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Monopoly

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  1. Monopoly

    Autor: mucpower 22.09.21 - 16:31

    keine Konkurrenz zu haben, reicht den Kabelnetzbetreibern wohl nicht.
    Es sollen auch die zur Kasse gebeten werden, die kein Kabel nutzen und keine Wahl hatten und potentielle Kunden hingegen werden ignoriert.
    So macht man keine Geschäfte in einer freien Marktwirtschaft.

    und zum Thema enteignet - die Leitungen gehören doch immer noch den Betreibern oder steht da was anderes im Gesetz ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.21 16:33 durch mucpower.

  2. Re: Monopoly

    Autor: Toruk2405 22.09.21 - 16:46

    mucpower schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > keine Konkurrenz zu haben, reicht den Kabelnetzbetreibern wohl nicht.
    > Es sollen auch die zur Kasse gebeten werden, die kein Kabel nutzen und
    > keine Wahl hatten und potentielle Kunden hingegen werden ignoriert.
    > So macht man keine Geschäfte in einer freien Marktwirtschaft.
    >
    > und zum Thema enteignet - die Leitungen gehören doch immer noch den
    > Betreibern oder steht da was anderes im Gesetz ?

    GEZ lässt grüßen, muss man auch latzen obwohl man nicht schaut!
    Der eine wird Zwangsfinanziert, dem anderen wird es weggenommen.

    Gibt halt doch immer wieder welche die vorm Gesetz gleicher sind als andere

  3. Re: Monopoly

    Autor: Axido 22.09.21 - 16:49

    Wie darf man die Änderung eigentlich verstehen? Ist es durch die fehlende Umlegung der Kosten auch möglich, in einem Mehrfamilienhaus als Mieter selbst über den Kabelanbieter zu entscheiden?

    Mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke, wie ich damals keinen Vertrag bei (ehemals) Kabel Deutschland bekommen habe, weil unser Vermieter an (ehemals) Telecolumbus geknebelt war.

    Sollten solche Dinge jetzt der Vergangenheit angehören, begrüße ich die Änderung sehr.

  4. Re: Monopoly

    Autor: forenuser 22.09.21 - 16:54

    Axido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie darf man die Änderung eigentlich verstehen? Ist es durch die fehlende
    > Umlegung der Kosten auch möglich, in einem Mehrfamilienhaus als Mieter
    > selbst über den Kabelanbieter zu entscheiden?

    Das ist keine Frage des Nebenkostenprivilegs. Hier stellt sich eher die Frage wem die Leitungen im Haus gehören und ob dann der Wunschanbieter in dem Haus seine Dienste anbieten möchte.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  5. Re: Monopoly

    Autor: fanreisender 22.09.21 - 16:59

    Warum soll es denn keine Konkurrenz geben? In der Regel ist ein alternativer Anschluss per DSL oder höherwertig möglich. Damit ist dann das Gleiche wie mit einem Kabelanschluss möglich.

    Die generelle Umlage?

    Kann man sehen, wie man möchte. Ist eine Flatrate, dem einen hilft es, der andere zahlt drauf. Klar. Gibt es in Wohnhäusern mit mehreren Parteien öfter. Fahrstuhlnutzung wird in der Regel nach dem geschoss der Wohnung aufgeschlüsselt umgelegt. Aber wie man den dann tatsächlich nutzt, spielt keine Rolle.
    Heizkosten werden zu 30 .. 50% nach Wohnfläche umgelegt, der Rest nach Verbrauchsmessung. Auch, wenn man gar nicht heizt, zahlt man. Da steckt natürlich durchaus Logik dahinter, pauschalisierend bleibt es trotzdem.

    Generell gibt es nicht das schlagende Argument für oder gegen eine Flatrate. Die Entscheidung gegen eine Flatrate wird getroffen, wenn man glaubt, dass 55% aller Argumente eben dagegen sprechen.

  6. Re: Monopoly

    Autor: fanreisender 22.09.21 - 17:02

    Das mit dem Wunschanbieter dürfte Theorie bleiben.

    In meinemUmfeld gibt es tatsächlich zwei Kabelanbieter, zwischen den man wählen kann. Bisher halt blockweise.
    Tatsächlich hat dann der Besitzer eiens Wohnblockes den Anbieter gewechselt.
    Das zog dann ziemlich aufwendige Tiefbauarbeiten nach sich, weil die Wohnblöcke untereinandre verkabelt waren und eben nur Einer gewechselt hat.

    Für einzelne Kunden wird dieser Aufwand mit Sicherheit nicht getrieben werden.

  7. Re: Monopoly

    Autor: Faksimile 22.09.21 - 18:28

    Axido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie darf man die Änderung eigentlich verstehen? Ist es durch die fehlende
    > Umlegung der Kosten auch möglich, in einem Mehrfamilienhaus als Mieter
    > selbst über den Kabelanbieter zu entscheiden?
    >
    > Mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke, wie ich damals keinen
    > Vertrag bei (ehemals) Kabel Deutschland bekommen habe, weil unser Vermieter
    > an (ehemals) Telecolumbus geknebelt war.
    >
    Und wie hätte das gehen sollen? Glaubst Du ernsthaft, KD hätte PYUR in ihr Netz gelassen?

    > Sollten solche Dinge jetzt der Vergangenheit angehören, begrüße ich die
    > Änderung sehr.

    Das Netz ausserhalb des Gebäudes gehört immer noch dem Provider. Nur das Du jetzt nicht mehr zwangsweise für Deinen Kabelanschluß zahlen musst, sondern einen Einzelvertrag abschließt, wenn Du die Leistung nutzen willst.

  8. Re: Monopoly

    Autor: altuser 22.09.21 - 19:24

    Du zahlst an jmd., den es seit 31. Dezember 2012 nicht mehr gibt?

  9. Re: Monopoly

    Autor: Jakelandiar 22.09.21 - 19:26

    altuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du zahlst an jmd., den es seit 31. Dezember 2012 nicht mehr gibt?

    Wie kommst du darauf das es sie nicht mehr gibt? Sie wurde umbenannt. Aufgelöst oder ähnliches wurde sie nie also gibt es sie immer noch.

  10. Re: Monopoly

    Autor: blbm9 22.09.21 - 19:55

    Axido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie darf man die Änderung eigentlich verstehen? Ist es durch die fehlende
    > Umlegung der Kosten auch möglich, in einem Mehrfamilienhaus als Mieter
    > selbst über den Kabelanbieter zu entscheiden?

    Das hat damit leider nichts zu tun. Auf einer gewissen Dose bekommst prinzipiell immer nur einen Netzanbieter (Infrastrukturanbieter). Der Netzanbieter entscheidet dann, welche Diensteanbieter er auf welchen Netzarchitekturen zulässt (ggf. durch Gesetze geregelt).
    Dadurch ergibt sich eine Reihe von Kombinationen - man kennt sie: Telekom-auf-Telekomtelefonnetz, O2-auf-Telekomtelefonnetz, 1&1-auf-Telekomtelefonnetz, Telekom-auf-Telekomglasfaser, Vodafone-auf-Vodafonekabelnetz bzw. Telecolumbus-auf-TCkabelnetz.

    Wenn dir keine der so verfügbaren Kombinationen zusagt, bleibt nur, neue Kabel zu deinem gewünschten Netz-/Dienstanbieter zu legen (sagen wir beispielhalber DGdienst-auf-DGglasnetz; aka. Deutsche Glasfaser). Dann hast du aber erstmal den Spaß, den (oder die!) Eigentümer des MFH davon zu überzeugen, DG-Kabel von der Straße in den Hauskeller, und dann vom Hauskeller in die Wohnungen zu verlegen. Das wird teuer. Selbst wenn du alle Kosten tragen wollen würdest, die Eigentümer können trotzdem nein sagen einfach weil sie Eigentümer sind und du ihnen mehr oder minder egal bist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.21 19:55 durch blbm9.

  11. Re: Monopoly

    Autor: psyemi 23.09.21 - 11:17

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man sehen, wie man möchte. Ist eine Flatrate, dem einen hilft es, der
    > andere zahlt drauf. Klar. Gibt es in Wohnhäusern mit mehreren Parteien
    > öfter. Fahrstuhlnutzung wird in der Regel nach dem geschoss der Wohnung
    > aufgeschlüsselt umgelegt. Aber wie man den dann tatsächlich nutzt, spielt
    > keine Rolle.

    Dachte das die Fahrstuhlkosten einfach generell verteilt werden und auch die im Erdgeschoss zahlen.

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