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1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

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  1. 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: yahbluez 16.08.21 - 08:09

    Das ist soviel wie ein Ort mit 20.000 Menschen im Jahr braucht.

    Die Behauptungen 100 Tausende seien entsetzt ist eine unbegründete Behauptung und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit frei erfunden also eine Lüge.

    Die Behauptung Berlin oder ganz Brandenburg oder auch nur einer Gegend in Brandenburg ginge das Wasser aus wegen eines lächerlichen zusätzlichen Verbrauchs ist ebenso eine Lüge.

    Was soll man angesichts so dummer Lügen anderes tun als den Narren der so eine Lüge glaubt auszulachen?

    1,4 Millionen m³ im Jahr ist eine völlig unbedeutende Menge.

    Kosten für das Wasser: 2 Millionen Euro im Jahr
    Kosten für das Abwasser: 4 Millionen Euro im Jahr

  2. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: KingFleaswallow 16.08.21 - 08:32

    Ich hab nur dran gedacht wie es manche Sommer ist, wo alles voller Dürren ist, da sind ein paar m³ Liter Wasser aber schon ein bisschen was. Aber ja, die Rechnung zeigt wie unsinnig es ist. Schon ohne die Zahlen hab ich mitlachen müssen, weil Wasser war nie unser Problem :)

  3. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: mj 16.08.21 - 08:50

    yahbluez schrieb:
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    > Das ist soviel wie ein Ort mit 20.000 Menschen im Jahr braucht.
    >
    woher kommen die zahlen ?

    sagt 125l
    das wären bei 20k einwohner kein million m³
    auch habe ich viel mit einen wasserverband zu tun der täglich um die 1000m³ bei ca 7500 EW verkauft, was dann eben 133l und recht nah bei besagten 125 l

    du hingegen kommst bei 1,4millionen m³/20.000 EW auf einen tagesverbrauch von 191l je einwohner und tag
    also mehr als 50% über den durchschnitt

  4. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: Kawim 16.08.21 - 09:16

    mj schrieb:
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    > yahbluez schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist soviel wie ein Ort mit 20.000 Menschen im Jahr braucht.
    > >
    > woher kommen die zahlen ?
    >
    > sagt 125l
    > das wären bei 20k einwohner kein million m³
    > auch habe ich viel mit einen wasserverband zu tun der täglich um die 1000m³
    > bei ca 7500 EW verkauft, was dann eben 133l und recht nah bei besagten 125
    > l
    >
    > du hingegen kommst bei 1,4millionen m³/20.000 EW auf einen tagesverbrauch
    > von 191l je einwohner und tag
    > also mehr als 50% über den durchschnitt

    Offenbar denkt ja jeder verbrauchtes Wasser wäre plötzlich weg. Es kommt im Abfluss wieder raus und sofern es wieder sauber in die Natur geleitet wird ist das grundstzlich erstmal überhaupt kein Problem.

  5. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: mj 16.08.21 - 09:22

    die frage ist ja was tesla mit dem wasser macht.
    geht es im kühlturm weg oder wird es geklärt und wieder eingeleitet.
    bei ersteren ist es in der gegend erstmal weg.
    bei zweiteren braucht es doch ne ganze weile bevor es unten ist.

    trotz teils recht intensiven regenfällen ist im garten nach einen spartenstich trockner boden...

  6. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: Jalousie 16.08.21 - 10:17

    Der Oberboden im Garten wird aber auch nicht feuchter, wenn der Grundwasserspiegel höher ist. ;-) Außer er liegt sehr hoch.

  7. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: mj 16.08.21 - 10:23

    ist nen argument aber ichmeinte damit das, dass wasser auch nicht weiter runtersickert....

    aktuell ist wohl der grundwaserspiegel noch im normalen bereich

  8. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: Megusta 16.08.21 - 11:50

    Kawim schrieb:
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    > mj schrieb:
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    > > yahbluez schrieb:
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    > > > Das ist soviel wie ein Ort mit 20.000 Menschen im Jahr braucht.
    > > >
    > > woher kommen die zahlen ?
    > >
    > > sagt 125l
    > > das wären bei 20k einwohner kein million m³
    > > auch habe ich viel mit einen wasserverband zu tun der täglich um die
    > 1000m³
    > > bei ca 7500 EW verkauft, was dann eben 133l und recht nah bei besagten
    > 125
    > > l
    > >
    > > du hingegen kommst bei 1,4millionen m³/20.000 EW auf einen
    > tagesverbrauch
    > > von 191l je einwohner und tag
    > > also mehr als 50% über den durchschnitt
    >
    > Offenbar denkt ja jeder verbrauchtes Wasser wäre plötzlich weg. Es kommt im
    > Abfluss wieder raus und sofern es wieder sauber in die Natur geleitet wird
    > ist das grundstzlich erstmal überhaupt kein Problem.

    Auch wenn es wieder in den Kreislauf kommt, so einfach ist das Ganze nicht. Du musst das Wasser reinigen und zusätzlich mit Mineralien anreichen. Grade Trinkwasser ist ein Kostbares gut, um verschwenderisch zu sein! Aber wenn wir schon an die Umwelt und unsere Kinder denken, dann sollte man genauso alles mit bedacht machen.

  9. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: KOTRET 16.08.21 - 12:47

    Kawim schrieb:
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    > Offenbar denkt ja jeder verbrauchtes Wasser wäre plötzlich weg. Es kommt im
    > Abfluss wieder raus und sofern es wieder sauber in die Natur geleitet wird
    > ist das grundstzlich erstmal überhaupt kein Problem.

    Offenbar denken einige, dass Grundwasser nach der Entnahme auch gleich wieder dort landet, was auch Quatsch ist. I.d.R. wird das geklärte Wasser doch in Flüsse eingeleitet und versickert nicht - es erreicht demnach auch nicht wieder das Grundwasser. Damit ist es natürlich "weg" aus der Region.
    Es dauert lange, bis Wasser durch die ganzen Schichten des Bodens gesickert ist, in denen es auch gleichzeitig gereinigt und mit Mineralien angereichert wird. Und es wird mit Sicherheit schneller entnommen als es nachsickert, insbesondere weil Brandenburgs Böden auch schon jetzt aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre arg gebeutelt sind (man sehe sich dazu z.B. gern auf der Helmholtz-Seite die Bodenfeuchte in 1,8m Tiefe an - viele rot markierte Bereiche, da isses furztrocken!).
    Ich kann diese Proteste absolut nachvollziehen und finde auch, dass es einer strengen Regulierung bedarf um die Ökosysteme nicht noch weiter aktiv zu schädigen, um die Grundversorgung an sich mache ich mir dabei eher weniger Sorgen.

  10. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: Herr Unterfahren 16.08.21 - 13:54

    mj schrieb:
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    > yahbluez schrieb:
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    > > Das ist soviel wie ein Ort mit 20.000 Menschen im Jahr braucht.
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    > woher kommen die zahlen ?
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    > sagt 125l
    > das wären bei 20k einwohner kein million m³
    > auch habe ich viel mit einen wasserverband zu tun der täglich um die 1000m³
    > bei ca 7500 EW verkauft, was dann eben 133l und recht nah bei besagten 125
    > l
    >
    > du hingegen kommst bei 1,4millionen m³/20.000 EW auf einen tagesverbrauch
    > von 191l je einwohner und tag
    > also mehr als 50% über den durchschnitt

    Der OP schrieb: "Ein Ort mit 20k Einwohner".

    So ein Ort hat neben den Privathaushalten auch noch Gewerbebetriebe, eine Tankstelle, Restaurants, wässert ggf. im Sommer eine Allee damit die Bäume nicht eingehen. Da können 192l pro Einwohner schon hinkommen.

    Aber auch mit deiner Rechnung kann ich gut leben. Dann verbraucht das Tesla- Werk im Jahr halt soviel wie 30k Menschen privat verbrauchen im gleichen Zeitraum. Klingt ebenfalls nicht dramatisch, direkt neben Brandenburg liegt die größte Stadt Deutschlands mit der 120- fachen Einwohnerzahl. Und dann ist der Verbrauch der Behörden und (schon dagewesenen) Gewerbebetriebe noch nicht mit eingerechnet.

  11. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: mj 16.08.21 - 16:48

    da fehlte auch irgendwie noch nen link...
    das problem ist aber das keine zahlen zu städten findest.

    mein beispiel ist auch eine stadt und da kenn ich auch nur den gesamtverbrauch, hab den auf die EW runtergebrochen und komme da sehr nah an den wert:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12353/umfrage/wasserverbrauch-pro-einwohner-und-tag-seit-1990/

  12. Re: 1.4 Millionen m³ Wasser im Jahr

    Autor: berritorre 17.08.21 - 20:10

    Selbst wenn dem so ist, dann ist so ein doofes Lachen sicher die schlechteste Antwort. Denn wenn sie Argumente haben, dann können sie die ja darlegen. Klar, ein paar werden trotzdem skeptisch sein, aber der eine oder andere wird sich die Argumente vielleicht anhören.

    Bei einem doofen Lacher kannst du davon ausgehen, dass die Proteste eher schlimmer als besser werden. Da hätte ich schon etwas mehr Intelligenz und Feinfühligkeit von Musk erwartet. Und wenn es nur darum geht, dass er das erreicht was wer will.

    Und zu sagen, schau dich doch um, hier ist es grün, es regnet häufig, Wasser ist also kein Probelm ist auch sehr kurz gedacht. Ich kenne persönlich die Situation dort in Brandenburg nicht.

    Aber ich kann dir hier von São Paulo berichten. Wasser ist hier theoretisch kein Problem. hier regnet(e) es (zumindest ausserhalb der Wintermonate Juni, Juli, August) sehr viel und regelmässig.

    Aktuell ist alles etwas trockner, aber normalerweise ist hier immer alles schön grün, die Strassen sind nach Regenfällen regelmässig überschwemmt, etc.

    Nichts desto trotz steuern wir hier auf eine ziemliche Wasserkrise zu. Warum? Weil es eben nicht genug Wasser ist für den Verbrauch einer Metropole von über 20 Millionen in Gross-São Paulo. Die Stauseen sind offensichtlich nicht genug, die Leute verbrauchen aber trotzdem, einfach "weil es ja regnet". Da kann man schon verstehen wenn einfach Gemüter meine, es könnte ja kein Problem geben. Leider regnet es offensichtlich nicht genug um die Stauseen über die Regenzeit zu 100% zu füllen. Die meisten Stauseen sind auch in der Regenzeit kaum über 70% rausgekommen, weil ja jeder meint den Gehsteig mit dem Wasserschlauch reinigen zu müssen.

    Es ist also durchaus auch in einer Region in der alles Grün ist und in der es regnet, Probleme mit Wasser zu bekommen. Das heisst solche Sachen sollten schon genau angesehen werden. Wenn es denn dann kein Problem ist: Ok. Aber einfach doof zu lachen halte ich nicht für die richtige Lösung, auch nicht im Sinne von Tesla. Dass der Laschet ein Dummbrot ist, das war ja klar. Dass Elon Musk auch nicht unbedingt die besten Sozialkompetenzen hat kann man sich eigentlich auch ausmalen, wenn man sich seine öffentlichen Auftritte anschaut. Da denke ich mir auch meist "akward...". Aber ich hatte erwartet, dass er zumindest für seine Zwecke besser gebrieft ist.

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