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Also will Vodafone keinen Ausbau? Oder was will man mitteilen?

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  1. Also will Vodafone keinen Ausbau? Oder was will man mitteilen?

    Autor: TodesBrote 24.09.21 - 03:49

    Ich kann verstehen das es Vodafone natürlich nicht gefällt das die Telekom mit EWE gemeinsame Sache macht, aber das hat die auch eigentlich nicht zu interessieren.
    Wenn man tatsächlich dort konkurrieren will, sollte man in den betroffene Gebieten vielleicht selber schleunigst ausbauen. Ich dachte so funktioniert der Markt, oder betreiben wir eine seltsame Art der Planwirtschaft?

    > Die Kooperation in der jetzigen Form bremse den
    > Glasfaserausbau im Nordwesten aus, anstatt ihn zu
    > beschleunigen.

    Das muss man mir jetzt Mal darlegen. Man verhindert doppelten Ausbau, und kann letztlich, zumindest in der Theorie, somit mehr Orte in kürzerer Zeit ausbauen. Inwiefern geht das langsamer? Es ist allerhöchstens effizienter

    > Sie vergrößere die Marktmacht der Beteiligten, verringert
    > den Wettbewerbsdruck auf die Telekom und schrecke
    > Dritte von Investitionen in den Gebieten ab.

    Und würde Vodafone dort ausbauen würde es die Marktmacht von VF vergrößern, den Wettbewerbsdruck verringern und andere von Investitionen abhalten, weil es sich schlicht nicht lohnen würde.
    Die Folgen sind für alle gleich, nicht nur dort, das ist keine neue Erkenntnis und auch irgendwo ein wenig der Sinn des ganzen. Deshalb ist es ja auch ein Wettbewerb. Wenn jetzt Kleinbetreiber XY sagt dass es zwei Orte mit FTTH ausbaut, dann lohnt sich das ganze auch für die großen eher weniger da nochmal drüberzubauen. Weil man eben kein Alleinstellungsmerkmal mehr hat - zumal: Vorvertrag mit Vertragsbindung.

    > Vor allem die marktbeherrschende Stellung der Telekom auf
    > den Vorleistungsmärkten werde damit ausgebaut.

    Und VFs Netz ist was genau? Kein Monopol? Klar, wer nicht gesetzlich Vorleistungsprodukte anbieten muss, der kann sich über sowas auch auf anderem Niveau beschweren.

    > "Zudem verlangsamt die Kooperation insbesondere den
    > Netzausbau
    > in ländlichen Regionen, da EWE hier einen Schwerpunkt
    > gesetzt hatte, das gemeinsame Unternehmen sich aber
    > stärker auf Städte konzentriert", erklärte Petendorf.

    Klar, EWE hat mit Sicherheit nichts besseres zu tun als ihre ganze Planung und Anträge etc. Über den Haufen zu werfen und nie wieder den ländlichen Bereich zu bedienen. Man hat scheinbar nur Angst das man VF in den Städten zuvorkommt. Es hält niemand VF davon ab in eben jenen ländlichen Bereichen selbst Projekte zu starten. Es dürfte ja dann nach deren Logik ein konkurrenzloses Geschäft werden.


    Mir geht dieses ständige sich gegenseitig Steine in den Weg legen allmählich auf den Keks, egal von wem gegen wen. Mir ist jedes Projekt Recht solange das Ergebnis und vor allem die Zeit letztlich stimmt.

    Deutschland: Brücke gesperrt weil baufällig, Reparatur nicht möglich wegen Denkmalschutz. Ein Hoch auf unsere Vorschriften.

  2. Re: Also will Vodafone keinen Ausbau? Oder was will man mitteilen?

    Autor: Knuspermaus 24.09.21 - 04:57

    In den Bereichen wo die Delle'gomm nur 56k Analog bzw. 64k DSL verlegt hat, sind Mobilfunkanbieter am Start.
    Vodafonis (z.B. Giga Cube) hat in unserer Gegend sehr sehr viele LTE-Kunden, die fallen dann weg, sobald die Glasfaser leuchtet und die Mobilfunk Verträge gekündigt werden.
    Sagen wir, 35¤/Monat, (in meinem Umfeld) 200 Kunden, sind 7000 Glocken, die in der Kasse klingeln, die dann der Vodafonis von der Glasfaser abtrünnig gemacht werden würden.
    Ich hänge via Richtfunkantenne (wichtig für die Korintenkacker, es sind zwei Antennen, Rx/Tx) mit einer Flatrate an einem E-Netz Mast.

    (viele ältere Links sind mittels Leerzeichen deaktiviert, da ich bis vor kurzem noch keine Posten durfte)
    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung. Nicht immer gebe ich dem Leser genehme Quellen an.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.21 05:03 durch Knuspermaus.

  3. Re: Also will Vodafone keinen Ausbau? Oder was will man mitteilen?

    Autor: Faksimile 24.09.21 - 07:01

    TodesBrote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann verstehen das es Vodafone natürlich nicht gefällt das die Telekom
    > mit EWE gemeinsame Sache macht, aber das hat die auch eigentlich nicht zu
    > interessieren.
    > Wenn man tatsächlich dort konkurrieren will, sollte man in den betroffene
    > Gebieten vielleicht selber schleunigst ausbauen. Ich dachte so funktioniert
    > der Markt, oder betreiben wir eine seltsame Art der Planwirtschaft?
    >
    > > Die Kooperation in der jetzigen Form bremse den
    > > Glasfaserausbau im Nordwesten aus, anstatt ihn zu
    > > beschleunigen.
    >
    > Das muss man mir jetzt Mal darlegen. Man verhindert doppelten Ausbau, und
    > kann letztlich, zumindest in der Theorie, somit mehr Orte in kürzerer Zeit
    > ausbauen. Inwiefern geht das langsamer? Es ist allerhöchstens effizienter
    >
    Dazu gehört ein Plan und Planung => Planwirtschaft !
    Was für Infrastruktur ja nicht grundlegend verkehrt ist.

    > > Sie vergrößere die Marktmacht der Beteiligten, verringert
    > > den Wettbewerbsdruck auf die Telekom und schrecke
    > > Dritte von Investitionen in den Gebieten ab.
    >
    > Und würde Vodafone dort ausbauen würde es die Marktmacht von VF vergrößern,
    > den Wettbewerbsdruck verringern und andere von Investitionen abhalten, weil
    > es sich schlicht nicht lohnen würde.
    > Die Folgen sind für alle gleich, nicht nur dort, das ist keine neue
    > Erkenntnis und auch irgendwo ein wenig der Sinn des ganzen. Deshalb ist es
    > ja auch ein Wettbewerb. Wenn jetzt Kleinbetreiber XY sagt dass es zwei Orte
    > mit FTTH ausbaut, dann lohnt sich das ganze auch für die großen eher
    > weniger da nochmal drüberzubauen. Weil man eben kein Alleinstellungsmerkmal
    > mehr hat - zumal: Vorvertrag mit Vertragsbindung.
    >
    Selbst dort, wo VF oder aufgekaufte Unternehmen (UM) Glasfaser Hausanschlüsse errichtet haben, kommt eben kein IP, sondern DOCSIS ...

    > > Vor allem die marktbeherrschende Stellung der Telekom auf
    > > den Vorleistungsmärkten werde damit ausgebaut.
    >
    > Und VFs Netz ist was genau? Kein Monopol?

    Was sie ja hauptsächlich durch die Post (Errichter) bekommen haben.
    Ob direkt oder indirekt ist erst einmal nebensächlich.

    > Klar, wer nicht gesetzlich
    > Vorleistungsprodukte anbieten muss, der kann sich über sowas auch auf
    > anderem Niveau beschweren.
    >

    > > "Zudem verlangsamt die Kooperation insbesondere den
    > > Netzausbau
    > > in ländlichen Regionen, da EWE hier einen Schwerpunkt
    > > gesetzt hatte, das gemeinsame Unternehmen sich aber
    > > stärker auf Städte konzentriert", erklärte Petendorf.
    >
    > Klar, EWE hat mit Sicherheit nichts besseres zu tun als ihre ganze Planung
    > und Anträge etc. Über den Haufen zu werfen und nie wieder den ländlichen
    > Bereich zu bedienen. Man hat scheinbar nur Angst das man VF in den Städten
    > zuvorkommt. Es hält niemand VF davon ab in eben jenen ländlichen Bereichen
    > selbst Projekte zu starten. Es dürfte ja dann nach deren Logik ein
    > konkurrenzloses Geschäft werden.
    >
    > Mir geht dieses ständige sich gegenseitig Steine in den Weg legen
    > allmählich auf den Keks, egal von wem gegen wen. Mir ist jedes Projekt
    > Recht solange das Ergebnis und vor allem die Zeit letztlich stimmt.

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