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Die Urteilsbegründung ist schon richtig.

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  1. Die Urteilsbegründung ist schon richtig.

    Autor: Anonymer Nutzer 09.02.17 - 13:06

    Es ist Volkssport in der IT Community geworden, über Gerichtsurteile zu spotten, weil die Richter ja eh keine Ahnung von der IT hätten und überhaupt.

    Das Urteil ist trotzdem korrekt. Das Gericht kann ja nicht die Gesetze ändern, es muss die Gesetze, so wie sie existieren, anwenden. Das geschah hier korrekt. Und das stellt nun einmal nicht auf den notwendigen Schweregrad der Überwindung einer solchen Zugangssperre ab, sondern auf die Tatsache, dass überhaupt eine Sperre überwunden werden muss, indem über die Standardfunktion eines Gerätes hinausgegangen wird. Und man kann ja gerne eine empirisch fundierte und repräsentative Umfrage starten, wieviele Internetnutzer - nicht nur hierzulande - zB definieren können, was Javascript ist.

    Für einen IT Nerds ist es ein Klacks solch eine Sperre zu umgehen. Dennoch bleibt es eine Sperre im Sinne des Gesetzes, die der Urheber eingerichtet hat und die, ohne ein Mindestmaß an IT Kenntnissen, die zumindest der Standardnutzer nicht hat, nicht umgangen werden kann (Standardnutzer = das, was IT Nerds als "Noob" bezeichnen und für ihre "Klick-Bunti"-Vorliebe verspotten, kommt bekannt vor, oder?).

    Da hilft es nichts, dass man Sympathien mit Tobi hat und Anti-Adblocker-Blocker ablehnt. Man kann sich die Welt ja nicht drehen wie sie einem gefällt und ein Urteil als sachlich falsch kritisieren, nur weil man sich politisch einen anderen Ausgang der Sache wünschen würde. Der Gesetzgeber muss das Urheberrecht modernisieren, das wird nicht erst hier deutlich. Und solange ist das Urteil nun einmal sachlich richtig. Egal, wie sehr man sich emotional echauffiert. Und alles in allem kann niemand ein Interesse daran haben, dass unsere Gerichte geltendes Recht ignorieren. Und das machen eben nicht die Gerichte, sondern der Bundestag!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.17 13:08 durch Lügenbold.

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