen.
    Ohne uns wuerden Sie das Geld nicht verdienen.
    Also wollen wir was ab.
    So schwer ist das doch nicht zu verstehen...

    Natuerlich argumentiert Google "aber ohne uns wuerdet ihr keine
    Kunden haben". Und damit haben sie natuerlich recht.
    Aber das heisst nur das es eine beiderseitige Abhaengigkeit gibt,
    und das man zu einem Kompromiss finden wird.

  20. Re: Weiß der Mann eigentlich wie das Internet funktioniert?

    Autor: hobel 22.07.10 - 11:27

    nurmalsoeingedanke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andersherum gefragt:
    > Wer würde der Telekom denn die Flatrates bezahlen wenn es kein
    > Google,Youtube,FB usw. gäbe? Wegen der T-Home Startseite kauft keiner eine
    > Flat...
    >
    > Wieso bezahlt die Telekom nicht Geld an Google? Immerhin nutzt die Telekom
    > diese kostenlosen Angebote indirekt aus um Kunden zu gewinnen!


    Du hast das Google Geschaeftsmodell nicht verstanden.
    Google bietet keinen kostenlosen Dienst an weil sie so nett sind,
    sondern weil sie massiv Kohle mit Werbung machen,
    die der Endkunde eigentlich gar nicht will.

    Es geht am Ende des Tages darum, ob derjenige der dem Content
    transportiert was vom Kuchen abkriegt den der Content abwirft.
    Und das Steuck das bei Google landet ist numal gross... dass
    das bei der Telekom landet ist klein.

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