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  1. Nummern

    Autor: fabiwanne 13.01.22 - 13:36

    Sprachen leben von ihren Synonymen und unterschiedlichen Zusammensetzungen oder Formulierungen für das selbe. ********
    "Den Dank, begehre ich nicht." (Schiller, Handschuh) ist etwas anderes als "Ich begehre keinen Dank".
    Das geht selbstverständlich so weit, das selbst Programmiersprachen das heben. Und zwar nicht nur für Menschen. If else Konstrukte werden vom gcc anders optimiert als switch case. Obwohl das gcc durchaus in der Lage ist die Gleichheit zu erkennen. Asembler haben für größere Effizienz oft DJNZ oder ähnliche Statements Selbst die absichtlich klein gehaltene PowerPC-Architektur, die nie für Menschenlesbarkeit gemacht wurde, hat dieses eigentlich unnötige Statement.
    Wenn Sachen eindeutig sein müssen, verwendet man Nummern. Bibliotheken und Supermärkte haben das schon vor 50 Jahren kapiert. Das mag etwas unbequem sein. Aber wer den Leuten mit Wörtern vorgaukelt dass sie eine richtige Sprache die keine Vergleichbarkeit zulässt (Siehe Satz von Rice) zu nutzen aber hinten rum ein primitives System mit Eindeutigkeit haben will, macht das nicht einfacher. 1245564 ist einfacher auswendig gelernt als ob das jetzt "DIN ISO 1235" Schraube, "DIN 1235 Schraube", Schraube "DIN ISO 1234", "die Schraube nach DIN ISO 1235" oder 3mm Schraube heißt, und ob man sich gerade mit offiziellem Wortschatz unterhält oder einfach reden darf, wie einem der Mund gewachsen Phrasen aus dem echten Leben zu verwenden an die aber super Special absurdanforderungen zu stellen stiftet nur Verwirrung ohne Vorteile.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.22 13:49 durch ap (Golem.de).

  2. Re: Nummern

    Autor: -eichi- 13.01.22 - 13:52

    Nummern sind schon mal gut.
    Aber ich muss mich immer über die verschiedensten Artikelnummer aufregen der eine Kunde vergibt 123456789 der nächste 12-345-678-9 oder 123.456.789 (mein persönliches Highlight wenn das Bauteil Bezeichnungen sind und so als Dateinamen verwendet werden)

  3. Re: Nummern

    Autor: pool 13.01.22 - 14:11

    > 1245564 ist einfacher auswendig gelernt

    Da hab ich mit 2397584 eine 3449003 gemacht und dann ist er auf sein 902342 nicht mehr klar gekommen! Hahaha.


    Beep Boop. Ich bin kein Bot und möchte bitte Benennungen aus Buchstaben benutzen.

  4. Re: Nummern

    Autor: PaBa 13.01.22 - 15:29

    Nummern helfen Dir nicht weiter, die kann es für den gleichen Artikl ebenfalls mehrfach geben.

    Stammdaten sind immer ein Sch... Problem.
    Es fängt schon mit Handels und Rohwaren an.
    Es kann sein, dass das gleiche Produkt mal für den Weiterverkauf und mal für die Produktion gedacht ist. Weizen z.B. kann mal als Produkt gehandelt werden, kann mal ins Futter und mal zu Mehr verarbeitet werden. Bist du in in einem Agrarzentrum kann es sein, dass dieses Produkt mehrere Nummern hat. Weil so gewachsen, oder weil man sich so Bestände sichern möchte, höhere Werschöpfung hat einen höheren Deckungsbeitrag.

    Dann kann es sein, dass man fusioniert hat, und die Stammdaten nie vernünftig zusammengefasst hat. Da hat ein Teil die 0815 in Unternehmensteil A und die 4711 in Unternehmensteil B. Schon hast Du das gleiche Teil unter 2 Nummern im Zentrallager.

    Bei großen Unternehmen kommen noch unterschiedliche ERP dazu, Dann hat ERP 1 einen anderen Nummernkreis als ERP 2. Schon hat man wieder mehrere Artikelnummern für das gleiche Produkt.

    Abhilfe ist möglich.
    Bestellung nach Categories.
    Gibt es Einkäufer ja Categorie, dann fällt dem vielleicht auf, dass das gleiche Teil mit mehreren Artikelnummern gepflegt ist. Dann kann man es bereinigen, oder in einem guten ERP miteinander verknüpfen z.B. als Alternativartikel. Dann werden bei der Suche nach 0815 sofort Bestände von 4711 mit angezeigt.

    Mann könnte Mitarbeiter BANFen lassen. Mitarbeiter bestellt seine Artikelnummer beim Einkauf, der Einkauf gibt die Bestellung frei, so hat man zwar mehrere Artikelnummern nebeneinander, aber der Mitarbeiter bekommt, was er bestellt hat.

    Dann kann man auf eigene Artikelnummern verzichten, und sofort die Artikelnummern des Herstellers / Lieferanten verwenden. Führt zu einer gewissen Abhängigkeit, spart aber viel Aufwand.

    Und dann gibt es noch viele Möglichkeiten, die einem Kanban mit bringt. Was spricht denn gegen Bestellkarten mit Bezeichnung, Artikelnummer und Foto des Artikels?

    Das Problem aus dem Eingang des Artikels hätte aber früher an anderer Stelle auffallen müssen.
    Der Einkäufer überprüft doch den Bestand, bevor er bestellt. Im Zweifel gibt es sogar Prognosen über den Verbrauch. Wenn Der Bestand eigentlich überquillt, dann bestellt er nicht neu, sondern fragt beim Besteller nach, was denn mit dem Bestand auf Lagerplatz XYZ ist, und warum neu bestellt werden soll. Spätestens bei der Eingangskommissionierung hätte auffallen müssen, dass zu viel Bestand ist, und der Kommissionierer hätte sich beim Einkäufer gemeldet und dieser hätte dann den Bezug zur Bestellung ziehen müssen.

    Am Ende hilft nur miteinander reden.

  5. Re: Nummern

    Autor: chefin 13.01.22 - 16:15

    fabiwanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sprachen leben von ihren Synonymen und unterschiedlichen Zusammensetzungen
    > oder Formulierungen für das selbe. ********
    > "Den Dank, begehre ich nicht." (Schiller, Handschuh) ist etwas anderes als
    > "Ich begehre keinen Dank".
    > Das geht selbstverständlich so weit, das selbst Programmiersprachen das
    > heben. Und zwar nicht nur für Menschen. If else Konstrukte werden vom gcc
    > anders optimiert als switch case. Obwohl das gcc durchaus in der Lage ist
    > die Gleichheit zu erkennen. Asembler haben für größere Effizienz oft DJNZ
    > oder ähnliche Statements Selbst die absichtlich klein gehaltene
    > PowerPC-Architektur, die nie für Menschenlesbarkeit gemacht wurde, hat
    > dieses eigentlich unnötige Statement.
    > Wenn Sachen eindeutig sein müssen, verwendet man Nummern. Bibliotheken und
    > Supermärkte haben das schon vor 50 Jahren kapiert. Das mag etwas unbequem
    > sein. Aber wer den Leuten mit Wörtern vorgaukelt dass sie eine richtige
    > Sprache die keine Vergleichbarkeit zulässt (Siehe Satz von Rice) zu nutzen
    > aber hinten rum ein primitives System mit Eindeutigkeit haben will, macht
    > das nicht einfacher. 1245564 ist einfacher auswendig gelernt als ob das
    > jetzt "DIN ISO 1235" Schraube, "DIN 1235 Schraube", Schraube "DIN ISO
    > 1234", "die Schraube nach DIN ISO 1235" oder 3mm Schraube heißt, und ob
    > man sich gerade mit offiziellem Wortschatz unterhält oder einfach reden
    > darf, wie einem der Mund gewachsen Phrasen aus dem echten Leben zu
    > verwenden an die aber super Special absurdanforderungen zu stellen stiftet
    > nur Verwirrung ohne Vorteile.

    Du benutzt aber immer noch Schraube M10 statt der Nummer im Sprachgebrauch. 10er Schraube 40 Lang. Und nun musst die dazu passende Nummer finden.

    Was du da vorschlägst würde ungefähr so sein, als würdest du DNS-Server abschaffen. Dann erledigt sich das leidige Gestreite über Domainnamen. Stattdessen adressierst du alles via IP. Suchst aber noch immer die Webseite von Nestle statt das du eine IP benennst.

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