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Seltsame Entscheidung des Tor-Projektes

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  1. Seltsame Entscheidung des Tor-Projektes

    Autor: brotiger 22.09.18 - 10:19

    Der größte Feind von Tor ist ein Angreifer, welcher viel Traffic beobachten kann. Das ganze Geschäftsmodell von Cloudflare basiert darauf, "WEGEN DER PÖSEN HACKER!!!11" große Teile des weltweiten Internetverkehrs durch seine Infrastruktur zu leiten. Diese Lösung nimmt die zweifelhafte Rolle von Cloudflare einfach hin und aller Tor-Traffic Richtung CloudFlare konzentriert sich jetzt schön auf nur noch zehn Servern. Und der Nutzer sieht das noch nicht mal.

    Aber ich schätze mal der Schmerz, vor jeder Google-Suche ein Captcha lösen zu müssen, war einfach größer als auf DuckDuckGo umzustellen.

  2. Re: Seltsame Entscheidung des Tor-Projektes

    Autor: torrbox 22.09.18 - 10:51

    Nö der Tor traffic konzentriert sich nicht auf 10 Server, denn da das nicht by default an ist, und alle, die sich wirklich auskennen, lieber apt-get install tor machen, um eine onion-Adresse zu bekommen, hat Cloudflare hier nur Ressourcen weggeworfen.

    Unglaublich was für schlechte Entscheidungen Cloudflare trifft. Sie hätten lediglich für Tor Benutzer by default den Javascript Check einschalten sollen, und zwar vor 5 Jahren, dann wäre alles gucci gewesen. (mehr oder weniger, weil das mit jedem IP Wechsel passiert) Und dann später das hier by default.

  3. Re: Seltsame Entscheidung des Tor-Projektes

    Autor: brotiger 22.09.18 - 12:15

    Diese Lösung hier zielt explizit auf all jene, welche sich eben nicht auskennen. Sehr, sehr viele Webseiten da draußen laufen als reine VHosts, ohne die Möglichkeit Tor selbst aufzusetzen, nutzen aber gleichzeitig Cloudflare, weil ihr Hoster das per default aktiviert hat.

  4. Re: Seltsame Entscheidung des Tor-Projektes

    Autor: RipClaw 23.09.18 - 16:25

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der größte Feind von Tor ist ein Angreifer, welcher viel Traffic beobachten
    > kann. Das ganze Geschäftsmodell von Cloudflare basiert darauf, "WEGEN DER
    > PÖSEN HACKER!!!11" große Teile des weltweiten Internetverkehrs durch seine
    > Infrastruktur zu leiten. Diese Lösung nimmt die zweifelhafte Rolle von
    > Cloudflare einfach hin und aller Tor-Traffic Richtung CloudFlare
    > konzentriert sich jetzt schön auf nur noch zehn Servern. Und der Nutzer
    > sieht das noch nicht mal.
    >
    > Aber ich schätze mal der Schmerz, vor jeder Google-Suche ein Captcha lösen
    > zu müssen, war einfach größer als auf DuckDuckGo umzustellen.

    Das hat nichts mit der Google Suche zu tun. Google hat seine Server wohl kaum hinter Cloudflare geparkt.

    Zudem ist eine Deanonymisierung über den Traffic nur dann möglich wenn beide Seiten betrachtet werden. Cloudflare sieht aber nur eine Seite. Die andere Seite müsste dein Provider schon brühwarm an Cloudflare übermitteln damit die das abgleichen können.

    Und so nebenbei, seit Version 6.0 setzt der Tor Browser auf Duck Duck Go als Standard Suchmaschine.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.18 16:27 durch RipClaw.

  5. Re: Seltsame Entscheidung des Tor-Projektes

    Autor: FreiGeistler 24.09.18 - 18:02

    Apropos Duckduckgo;
    Gestern hat mir der CanvasBlocker auf Firefox bei Duckduckgo ein "Auslese vorgetäuscht" gemeldet.
    Heute auf der Arbeit - gleicher Browser und Einstellungen - nicht mehr.

    Weiss da jemand was?

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