-
"Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 27.03.18 - 17:25
Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in die öffentliche Wahrnehmung treten.
-
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 27.03.18 - 22:56
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in
> die öffentliche Wahrnehmung treten.
Unwahrscheinlich, weil unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann bedauerliches Einzelschicksal, weil Wiederholung unwahrscheinlich. ;-) -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: chefin 28.03.18 - 09:00
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in
> die öffentliche Wahrnehmung treten.
Woher weist du das es noch nicht passiert ist? Ich würde es mal nicht so weit weg schieben. Die Frage ist halt immer: was tolerieren wir und was nicht. Technik birgt immer auch Gefahren. Nehmen wir mal das banalste der Welt, das vor 2000 Jahren seinen Anfang genommen hat: die Eisenerzeugung. Hochgefährlich und nie 100% sicher beherrschbar, Anlagen in diesem Bereich werden mit Wasser gekühlt. Kommt das Wasser mit dem flüssigen Eisen in Berührung, hat man eine explosive Verdampfung von Wasser. Und das ist wirklich wie Sprengstoff dann. aber wo wären wir ohne Eisen? Obwohl da also jedes Jahr Menschen sterben, würden ohne Eisenerzeugung mehr Menschen sterben. Wir könnten keine 8 Milliarden ernähren ohne Eisen.
Aber man darf auch nicht daraus eine Ausrede basteln, nun alles machen zu dürfen, auch wenns gefährlich ist. Deswegen die Diskussion aktuell, um immer mal wieder die Situation neu zu bewerten. Den aktuell geht die Tendenz dazu, solche Wiedereintrittsobjekte gezielt zu lenken um auch die geringe zufällige Gefahr auszumerzen. Deswegen muss man drüber diskuttieren und neu abwägen, was noch toleriert wird.
Aber Toleranz ist nötig. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 28.03.18 - 11:30
mathew schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> osolemio84 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> > Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in
> > die öffentliche Wahrnehmung treten.
>
> Unwahrscheinlich, weil unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann bedauerliches
> Einzelschicksal, weil Wiederholung unwahrscheinlich. ;-)
Ich spiele darauf an, dass man Gefahren denen man im Falle eines Falles hilflos ausgesetzt ist mehr Bedeutung zumisst, als solchen denen man (vermeintlich) entkommen kann, also zum Beispiel Autounfällen.
Es stimmt aber auch, dass der Weltraumschrott exponentiell zunimmt und dass (wenn es so weiter geht) irgendwann auch so einiges wieder runterkommt. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: ArcherV 28.03.18 - 13:37
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in
> die öffentliche Wahrnehmung treten.
Spielt absolut keine Rolle. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: mnementh 28.03.18 - 13:42
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in
> die öffentliche Wahrnehmung treten.
Ich habe die starke Ahnung, dass die öffentliche Wahrnehmung stark divergiert, je nachdem ob es sich um amerikanischen oder russischen Weltraumschrott handelt. Oder ob es eine europäische oder eine afrikanische Familie traf. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 28.03.18 - 13:55
mnementh schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> osolemio84 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> > Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker in
> > die öffentliche Wahrnehmung treten.
> Ich habe die starke Ahnung, dass die öffentliche Wahrnehmung stark
> divergiert, je nachdem ob es sich um amerikanischen oder russischen
> Weltraumschrott handelt. Oder ob es eine europäische oder eine afrikanische
> Familie traf.
Sicher, auch das - leider. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 28.03.18 - 15:15
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> mathew schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > osolemio84 schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine ganze
> > > Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott stärker
> in
> > > die öffentliche Wahrnehmung treten.
> >
> > Unwahrscheinlich, weil unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann
> bedauerliches
> > Einzelschicksal, weil Wiederholung unwahrscheinlich. ;-)
>
> Ich spiele darauf an, dass man Gefahren denen man im Falle eines Falles
> hilflos ausgesetzt ist mehr Bedeutung zumisst, als solchen denen man
> (vermeintlich) entkommen kann, also zum Beispiel Autounfällen.
>
> Es stimmt aber auch, dass der Weltraumschrott exponentiell zunimmt und dass
> (wenn es so weiter geht) irgendwann auch so einiges wieder runterkommt.
Dem ist heute schon so: siehe Wikipedia "Weltraumschrott"
Die Frage bleibt aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass es einen Menschen trifft - selbst bewohntes Gebiet oder gar ein Haus. Auf die Fläche der Erde gesehen sind wir nach wie vor ein ganz kleiner Kleks in der Landschaft. Und wie gesagt, wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dann ist der wiederholte Fall in so weiter Ferne, dass von dem ersten keine Notiz mehr genommen wird oder zumindest kein Massenphänomen angenommen wird. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 28.03.18 - 15:54
mathew schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> osolemio84 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > mathew schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > osolemio84 schrieb:
> > >
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> >
> > > -----
> > > > Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine
> ganze
> > > > Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott
> stärker
> > in
> > > > die öffentliche Wahrnehmung treten.
> > >
> > > Unwahrscheinlich, weil unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann
> > bedauerliches
> > > Einzelschicksal, weil Wiederholung unwahrscheinlich. ;-)
> >
> > Ich spiele darauf an, dass man Gefahren denen man im Falle eines Falles
> > hilflos ausgesetzt ist mehr Bedeutung zumisst, als solchen denen man
> > (vermeintlich) entkommen kann, also zum Beispiel Autounfällen.
> >
> > Es stimmt aber auch, dass der Weltraumschrott exponentiell zunimmt und
> dass
> > (wenn es so weiter geht) irgendwann auch so einiges wieder runterkommt.
>
> Dem ist heute schon so: siehe Wikipedia "Weltraumschrott"
> Die Frage bleibt aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass es einen Menschen
> trifft - selbst bewohntes Gebiet oder gar ein Haus. Auf die Fläche der Erde
> gesehen sind wir nach wie vor ein ganz kleiner Kleks in der Landschaft. Und
> wie gesagt, wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dann ist der
> wiederholte Fall in so weiter Ferne, dass von dem ersten keine Notiz mehr
> genommen wird oder zumindest kein Massenphänomen angenommen wird.
Trotzdem widerstrebt es mir, wenn diverse Versagen (siehe auch Uber oder siehe Atommülllagerung) einfach mit Wahrscheinlichkeiten, dass tatsächlich jemand zu Schaden kommt relativiert werden. Vielleicht trifft es ja ausgerechnet ein Hochhaus und sei die Wahrscheinlichkeit dafür noch so gering. 9/11 hat auch vergleichsweise wenige Menschenleben gefordert und wird trotzdem lange in aller Erinnerung bleiben. -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: DeathMD 28.03.18 - 16:16
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich spiele darauf an, dass man Gefahren denen man im Falle eines Falles
> hilflos ausgesetzt ist mehr Bedeutung zumisst, als solchen denen man
> (vermeintlich) entkommen kann, also zum Beispiel Autounfällen.
>
> Es stimmt aber auch, dass der Weltraumschrott exponentiell zunimmt und dass
> (wenn es so weiter geht) irgendwann auch so einiges wieder runterkommt.
Der Großteil des Schrottes ist ziemlich klein, da bleibt nach dem Wiedereintritt nichts mehr davon übrig. So viele Raumstationen gibt es dann doch nicht da draußen, die dann schon etwas größer sind. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach zu gering, um sich wirklich davor zu fürchten. Dann müssten wir auch alle davor Angst haben von einem Blitz getroffen zu werden. Wenn es passiert, so hart es klingen mag, hat man einfach Pech gehabt.
BRAWNDO: The Thirst Mutilator
It's got Electrolytes -
Re: "Normal" nur so lange niemand zu Schaden kommt
Autor: Anonymer Nutzer 28.03.18 - 21:25
osolemio84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> mathew schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > osolemio84 schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > mathew schrieb:
> > >
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> >
> > > -----
> > > > osolemio84 schrieb:
> > > >
> > >
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> >
> > >
> > > > -----
> > > > > Statistische Wahrscheinlichkeiten hin oder her. Wird einmal eine
> > ganze
> > > > > Familie von Trümmerteilen erschlagen , dürfte Weltraumschrott
> > stärker
> > > in
> > > > > die öffentliche Wahrnehmung treten.
> > > >
> > > > Unwahrscheinlich, weil unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann
> > > bedauerliches
> > > > Einzelschicksal, weil Wiederholung unwahrscheinlich. ;-)
> > >
> > > Ich spiele darauf an, dass man Gefahren denen man im Falle eines
> Falles
> > > hilflos ausgesetzt ist mehr Bedeutung zumisst, als solchen denen man
> > > (vermeintlich) entkommen kann, also zum Beispiel Autounfällen.
> > >
> > > Es stimmt aber auch, dass der Weltraumschrott exponentiell zunimmt und
> > dass
> > > (wenn es so weiter geht) irgendwann auch so einiges wieder
> runterkommt.
> >
> > Dem ist heute schon so: siehe Wikipedia "Weltraumschrott"
> > Die Frage bleibt aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass es einen Menschen
> > trifft - selbst bewohntes Gebiet oder gar ein Haus. Auf die Fläche der
> Erde
> > gesehen sind wir nach wie vor ein ganz kleiner Kleks in der Landschaft.
> Und
> > wie gesagt, wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dann ist
> der
> > wiederholte Fall in so weiter Ferne, dass von dem ersten keine Notiz
> mehr
> > genommen wird oder zumindest kein Massenphänomen angenommen wird.
>
> Trotzdem widerstrebt es mir, wenn diverse Versagen (siehe auch Uber oder
> siehe Atommülllagerung) einfach mit Wahrscheinlichkeiten, dass tatsächlich
> jemand zu Schaden kommt relativiert werden. Vielleicht trifft es ja
> ausgerechnet ein Hochhaus und sei die Wahrscheinlichkeit dafür noch so
> gering. 9/11 hat auch vergleichsweise wenige Menschenleben gefordert und
> wird trotzdem lange in aller Erinnerung bleiben.
Ich kann dich verstehen. Und ich kann auch verstehen, dass viele versuchen die Welt perfekt zu machen - oder es sich wenigstens wünschen. Aber dem ist nunmal nicht so. Menschengemachtes geht kaputt oder wird für den Menschen zum Verhängnis. (da gibt's noch sehr viel schlimmere Beispiele als Weltraumschrott) Es könnte jederzeit passieren, dass uns ein fetter Asteroid auf die Erde rasselt. Puhh, dann könnten wir nochmal über Probleme reden. Klimaerwärmung? Ist inzwischen auch ein alter Hut, oder? Kümmert das jemanden? Plaste im Ozean? Ich lebe doch auf dem Festland. ... Aber Hauptsache mir fällt kein Weltraumschrott auf den Kopf. Das wäre echt übel.



