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"weil im Netz keine zusätzlichen Verstärker erforderlich seien"

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  1. "weil im Netz keine zusätzlichen Verstärker erforderlich seien"

    Autor: M.P. 08.06.16 - 16:43

    Hmm, könnte es nicht eher so sein, daß GAR KEINE Linienverstärker im Netz sein DÜRFEN?

    Zwei Verstärker für den gleichen Frequenzbereich, die man kreuzweise Eingang mit Ausgang verschaltet sind schwierig zu bändigen.

    In der Regel bildet so etwas einen Ringoszillator, so lange bis irgendetwas durchbrennt ...

    Ich denke, wenn aufgrund von Leitungslängen doch so etwas, wie eine Linien-Verstärkerstation gebraucht wird, wird diese wohl deutlich aufwändiger sein, als bei DOCSIS 3.1 oder 3.0, wo man Hin- und Rückkanal in separaten Frequenzbereichen überträgt....



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 16:49 durch M.P..

  2. Re: "weil im Netz keine zusätzlichen Verstärker erforderlich seien"

    Autor: Ovaron 08.06.16 - 17:00

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, könnte es nicht eher so sein, daß GAR KEINE Linienverstärker im Netz
    > sein DÜRFEN?
    >
    > Zwei Verstärker für den gleichen Frequenzbereich, die man kreuzweise
    > Eingang mit Ausgang verschaltet sind schwierig zu bändigen.
    >
    > In der Regel bildet so etwas einen Ringoszillator, so lange bis irgendetwas
    > durchbrennt ...

    Klingt ja schlimm, seit wann ist das denn ein Problem?

    http://www.cdvandt.org/siemens-1943.htm

    :-)

  3. Re: "weil im Netz keine zusätzlichen Verstärker erforderlich seien"

    Autor: M.P. 08.06.16 - 17:04

    Dann muss man nur noch eine Gabelschaltung für ein Koaxialkabel erfinden, die dann auch noch bis zu einer Grenzfrequenz von 1,6 GHz hinauf trennscharf genug ist ...



    https://de.wikipedia.org/wiki/Gabelschaltung

    Die Verstärker arbeiteten intern immer mit Vierdraht, und wurden von außen mit symmetrischem(!) Zweidraht gespeist.

    Und die Verstärker sind auch gerne amok gelaufen, wenn die Gabelschaltung nicht ganz exakt abgeglichen war...

    Jedenfalls hat man in der analogen Trägerfrequenz-Telefontechnik alles ab 2 MHz oberer Grenzfrequenz brav in Vierdraht auf die Reise geschickt, weil man zumindest damals keine entsprechenden Echo-Cancellations machen konnte ;-)


    Ich bleibe dabei: Wenn man so etwas braucht, wie Linienverstärker, werden die deutlich teurer und aufwändiger sein, als heutige...

    Meine Vermutung ist eher, daß man die Segmente so weit aufsplitten und mit GF-Zuführungen und Terminierungshardware versehen möchte, daß keine Linienverstärker gebraucht werden...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 17:17 durch M.P..

  4. Re: "weil im Netz keine zusätzlichen Verstärker erforderlich seien"

    Autor: Ovaron 08.06.16 - 17:42

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann muss man nur noch eine Gabelschaltung für ein Koaxialkabel erfinden,
    > die dann auch noch bis zu einer Grenzfrequenz von 1,6 GHz hinauf
    > trennscharf genug ist ...

    Muss man das erfinden oder hat das bereits jemand erfunden?

    > Die Verstärker arbeiteten intern immer mit Vierdraht, und wurden von außen
    > mit symmetrischem(!) Zweidraht gespeist.

    Ich hab Leitungen mit Allverzweifler 4R in Rückenschaltung eingemessen und entstört. Was genau verbindest Du mit dem Begriff "symmetrisch(!)"?

    > Jedenfalls hat man in der analogen Trägerfrequenz-Telefontechnik alles ab 2
    > MHz oberer Grenzfrequenz brav in Vierdraht auf die Reise geschickt, weil
    > man zumindest damals keine entsprechenden Echo-Cancellations machen konnte

    Ja, korrekt. Wobei das "können" sicher eher mit Blick aufs Budget ergab, die Analogtechnik selbst konnte ja quasi beliebig präzise gemacht werden wenn man (beispielsweise bei Raumfahrt und Militär) nur bereit war den Geldhahn bis zum Anschlag aufzudrehen.

    > Ich bleibe dabei: Wenn man so etwas braucht, wie Linienverstärker, werden
    > die deutlich teurer und aufwändiger sein, als heutige...

    Da bleiben wir beide bei.

    > Meine Vermutung ist eher, daß man die Segmente so weit aufsplitten und mit
    > GF-Zuführungen und Terminierungshardware versehen möchte, daß keine
    > Linienverstärker gebraucht werden...

    Splitten klingt nach Erdarbeiten. Da möchte ich dann Popcorn und einen Sonnenstuhl um mir das Geschrei der Propheten von der heiligen Kirche der unbefleckten Glasfaser-Empfängnis anzuschauen :-)

  5. Re: "weil im Netz keine zusätzlichen Verstärker erforderlich seien"

    Autor: M.P. 08.06.16 - 18:14

    Eine Art "Gabelschaltung", die "rein" und "raus" trennt braucht man ja sowieso für den Endpunkt, an dem man die Umwandlung DOCSIS-Signale in Pakete für das Backbone-Netz und umgekehrt bewerkstelligt ...
    Vielleicht kann man zwei von denen "Rücken an Rücken" stellen, um eine Art Signal-Regenerierung zu machen...

    Das ist bestimmt im wahrsten Sinne des Wortes "heiße" digitale Signalverarbeitung ...

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