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Tzzz, ausgerechnet Holm

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  1. Tzzz, ausgerechnet Holm

    Autor: al-bundy 19.02.14 - 13:53

    Holm wuchs in der DDR auf. Nach seinem Abitur begann er im September 1989 eine Grundausbildung im zum Ministerium für Staatssicherheit gehörenden Wachregiment Feliks Dzierzynski mit dem Ziel einer späteren Tätigkeit im Ministerium. Quelle
    Hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben, würde der Typ heute noch munter an der "Zersetzung staatsfeindlicher Elemente" mitwirken.

  2. Re: Tzzz, ausgerechnet Holm

    Autor: Anonymer Nutzer 19.02.14 - 16:55

    Und?

  3. Re: Tzzz, ausgerechnet Holm

    Autor: .02 Cents 19.02.14 - 17:54

    Vielleicht ein weitere "Grund" für die BRD Stasi, ihn aufs Korn zu nehmen. Das macht das ganze aber trotzdem nicht "rechtsstaatlicher" ....

  4. Re: Tzzz, ausgerechnet Holm

    Autor: SelfEsteem 19.02.14 - 18:31

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ein weitere "Grund" für die BRD Stasi, ihn aufs Korn zu nehmen.
    > Das macht das ganze aber trotzdem nicht "rechtsstaatlicher" ....


    Ich denke nicht, dass das hier ein Problem von Rechtsstaatlichkeit, Diktaturen, oder Hitler ist, sondern wahrscheinlich aus einer ganz anderen Ecke kommt.

    IMHO fuehrt eher die Unverstaendniss der Leute ueber die Arbeitsweise von Computern zu solchen Problemen.
    Derartige Computerprogramme sagen einem niemals "der da ist es" oder "der wars auf keinen Fall". Die Systeme arbeiten immer mit wahrscheinlichkeiten auf Basis der ihnen zur Verfuegung stehenden Informationen.

    Je mehr verschiedenste Daten der Computer zur Auswertung hat und je mehr davon uebereinstimmen, desto hoeher wird er die Wahrscheinlichkeit bewerten, dass es sich bei beiden Schreibern um die selbe Person handelte. 100% werden normaler Weise aber nicht ausgespuckt (ich habe sogar mal eine Gesichtserkennungssoftware gesehen, die beim Vergleich zwei 100% identischer Bilder lediglich eine wahrscheinlichkeit von 99,nochwas ermittelt hat, weil der Algorithmus so "intelligent" war zu erkennen, dass es aus anderen Blickwinkeln betrachtet evtl. doch unterschiede geben koennte).
    Freilich kenne ich nicht die Software, die hier zum Einsatz kam, sondern hatte mich lediglich ganz generell mit derartigen Systemen beschaeftigt (und auch das nur sehr grob).

    Probleme entstehen nun, wenn Menschen die Ergebnisse dieser Softwaresysteme ansehen und sie fuer gottgegeben richtig erachten, ohne zu verstehen, wie diese Ergebnisse zustande kamen. Sich auf einige Fach- oder Fremdwoerter in Verbindung mit dem Schreibstil und etwaigen politischen Ansichten zu stuerzen ist nicht per se eine verkehrte Idee, so haben Studien durchaus ergeben, dass der Schreibstil eines Menschen quasi einen Fingerabdruck darstellen _kann_, aber das ergibt natuerlich _niemals_ einen Beweis in irgendeine Richtung. Das kann nur als klitzekleiner Anhaltspunkt angesehen werden.

    Da gibt es gern zwei Extreme: Diejenigen, die Computern garnicht vertrauen und die, die einfach alles Schlucken, was das Geraet ausspuckt, ohne das Ergebnis mit Hirn zu bewerten. Letztere sind mir persoenlich besonders asympathisch, da gerne Entscheidungen getroffen werden, ohne die Datenbasis zu verstehen (kenne da einen Fall, bei dem dank der Analyse einer Marktsoftware ein paar Millionen Euro versenkt wurden - danach war natuerlich die Software schuld, aber niemals der Knallkopf, der einen mit Wahrscheinlichkeiten arbeitenden Algorithmus auf eine unvollstaendige Datenbasis loslaesst und mit diesen Ergebnissen Entscheidungen faellt).


    Seien wir doch mal ehrlich, was den SEK-Einsatz angeht: Rechtsstaatlichkeit hin oder her, aber das SEK hat doch garkeinen Bock darauf, die Wohnung von einem unschuldigen, unwichtigen Niemand zu stuermen. Man wird wohl sicher gewesen sein, dass der Computer hier den Taeter ermittelt hat.
    Der SEK-Einheit wuerde ich auch keinen Vorwurf machen - die sehen diese Ergebnisse nicht an, sie jagen nur den vorher ermittelten Boesewicht.

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