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warum gibts so wenig weibliche Nerds ?

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  1. Re: warum gibts so wenig weibliche Nerds ?

    Autor: Neuro-Chef 18.05.16 - 23:46

    hoppelhasen01 schrieb:
    > Also ich verbringe den Tag so:
    > Aufstehen
    > Anziehen & Fertig machen
    > Zur Arbeit (IT-Technikerin)
    > Heimkommen, Essen wärmen/kochen
    > Zocken
    > Duschen/Bettfertig machen
    > Schlafen
    Ich dusche übrigens morgens und ziehe mir nach Feierabend Serien rein.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  2. Re: warum gibts so wenig weibliche Nerds ?

    Autor: sosohoho 19.05.16 - 20:48

    Eisboer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Heinrich Böll Stiftung ist also eine "Gender-Science Lobby-Stiftung"?
    > Soso.

    Eine Stiftung mit einem Institut wie dem Gunda-Werner-Institut, welches ich hiermit dann als Gender-Science Lobby-Institut bezeichnen möchte, muss sich diese Bezeichnung gefallen lassen.

    > Wie dem auch sei, du hast der Genderforschung in gänze
    > Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen, wenn ich dich richtig verstanden habe.
    > Und genau dieser Vorwurf wird von diesem verlinkten Band aufgenommen und
    > nun in der 2. Auflage kritisch hinterfragt. Das ganze in einem gut lesbaren
    > Ton mit vielen Querverweisen.
    >
    > Hier vielleicht nochmal ein besserer Link: www.gwi-boell.de
    >

    Oh, ja, super. "Unsere Wissenschaft ist eine Wissenschaft, und ich sage Dir warum, und damit ist das dann auch so! Denn wir haben viele Querverweise zu anderen Quelle, die unsere Behauptungen stützen (die alle aus der selben ideologischen Richtung kommen) Und alle, die das dann immer noch nicht so sehen, sind unreflektierte Idioten."
    Typisches Argumentationsmuster in linken Kreisen. Dieses Feigenblatt der dedizierten intellektuellen Auseinandersetzung, die sich dann im Unterton anmaßt, alle Gegner als blöd darzustellen.
    Ist schon clever gemacht. Da wird eine eigene pseudowissenschaftliche Welt aufgebaut, samt der Argumentationsketten.
    Bei den rechten Dumpfbacken ist es ja relativ einfach - die machen sich nicht mal die Mühe der Erklärung, sondern gröhlen es gleich als Fakt raus.
    Ok, Erklärungsversuche würden dann evt. auch das eigene Weltbild erschüttern, weil sie dann hören würden, wie dämlich das alles klingt.


    > Ich weiß nicht wo du dich über Atomstrom so informierst, aber nur
    > Greenpeace oder noch schlimmer den "Atomkraft, nein danke!"-Ortsverein zu
    > Rate zu ziehen, ist sicherlich keine gute Art und Weise sich ausgewogen zu
    > informieren. Eventuell macht es auch Sinn, sich Informationen aus der
    > Wissenschaft zu holen. Menschen also, die sich ausgiebig mit jenem Thema
    > befassen.
    >
    "Die Wissenschaft" gibt es so nicht. Es gibt, wie schon hier in einem Kommentar beschrieben, nur Wissenschaftler, die ihr Geld und leider somit auch ihr ideologisches Fundament von unterschiedlichsten Stellen beziehen.
    Und Greenpeace wäre in diesem Fall eine verlässlichere Quelle als Wissenschaftler, die in von Energieunternehmen finanzierten Think-Tanks irgendwas ausbrüten.
    Und um nun noch vollends abzuschweifen: Ich halte Atom-Energie nicht per se für schlecht - das Prinzip ist jedoch noch nicht vollständig zu Ende gedacht worden (Thema Atom-Müll) und gehört nicht in die Hände von profitorientierten Unternehmen / Organisationen oder Staaten, die diese Technologie ohne Rücksicht auf Verluste als Statussymbol einsetzen möchten.


    > Abschließend möchte ich noch sagen, dass natürlich nur die wenigsten im
    > Internet an neuen, vielleicht sogar dem eigenen Weltbild entgegenstehenden,
    > Argumenten interessiert sind. In der Regel geht's dann doch leider nur
    > darum zu sagen "Nein, ich habe recht.". Kannste ja mal drüber nachdenken,
    > bevor du weitere Argumente aufschreibst, warum du diesen Text nicht lesen
    > brauchst.

    Dito.

  3. Re: warum gibts so wenig weibliche Nerds ?

    Autor: SkalliN 23.05.16 - 18:53

    Uiui, ist doch relativ einfach. Wie einige schon schrieben; wenn man so explizit auf Frauen hofft, wagen sie es sich meist eher selten, sich als "Nerd" zu outen. Ich habe dieses Wort schon immer nicht besonders gemocht und werde es wohl auch nie. Wann ist ein Mensch ein Nerd und wann ein Profi?

    Ich kenne hier einige Leute, denen viele wohl den Nerd-Stempel aufdrücken wollen, wenn man aber in der IT, was Wissen angeht, einfach in seinem Bereich vorn mit dabei sein will, gehört es einfach dazu, sich auch privat mit Technik zu befassen, in welcher Hinsicht auch immer.

    Man sollte Menschen einfach unabhängig vom Geschlecht gleichermaßen mit Respekt behandeln, dann klappt's zwangsläufig auch mit der "Frauenquote".

    Ich selbst habe mehrere Jahre Chats moderiert, administriert, Forenteams geleitet und war in Gilden bei MMOs aktiv, könnte man durchaus als "Nerd" betrachten. Andererseits war es mir immer egal, ob meine Mitspieler und "Chatfreunde" nun männlich oder weiblich waren. Wenn Frauen merken, dass sie genauso in eine Community (oder einen Job) integriert werden wie Männer, dann ist das meiner Erfahrung nach auch weniger ein Problem.


    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass auch in der heutigen IT-Firma, wo ich arbeite, 90% der Frauen kaum oder nur einen bedingten IT-Hintergrund haben und eher Querschnitt-Themen inne haben (Projekte, Prozesse etc.).

    Ich kenne genau zwei Maschinenbau-Ingenieurinnen, keine Informatikerin. Und ich habe nie eine Frau kennengelernt, die eigene Infrastruktur zum Spielen betreibt (eigener Root, Bastel-Hardware, whatever).

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