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Der Tod der Streams

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  1. Re: Der Tod der Streams

    Autor: Berner Rösti 26.06.17 - 14:43

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Achso. Also wenn das der Maßstab ist, dann würde mich mal interessieren,
    > > wie du dann ein Nachschlagewerk einstufst, in das jeder frei nach
    > eigenem
    > > Gusto seine eigene Definition hinein schreiben darf... ;)
    > Ist mir persönlich wesendlich lieber, als ein Verlag der sich die Freiheit
    > nimmt, Wörter per Preisausschreiben zu erfinden.

    Sorry, aber diese Argumentation ist doch hanebüchen. Weil der Duden mal nach Vorschlägen für ein Wort gesucht hat, bedeutet das doch lange nicht, dass sie alle Begriffsdefinitionen erfinden.

    Denn wenn du so argumentierst, dann darf man ja auch nichts glauben, was in der Wiki steht, nachdem damals ein Scherzbold Karl Theodor zu Guttenberg noch ein paar Vornamen angedichtet hatte...

    > Du kannst aber gerne in
    > einem anderen Lexikon oder Enzyklopädie nach der Begrifflichkeit des
    > "Politikers" ausschau halten. In meinem alten Brockhaus scheint jedenfalls
    > auch mehr zu stehen als in deinem Duden. Ersterer wird heute leider nur
    > noch selten in die Hand genommen.

    Nochmal: Mir ging es darum klarzustellen, dass eben nicht jeder, der auch nur im entferntesten mal was mit einer Partei zu tun hatte damit automatisch "Politiker" sei.

    > Und mir ging es nur darum klarzustellen, dass der Duden keine Enzyklopädie
    > ist, auf die man sich für eine konkrete Begriffsdefinition stützen sollte,
    > es sei denn es geht um sowas wie "simsen" o.Ä.

    Das kommt darauf an, um was für eine Begriffsdefinition es sich handelt und für welchen Zweck man sie benötigt. Gerade im umgangssprachlichen Bereich ist es daher absurd, Haarspalterei mit irgendwelchen Lexika zu betreiben. Insofern kannst du mit noch so vielen Nachschlagewerken kommen, richtiger wird es dadurch nicht.

    Der ZDF-Staatsvertrag verwendet daher auch nicht den Begriff "Politiker", sondern definiert genau, welche Anforderungen an die Mitglieder gestellt werden.

    Mit dem Kurzzitat aus dem Duden wollte ich lediglich klarstellen, dass die von Muhzilla aufgezählten Personen eben zum Teil nicht Politiker sind -- und das auch nicht nach der von dir aus der Wikipedia nachgereichten Erklärung.

    Ich hatte erst überlegt, den Link zur Wiki reinzustellen. Aber wie ich schon schrieb: Damit hätte ich dann einen anderen Besserwisser auf den Plan gerufen, der mich hier über die Unzuverlässigkeit der Wikipedia belehrt hätte.

    Insofern ist es völlig gleich, was man hier schreibt... Es wird immer irgendwelche Leute geben, die getreu den Schopenhauerschen Regeln sich irgendwas herauspicken, mit dem sie dann einen argumentativen Stich zu landen versuchen.

    Auf die Dauer ist das jedoch ermüdend.

  2. Re: Der Tod der Streams

    Autor: nachgefragt 26.06.17 - 14:52

    > Sorry, aber diese Argumentation ist doch hanebüchen. Weil der Duden mal
    > nach Vorschlägen für ein Wort gesucht hat, bedeutet das doch lange nicht,
    > dass sie alle Begriffsdefinitionen erfinden.
    Hab ich gar nicht behauptet. Ich habe behauptet, dass die von dir Zitierte Definition aus dem Online-Duden sehr stark verkürzt bzw unvollständig ist; Und dazu stehe ich.
    Ich stehe auch dazu, dass ich es nicht gut finde Wörter per Preisausschreiben in die deutsch Sprache einzuführen. Die Definition hat sich der Duden im z.B. Fall von simsen auch nicht ausgedacht, sie war vorher da, nur das Wort halt nicht.

    > Denn wenn du so argumentierst, dann darf man ja auch nichts glauben, was in
    > der Wiki steht, nachdem damals ein Scherzbold Karl Theodor zu Guttenberg
    > noch ein paar Vornamen angedichtet hatte...
    Und wie lange standen die da?

    > Nochmal: Mir ging es darum klarzustellen, dass eben nicht jeder, der auch
    > nur im entferntesten mal was mit einer Partei zu tun hatte damit
    > automatisch "Politiker" sei.
    In wie fern passt das zu den genannten Beispielen?
    > Bernd Neumann
    > Von 1979 bis 2008 war er Landesvorsitzender der CDU Bremen.
    > Seit März 2006 ist Bernd Neumann Vertreter des Bundes im
    > ZDF-Verwaltungsrat.

    > Das kommt darauf an, um was für eine Begriffsdefinition es sich handelt und
    > für welchen Zweck man sie benötigt. Gerade im umgangssprachlichen Bereich
    > ist es daher absurd, Haarspalterei mit irgendwelchen Lexika zu betreiben.
    > Insofern kannst du mit noch so vielen Nachschlagewerken kommen, richtiger
    > wird es dadurch nicht.
    In der von dir oftmals angesprochenen Buchform findest du von alldem relativ wenig.
    Das sollte dir klar sein wenn du das Buch wirklich besitzt.

    Nochmal mir ist völlig klar, dass es absurt ist sich darüber mit dir zu streiten.
    Deshalb lass es uns dabei belassen, dass du nicht den hauch einen Schimmers hast wie ein Duden in Buchform von innen aussieht.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.17 14:57 durch nachgefragt.

  3. Re: Der Tod der Streams

    Autor: Berner Rösti 26.06.17 - 15:24

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Sorry, aber diese Argumentation ist doch hanebüchen. Weil der Duden mal
    > > nach Vorschlägen für ein Wort gesucht hat, bedeutet das doch lange
    > nicht,
    > > dass sie alle Begriffsdefinitionen erfinden.
    > Hab ich gar nicht behauptet. Ich habe behauptet, dass die von dir Zitierte
    > Definition aus dem Online-Duden sehr stark verkürzt bzw unvollständig ist;
    > Und dazu stehe ich.

    Und? Selbst mit der von dir aus der Wiki zitierten Langfassung hat sich an meiner Aussage gegenüber Muhzilla nichts geändert.

    > Ich stehe auch dazu, dass ich es nicht gut finde Wörter per
    > Preisausschreiben in die deutsch Sprache einzuführen. Die Definition hat
    > sich der Duden im z.B. Fall von simsen auch nicht ausgedacht, sie war
    > vorher da, nur das Wort halt nicht.

    Ja, aber was hat das mit dem Thema zu tun? Ermittelt der Duden denn die Definition zu bestehenden Wörtern ebenfalls per Preisausschreiben? Ja? Nein? Na, also.

    > > Denn wenn du so argumentierst, dann darf man ja auch nichts glauben, was
    > in
    > > der Wiki steht, nachdem damals ein Scherzbold Karl Theodor zu Guttenberg
    > > noch ein paar Vornamen angedichtet hatte...
    > Und wie lange standen die da?

    Lang genug: http://www.bildblog.de/5704/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte/ ;)

    In Wikipedia steht nicht die Wahrheit, auch nicht das, was die meisten als Wahrheit ansehen, sondern nur das, was letztlich die hartnäckigsten User als ihre Wahrheit bestimmen.

    > > Nochmal: Mir ging es darum klarzustellen, dass eben nicht jeder, der
    > auch
    > > nur im entferntesten mal was mit einer Partei zu tun hatte damit
    > > automatisch "Politiker" sei.
    > In wie fern passt das zu den genannten Beispielen?

    Schau dir die gesamte Liste der Verwaltungsratsmitgliedern an.

    Ich habe nie behauptet, dass darunter keine Politiker zu finden wären, sondern nur, dass sie nicht mehrheitlich darin vertreten seien. Ich dachte, dass das aus der Diskussion mit Muhzilla klar wurde.


    > In der von dir oftmals angesprochenen Buchform findest du von alldem
    > relativ wenig.
    > Das sollte dir klar sein wenn du das Buch wirklich besitzt.

    "Das Buch"?

    Oh, ich glaube, du unterliegst da einem groben Missverständnis: Die Duden-Redaktion gibt mehr als ein Buch heraus.

    Allein das klassische Wörterbuch gibt es in mindestens drei Varianten, die sich in Größe und Umfang stark unterscheiden. Und schließlich gibt es noch weitere Wörterbücher, die sich dann wiederum mit Spezialgebieten beschäftigen.

    https://www.amazon.de/Dudenredaktion/e/B0045NV5TS/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1498482544&sr=8-1

    > Nochmal mir ist völlig klar, dass es absurt ist sich darüber mit dir zu
    > streiten.
    > Deshalb lass es uns dabei belassen, dass du nicht den hauch einen Schimmers
    > hast wie ein Duden in Buchform von innen aussieht.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass allein diese zwei Sätze schon sechs Fehler enthalten. Vielleicht solltest du dann doch mal in "das Buch" rein schauen. ;)

    Nix für ungut, aber der Duden gehörte jahrelang zu meinem Handwerkszeug. ;)

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