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Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

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  1. Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: Anonym 16.09.10 - 11:27

    Brot & Wasser sind eine Notwendigkeit.

    "Er schlug vor, allen Menschen kostenlos einen langsamen Internetzugang zur Verfügung zu stellen."

    Was für ein Schwachsinn.

    Soll er sich einfacheren Themen widmen und alle Menschen mit Nahrung versorgen...

  2. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: shokked 16.09.10 - 11:30

    und wie geht es dann deiner meinung nach weiter? mann kann die menschen nicht auf ewig mit nahrung und wasser versorgen. einen zugang zum internet zu haben bedeutet einen kostenlosen zugang zu bildung zu erhalten, und bildung ist meiner meinung nach der einzige weg aus den problemen. das wäre ja sonst wie bei den gutmenschen, die immer nach essen und trinken für zb afrika schreien, dabei aber vergessen, dass man den menschen auch helfen muss, sich selbst zu helfen.

  3. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: hxogxogxifxofx 16.09.10 - 11:47

    Kommunikation ebenso.
    Bildtelefon und die krankenschwester packt die sachen ein und der arzt guckt über die bilder drüber.

    Ab sofort als iphoneandroudj2me-apo.

    Helfer hier im forum waren um wimax(?)in haiti nach dem erdbeben ganz froh.

    Listen elektronifiziert man. Die bomber werfen dann die bestellten güter bei den dörfern ab. Logistik für wahre informatiker.
    Die lebensmitteltransporte und freien routen werden natürlich auch mit androidinstant-openstreetmap erfasst ( pakistan weggeschwemmte brücken) und das optimale routing bestimmt.

  4. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: unnu 16.09.10 - 11:53

    shokked schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und wie geht es dann deiner meinung nach weiter? mann kann die menschen
    > nicht auf ewig mit nahrung und wasser versorgen.

    Nur bis sie sterben reicht.
    > einen zugang zum internet zu haben bedeutet einen kostenlosen
    > zugang zu bildung zu erhalten,

    Kostenlos ist das sicher nicht, Geräte um den Zugang zu nutzen braucht es auch und wenn die dann den Acker zumüllen hilft das auch keinem.

    > und bildung ist meiner meinung nach der einzige weg aus den
    > problemen.

    Bildung ist ein Wischiwaschi Schlagwort und mehr nicht. Das Internet hat aber weniger mit Bildung zu tun als mit "Google -> da stehts -> okay, fertig". Nachdenken oder selbst erarbeiten? Fehlanzeige.

    > das wäre ja sonst wie bei den gutmenschen, die immer nach essen und trinken für zb
    > afrika schreien, dabei aber vergessen, dass man den menschen auch helfen
    > muss, sich selbst zu helfen.

    Schön das wieder mal alles über 'Afrika' redet, aber Ägypten ist auch Afrika und in Indien verhungern Menschen.

    Manche Länder einfach mal in Ruhe lassen statt vom heimischen Sessel aus gute Ratschläge geben wäre vielleicht mal eine Idee.

    Massenvergewaltigungen im Kongo jedenfalls werden Internetanschlüsse nicht verhindern (würden aber wohl Hits auf YouTube) und wenn sich Stamm A mit Stamm B 2010 noch meint einen Stammeskrieg liefern zu müssen könnten sie evtl. ihre Macheten über eBay ordern aber sonst?

    TBL zeigt nur das die sog. zivilisierte Welt nichts dazu gelernt hat und immer noch glaubt zu wissen was das beste für alle wäre.

  5. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: Ainer v. Fielen 16.09.10 - 12:27

    unnu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > und bildung ist meiner meinung nach der einzige weg aus den
    > > problemen.
    >
    > Bildung ist ein Wischiwaschi Schlagwort und mehr nicht. Das Internet hat
    > aber weniger mit Bildung zu tun als mit "Google -> da stehts -> okay,
    > fertig". Nachdenken oder selbst erarbeiten? Fehlanzeige.

    Mag ja sein, dass Du das Internet so nutzt...

    Ausserdem ist wohl das Wort "Wissen" dem Wort "Bildung" vorzuziehen.

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  6. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: unnu 16.09.10 - 12:41

    Ainer v. Fielen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unnu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > und bildung ist meiner meinung nach der einzige weg aus den
    > > > problemen.
    > >
    > > Bildung ist ein Wischiwaschi Schlagwort und mehr nicht. Das Internet hat
    > > aber weniger mit Bildung zu tun als mit "Google -> da stehts -> okay,
    > > fertig". Nachdenken oder selbst erarbeiten? Fehlanzeige.
    >
    > Mag ja sein, dass Du das Internet so nutzt...

    Was billigeres ist Dir jetzt nicht eingefallen?

    > Ausserdem ist wohl das Wort "Wissen" dem Wort "Bildung"
    > vorzuziehen.

    Eine Menge Wissen ohne was damit anfangen zu können ist ein Friedhof.

  7. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: Nick Eman 16.09.10 - 14:38

    Ist klar das jemand der in dieser Branche Geld verdient dieser Meinung ist.

    Lustig das sowas auf einer Konferenz von Nokia besprochen wird. Die kennen sich ja richtig gut aus mit sozialer Gerechtigkeit wie wir in Bochum gesehen haben.

  8. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: Yeeeeeeeeha 16.09.10 - 18:19

    Er schlägt es ja _zusätzlich_ zu Wasser und Nahrung vor.
    Das hat schon eine gewisse Logik. Z.B. sind gewisse Geschäfte auch im hintersten Afrika nicht ohne Konto möglich - es gibt aber keine Bankfilialen. Dort werden bereits jetzt teilweise Handies als Ersatz verwendet, nachdem Reisen sehr lange dauern und unverhältnismäßig teuer sind. Ebenso Behördengänge.
    Auch ist z.B. Kommunikation mit Verwandten in der Ferne gerade in ärmeren Ländern ein ebenso wichtiges Grundbedürfnis, weil gerade dort noch sehr viel festere Familienbande herrscht als bei uns, wo es nur den Griff zum Luxushandy mit der Flatrate bedeuten würde.
    Weitergehend könnte es noch ganz andere Dienste geben, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können. Der Aufschwung der Zivilisation in Europa hatte sehr viel mit einer Optimierung der Landwirtschaft zu tun, d.h. mehr Ertrag pro Fläche und pro Mensch. Dazu braucht man a) generelle Informationen wie zu benutzende Getreidesorten, Düngestrategien usw. und b) aktuelle Informationen wie Wetterberichte. Beides kommt gerade bei denen, die es am dringensten bräuchten, oft nicht an.


    --- einfach mal so ins Blaue gedacht


    PS: Internet in dem Fall als unnötigen Schnickschnack zu bezeichnen, halte ich für sehr konservativ gedacht. Postdienste und Telefon wurden auch mal als Schnickschnack angesehen, mittlerweile dürfte sogar im hintersten Buschland ab und an die Post vorbeikommen, weil es einfach nicht mehr anders geht.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  9. Re: Notwendigkeit - ich verstehe den Begriff etwas anders...

    Autor: die märkte sind fiktion 17.09.10 - 04:12

    Beispiel Indien: Die Dörfer sehen per Internet, wie die Preise für ihre Produkte am Markt sind. Und da ist das eine Tagesreise.
    Also fährt man eher nicht hin, wenn die Preise zu niedrig sind.

    Ob das Projekt wirklich funzt, weiss ich natürlich nicht. Vielleicht nicht, weil es zu einfach klingt oder die Marktmafia die WLANtennen abgeknipst hat.

    Schlaue Dörfer bzw. Märkte würden sich absprechen und die Preise somit glätten und für alle gleicher und somit gerechter machen. Aber Schweinekurvenglättung als Staatsziel verstehen monopolisten-pseudo-kapitalisten halt nicht.
    Bei Autos(=luxusgüter) wartet man halt, bis die Konjunktur unten ist, und kauft dann die Autos voll billig mit krass viel extras und Staatsprämie. Gleiches für (billigere) Handwerker, wenn die Stadtverwaltungen bzw. Immobilienbesitzer schlau sind. Da kann man gut bis zur Konjunktur-Delle warten, wenn man kein Bonzo ist.
    Aber bei Grundnahrungsmitteln und Agrar-Wirtschaft mit wenig Maschinen (China, ...) ist Glättung sinnvoll um die Lebensverhältnisse zu stabilisieren.

    Brasilien Maniokpulver(?) über lange Strecken (mehrere Tagesreisen glaube ich) transportieren ist auch lästig.
    Und das Maniok (oder was auch immer) ernährt dort die ganze Region und ist eine verkappte Riesenwirtschaft mit vielen Beteiligten. Diese "Landeier-Dörfer" wie es die Städter hier abschätzig nennen und DSL nur nach dem Ping aussuchen, sind verdammt wichtig, auch wenn man sich nichts dabei denkt. Aber 1 Regentropfen ist harmlos, viele Regentropfen lassen alle Pflanzen wachsen.

    ÖR schaut hier ja kaum jemand. Und Dokus waren schon in der Schule unbeliebt. "Ey krass, da passt Du mal nicht auf und hast krass was gelernt. Besser Action und von Vereinen finanzierte PseudoReality".

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